Spielbericht vom 31.08.2019
HG 85 Köthen defensiv und offensiv gegen Delitzsch nicht gut genug

Ergebnis


27 : 30
HG 85 Köthen : NHV C Delitzsch

Aufstellung


HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Leonard Serfas; Lukas Krug 7, Tom Groll 2, Rene Uelsmann, Chris Hoffmann 6, Max Najmann, Oliver Preikschath, Jakob Hensen 7, Lucas Alter 1, Steven Just 3/2, John Le, Oscar Winter, Matej Konsel 1

NHV C Delitzsch: Marian Voigt, Felix Herholc; Michael Günther, Frank Grohmann 9 /7, Steve Baumgärtel 1, Niklas Prautzsch 7, Martin Müller, Daniel Sowada 1, Niklas Zierau 1, Benedikt Schmidt 4, Moritz Brodowski, Oliver Wendlandt 3, Maximilian Amtsberg 4

Torschützen



Der HG 85 Köthen ist am Samstagabend zum Start in die neue Handballsaison der Mitteldeutschen Oberliga kein Erfolgserlebnis geglückt. Gegen eine gut eingestellte Mannschaft der Delitzscher reichte es am Ende lediglich für eine 27:30 (11:16) -Niederlage, weil man in Halbzeit eins im Angriff zu wenig Geradlinigkeit und Tempo aufs Parkett bringen konnte und in der Abwehr zuoft nur zweiter Sieger gegen die schnell kombinierenden Sachsen war. So feierten die Gäste ihren ersten Auswärtssieg in der Heinz-Fricke-Halle.
Schon in der ersten Halbzeit verspielten die Bachstädter alle Chancen auf einen Punktgewinn. Bei der Niederlage gegen den Tabellenachten des Vorjahres standen die Hausherren früh auf verlorenem Posten.
Nach 21 Minuten wurde den meisten Zuschauern Angst und Bange. 6:14 lautete der Rückstand, dem der Gastgeber gegen die Delitzscher hinterherlaufen musste. Große Lücken in der Defensive und zu viele Fehler im Angriff – den Hausherren fehlten die nötige Konstanz und Stabilität. Damit war die Aufbruchstimmung, die nach der passablen Vorbereitung und den guten Testspielen vorhanden war, verflogen.
Die Gäste legten von Anbeginn jeden Respekt vor dem Gegner ab, der bis auf den erkrankten Robert Kreller mit allen Spielern angetreten war. Lukas Krug und Chris Hoffmann knüpften nahtlos an ihre Treffsicherheit in der Mitteldeutschen Oberliga an. Das allein reichte aber nicht, weil die Außen zu wenig Anspiele erhielten und Tom Groll und Jakob Hensen noch ohne Torgefahr agierten.
Mit Jakob Hensens Leistungssteigerung in Halbzeit zwei kam endlich Feuer ins Spiel. Köthens vorher statischer, schwerfälliger Handball erhielt jetzt eine unberechenbarere Note, Tempo und Tiefe. Bis zur 50. Minute kämpfte sich der Gastgeber u.a. durch wuchtige Treffer von Chris Hoffmann und Matej Konsel, den Trainer Dr. Bodo Kreutzmann gleich wieder auf die Bank beorderte, bis auf Augenhöhe (25:25) heran. Um am Gegner vorbeizuziehen, der bravourös dagegenhielt und dabei die Unparteiischen ein wenig auf seiner Seite hatte, reichte es letztlich nicht mehr. Die Niederlage hatte ihre Ursache im eigenen Spiel in den ersten dreißig Minuten.

von drh
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