Spielbericht vom 22.02.2020
HG 85 Köthen revanchiert sich mit einem 31:26-Heimsieg und festigt den 7.Tabellenplatz.

Ergebnis


31 : 26
HG 85 Köthen : HSG Freiberg

Aufstellung


HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Leonard Serfas; Lukas Krug 2, Tom Groll 2, Robert Kreller n.e., Rene Uelsmann, Oliver Preikschath n.e., Jakob Hensen 3, Chris Hoffmann 4, Lukas Alter n.e., Steven Just 15/3, John Le n.e., Max Najmann 5

HSG Freiberg: Richard Meinicke, Tino Hensel; Felix Lehmann 2, Benjamin Wolf 11/6, Felix Meinecke 1, Martin Schettler 3, Eric Neumann, Felix Kempe 5/1, Hannes Rabe, Matej Harvan 1, Nico Werner, Martin Rom 3

Torschützen



Die HG 85 Köthen hat am Samstagabend in der hell erleuchteten Heinz-Fricke-Halle gegen die HSG Freiberg ihr 7. von 10 Heimspielen gewonnen und damit nicht nur ihre positive Bilanz gegen die Sachsen weiter ausgebaut, sondern sich auch für die Hinspielniederlage rehabilitiert.

Über 40 Minuten konnten die Gäste hoffen, erstmalig in der Heinz-Fricke-Halle einen Sieg einzufahren, weil der Gastgeber nicht zu seiner beabsichtigten Linie fand. Ein zu geringes Tempo beim Spielaufbau, zu viele Fehler im Kombinationsaufbau und beim Abschluss der Aktionen. Dass aus dem Unternehmen Auswärtssieg der Gäste nichts wurde, begründete Felix Lehmann so: "Wir haben anfangs unser Spiel konsequent durchgespielt, aber hatten vielleicht in Halbzeit zwei ein mentales Problem und konnten so unsere Spielidee nicht verwirklichen."

Mannschaftskapitän Christian Kanzler, der mit seinen zahlreichen Paraden einen großen Anteil am Erfolg hatte, nannte nach Spielende die Faktoren, die am Ende den Zwei-Punktegewinn gebracht haben: "Wir haben durch die Umstellung unserer Abwehr auf 5:1 besser in der Defensive gestanden, wenngleich Freiberg die erste und zweite Welle intensiv gestaltet hat. Letztlich haben wir den körperlichen Verschleiß, den die Aufholjagd gefordert hat, gut bewältigt und dagegengehalten. Wir sind das Tempo, das der Gegner vorgegeben hat, erfolgreich mitgegangen."

Steven Just, der mit seinen 15 Treffern einen neuen Saisonrekord aufgestellt hat, verwies freudig auf die Momente, die seine Mannschaft auf die Erfolgswelle brachten: "In Halbzeit zwei lief der Ball in unseren Reihen flüssiger und wir haben unsere Chancen genutzt. Ich freue mich, dass ich heute mit vielen Zuspielen "gefüttert" wurde. Zwar musste ich beim Freiberger Torhüter Tino Hensel, der mir extrem entgegengesprungen ist, lange gucken, aber ich habe die Lücken erkannt und genutzt."

Die Gäste begannen die Partie mit viel Leidenschaft und einer kämpferisch überzeugenden Leistung und brachten so die Hausherren immer wieder in Bedrängnis. Sie zündeten vorne in der Breite das Offensivfeuer an, das die Gastgeber mit ihren spielerischen Mitteln zunächst nicht löschen konnten. Die hatten zunächst Probleme, sich gegen die Gäste zu behaupten und lagen zwischenzeitlich mit vier Treffern (3:7 (14.) hinten, was Dr. Bodo Kreutzmann zur ersten Auszeit drängte. Erst gegen Ende der ersten Spielhälfte gelang es seinem Team, den Rückstand zu verkürzen. Beim 12:13 wurden die Seiten gewechselt.

In den ersten neun Minuten der zweiten Hälfte parierte Christian Kanzler mit spektakulären Reflexen sechs Geschosse des Gegners und gab damit seiner Mannschaft zum einen Sicherheit und zum anderen schuf er damit immer weniger Lösungen in der Offensive der Freiberger. Und weil im Angriff der Bachstädter jetzt zielstrebiger und treffsicherer agiert wurde, stand es in der 44. Minute durch einen Treffer von Max Najmann 18:17. Das Tor von Steven Just zum 21:20 (47.) öffnete die Tür zum Sieg einen Spalt, den der an diesem Abend überragende Rechtsaußen, nach einem weiteren Tor durch Lukas Krug, mit einer Siebener-Serie weit aufriss und das 29:24 (58.) markierte. Der zum Alleinunterhalter stilisierte Shooter war an diesem Abend von den Gästen nicht zu verteidigen. Er allein zerstörte alle Hoffnungen der Gäste auf Zählbares. Mit diesem Erfolg im Mittelfeld-Duell festigen die Bachstädter den siebten Tabellenplatz.

von drh.
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