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HG News11
· 30.06.2026

Saisonabschluss der MJB der HG 85 Köthen (2025/2026)

Vizemeister. Oberliga-Aufsteiger. Eine Saison, auf die wir stolz sein können. Mit dem letzten Saisonspiel endete für unsere männliche B-Jugend eine Spielzeit, die wohl niemand so schnell vergessen wird. Sie war geprägt von Leidenschaft, Zusammenhalt, großen Em …

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Vizemeister. Oberliga-Aufsteiger. Eine Saison, auf die wir stolz sein können. Mit dem letzten Saisonspiel endete für unsere männliche B-Jugend eine Spielzeit, die wohl niemand so schnell vergessen wird. Sie war geprägt von Leidenschaft, Zusammenhalt, großen Emotionen und unvergesslichen Momenten. Auch wenn der Meistertitel am Ende denkbar knapp verpasst wurde, überwiegen Stolz und Freude über das Erreichte. Denn eines haben unsere Jungs eindrucksvoll bewiesen: Sie gehören zu den stärksten Mannschaften Sachsen-Anhalts. Mit einem klaren Ziel in die Saison Vor Beginn der Saison stand für das Trainerteam und die Mannschaft das Ziel fest: Die Meisterschaft in der Bezirksoberliga sollte nach Köthen geholt werden. Eigentlich hätte die Mannschaft bereits in dieser Saison in der Oberliga spielen sollen. Sportlich war die Qualifikation bereits erreicht, doch durch einen Formfehler blieb uns dieser Schritt leider verwehrt. Eine große Enttäuschung für alle Beteiligten, aber gleichzeitig der Ansporn, den Aufstieg auf sportlichem Weg erneut zu schaffen. Mit viel Ehrgeiz, Fleiß und Leidenschaft gingen unsere Jungs diese Herausforderung an. Eine beeindruckende Saison in Zahlen Die Mannschaft spielte über die gesamte Saison hinweg konstant auf einem sehr hohen Niveau und belohnte sich mit einer starken Bilanz. Die Saison 2025/2026 im Überblick: Vizemeister der Bezirksoberliga mit 34:6 Punkten Beste Abwehr der Liga mit nur 493 Gegentoren Bestes Torverhältnis aller Mannschaften mit +217 Toren Drittbeste Offensive der Liga mit 710 erzielten Treffern Alle Heimspiele gewonnen Diese Zahlen unterstreichen eindrucksvoll die Entwicklung und Qualität unserer Mannschaft. Charakter auch nach Rückschlägen gezeigt Natürlich verlief die Saison nicht ohne Rückschläge. Einige unnötige Punktverluste verhinderten letztlich den Gewinn der Meisterschaft. Doch genau in diesen schwierigen Momenten zeigte die Mannschaft ihren außergewöhnlichen Charakter. Die Jungs haben nie aufgegeben, immer füreinander gekämpft und sich gegenseitig aufgebaut. Statt Ausreden zu suchen, wurde weiter hart gearbeitet und der Blick konsequent nach vorne gerichtet. Dieser Teamgeist war während der gesamten Saison die größte Stärke unserer Mannschaft. Unvergessliche Höhepunkte Zu den emotionalsten Momenten der Saison gehörte zweifellos der 36:33-Heimsieg gegen den späteren Meister SV Blau-Rot Coswig. Mit einer leidenschaftlichen Mannschaftsleistung gelang es unseren Jungs, dem bis dahin nahezu ungeschlagenen Tabellenführer die erste Niederlage der Saison beizubringen und das Meisterschaftsrennen bis zum Schluss offen zu halten. Der absolute Höhepunkt folgte jedoch wenige Wochen später. Beim Oberliga-Qualifikationsturnier in Magdeburg zeigte die Mannschaft noch einmal ihr gesamtes Potenzial. Vier Spiele, vier Siege, Turniersieg. