HG 85 Köthen e.V.
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HG News11
· 30.06.2026

Saisonabschluss der MJB der HG 85 Köthen (2025/2026)

Vizemeister. Oberliga-Aufsteiger. Eine Saison, auf die wir stolz sein können. Mit dem letzten Saisonspiel endete für unsere männliche B-Jugend eine Spielzeit, die wohl niemand so schnell vergessen wird. Sie war geprägt von Leidenschaft, Zusammenhalt, großen Em …

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Vizemeister. Oberliga-Aufsteiger. Eine Saison, auf die wir stolz sein können. Mit dem letzten Saisonspiel endete für unsere männliche B-Jugend eine Spielzeit, die wohl niemand so schnell vergessen wird. Sie war geprägt von Leidenschaft, Zusammenhalt, großen Emotionen und unvergesslichen Momenten. Auch wenn der Meistertitel am Ende denkbar knapp verpasst wurde, überwiegen Stolz und Freude über das Erreichte. Denn eines haben unsere Jungs eindrucksvoll bewiesen: Sie gehören zu den stärksten Mannschaften Sachsen-Anhalts. Mit einem klaren Ziel in die Saison Vor Beginn der Saison stand für das Trainerteam und die Mannschaft das Ziel fest: Die Meisterschaft in der Bezirksoberliga sollte nach Köthen geholt werden. Eigentlich hätte die Mannschaft bereits in dieser Saison in der Oberliga spielen sollen. Sportlich war die Qualifikation bereits erreicht, doch durch einen Formfehler blieb uns dieser Schritt leider verwehrt. Eine große Enttäuschung für alle Beteiligten, aber gleichzeitig der Ansporn, den Aufstieg auf sportlichem Weg erneut zu schaffen. Mit viel Ehrgeiz, Fleiß und Leidenschaft gingen unsere Jungs diese Herausforderung an. Eine beeindruckende Saison in Zahlen Die Mannschaft spielte über die gesamte Saison hinweg konstant auf einem sehr hohen Niveau und belohnte sich mit einer starken Bilanz. Die Saison 2025/2026 im Überblick: Vizemeister der Bezirksoberliga mit 34:6 Punkten Beste Abwehr der Liga mit nur 493 Gegentoren Bestes Torverhältnis aller Mannschaften mit +217 Toren Drittbeste Offensive der Liga mit 710 erzielten Treffern Alle Heimspiele gewonnen Diese Zahlen unterstreichen eindrucksvoll die Entwicklung und Qualität unserer Mannschaft. Charakter auch nach Rückschlägen gezeigt Natürlich verlief die Saison nicht ohne Rückschläge. Einige unnötige Punktverluste verhinderten letztlich den Gewinn der Meisterschaft. Doch genau in diesen schwierigen Momenten zeigte die Mannschaft ihren außergewöhnlichen Charakter. Die Jungs haben nie aufgegeben, immer füreinander gekämpft und sich gegenseitig aufgebaut. Statt Ausreden zu suchen, wurde weiter hart gearbeitet und der Blick konsequent nach vorne gerichtet. Dieser Teamgeist war während der gesamten Saison die größte Stärke unserer Mannschaft. Unvergessliche Höhepunkte Zu den emotionalsten Momenten der Saison gehörte zweifellos der 36:33-Heimsieg gegen den späteren Meister SV Blau-Rot Coswig. Mit einer leidenschaftlichen Mannschaftsleistung gelang es unseren Jungs, dem bis dahin nahezu ungeschlagenen Tabellenführer die erste Niederlage der Saison beizubringen und das Meisterschaftsrennen bis zum Schluss offen zu halten. Der absolute Höhepunkt folgte jedoch wenige Wochen später. Beim Oberliga-Qualifikationsturnier in Magdeburg zeigte die Mannschaft noch einmal ihr gesamtes Potenzial. Vier Spiele, vier Siege, Turniersieg. