Spielbericht vom 30.04.2022
HSG Freiberg revanchiert sich mit einem 35:40 (14:18) - Erfolg für die Hinspielniederlage

Ergebnis


35 : 40
HG 85 Köthen : HSG Freiberg

Aufstellung


HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Leonard Serfas; Lukas Krug 8, Frank Grohmann 3, Martin Danowski 8/3, Steven Just 6, Tom Groll, Morten Haugaard Olesen 2, Jakob Hensen 6, Tim Gmirek 1, Tarek Jaidi, Justin Milkow 1

HSG Freiberg: Tino Hensel, Yannic Morgenstern, Christoph Renzing, Benjamin Wolf 4, Martin Schettler 4, Felix Kempe 6, Eric Riedel 3, Ondrej Simunek 6, Jens Tieken 4, Nico Werner 8/1, Martin Rom 3

Torschützen



Christian Kanzler am Ende der 1. Halbzeit mit einer Handverletzung ausgeschieden

Nach der knappen Heimniederlage gegen den USV Halle hat die HG 85 Köthen auch am Samstagabend gegen die HSG Freiberg beide Punkte abgegeben. Beim insgesamt neunten Besuch gelang den Sachsen erstmals ein Sieg in der Heinz-Fricke-Halle.

Der Gastgeber, bei dem Rene Uelsmann und Tom Lüders fehlten und Martin Danowski nicht im Vollbesitz seiner Kräfte agierte, konnte während der gesamten Spielzeit nicht einmal die Führung an sich reißen, weil die Freiberger mit ihrem schnellen und aufopferungsvollen Spiel die Köthener Abwehr zu oft ausspielten und die Angreifer des Gastgebers überhastet und unplatziert warfen und in Torhüter Tino Hensel einen sehr gut haltenden Keeper vor sich hatten.

Gleich mit dem Anpfiff ergriffen die Gäste die Initiative und nutzten Defizite beim Abschluss und im Rückwärtsverhalten des Gastgebers zu schnellen Gegentoren und zur 3:0-Führung (6.). Die ersten zehn Minuten waren von vielen Fehlern auf beiden Seiten geprägt. Weil die Bachstädter mehr Mängel offenlegten, führten die Gäste in der 11. Minute 6:3. Christian Kanzler war es, der mit seinem gehaltenen Strafwurf gegen Nico Werner und zwei Paraden sein Team im Rennen hielt. Der ansonsten sehr sparsam mit Würfen agierende Frank Grohmann erzielte in der 22. Minute den 13:13-Ausgleichtreffer. Und drei Glanzparaden von Christian Kanzler stabilisierten dieses zeitweilige Remis. Beim enttäuschenden 14:18 wurden die Seiten gewechselt. Es sah bereits jetzt schon so aus, als ob die Bachstädter ihre zweite Heimspielniederlage der Saison einstecken mussten.

Beim Tabellenzweiten kam in Halbzeit zwei Torhüter Leonard Serfas ins Spiel. Auch er konnte der Mannschaft mit seiner Leistung an diesem Abend nicht helfen. Zu groß waren die Lücken im Abwehrverbund und zu präzise die Würfe der Freiberger Schützen. Die Gäste zeigten in der Folge, dass sie an diesem Abend eindeutig das bessere Konzept vorzuweisen hatten. Sie übernahmen die Initiative und hatten danach konstant Vorteile mit bis zu 9 Treffern (49.). Beim 24:31 (45.) versuchte Martin Lux per Auszeit dem Spiel noch eine Wende zu geben, die aber ausblieb. In der Abwehr vermisste man Christian Kanzler sehr, der schon auf dem Weg ins Krankenhaus war, um die Verletzung an der rechten Hand abklären zu lassen. Wir wünschen ihm schnelle Besserung! Hatten bis dato weder Frank Grohmann noch Steven Just vom 7m-Strich getroffen, so gelang dies wenigstens Martin Danowski im letzten Viertel des Spiels gleich dreimal sicher. Das allein reichte an diesem Abend nicht. Das Angriffsspiel des Gastgebers fiel unspektakulär aus. Die Gäste setzten sich durch starke Tempogegenstöße immer wieder ab und hatten über die gesamte Distanz alle Trümpfe in der Hand. Sie gewannen dieses Match hoch verdient.

von drh.
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