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, großem Kampfgeist und einem Last-Second-Treffer im Finale sicherte sich die HG 85 Köthen die verdiente Qualifikation für die Oberliga Sachsen-Anhalt 2026/2027. Damit wurde der Traum, den wir uns bereits ein Jahr zuvor sportlich erarbeitet hatten, endlich Wirklichkeit. Mehr als nur Handball Diese Saison war weit mehr als Siege, Tore und Tabellenplätze. Sie war geprägt von Freundschaft, Vertrauen, Zusammenhalt und gegenseitigem Respekt. Jeder einzelne Spieler hat sich sportlich und persönlich weiterentwickelt. Jeder hat Verantwortung übernommen und seinen Teil dazu beigetragen, dass aus vielen talentierten Einzelspielern eine echte Mannschaft geworden ist. Genau das macht uns als Trainerteam besonders stolz. Danke für eure Unterstützung! Eine erfolgreiche Saison entsteht niemals allein auf dem Spielfeld. Deshalb möchten wir uns herzlich bei unserem gesamten Trainerteam Jens, Siggi, Karli und Andreas bedanken. Mit unzähligen Stunden ehrenamtlicher Arbeit, großem Engagement und viel Herzblut habt ihr die Mannschaft über die gesamte Saison begleitet und weiterentwickelt. Ebenso gilt unser Dank allen Verantwortlichen der HG 85 Köthen, die uns jederzeit unterstützt und optimale Rahmenbedingungen geschaffen haben. Ein großes Dankeschön geht an alle Eltern, Großeltern, Familien, Freunde und Fans, die unsere Mannschaft bei Heim- und Auswärtsspielen begleitet und lautstark unterstützt haben. Eure Unterstützung hat unsere Jungs immer wieder getragen und motiviert. Ein besonderer Dank gilt außerdem unseren B-Mädels. Ihr wart bei vielen unserer Spiele in der Halle, habt mitgefiebert, angefeuert und unsere Mannschaft lautstark unterstützt. Dieser Zusammenhalt zwischen unseren Jugendmannschaften ist alles andere als selbstverständlich und zeigt, was den Verein HG 85 Köthen auszeichnet. Vielen Dank für euren großartigen Support während der gesamten Saison! Der Blick nach vorn Mit dem Saisonende heißt es auch Abschied nehmen. Einige Spieler werden uns altersbedingt verlassen. Sie haben die Mannschaft dieses Jahr geprägt und ihren Teil zu dieser erfolgreichen Saison beigetragen. Wir wünschen ihnen auf ihrem weiteren sportlichen Weg nur das Beste und freuen uns darauf, ihre Entwicklung weiter zu verfolgen. Gleichzeitig dürfen wir neue Spieler in unserer Mannschaft begrüßen. Wer unsere Neuzugänge sind, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Lasst euch überraschen. Mit der Qualifikation für die Oberliga beginnt nun ein neues Kapitel. Wir wissen, dass uns dort eine große Herausforderung erwartet. Dennoch gehen wir mit viel Vorfreude in die neue Saison. Unser Ziel ist es, uns in der Oberliga schnell zu etablieren, im oberen Tabellendrittel mitzuspielen und langfristig erneut um die Spitzenplätze zu kämpfen. Ein Team, auf das wir stolz sind Liebe Jungs, ihr habt in dieser Saison Großartiges geleistet. Ihr seid Vizemeister der Bezirksoberliga geworden. Ihr habt alle Heimspiele gewonnen. Ihr habt die beste Abwehr der Liga gestellt. Ihr habt euch als Turniersieger für die Oberliga qualifiziert. Vor allem aber habt ihr als Mannschaft gezeigt, was mit Zusammenhalt, Leidenschaft, Einsatz und gegenseitigem Vertrauen möglich ist. Darauf könnt ihr alle unglaublich stolz sein. Wir freuen uns schon jetzt auf die Saison 2026/2027 in der Oberliga. Auf geht es! HG 85! Autor: A. Schuhmnann
· 20.06.2025