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, großem Kampfgeist und einem Last-Second-Treffer im Finale sicherte sich die HG 85 Köthen die verdiente Qualifikation für die Oberliga Sachsen-Anhalt 2026/2027. Damit wurde der Traum, den wir uns bereits ein Jahr zuvor sportlich erarbeitet hatten, endlich Wirklichkeit. Mehr als nur Handball Diese Saison war weit mehr als Siege, Tore und Tabellenplätze. Sie war geprägt von Freundschaft, Vertrauen, Zusammenhalt und gegenseitigem Respekt. Jeder einzelne Spieler hat sich sportlich und persönlich weiterentwickelt. Jeder hat Verantwortung übernommen und seinen Teil dazu beigetragen, dass aus vielen talentierten Einzelspielern eine echte Mannschaft geworden ist. Genau das macht uns als Trainerteam besonders stolz. Danke für eure Unterstützung! Eine erfolgreiche Saison entsteht niemals allein auf dem Spielfeld. Deshalb möchten wir uns herzlich bei unserem gesamten Trainerteam Jens, Siggi, Karli und Andreas bedanken. Mit unzähligen Stunden ehrenamtlicher Arbeit, großem Engagement und viel Herzblut habt ihr die Mannschaft über die gesamte Saison begleitet und weiterentwickelt. Ebenso gilt unser Dank allen Verantwortlichen der HG 85 Köthen, die uns jederzeit unterstützt und optimale Rahmenbedingungen geschaffen haben. Ein großes Dankeschön geht an alle Eltern, Großeltern, Familien, Freunde und Fans, die unsere Mannschaft bei Heim- und Auswärtsspielen begleitet und lautstark unterstützt haben. Eure Unterstützung hat unsere Jungs immer wieder getragen und motiviert. Ein besonderer Dank gilt außerdem unseren B-Mädels. Ihr wart bei vielen unserer Spiele in der Halle, habt mitgefiebert, angefeuert und unsere Mannschaft lautstark unterstützt. Dieser Zusammenhalt zwischen unseren Jugendmannschaften ist alles andere als selbstverständlich und zeigt, was den Verein HG 85 Köthen auszeichnet. Vielen Dank für euren großartigen Support während der gesamten Saison! Der Blick nach vorn Mit dem Saisonende heißt es auch Abschied nehmen. Einige Spieler werden uns altersbedingt verlassen. Sie haben die Mannschaft dieses Jahr geprägt und ihren Teil zu dieser erfolgreichen Saison beigetragen. Wir wünschen ihnen auf ihrem weiteren sportlichen Weg nur das Beste und freuen uns darauf, ihre Entwicklung weiter zu verfolgen. Gleichzeitig dürfen wir neue Spieler in unserer Mannschaft begrüßen. Wer unsere Neuzugänge sind, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Lasst euch überraschen. Mit der Qualifikation für die Oberliga beginnt nun ein neues Kapitel. Wir wissen, dass uns dort eine große Herausforderung erwartet. Dennoch gehen wir mit viel Vorfreude in die neue Saison. Unser Ziel ist es, uns in der Oberliga schnell zu etablieren, im oberen Tabellendrittel mitzuspielen und langfristig erneut um die Spitzenplätze zu kämpfen. Ein Team, auf das wir stolz sind Liebe Jungs, ihr habt in dieser Saison Großartiges geleistet. Ihr seid Vizemeister der Bezirksoberliga geworden. Ihr habt alle Heimspiele gewonnen. Ihr habt die beste Abwehr der Liga gestellt. Ihr habt euch als Turniersieger für die Oberliga qualifiziert. Vor allem aber habt ihr als Mannschaft gezeigt, was mit Zusammenhalt, Leidenschaft, Einsatz und gegenseitigem Vertrauen möglich ist. Darauf könnt ihr alle unglaublich stolz sein. Wir freuen uns schon jetzt auf die Saison 2026/2027 in der Oberliga. Auf geht es! HG 85! Autor: A. Schuhmnann
· 20.06.2025

