Spielbericht vom 11.10.2020
HG 85 verliert nach großer Moral beim aktuellen Spitzenreiter

Ergebnis


28 : 24
HSV Bad Blankenburg : HG 85 Köthen

Aufstellung


HSV Bad Blankenburg: Julius Rein, Sebastian Brand; Til Scherer, Ivo Havel 1, Mario Mustapic 2, Viktor Beketov 3, Pascal Beyer, Deividas Grusauskas, Tomas Musil 3, Stefan Remke 6, Juraj Petko 4, Juraj Geci, Marcel Werner 8/1, Miller 1

HG 85 Köthen: Leonard Serfas, Tino Soutschek; Lukas Krug 4, Rene Uelsmann, Oliver Preikschath 1, Martin Danowski 11/3, Steven Just 4/1, Lucas Kunze, Max Najmann, Justin Milkow 3, Tim Gmirek 1, Tarek Jaidi

Torschützen



Die HG 85 Köthen hat zwar beim aktuellen Spitzenreiter HSV Bad Blankenburg 24:28 (10:11) verloren, aber erneut großen Kampfgeist offenbart. Dies bestätigte auch Mannschaftskapitän Christian Kanzler, der als Verletzter das Spiel betrachtete und zu dieser Erkenntnis kam: "Wir haben heute als Mannschaft eine tolle Moral bewiesen als wir uns innerhalb von zehn Minuten von einem 6-Tore-Rückstand (13:19 / 41.) bis auf 22:21 (51.) noch einmal herangekämpft haben."

Dabei sind die Bachstädter sehr gut ins Spiel gestartet, "weil wir eine kompakte 6:0-Deckung gestellt und auf den Halbpositionen mit Offensivdrang agiert haben", so der Keeper. In diesem Spielabschnitt hatten die Gäste den Favoriten gut im Griff, dennoch "hätten wir noch mehr Kapital herausschlagen können, aber drei klare Einwurfmöglichkeiten blieben ungenutzt und so kam der Gastgeber wieder heran", bilanzierte Christian Kanzler. Bis zur Halbzeit waren die Bachstädter in der Lage, das Spiel ergebnisoffen zu gestalten. Die Abwehr zeigte, dass sie dieses Metier immer besser beherrscht und war mit Martin Danowski zusammen ein Faktor dafür, dass es zunächst gegenüber den zwei vorangegangenen Spielen in der ersten Hälfte gut lief. Der offene Schlagabtausch war da. Der Kreisläufer lieferte eine bravouröse Vorstellung ab und ergatterte schwere Bälle, die er torhungrig verwertete. Bis zum Halbzeitpfiff hatte er schon fünf seiner insgesamt 11 Tore markiert. Die das Spiel sehr gut leitenden Schiedsrichter Fischer / Schüller verhängten bis dato zwei Zeitstrafen, eine für den Gastgeber (Musil) und die andere die Gäste (Preikschath).

"Die ärgerlichste Phase von uns offenbarte sich gleich nach dem Wiederanpfiff. Da haben wir zugelassen, dass Blankenburg bis zur 41. Minute auf 19:13 davonziehen konnte", klagte der Analyst. Ein Grund war die Treffsicherheit von Marcel Werner, den die HG 85- Abwehr nicht in den Griff bekam. Der überragende Martin Danowski (3) sowie Steven Just (2), Justin Milkow (2) und Tim Gmirek (1) hielten mit ihren Treffern plötzlich die Begegnung wieder offen, weil der Rückstand nur noch ein Tor betrug. "In diesem schwierigen Abschnitt des Spiels haben die jungen Spieler eine großartige Moral bewiesen", lobte Christian Kanzler seine Mitspieler. Nach dieser Aufholjagd wurde Rene Uelsmann (52.) nach einem Foul an Marcel Werner mit Rot bestraft. Danach gelang den Gästen sechs Minuten lang kein Treffer mehr, dem Gastgeber aber drei (26:22 / 55.). "In der Schlussphase war in den entscheidenden Szenen ersichtlich, dass Blankenburg mit Routine die richtigen Entscheidungen traf", so das Fazit unseres Mannschaftskapitäns. Köthens kleines Fünkchen Hoffnung, das beim 26:23 (58.) noch glimmte, war nach den Treffern von Beketov und Werner erloschen.

Die HG 85 Köthen bleibt trotz der Niederlage im Mittelfeld der Tabelle.

von drh.
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