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HG 85 Köthen gegen SG Pirna/Heidenau (22 : 22)

HG 85 Köthen beendet die Hinrunde mit dem ersten Punktverlust in der Heinz-Fricke-Halle in dieser Saison

von drh

Die HG 85 hat auch die siebte Punktspielverpflichtung in der Heinz-Fricke-Halle nicht verloren, musste sich aber gegen einen prognostiziert schweren Gegner durch ein hartes Stück Arbeit den Punktgewinn erarbeiten. Dass diese Partie am Ende nicht verloren ging, hatte der Gastgeber Torhüter Christian Kanzler zu verdanken, der in den letzten sieben Minuten zwei Würfe von Torsten Schneider und einen von Robert Schulze parierte. Mit seinen unnachahmlichen Wurfentscheidungen prägte Lukas Krug die Qualität des Spiels der Bachstädter und wiederholte mit seinen 10 Toren den bisherigen Saisonrekord, den er hält. Abgesehen von ihm und Steven Just fanden diesmal zu wenig Köthener eine Lücke in der aggressiven SG-Abwehr. Der Gastgeber hatte nach dem 22:22-Ausgleich (59.) durchaus bei Ballbesitz noch die Chance zum Sieg, traf aber beim Abschluss eine falsche Entscheidung, so dass der Ball nicht ins Tor des Gegners befördert wurde.

Die beherzt agierenden Pirnaer deckten über die gesamte Spieldauer an diesem Sonntagnachmittag keinen Unterschied zwischen beiden Teams auf, im Gegenteil, sie zogen in den 60 Minuten zweimal mit drei Toren davon, was dem Gastgeber nicht gelang, der musste sich permanent des Angriffsdrucks erwehren und seine Kräfte nach dem 11:14-Pausenrückstand auf den Lückenschluss ausrichten. In Halbzeit eins konnten die Köthener lange Zeit Torsten Schneider nicht stoppen, der da schon 8 seiner insgesamt 10/2 Tore warf. In den ersten elf Minuten erzielte er vier Tore, wodurch die in dieser Saison so gefürchtete Heinz-Fricke-Halle zu einem Selbstbedienungsladen für den aktuellen Torschützenkönig der Mitteldeutschen Oberliga mutierte. Schon beim 10:12 (26.) war die erste HG 85-Auszeit fällig. Svajunas Kairis fehlte in seinem Team die Aggressivität in der Abwehr. Die bis dato null Zeitstrafen dokumentieren dieses Manko.

In Halbzeit zwei lieferte der Gastgeber eine couragierte Leistung ab. Den ersten Höhepunkt schuf Lukas Postler als er einen Strafwurf von Torsten Schneider entschärfte (34.). In der 51. Minute verwandelte Lukas Krug einen Strafwurf zum 20:20 und Tom Lüders sorgte mit einem weiteren Treffer dafür, dass seine Mannschaft mit einer knappen 21:20-Führung vorne wegging. So richtig konnte sich der Tabellenzweite auch weiterhin nicht absetzen, weil die Gäste taktisch clever und auf den Punkt kombinierten, weshalb das Spiel ständig hin und her wogte. Torsten Schneider war es letztlich, der wieder den Ausgleich herstellte. Als Lukas Krug zwei Minuten vor dem Ende einen von Chris Hoffmann herausgeholten 7m sicher verwandelte und so sein Team wieder auf den Zwei-Punkte-Weg brachte, war die Hoffnung auf den 7. Heimsieg geboren. Es blieb aber bei der Hoffnung, denn Sradan Gavrilovic verwandelte einen sehr fragwürdigen Strafwurf zum erneuten Gleichstand, bei dem es am Ende auch blieb.

Aufstellung:

HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Lukas Postler; Robert Kreller 2, Martin Lux, Tom Lüders 1, Stefan Luther 2, Rene Uelsmann 1, Tom Groll, Chris Hoffmann 1, Lukas Krug 10/3, Steven Just 5

SG Pirna-Heidenau: Martin Dietze; Christian Möbius 5, Louis Böhm, Lukas Baase, David Lubar 3, Robert Ultsch, Torsten Schneider 10/2, Nico Schott 1, Krzystof Kusal, Philipp Gildemeister, Niklas Waller, Robert Schulze 2

Siebenmeter:

HG 85 Köthen 3/3 - SG Pirna-Heidenau 5/4

Zeitstrafen:

HG 85 Köthen 4 - SG Pirna-Heidenau 7

Disqualifikation:

Martin Lux / 46. und Krzystof Kusal / 50.

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