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· 24.08.2021

Information zu den Testspielen

… m Batton "Werde Mitglied der HG 85 Köthen“"seine volle Gültigkeit behält. - Außerdem wird nur den Zuschauern Einlass gewährt, die geimpft, genesen oder tagesaktuell getestet sind. - Der Nachweis dieser Kriterien ist analog (d.h. in Papierform nachzuweisen), we …

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Der Vorstand des Vereins informiert alle Zuschauer, die beabsichtigen, die kommenden Trainingsspiele sowie den 6. Anhalt-Cup zu besuchen, dass - das Hygienekonzept / Corona (siehe Homepage unter dem Batton "Werde Mitglied der HG 85 Köthen“"seine volle Gültigkeit behält. - Außerdem wird nur den Zuschauern Einlass gewährt, die geimpft, genesen oder tagesaktuell getestet sind. - Der Nachweis dieser Kriterien ist analog (d.h. in Papierform nachzuweisen), weil kein Lesegerät für die digitale Kontrolle zur Verfügung steht. - Einlass zu den Spielen ist eine Stunde vor Spielbeginn.
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Spielberichte28
Spielbericht · 15.04.2018

Die HG 85 Köthen kann beim HC Aschersleben einfach nicht gewinnen

… einmal alle Kräfte seiner Spieler zu mobilisieren. Doch seine Worte verfehlten ihre Wirkung, weil die Abwehr der Bachstädter nichts mehr zuzusetzen hatte und die Angreifer der Verzweiflung nahestanden, denn Mantas Gudonis parierte einen zweiten Strafwurf und …

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Die HG 85 Köthen hat am Sonntag erneut nicht den Nachweis erbracht, dass sie den HC Aschersleben in dessen Spielstätte besiegen kann. Ohne Rene Uelsmann und Tom Lüders (beide verletzt) musste sie nach einer hoffnungsvollen 16:14-Halbzeitführung am Ende dem Gastgeber letztlich beide Punkte überlassen. Mit Lukas Krug drückte ein Akteur der Begegnung, die 33:31 endete, seinen Stempel auf. Er warf allein 11/2 Tore. Neben ihm beeindruckte auch Chris Hoffmann, der mit 9 Treffern seinen persönlichen Saisonrekord wiederholte. Jannes Hesse, dem Trainer Svajunas Kairis deutlich mehr Einsatzzeiten als bisher gab, deutete mit 3 Treffern (bester Saisonwert) sein Potenzial an. Doch diese Leistungen allein reichten nicht, um über die volle Distanz die Oberhand zu behalten, weil von beiden Flügeln und der Rückraummitte kaum Torgefahr produziert wurde und ab der 40. Minute sichtlich der Akku bei einigen Spielern des noch Tabellenzweiten leer war. Blieb Clemens Grafenhorst im ersten Durchgang ohne Torerfolg, so entschied er mit 3 Toren und Nicolas Berends (1) zwischen der 42. und 45. Minute die Partie mit einem 4-Tore-Vorsprung, der reichte, um den Tabellenzweiten zu besiegen und gleichzeitig den Nachweis anzutreten, dass beide im kommenden Spieljahr in der 3. Liga mit dem SV Anhalt Bernburg noch größere sportliche Herausforderungen suchen. Hinzu kam, dass sich Torhüter Mantas Gudonis, der im ersten Durchgang noch nicht zu überzeugen wusste, sich ebenso deutlich steigerte und den Gästeangreifern mehrfach das Nachsehen gab. In der ersten Halbzeit waren in den Reihen der Gäste eine gesunde Mischung aus Leidenschaft und Verstand die Zutaten für ein ansehnliches Handballspiel, das die beiden Schiedsrichter Felix Pusch und Stefan Weiße (Radebeul) mit Übersicht und Sachlichkeit leiteten. Vier Tore von Lukas Krug und ein Treffer von Jannes Hesse reichten den Bachstädtern, um in der 7. Minute 5:3 zu führen. Nachdem Stefan Luther an Torwart Mantas Gudonis mit einem Strafwurf scheiterte (10.), marschierte der HC durch Pit Seifert erstmalig nach vorn. In der 24. Minute markierte Lukas Alter den 3-Tore-Vorsprung (13:10), den Carsten Kommoß und Pit Seifert in Überzahl (Chris Hoffmann saß eine 2-Minuten-Strafe ab) wieder egalisierten. In den letzten zwei Minuten der ersten Hälfte beförderten Lukas Krug und Chris Hoffmann das Leder ins HC-Tor zum 14:16-Halbzeitstand. Die zweite Spielhälfte fand ihren erfolgreichen Spielverauf durch je einen Treffer von Jannes Hesse und Chris Hoffmann zur 3-Tore-Führung (15:18) und dass, obwohl Martin Lux auf der Strafbank saß. Doch dann entschied sich Trainer Dmitri Fillipov zu einer taktischen Maßnahme, die dem Spiel eine Wende gab. Carsten Kommoß erhielt den Auftrag, den erfolgreichsten Werfer Lukas Krug in Manndeckung zu nehmen, was zur sichtbaren Abschwächung des Gefahrenpotenzials in den Reihen der Gäste führte und den Weg für den späteren Sieg freimachte. Die Gäste fanden gegen diesen taktischen Spielzug kein probates Mittel. Ihnen fehlte es einfach an Fantasie und auch die Passgenauigkeit ließ zu wünschen übrig. Auch der Wechsel von Chris Panhans für Christian Kanzler und Lukas Alter für den an diesem Nachmittag glücklosen Stefan Luther brachte keine Wende. Die Schützen des HC waren einfach präziser, durchsetzungsfähiger und somit erfolgreicher. Sie agierten bei weitem nicht so fehlerhaft wie die Gäste und zeigten sich besonders im Abschluss konzentrierter. Svajunas Kairis erkannte beim 30:25 (54.) die Aussichtslosigkeit, dem Spiel noch eine Wende zu geben und versuchte mit der dritten Auszeit noch einmal alle Kräfte seiner Spieler zu mobilisieren. Doch seine Worte verfehlten ihre Wirkung, weil die Abwehr der Bachstädter nichts mehr zuzusetzen hatte und die Angreifer der Verzweiflung nahestanden, denn Mantas Gudonis parierte einen zweiten Strafwurf und die Uhr lief letztlich gegen die Gäste, die zwar über die volle Distanz kämpferische Qualitäten in das Derby einbrachten, die aber allein nicht reichten. Lukas Krug war es vorbehalten, den letzten Treffer zum 33:31-Endstand zu erzielen.
Spielbericht · 29.04.2017

