Spielbericht vom 26.10.2019
HG 85 Köthen mit Wiedergutmachungssieg gegen den HBV Jena

Ergebnis


29 : 24
HG 85 Köthen : HBV Jena 90

Aufstellung


HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Leonard Serfas; Lukas Krug 9, Tom Groll 3, Rene Uelsmann 4, Oliver Preikschath 2, Jakob Hensen 3, Lukas Alter 1, Steven Just 3, John Le 1, Matej Konsel 3

HBV Jena: Nils Schabran, Ben Horna; Malte Hansemann 4, Marcel Popa, Eik Natzschka, Jannick Möller 2, Florian Folger 4/3, Florian Dejmek 1, Sebastian Triller 3, Kevin Elsässer 3, Tobias Grau, Richard Vagner 3, Nils Nasgowitz 1, Jan Minas 3

Torschützen



Die HG 85 Köthen rehabilitierte sich am Samstagabend in einem spannenden und fairen Schlagabtausch gegen den HBV Jena mit einem 29:24 (15:11) - Sieg, der Platz 5 in der Tabelle bedeutet. Es war der dritte Sieg im dritten Aufeinandertreffen beider Mannschaften, das die Schiedsrichter Andreas Schüller und Patrick Fischer mit Übersicht und klaren Entscheidungen leiteten.

In der Heinz-Fricke-Halle erwiesen sich die Thüringer erwartungsgemäß als leistungsfähiger Gegner, der aber in der Abwehr seine Schwachstellen hatte. Die benannte Sebastian Triller ungeschminkt nach Spielende sehr konkret: "Unsere Abwehrleistung war heute eine Katastrophe. Wir konnten Lukas Krug einfach nicht stellen, obwohl er bei seinen Treffern immer denselben Weg gegangen ist. Da muss man eher aus der Deckung raustreten und ihn attackieren. Und im Angriff haben wir auch zu oft unpräzise geworfen." Jubilar Steven Just - er erzielte in der 48. Minute seinen 600. Treffer für die HG 85 Köthen – lobte die Angriffsleistung seiner Mannschaft und spendete Mitspieler Oliver Preikschath, der zum "Besten Spieler" in den Reihen des Gastgebers ausgezeichnet wurde, ein dickes Lob: "Zeitweise lief der Ball im Angriff gut. Dabei hat Oli seine Sache gut gemacht und ist in die Tiefe gegangen."

Die Gäste zeigten sich von Beginn an konzentriert und starteten verheißungsvoll in die Partie. Doch je länger die erste Halbzeit andauerte, desto besser kamen die Gastgeber in Schwung. Nach dem 9:9-Ausgleich (18.) agierten die Bachstädter jetzt überzeugend, stellten eine gute Abwehr mit einem reaktionsschnellen Torwart Christian Kanzler, der bis dahin schon fünf Paraden gezeigt hatte und kamen auch ins Tempospiel. Mit fünf seiner insgesamt neun Tore war Lukas Krug bis zu diesem Zeitpunkt schon der Gefahrenherd Nr. 1, den die Gäste nicht in den Griff bekamen. Die Thüringer sahen sich in der 28. Minute mit einem 10:15-Rückstand konfrontiert, auch weil Christian Kanzler sein Tor zumachte. HBV-Coach Pierre Liebelt-Passarge hatte schon beim 13:10 (26.) seine erste Time-Out-Karte auf den Zeitnehmertisch gelegt. Was auch immer der Trainer seinen Jungs zu sagen hatte, er traf mit seiner Ansprache nicht ins Schwarze. Denn nicht seine Offensivkräfte, sondern Lukas Krug und Jakob Hensen trafen. Das 15:11 sorgte bei den Hausherren auf dem Weg in die Kabinen für entspannte Gesichter.

Kompromissloser Tempohandball, sehenswerte Anspiele und ein gut aufgelegter Christian Kanzler im Köthener Kasten bestimmten auch in den zweiten dreißig Minuten das Spiel. In der 35. Minute war die Entscheidung mit dem Treffer zum 20:14 durch Rene Uelsmann gefallen. Zwar lockerten die Bachstädter in der Folge etwas die Zügel, was die Gäste bis auf drei Tore (23:20 / 46.) herankommen ließ, aber zwei Paraden von Christian Kanzler sorgten für weitere Hoffnung bei den heimischen Fans, dass dieses Spiel siegreich zu Ende geht. Bis zur 53. Minute verkürzten die Gäste noch einmal den Abstand bis auf zwei Tore (25:23), doch danach erspielten sie sich keine zwingenden Chancen mehr. Hingegen wurde in den Reihen der Köthener strukturiert auch weiterhin nicht taktiert oder lange gefackelt, da ging es direkt in Richtung gegnerisches Gehäuse. Mit zwei Toren von Lukas Krug und je einen Treffer von Rene Uelsmann und John Le spielten sich die Hausherren letztlich frei und sicherten sich verdient beide Punkte.

von drh.
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Version 6.0 | Stand: 21.07.2019