Vorbericht zum Spiel vom 22.11.2019
HG 85 Köthen bläst zur Attacke!
Gefüllte Halle, gute Stimmung, ewiger Konkurrent

Bereits am Freitagabend spielt der Tabellenvierte gegen seinen Verfolger USV Halle, den Tabellensiebten der Mitteldeutschen Oberliga. Das ist vom Tableau her kein echtes Spitzenspiel, aber ein Aufeinandertreffen, das immer von der Spannung lebte. Nicht nur auf dem Parkett, sondern auch auf der Tribüne löst dieses Derby besondere Emotionen und ein besonderes Kribbeln aus. Die nur rund 35 km lange Anreise ermöglicht vielen USV-Anhängern eine Teilnahme an einer Auswärtstour in die Bachstadt, wo in der Heinz-Fricke-Halle, um 19.30 Uhr, der Anpfiff durch die Schiedsrichter Oliver Niedtner / Thomas Schüller ertönt.

Wenngleich an diesem Abend ein Verlierer und Gewinner des letzten Spieltages die Klingen kreuzen, die Historie spricht für den Gastgeber, der in 32 Begegnungen 19 Mal als Sieger die Spielfläche verließ, 6 Remis in den Protokollen stehen hat und 7 Niederlagen zu verkraften hatte. Auch diesmal wollen die Bachstädter den USV zum Straucheln bringen, was allerdings nicht einfach wird. Der letzte Sieg der Köthener datiert aus der Rückrunde der vorigen Saison (30:27) in der Saalestadt.

Das elfte Saisonspiel der Bachstädter ist das sechste in heimischen Gefilden – und eines, das zur gehobenen Kategorie zählt. In der Heinz-Fricke-Halle haben die Gegner in der Regel nicht besonders viel Spaß. Hier behauptete sich in dieser Saison lediglich der NHVC Delitzsch. Der HC Einheit Plauen (25:32), EHV Aue II (30:31), HBV Jena (29:24) sowie zuletzt der HC Burgenland (27:26) traten die Heimreise mit Niederlagen an.

Die Mannschaft von Trainer Dr. Bodo Kreutzmann weiß, dass der USV kein Gegner ist, der einfach mal so im Vorbeigehen besiegt wird, denn er hat ausreichend Qualität im Kader, die bei guter Tagesform dem Gegner offeriert wird. Von daher müssen die von Ines Seidler trainierten Saalestädter als ernstzunehmender Konkurrent eingestuft werden.

Linkshänder Robert Kreller hat in einigen Spielen gegen die Hallenser seine Erfahrungen gemacht und sich im Vorfeld zu der anstehenden Partie geäußert: "Im Angriff wie auch der Abwehr sind die Hallenser momentan schwer ausrechenbar, zumal sie vor der Saison an Qualität gewonnen haben. Ein Derby gegen Halle hat ganz andere Gesetze, da geht es weniger darum, wer welche Taktik an den Tag legt, sondern wer den Sieg mehr will. Uns erwarten eine robuste Abwehr und ein strukturierter Angriff. Es werden Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage entscheiden, aber mit unserem Publikum im Rücken und einer disziplinierten Leistung sollten wir die Punkte bei uns behalten."

Die Gäste sind in diese Saison mit einem leicht veränderten Kader gegangen. Die Verantwortlichen haben Jakob Streuber, Robin John und Tom-Eric Schepput abgegeben. Sascha Berends, Ole Czycholl und Sascha Nikisch füllen die Lücken wieder auf. Mit Chris Thiele (51/19) und Chris Heyer (49/4) verfügt die Truppe über die derzeit besten Werfer. Ihnen stehen Julius Conrad (30 Tore), Niklas und Sascha Berends (28 bzw. 26) sowie Maximilian Gruszka (25) und der wiedererstarkte Pierre Sogalla (25) nicht viel nach.

Beim Blick auf die Tabelle scheint der Gastgeber Favorit zu sein. Beide trennen nur 3 Punkte. Die Rezeptur für einen Erfolg ist ähnlich der, wie bei den letzten Heimspielen gegen Aue, Jena und Burgenland. In diesen siegreichen Partien haben die Köthener den gegnerischen Aktionen nicht hinterhergeschaut, sondern sie sind schnellstmöglich ins Sechs-gegen-Sechs gekommen. Mit Lukas Krug (RL) und Steven Just (RA) agieren wurfstarke Spieler, die über Wochen in den Top ten der Torschützenliste das Geschehen mitbestimmen. Dazu kommt, dass ihre Mitspieler, so in den Heimspielen gesehen, immer sicherer „den Ball am Leben halten“, heißt die Fehlerquote im Angriff minimieren. Und im Tor zeigte Christian Kanzler trotz einer Fußverletzung eine respektable Form. Dazu kommt, dass Akteure wie Chris Hoffmann (KM) und Max Najmann (LA) mit ihrer individuellen Qualität Lösungen parat haben, die Erfolg garantieren. Wenn die HG 85 nach der Auswärtspleite beim HSV Bad Blankenburg wieder besser zu ihrem Tempospiel findet und das in einer guten Balance zum normalen Positionsangriff eingesetzt, dann sollte eigentlich nicht viel schief gehen. Diese Mischung soll auch diesmal den Erfolg bringen. Ob es gelingt, wird man sehen. Das Team, in dem der Teamspirit stimmt, ist festen Willens, seine Leistung auf die Anzeigetafel zu bringen, um die Zuschauer zu erfreuen.

Splitter: Robert Kreller würde bei noch zwei ausstehenden Treffern sein 600. Punktspieltor für die HG 85 erzielen.

von drh

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Spielinformation


HV RW Staßfurt gegen HG 85 Köthen

Dienstag, 18.08.2020

Anpfiff: 19:00 Uhr


Heinz-Fricke-Halle

06366 Köthen | An der Rüsternbreite 1


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