HG 85 Köthen meldet sich im Kampf um die Medaillenplätze mit einem überzeugenden Sieg über die HSG Freiberg zurück

Lukas Krug wirft 12/2 Tore – Saisonrekord! Am Samstagabend stellte die HG 85 Köthen gegen die HSG Freiberg ihre Qualität eindrucksvoll unter Beweis und gewann verdient 35:29 (18:16). Mit diesem Doppelpunktgewinn bleibt sie weiterhin im Kampf um einen Medaillen …

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Lukas Krug wirft 12/2 Tore – Saisonrekord! Am Samstagabend stellte die HG 85 Köthen gegen die HSG Freiberg ihre Qualität eindrucksvoll unter Beweis und gewann verdient 35:29 (18:16). Mit diesem Doppelpunktgewinn bleibt sie weiterhin im Kampf um einen Medaillenplatz im Rennen. „Es war ein hartes Stück Arbeit, denn der Gegner lieferte lange Zeit ein ausgeglichenes Spiel ab, das durchaus hätte noch kippen können. Es war ein schnelles Spiel, das wir mit unseren erfolgreichen Mitteln bis zum Schluss durchgezogen haben. Somit bleibt der Kampf um eine Medaille weiter offen“, beurteilte Mannschaftskapitän Martin Lux dieses ansehnliche Match, welches die Zuschauer nach Spielende mit großem Beifall honorierten. Freibergs treffsicherer Nico Werner, mit 14/6 Toren bester Werfer des Abends, nannte in seiner Nachbetrachtung die Hintergrundfaktoren, die zur Niederlage seines Teams führten: „Wir haben diese Woche schlecht trainiert, weil wir kranke, verletzte und angeschlagene Spieler in unseren Reihen haben. Im Angriff lief es bei uns noch einigermaßen, aber in der Abwehr haben wir keinen Zugriff auf den Köthener Angriff bekommen. Die Köthener sind mit ihrer Drittligaerfahrung schon ein harter Gegner.“ Trainer Anel Mahmutefendic gratulierte dem Sieger fair und befand, „wir haben heute nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Es waren zu viele einfache Fehler und zu viele einfache Tore, die wir zugelassen haben.“ Obwohl sich der Gastgeber nicht der ganzen Breite seines Kaders bediente, gingen die Akteure, die auf der Platte standen, das hohe Tempo über die volle Distanz und trafen von allen Positionen. Allen voran Lukas Krug, der mit seinen 12/2 Treffern Saisonrekord aufstellte und maßgeblichen Anteil am Erfolg seiner Mannschaft hatte. Er zirkelte wie ein Uhrwerk die Würfe ins HSG-Netz und war am Ende der Matchwinner. 17 Minuten hielt das Spiel die Balance, ehe sich die Gäste erstmals mit zwei Toren (7:9) absetzen konnten. Die Gäste spielten im Angriff schnelle Kreuzungen, ließen den Ball flott laufen, um damit den Erfolg zu suchen und auch zu finden. Vor allem Nico Werner war dabei von der HG 85-Abwehr kaum zu stellen. Mit zunehmender Spieldauer kam Köthens Abwehr mehr und mehr in Ballbesitz und lieferte damit die Vorlagen für Tom Groll, Robert Kreller und Stefan Luther, die das 11:10 (21.) erzielten. Und weil Lukas Krug in bester Wurflaune war, steuerte er bis zum Pausenpfiff noch fünf, Stefan Luther zwei und Tobias Bauske einen Treffer zum 18:16-Halbzeitstand bei. Auch nach dem Seitenwechsel lieferten beide Mannschaften ein faires, temporeiches Spiel ab, das die Antwort nach dem Sieger lange offenhielt. Beim Gastgeber stimmte die Torhüterleistung und Angriffseffektivität, den Gästen ging die Konzentration ein wenig verloren. Die HG 85 verlegte ihr Spiel jetzt auch des Öfteren auf die Kreisläuferposition, wo Rene Uelsmann meist zwei Abwehrspieler an sich band. Nach dem 26:24 (46.) legten die Bachstädter ein deutliches Polster zwischen sich und die Freiberger und erreichten beim 30:24 (51.) den Gipfel ihrer Dominanz. Die Punktehoffnungen der Gäste waren damit begraben. Der taktische Schachzug ihres Trainers, mit sieben Feldspielern zu agieren, ging nach hinten los. Zwei Ballgewinne der Köthener Abwehr landeten im leeren Tor der Gäste. Die Adressaten hießen Stefan Luther und Martin Lux. Von diesem Rückschlag erholten sich die Gäste nicht mehr. Die Köthener agierten weiterhin aus einer griffigen Defensive heraus und drückten in der Vorwärtsbewegung aufs Tempo. Die Gäste fanden kein probates Mittel, diesem Auftritt des Gastgebers noch etwas entgegenzusetzen. Trainer Svajunas Kairis zog nach dem Erfolg ein erfreuliches Fazit: „Wir haben heute den ersten von noch zwei weiteren Schritten für das Erreichen eines Medaillenplatzes gemacht. Kompliment an die Mannschaft.“
Spielbericht · 01.04.2017