Wir suchen

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· 24.08.2021

Information zu den Testspielen

… m Batton "Werde Mitglied der HG 85 Köthen“"seine volle Gültigkeit behält. - Außerdem wird nur den Zuschauern Einlass gewährt, die geimpft, genesen oder tagesaktuell getestet sind. - Der Nachweis dieser Kriterien ist analog (d.h. in Papierform nachzuweisen), we …

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Der Vorstand des Vereins informiert alle Zuschauer, die beabsichtigen, die kommenden Trainingsspiele sowie den 6. Anhalt-Cup zu besuchen, dass - das Hygienekonzept / Corona (siehe Homepage unter dem Batton "Werde Mitglied der HG 85 Köthen“"seine volle Gültigkeit behält. - Außerdem wird nur den Zuschauern Einlass gewährt, die geimpft, genesen oder tagesaktuell getestet sind. - Der Nachweis dieser Kriterien ist analog (d.h. in Papierform nachzuweisen), weil kein Lesegerät für die digitale Kontrolle zur Verfügung steht. - Einlass zu den Spielen ist eine Stunde vor Spielbeginn.
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Spielberichte28
Spielbericht · 07.10.2006

Im Schlussspurt in der Höhle des Löwen Sieg errungen

… e Auszeit und bespricht mit seinen Mannen das weitere Vorgehen. Im folgenden Angriff wird Georg Eulitz bei einem Konterlauf gefoult. Den fälligen 7m verwandelt Sebastian Tietz zum 25:24 (59.40 Minute). Sechs Sekunden später versucht Trainer Nefe per Auszeit ve …

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Zur Seelenmassage nach der Auswärtsniederlage gegen Eintracht Glinde kam die SV Oebisfelde gerade recht. Da konnten sich die Köthener Handballer den Frust von der Seele werfen. Die Gewinner des Abends waren die Zuschauer, die ein enorm kampfstarkes Handballspiel zu sehen bekamen. Den mitgereisten Fans gefiel diesmal die mentale Einstellung und Kampfeslust der Bachstädter. Die HG 85 setzte die Gastgeber durch ihre Tempogegenstöße konsequent unter Druck, kam so immer wieder zu „leichten Toren“ und diktierte über weite Teile der Partei das Geschehen. Mit einer Energieleistung in der Schlussphase hat sie es geschafft, ein kampfbetontes Match, in dem die Gastgeber nie führten, noch siegreich zu gestalten. Der Schlüssel zum vierten Saisonsieg war in der Defensive zu suchen. Vor allem die durchgängig angeordnete 5:1-Deckung, von Thomas Karl glänzend organisiert, spielte im Vergleich zum Spiel in Glinde um Klassen besser. Am Ende einer stets knappen Partie siegte die HG 85 -Sieben, die noch eine Minute vor dem Abpfiff auf gleicher Höhe mit dem Kontrahenten stand, letztlich verdient 26:24 (11:10). Dass es für die Köthener reichte, lag auch an der großartigen Bereitschaft der gesamten Mannschaft, zwei Punkte aus der Hans-Pieckert- Halle zu ergattern und an einigen beherzten Einzelaktionen von Georg Eulitz (8), Sebastian Tietz (6/2) und Patrick Tuchen (2 gehaltene 7m). Der Gastgeber hatte alle Akteure an Deck. Zweckoptimistisch ließ Trainer Enrico Nefe vor Spielbeginn keine Zweifel am erfolgreichen Ausgang der Partie, schon deshalb nicht aufkommen, weil seine Jungs mit der richtigen Einstellung in dieses Spiel gehen wollten. „Deshalb muss diesmal mehr herausspringen, als nur ein gutes Ergebnis.“ Dass dies nicht erreicht wurde, lag an den Gästen, die aufopferungsvoll dagegen hielten und sich in keiner Minute des Spiels von ihrem Weg abbringen ließen. Gleich zu Beginn der Auseinandersetzung setzte sich die HG 85-Defensive bissig zur Wehr und Torhüter Patrick Tuchen reihte sich nahtlos in das Abwehrverhalten ein. Der ansonsten torgefährlichste Oebisfelder Andreas Werner (2Tore) wurde gut abgeschirmt. Besser machte es Kreisläufer Andreas Kalupke (8). Überhaupt fehlte es dem Gastgeber an Spritzigkeit bei seinen Angriffsbemühungen. Kein Wunder, dass die Bachstädter in der 5. Minute 4:1 führten. Thomas Thiele, Georg Eulitz und Sebastian Tietz waren die Vollstrecker. Bis zur 20. Minute (7:7) hatte sich Oebisfelde wieder heran gekämpft. Wenn es bei Köthen überhaupt Schwachstellen gab, dann war es die Effizienz im Angriff, wo zu viele Chancen aus besten Wurfpositionen vergeben wurden. Oebisfelde war Nutznießer dieser Angebote. Marcel Kilz, durch Rückenprobleme gehandikapt, lenkte die Angriffe übersichtlich. Rene Uelsmann und erneut der glänzend aufgelegte Georg Eulitz sicherten durch einen kleinen Zwischenspurt die 3-Tore-Führung (24.). Bis zur Halbzeit war die auf einen Treffer (12:11) zusammen geschmolzen. In der 35. Spielminute (13:13) gelang es Oebisfelde wieder auszugleichen. Zehn Minuten später lagen die Gäste 19:16 in Front, weil auch dem SV-Angriff zu viele technische Fehler unterliefen. Der Drei- Tore-Vorteil hatte auch noch in der 50. Minute Bestand. Vor allem zog Georg Eulitz im Angriff alle Register seines Könnens. Mit sehr variablem Wurfbild, schnellem Antritt und Durchsetzungsvermögen traf er in der zweiten Halbzeit noch fünfmal ins Schwarze und überzeugte nebenbei auch in der Defensive. Das Spiel lebte weiter von seiner Spannung. Die fand ihren Höhepunkt in den letzten beiden Minuten: In der 59. Minute gleicht Oebisfelde zum 24:24 aus. Sofort fordert Jens Große eine Auszeit und bespricht mit seinen Mannen das weitere Vorgehen. Im folgenden Angriff wird Georg Eulitz bei einem Konterlauf gefoult. Den fälligen 7m verwandelt Sebastian Tietz zum 25:24 (59.40 Minute). Sechs Sekunden später versucht Trainer Nefe per Auszeit verzweifelt, den Winkelzug zu besprechen, der das Blatt hätte noch wenden sollen – vergebens. Georg Eulitz zerstört mit seinem achten Treffer zum 26:24 alle SV-Hoffnungen auf wenigstens einen Punktgewinn.
Spielbericht · 21.04.2006

