Kampf um Platz 4 verspricht Spannung pur!

von drh

Die 1. Männermannschaft der HG 85 Köthen bestreitet ihr 14. Punktspiel gegen den HC Burgenland. Es ist das Letzte dieser Saison. Die Medaillen sind bereits vergeben: Gold erkämpfte sich der HC Elbflorenz II, Silber ging an die SV Plauen-Oberlosa und mit Bronze schmückt sich die HSG Freiberg.

Im Kampf um Platz 4 ist durch die Niederlage der Naumburger bei der SV Plauen-Oberlosa alles offen. Aber nur der HC Burgenland (32:18 Punkte) und die Köthener (31:19) kommen dafür noch in Frage. Für Spannung ist also am letzten Spieltag noch gesorgt.

Die von Steffen Baumgart trainierte Mannschaft hat von den 12 absolvierten Heimspielen neun gewonnen, trennte sich vom HC Aschersleben 22:22 und verlor nur zwei Partien. Der Tabellenführer HC Elbflorenz II (26:27) und die SG Pirna-Heidenau (16:20) entführten die Punkte. Das ist eine stolze Bilanz des Gastgebers, die die Schwere des anstehenden Anhalt-Derbys für den Gast kennzeichnet.

Vergleicht man allerdings die Resultate der letzten Wochen, so schlägt das Pendel zugunsten der Bachstädter aus, denn die haben sieben Spiele in Folge nicht mehr verloren und somit 12:2 Punkte geholt. Der Gastgeber hingegen hat die letzten drei Spiele ohne Punktgewinne absolviert. In Dresden (36:27) und beim Vizemeister Plauen-Oberlosa (30:26) sowie zu Hause gegen die SG Pirna (16:20) ging man leer aus.

In der vorjährigen Saison trennten sich die Bachstädter in Naumburg vom HC 29:29. Mit einer großen Kraftanstrengung, bei der sich die Gäste auch durch einen 5-Tore-Rückstand (16:11/ 32.) nicht aus der Bahn werfen ließen, schafften sie am Ende die Punkteteilung. Die Duelle waren so gut wie immer knapp umkämpft, was zeigt, wie eng die Qualität der beiden Teams beieinander liegt. In den insgesamt 13 Vergleichen hat die HG 85 mit 8 Siegen, 3 Remis und nur 2 Niederlagen die Nase vorn.

Mit David Heinig, Kenny Dober und Jan Schindler stehen die drei erfolgreichsten Werfer im Team des Gastgebers. Sie haben bisher 336 (51 Prozent) von insgesamt 659 Toren geworfen. In der Mannschaft des Gastgebers sind Lukas Krug, Stefan Luther und Chris Hoffmann die besten Schützen. Zusammen haben sie 414 Tore (60 Prozent) erzielt. Die Offensivkraft der Köthener ist mit 34 Toren mehr (693) als der HC gekennzeichnet. In der Defensivarbeit haben die Gastgeber 38 Tore weniger zugelassen.

In den Reihen der Köthener stehen gleich drei Jubilare: Rene Uelsmann bestreitet sein 450., Tom Groll sein 100. und Lukas Krug sein 75. Punktspiel für die HG 85 Köthen.

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