Desolate Angriffsleistung in Halbzeit zwei hat fünfte Niederlage am Stück zur Folge

… r den verdienten Sieg des in Abstiegssorgen befindlichen Gastgebers. Svajunas Kairis wird in der Analyse der unnötigen Niederlage untersuchen müssen, wieso gestandene Akteure in Drucksituationen (zwischen der 38. und 50. Minute fiel kein Treffer) bei den Absch …

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Köthens Negativserie hält weiter an Auch die Fahrt der HG 85 Köthen zum HV RW Staßfurt hat sich am Samstagabend nicht gelohnt. Nach vier Niederlagen in Folge setzte es die fünfte, weil die Köthener nach einer 13:11-Pausenführung nicht in der Lage waren, in Halbzeit zwei (nur 7 Treffer) die Abwehr der kampfstarken Gastgeber zu knacken. Vor allem Torhüter Patrick Tuchen lief zu einer überragenden Form auf und schuf damit die Grundlage für den verdienten Sieg des in Abstiegssorgen befindlichen Gastgebers. Svajunas Kairis wird in der Analyse der unnötigen Niederlage untersuchen müssen, wieso gestandene Akteure in Drucksituationen (zwischen der 38. und 50. Minute fiel kein Treffer) bei den Abschlüssen versagten. Ein starker Einstieg von Staßfurts Torhüter Patrick Tuchen und leichte Köthener Eingewöhnungsschwierigkeiten mit der Deckung des Gastgebers kennzeichneten die Anfangsminuten des Spiels. Zunächst scheiterte Stefan Luther per Strafwurf an Patrick Tuchen (2.) und eine Zeigerumdrehung später säbelte Christian Schöne den zweiten Strafwurf über den Kasten. Dennoch gingen die Bachstädter durch einen von Robert Kreller eroberten und sicher durch ihn verwandelten Treffer in Führung (0:1/4.). Staßfurts erfolgreichster Werfer Sebastian Retting (9/2) riss mit einem verwandelten 7m die Führung an sein Team (2:1/6.). Bis zur 15. Spielminute gelang es den Gästen sechsmal auszugleichen und schließlich brachte Kreisläufer Rene Uelsmann sein Team erneut in Front (7:8/18.). Die taktische Maßnahme, Sebastian Retting durch Lukas Alter bzw. Stefan Luther in Manndeckung zu nehmen, war zu diesem Zeitpunkt erfolgreich. Zwischen der 16. und 30. Minute gelang dem bis dato besten Werfer des Gastgebers kein Tor mehr. Doch reichte diese Maßnahme zu einem klaren Vorteil bei den Gästen nicht. Mit dem 13:11 nahm Köthen einen kleinen Vorsprung mit in die Pause. Nach dem Seitenwechsel kam ein völlig verwandelter HV aus der Kabine. Schritt für Schritt kämpften sich die Staßfurter durch zwei Treffer von Sebastian Retting und einen durch Nils Hähnel wieder heran (14:14/33.). Maurice Wilke beförderte seine Mannschaft mit dem 15:14 (34.) auf den Erfolgsweg, den die Staßfurter bis zum Ende nicht mehr verließen und in der 53. Minute mit der höchsten Führung (24:17) beflaggten. Dabei überboten sich die Angreifer der Gäste in unterschiedlichen Besetzungen im Auslassen von Torchancen und beraubten sich der Möglichkeit, den Gegner erfolgreich unter Druck zu setzen. Diese Niederlage befördert die Bachstädter auf Rang 5. Die Salzländer konnten sich mit dem Sieg nicht aus den Abstiegsrängen befreien, weil Lok Pirna beim SV Plauen-Oberlosa gewonnen hat.
Vorberichte27
Vorbericht · 09.05.2026

