Spielbericht vom 30.04.2022
Mit Sieg über den HV Wernigerode Tabellenführung übernommen

Ergebnis


28 : 26
HG 85 Köthen II : HV Wernigerode e.V. 

Aufstellung


Tino Soutschek, Alrik Baudler; Florian Wittig 3, Maurice Birkner 2, Hennri-Michael Max 3, Niklas Ponndorf, Joey Schimmelpfennig 4, Tim Gmirek 9/1, Oscar Winter 5, Martin Winkler, Hannes-Michael Max, Niklas Keller 2, Valentin Seidel, Matej Konsel

Saison: 2021/22


Die 2. Männermannschaft hat in einem mitreißendem Spitzenspiel die Tabellenführung übernommen und somit alle Aufstiegsambitionen in der eigenen Hand.

Am vergangenen Samstag besiegte die 2. Männermannschaft der HG 85 Köthen im Spitzenspiel der Verbandsliga Süd den HV Wernigerode mit 28:26. Damit sicherte sie sich, trotz weniger gespielter Partien, den 1.Platz in der Verbandsliga Süd. Es war ein atemberaubendes Spiel, dass vor einer Kulisse stattfand, die man normalerweise nur aus einer höheren Spielklasse kennt. Beide Fanlager haben über 60 Minuten alles gegeben, um ihre Mannschaft anzufeuern. Dieses Spiel hat sich auf jeden Fall bei allen Akteuren ins Gedächtnis eingebrannt.

Nach drei Minuten führte der Gast 2:0. Danach fanden die Köthener ihren Rhythmus. Joey Schimmelpfennig und Niklas Keller glichen binnen kürzester Zeit zum 2:2 aus. Die Wernigeröder konnten sich immer wieder mit maximal 2 Toren absetzten. Doch die Bachstädter fanden immer wieder eine Antwort. In der 8. Minute, beim Stand von 5:6, sah Maurice Birkner die erste 2-Minuten-Strafe der Partie und wie sich herausstellen sollte, folgten noch weitere. Die Partie war in der ersten Halbzeit vor allem durch ein sehr schnelles Tempo geprägt. Meistens resultierten die Tore durch Konter oder nach einem schnellen Anwurf. Die Abwehrreihen und Torhüter spielten noch keine große Rolle. Die Bachstädter gingen in der 23. Minute erstmal durch ein Tor von Joey Schimmelpfennig 13:12 in Führung. Bis zur Halbzeit ging das Schützenfest weite. Ein direkt verwandeltes Freiwurftor von Tim Gmirek kurz vor dem Halbzeitpfiff entlockte dem Publikum Emotionen. Das 17:17 markierte den Halbzeitstand.

Im zweiten Abschnitt war ersichtlich, dass beide Mannschaften ein größeres Augenmerk auf die Abwehr legten. Die Köthener spielten am Anfang der zweiten Hälfte größtenteils in Unterzahl. Dennoch ließen sie sich nicht davon abbringen, den Anschluss an die Partie zu verlieren. Selbst eine doppelte Unterzahl (40.) konnten die Köthener ohne Gegentor überstehen. Sie erzielten sogar selbst einen Treffer. So stand es in der 43. Minute 21:20 für die Hausherren. Die kommenden Minuten waren auf beiden Seiten wieder von einem sehr harten, aber fairen Kampf in der Abwehr geprägt. Wernigerode konnte in der 45. Minute noch einmal mit 23:22 in Führung gehen. Doch das sollte auch die letzte in dieser Partie sein. In der Folge setzten die Köthener, im Verbund mit den zahlreich anwesenden Fans ihre Willensqualitäten frei, die für den weiteren Spielverlauf die Basis waren. In der 52. Minute stand es 25:23. Vor allem die Abwehr, im Verbund mit Torhüter Tino Soutschek, hatte daran einen großen Anteil. Eine Minute später war für Matej Konsel das Spiel beendet. Die dritte Zeitstrafe war der Grund. Tim Gmirek, der erneut zu großer Form auflief, warf in Unterzahl des Gastgebers das 26:23. In der 55. ereilte Oscar Winter das gleiche Schicksal wie Matej Konsel. Dennoch wurde diese Unterzahlsituation durch die Köthener wieder bravourös gelöst. Florian Wittig traf bei guter Spielübersicht zum 27:23 (56.). Dass war der Grund, dass das Wernigeröder Trainerteam das finale Timeout nahm. Wie sich zeigte, ohne Erfolg. Die Köthener nutzten nun die Welle aus, auf der sie schwammen. Tim Gmirek traf zum 28:23 (57.). Die darauffolgende Abwehraktion, die mit der 3. Zeitstrafe geahndet wurde, wies in den Weg auf die Tribüne. Zweieinhalb Minuten vor Schluss führte der Gastgeber uneinholbar mit 5 Toren. Wie groß der Einsatzwille der verbliebenen Spieler der Bachstädter war, beweist der Tatbestand, dass fast die komplette restliche Zeit in Unterzahl absolviert werden musste und dabei die Gäste auf Distanz gehalten wurden. Selbst die frontale Manndeckung gab dem Spiel keine Wende. Lediglich kleine Nachlässigkeiten der Köthener begünstigten die Wernigeröder, drei erfolgreiche Kontersituationen in das bereits entschiedene Spiel einzubetten. Der daraus resultierende Endstand von 28:26 geht also vollkommen in Ordnung. Die gesamte Mannschaft bedankt sich für das einzigartige Erlebnis!

Text: J. Schimmelpfennig / Fotos: drh.

von drh.

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Version 6.0 | Stand: 21.07.2019