Spielbericht vom 14.05.2022
HG 85 Köthen fährt einen Sieg ein!

Ergebnis


25 : 21
HG 85 Köthen : HSV Apolda 1990

Aufstellung


HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Leonard Serfas; Lukas Krug 2, Frank Grohmann 5/3, Martin Danowski 7/3, Steven Just 2, Tom Groll 3, Rene Uelsmann 2, Morten Haugaard Olesen, Jakob Hensen 1, Tim Gmirek 1, Tarek Jaidi, Justin Milkow 2

HSV Apolda: Thomas Poschbeck, Igor Toskoski; Norbert Ban 9/4, Sebastian Wenke, Bojan Mirilo 2, Patrik Pristas, Jan Schindler 5, Jörg Heinemann 5, Lars Langer, Kai Winter, Tim Strzala, Jannis Förster

Torschützen



Im dritten PlayOff-Spiel, diesmal gegen den HSV Apolda, gelang der HG 85 Köthen endlich der erste Sieg. Das 25:21 (12:13) war das Resultat eines zeitweise nur durchschnittlichen Auftritts der Hausherren, die in der ersten Halbzeit nicht zu ihrem geplanten Spiel fanden und erst im zweiten Durchgang sich zu steigern wussten. Die Unparteiischen Rose / Michel passten sich der schwachen Partie in Halbzeit eins mit ihren Entscheidungen an. Bester Werfer in den Reihen des Gastgebers war Martin Danowski (7/3) und beim HSV Norbert Ban (9/4).

Das Spiel bot in der Eröffnungsphase hüben wie drüben eine Reihe von Pass- und Abschlussfehlern. Mittelmann Tom Groll lenkte das Aufbauspiel des Gastgebers, der nach 15 Minuten erst 7 Treffer markierte. Die Wurfbilder der Angreifer der Hausherren machten dem Torwart Igor Toskovski in gewohnt überzeugender Manier das Leben leicht. Beim Stand von 8:5 (16.) forderte der Trainer des HSV die erste Auszeit an, die zur Folge hatte, dass seine Mannschaft durch Kreisläufer Jörg Heinemann und Norbert Ban auf 8:7 innerhalb von zwei Minuten verkürzten. Und weil Keeper Igor Toskovski genau so gut wie im Hinspiel die Würfe der Köthener Angreifer entschärfte, führte sein HSV zur Halbzeit mit einem Tor Vorsprung. Martin Danovski war mit 6 Toren der effektivste Werfer der Hausherren. Der Gastgeber erspielte sich zahlreiche Chancen und vergab sie ähnlich dem Auftritt in Glauchau in einer Fülle, die das Kopfschütteln der Zuschauer auslöste.

Die zweite Hälfte eröffneten beide Teams in Unterzahl. Nach dem 13:14 (31.) zeigte Frank Grohmann seine schon längere Zeit vermisste Präzision vom 7m-Strich. Im Dreierpack ließ er die HSV-Keeper leer ausgehen und brachte damit seine Mannschaft jetzt in die Erfolgsspur. Den 16:14- Zwischenstand bauten Tom Groll, Jakob Hensen und Steven Just mit je einem Treffer zur 19:14-Führung (42.) aus. Anteil an diesem Vorsprung hatte auch Leonard Serfas, der in diese Erfolgsphase fünf Paraden einstreute. Applaus erntete Tim Gmirek als er unmittelbar nach seiner Einwechslung für Lukas Krug eine Rakete im HSV-Gehäuse zum 20:15 platzierte. Jetzt funktionierten auch beim Gastgeber starkes Verschieben und Herausrücken besser. Dieser Qualitätsgewinn machte es den Gästen schwerer, profitabel ihre Angriffe vorzutragen und abzuschließen. Im letzten Viertel des Spiels stotterte in beiden Teams ein wenig der Motor. Bei der HG 85 kam er aber bis zum Schlusspfiff schneller wieder auf Touren, auch deshalb, weil die Gäste in der Schlussphase mit ihren Chancen etwas fahrlässiger umgingen. In der 58. und 59. Minute folgten die Szenen, die das Spiel entschieden: Steven Just und Lukas Krug trafen zum 25:21-Endergebnis. Der Heimerfolg sorgte nicht für Volksfeststimmung, zu schwach war die Leistung in der ersten Hälfte.

von drh.
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