Punktekampf beim Tabellenschlusslicht

… Spiel gegen die Bachstädter und das letzte Match beim SV G-W Wittenberg/P. gewonnen wird und Konkurrenten nicht punkten. Von einem Spaziergang des Tabellenvierten kann bei dieser Konstellation keine Rede sein. Im Gegenteil, er muss noch einmal alle Kräfte bün …

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Was die HG 85 Köthen beim Absteiger in Eisenach erwartet Wenn die HG 85 Köthen am Samstag (9.5.26) die 240 Kilometer in die traditionsreiche Werner‑Assmann‑Halle zurückgelegt hat, trifft sie auf einen Gegner, der noch die minimale Chance hat, den Abstieg aus der Regionalliga Mitteldeutschlands aus eigener Kraft zu schaffen. Der 33:29-Auswärtssieg beim HC Glauchau-Meerane hat die Chance eröffnet. Die kann aber nur beim Schopf gefasst werden, wenn das Spiel gegen die Bachstädter und das letzte Match beim SV G-W Wittenberg/P. gewonnen wird und Konkurrenten nicht punkten. Von einem Spaziergang des Tabellenvierten kann bei dieser Konstellation keine Rede sein. Im Gegenteil, er muss noch einmal alle Kräfte bündeln, um seinerseits die Zielstellung 4. Platz zu sichern. Die Eisenacher Zweitvertretung lebt von ihrer Rolle als Ausbildungsteam. Der Kader verändert sich häufig, junge Talente erhalten Einsatzzeiten und immer wieder stoßen Spieler aus dem erweiterten Bundesligakader hinzu. Das macht die Vorbereitung von Trainer Martin Lux nicht einfach, weil man nie ganz genau weiß, welche Formation beim ThSV aufläuft. Die Werner‑Assmann‑Halle ist ein Ort, an dem selbst gestandene Teams nicht nur ins Wanken geraten, sondern auch beide Punkte abgeliefert haben. So der HC Burgenland am 28.3.26 (33:29). Auch der HC Aschersleben, die HSG Freiberg, der HC Plauen und HSV Bad Blankenburg lieferten beide Zähler ab. Diese Ergebnisse zeigen, auch ein Abstiegskandidat kann über sich hinauswachsen. Eisenach wird alles versuchen, mit Leidenschaft und Einsatzbereitschaft den Abschied aus der Liga noch abzuwenden. So ist zu erwarten, dass er im letzten Heimspiel aufopferungsvoll taktisch agiert und dabei viel riskieren muss. Das ist die Chance der Bachstädter, ihrerseits die richtigen Reaktionen entgegenzusetzten. Schon im Hinspiel, dass die Köthener 34:21 gewannen, dominierte in den Reihen der Lux-Sieben der nie versiegende Elan, der die Thüringer, die ohne ihren erkrankten Spielertrainer Qendrim Alaj auskommen mussten, vor unlösbare Probleme stellte. Die Köthener reisen als Tabellenvierter an, eine Platzierung, die verpflichtet, auch diesmal die Aufgabe seriös anzugehen. Konzentration, klare Abläufe und ein wacher Start werden entscheidend sein, um den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen. Gelingt es der HG 85, ihre spielerische Qualität und körperliche Präsenz früh einzubringen, spricht vieles für einen erfolgreichen Auswärtstag, der zur Folge hätte, das Eisenach absteigt und die HG 85 im letzten Heimspiel gegen den SV Anhalt Bernburg mit einem weiteren Sieg eine respektable Endplatzierung seinen treuen Zuschauern präsentieren kann. In der Mannschaft des Gastgebers sind drei Spieler, die über 100 Treffer erzielt haben. Armend Alaj (157/11) führt die interne Torschützenliste an. Ihm folgen Ole Gastrock-Mey (140) und Qendrin Alaj (129/64). Die Köthener Abwehr muss klare Prioritäten gegen diese Akteure im Defensivplan setzen. Vor allem müssen einfache Eins‑gegen‑Eins‑Durchbrüche dieser Leistungsträger im Team des Gastgebers unterbunden werden. Die HG 85 erwartet in Eisenach ein Gegner, der jung, motiviert und unberechenbar ist. Ein konzentrierter, mit wenigen Fehlern behaftete Auftritt ist Pflicht, um das vorletzte Punktspiel der Saison erfolgreich zu gestalten.
Vorbericht · 28.02.2026

