Erster gegen Zweiter - Topbegegnung in der MOL

von drh

Auswärtstour nach Leipzig

Der 6. Spieltag der Mitteldeutschen Oberliga führt die HG 85 Köthen in die Messestadt Leipzig, wo sie um 18.00 Uhr auf den Tabellenführer SG LVB Leipzig trifft. Das Spitzenspiel der Mitteldeutschen Oberliga wird von den Unparteiischen Sascha Hauke und Christian Lindig geleitet.

Der Gastgeber, der aus der 3. Handballbundesliga abgestiegen ist, musste fünf Abgänge ersetzen: Hannes Zerrenner (HC Burgenland), Sascha Meiner und Oskar Emanuel (beide NHV Concordia Delitzsch), Sebastian Naumann (EHV Aue) sowie Patrick Ziebert (HSV Bad Blankenburg.

Offensichtlich hat sich damit das Leistungsgefüge der Mannschaft nicht geschwächt, denn die Zugänge Andreas Nositschka (TuS Radis), Thomas Oehlrich (SC DHfK Leipzig) Marian Voigt, Timo Löser, Willi Wenzel, Jonas Leubner, Johannes Ruoff, Leon Wellner (alle SC DHfK Leipzig / A-Jugend) haben bisher keinen Punktverlust des Tabellenersten zugelassen. Den Auftakt der Siegserie bildete der 19:17-Auswärtserfolg beim SV Plauen-Oberlosa. Im ersten Heimspiel gegen den HC Glauchau-Meerane mussten die Gäste die Angriffswucht der Leipziger erfahren (40:22). Der HC Elbflorenz II hatte zu Hause gegen den Tabellenprimus (20:26) auch keine Chance und schließlich fuhren der HC Aschersleben (29:22) und zuletzt HV RW Staßfurt (30:16) mit einer tüchtigen Packung wieder nach Sachsen-Anhalt zurück. Beim USV Halle holten sie zuletzt mit dem 28:29-Auswärtssieg ebenso zwei Zähler. Basis des knappen Sieges war vor allem das Tempospiel der Messestädter. Mit dieser Siegserie sortierten sich die Leipziger sofort auf Platz 1 der Tabelle ein und untermauern damit ihre Ambitionen, den Wiederaufstieg anzustreben.

Die Erfolge des Gastgebers kennzeichnen den Schweregrad der anstehenden Herausforderung der Bachstädter in der Brüderstraße 15. Mit einem Punktgewinn könnten die Bachstädter die Siegserie der Messestadthandballer beenden. Um das zu bewerkstelligen, müsste in den Reihen der Sachsen-Anhaltiner alles, aber auch alles passen, denn die Sachsen spielen derzeit auf einem hohen Level einen schnellen und erfolgreichen Handball. Als beide Vereine in der Saison 2014/15 noch in der 3. Handballbundesliga Bekanntschaft machten, gewannen die Köthener zu Hause 30:29 und verloren in Leipzig 29:32. Der Sieg gegen Apolda sollte unserer Mannschaft das Selbstvertrauen gegeben haben, gegen Mannschaften in der Tabellenspitze nicht nur mithalten, sondern auch Punkte sammeln zu können.

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