Statistik spricht für Köthen, doch Oebisfelde kämpft ums Überleben

… . Diese Konstellation lässt erwarten, dass er in der Abwehr aggressiv zu Werke gehen wird, kompromisslos Zweikämpfe führen und mit hohem Einsatz bis zur letzten Minute spielen wird. 89 Zeitstrafen, 24 mehr als die HG 85, dokumentieren diese Feststellung. Die m …

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Nach der knappen Niederlage gegen den Tabellenführer NHV C Delitzsch (31:32) muss die HG 85 Köthen am Samstag weit in den Norden Sachsen-Anhalts zum SV Oebisfelde reisen. Dort tritt sie gegen den Tabellendreizehnten, den sie im Hinspiel 42:33 besiegt hat, an. Schaut man auf die Gesamtbilanz von bisher 22 Spielen gegen die Oebisfelder, dann haben die Bachstädter 13 Siege, ein Remis und 8 Niederlagen in der Statistik nachzuweisen. In dieser laufenden Saison konnten die Gastgeber ihrem Publikum zu Hause 4 Siege und ein Unentschieden präsentieren. Fünf Partien gingen verloren. Die bisher höchste Niederlage in dieser Saison kassierten die Oebisfelder in Delitzsch (41:29). Zieht man die Statistik weiterhin zu Rate, dann ist ersichtlich, dass die Hausherren ihre Schwächen in der Abwehrarbeit haben. 690 Gegentore, das sind 122 mehr als die Lux-Sieben kassiert hat, reichen nur zum vorletzten Platz im Ranking. Im Angriff hat der SV 19 Tore weniger als die Bachstädter geworfen. Die Gefahrenherde im Team von Trainer Christian Herrmann sind Martin Danowski (125/44 Tore), Justin Kalupke (112), Sven Vogel (85/4, Alexander Vogel (62) und Erik Breiteneder (60). Der Gastgeber steckt tief im Abstiegskampf, steht mit dem Rücken zur Wand und braucht dringend Punkte. Diese Konstellation lässt erwarten, dass er in der Abwehr aggressiv zu Werke gehen wird, kompromisslos Zweikämpfe führen und mit hohem Einsatz bis zur letzten Minute spielen wird. 89 Zeitstrafen, 24 mehr als die HG 85, dokumentieren diese Feststellung. Die meisten Zeitstrafen (18) hat Martin Danowski nachzuweisen. Dieser Ausgangslage wird die HG 85 Köthen wenige Fehler und wenige überhastete Angriffe sowie unnötige Zeitstrafen entgegensetzen müssen, um erfolgreich zu sein. Dass der SV versuchen wird, über ein frühes Erfolgserlebnis Sicherheit in sein Spiel zu bekommen, müssen die Bachstädter unbedingt verhindern. Sie sind als Tabellensechster nicht aufgefordert, „Alles oder nichts“ zu spielen. Zuletzt, gegen den Tabellenprimus aus Delitzsch, stand ein HG 85-Team auf der Platte, das mit Herzblut und kämpferischem Engagement das Spiel inszenierte. Das wird in dieser Partie erneut notwendig sein, soll ein positives Resultat mit nach Hause genommen werden.
Vorbericht · 08.02.2026

HG 85 Köthen vor anspruchsvollem Auswärtsspiel in Wittenberg

… er mit hoher Geschwindigkeit und klar strukturierten Angriffen vorgeht. Entsprechend wird Trainer Martin Lux seine Mannschaft in der Videoanalyse gezielt auf die Schwachstellen der Wittenberger vorbereitet haben und nach den personell günstigsten Lösungen sein …

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Nach dem erfolgreichen Auftritt in Aschersleben steht die HG 85 Köthen am Sonntag vor der nächsten Auswärtsaufgabe. In der Wittenberger Stadthalle wartet mit dem SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz ein Gegner, der im Kampf um den Klassenerhalt jeden Punkt dringend benötigt. Die Gastgeber, deren zehn Heimspiele ca. 4000 Zuschauer besucht haben, rangieren aktuell auf Platz 14 der Tabelle der Regionalliga Mitteldeutschlands. In eigener Halle absolvierte der SV bislang zehn Punktspiele. Zwei davon konnten gewonnen werden: 31:30 gegen Glauchau und 38:37 gegen Freiberg. Dazu kommt ein Remis gegen Bad Blankenburg (28:28). Sieben Niederlagen führten zur Trennung von Trainer Marco Hüls, der das Team aus der Sachsen-Anhalt-Liga in die Regionalliga geführt hatte. Jetzt steht Martin Strnad an der Seitenlinie. Sportlich spricht die Bilanz der letzten Jahre klar für Köthen: Seit der Saison 2021/22 gelang Wittenberg kein Sieg mehr gegen die HG 85. Einziger Zähler bleibt das 28:28 aus dem Hinspiel der laufenden Saison. Diese Punkteteilung in der Heinz-Fricke-Sporthalle war vor allem der eigenen Fehlerquote geschuldet. Da die Fehler inzwischen deutlich reduziert wurden (5:1 Punkte aus drei Rückrundenspielen), kann Köthen mit mehr Ruhe und Struktur auftreten. Wittenberg musste zuletzt eine deutliche 28:39-Niederlage in Plauen hinnehmen. Bester Werfer war dabei Nico Elias, der mit 8/1 Treffern erneut seine Bedeutung für die Offensive unterstrich. Mit 83/20 Toren führt er die interne Torschützenliste an, gefolgt von Philipp Gehlert (83), Pascal Beyer (68/14), Josias Liehr (68) und Tomas Pavlicek (65/16). Dieses „Wurfpotenzial“ erfordert von den Gästen klare personelle Zuordnungen, körperliche Präsenz ohne unnötige Strafen zu riskieren und frühzeitig die Wurfwege der Wittenberger zu stören. Die größte Baustelle der Gastgeber ist die Defensive: Wittenberg hat bereits 98 Gegentore mehr kassiert als Köthen, bei einem Spiel mehr. Das ist ein massiver Hinweis darauf, dass die Defensive instabil ist, besonders dann, wenn der Gegner mit hoher Geschwindigkeit und klar strukturierten Angriffen vorgeht. Entsprechend wird Trainer Martin Lux seine Mannschaft in der Videoanalyse gezielt auf die Schwachstellen der Wittenberger vorbereitet haben und nach den personell günstigsten Lösungen seine Überlegungen angestellt haben. Seine treffsichersten Spieler sind Yasin Jaidi (105/21), Lukas Krug (92), Steven Just (86/8), Frank Grohmann (58/28) und Benet Fenyö (54). Da die 2. Mannschaft spielfrei ist, eröffnet sich auch noch die Möglichkeit, personell mit Überraschungen das Spiel zu bestreiten. Auf alle Fälle muss seine Mannschaft das Tempo hochhalten, die zweite Welle und schnelle Mitte forcieren und klare, einfache Abschlüsse suchen. Damit eröffnet sich die Chance, den Gastgeber früh in Stresssituationen zu bringen, die in seinen Reihen Fehler provozieren. Angesichts der prekären Tabellensituation der Elbestädter ist mit einem emotionalen, kämpferischen und risikobereiten Auftreten des Gastgebers zu rechnen. Der Tabellensechste darf dem Gastgeber mit seinem Auftritt nicht das Gefühl geben, "heute geht was". Wenn er seine vorbereitete Struktur hält, spricht vieles für einen positiven Ausgang des Spiels. Für einen fairen Rahmen sollen die Unparteiischen Dominik Rose und Simon Michel (Weißenfelser HV 91) sorgen.

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