Nach schwacher erster Halbzeit drehte die HG 85 das Spiel

… n. Die neun verhängten Strafwürfe sind Ausdruck dessen. Mario Schellbach zum Spiel: „Wir haben in der ersten Halbzeit die Konter gefressen, weil wir zu viele Fehlpässe produziert haben und in der Rückwärtsbewegung nicht die Schnellsten sind. Das Entscheidende …

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In der Regionalliga gehören seit vielen Jahren die Duelle zwischen der HG 85 und der SV GW Wittenberg - Piesteritz zu den Klassikern. Die rund 500 Zuschauer in der Heinz-Fricke-Halle konnten sich an einem Anhalt-Derby erfreuen, in dem erst im zweiten Abschnitt über eine Steigerung in der Abwehr und zahlreiche Gegenstoßtreffer die Weichen in Richtung 16. Saisonsieg gestellt wurden. Damit festigte die HG 85 mit nunmehr 34:26 Punkten ihren Platz in der oberen Tabellenhälfte. Beim 33:28 (14:17)-Sieg hatten die Bachstädter viel investiert, nie nachgelassen und immer an den Sieg geglaubt. Aus einem 10:15-Rückstand (21. Minute) machten sie eine 23:20-Führung (42.) und baute ihren Vorsprung dann sukzessive aus, weil die 6:0-Abwehr für die Wittenberger immer unüberwindbarer wurde und die Kontermaschinerie auf Touren kam. In diesem beinharten Rückspiel mussten die Rudow - Schützlinge, die die erste Halbzeit für sich entschieden, ab der 36. Minute die Waffen strecken und damit den unausbleiblichen Weg in die Oberliga antreten. Was die Lutherstädter ab jetzt boten, war zu wenig, um die nach der Pause gut justierte Linkohr-Sieben zu bezwingen. Dafür gab es mehrere Gründe: Zwei rote Karten (Torsten Fuchs und Rene Meckel), die Anhäufung zu vieler technischer Fehler, die den Spielfluss der Grün-Weißen hemmten und die enorme Steigerung des Gastgebers. Die entwickelte Offensivkraft der Köthener und die Steigerung von Stig-Top Rasmussen und seinen Vorderleuten kamen die Wittenberger, deren Nerven mit zunehmender Spieldauer immer blanker lagen, deutlich zu spüren. Nur gut, dass am Freitagabend nicht ein Kontrahent anderen Kalibers zu Gast war. Der hätte vor allem die Unkonzentriertheiten im Passspiel und Abschluss der Bachstädter im ersten Spielabschnitt noch ganz anders genutzt, als der Tabellenvorletzte aus Wittenberg. Dabei fing die Partie sehr hoffnungsvoll an. Juniorennationalspieler Jan Jungandreas brachte seine Farben mit einem Dreierpack in Führung (3:2/5.). Doch fünf Minuten später lagen die Gäste 6:5 vorn. Deren Torhüter Christian Brandt entschärfte nicht nur den ersten Strafwurf der Köthener, sondern blieb auch im Gegensatz zu Patrick Tuchen viel öfter gegen die Angreifer Sieger. Logischerweise beorderte Trainer Rene Linkohr Stig-Top Rasmussen schon nach zehn Minuten ins Tor. Der konnte vorerst auch nicht verhindern, dass die Wittenberger, die ihr Spiel über die schnelle Mitte effektiv vortrugen, zu Erfolgserlebnissen kamen. Die HG 85 -Abwehr stand nicht sicher und war nicht in der Lage, die von Rene Seiffert inszenierten Angriffe zu unterbinden. So bauten die Schützlinge von Trainer Helge Rudow bis zur 21. Minute ihre Führung auf 15:10 aus. Sebastian Tietz, der durch einen Infekt nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war und dennoch eine tadellose Leistung in der Abwehr ablieferte, leitete die Aufholjagd mit dem Treffer zum 11:15/22. ein, die Jan Jungandreas mit seinem 100. Saisontreffer zum 12:15/24. fortsetzte. Zwei weitere durch Christian Brandt gehaltene Strafwürfe verhinderten vorerst die Verkürzung des Abstandes. In der zweiten Spielhälfte hatte die Partie alles, was man sich von einem Handballmatch auf dieser Ebene wünscht: Tempo, Spannung, tolle Kombinationen der Gastgeber und vor allem vorbildlichen Kampf. Jetzt packte die HG 85 -Abwehr endlich zu und im Angriff kam Qualität ins Spiel. Zudem war es Stig-Top Rasmussen, der mit einigen Paraden seinem Team den Rücken frei hielt. Auf ihn gestützt, fanden die Köthener nun zur rechten Zeit die richtigen Antworten. Das Linkohr-Team inszenierte mit zunehmender Spieldauer sein Konterspiel und zog Tor um Tor davon. Der Wittenberger Angriff hingegen hilflos und die Abwehr zahm – nichts war mehr zu sehen vom Elan und von der Aggressivität in der ersten Hälfte. Der prächtig aufgelegte Jan Jungandreas war es, der gleich nach Wiederbeginn die Resultatsverbesserung einleitete. Der Rechtsaußen schnappte sich in der 31. und 32. Minute den Ball, strebte zusammen mit zwei Mannschaftskameraden per Tempogegenstoß auf das Wittenberger Tor zu und knallte den Ball aus zehn Metern am verdutzten Christian Brandt vorbei ins Tor: 16:18. Sebastian Tietz und Sebastian Fende setzten (je 1 Tor) die Aufholjagd fort. 19:19 stand es in der 36. Minute. Immer das Erfolgserlebnis suchend und Torhunger spürend, lief nun der Litauer Vaidas Dilkas zur Hochform auf. Er führte seine Mannschaft, durch Sebastian Fende (1) und Vasile Sajenev (1) unterstützt, auf die Siegerstraße. Immer wieder schaffte er sich die Lücke zum Erfolg. Seine sechs Treffer innerhalb von sechs Minuten erzielt, markierten den 27:22-Zwischenstand (46.). Zuvor sah Wittenbergs Torsten Fuchs nach einem rüden Foul an Vasile Sajenev zu Recht die Rote Karte. Wenige Minuten später standen Vasile Sajenev (3. Zeitstrafe) und Nico Meckel im Mittelpunkt. Letzterer streckte Sebastian Fende in der 52. Minute beim Stande von 31:24 bei einem seiner erfolgsträchtigen Sprungwürfe nieder. Unfairness offenbarte auch Rene Seiffert, als er den Zuschauern nach dieser Schiedsrichterentscheidung eine obszöne Geste offerierte. Es bleibt auch zu vermerken, dass die HG 85 -Akteure oftmals nur durch Foulspiel zu bremsen waren. Die neun verhängten Strafwürfe sind Ausdruck dessen. Mario Schellbach zum Spiel: „Wir haben in der ersten Halbzeit die Konter gefressen, weil wir zu viele Fehlpässe produziert haben und in der Rückwärtsbewegung nicht die Schnellsten sind. Das Entscheidende in Halbzeit zwei: Wir waren im Abschluss konzentrierter.“ Spielfilm: 5. (3:2) - 7. (4:5) - 13. (6:7) – 21. (10:15) – 29. (12:17) ------- 33. (18:18) – 41. (22:19) - 45. (26:22) – 48. (29:22) – 51. (31:24) – 57. (32:26) – 59. (33:27)
Spielbericht · 30.03.2006

HG 85 festigt mit einem Auswärtssieg den 6.Tabellenrang

… r geführt und gut geleitet von den Unparteiischen Benner/Staats. Bis zum 13:20 (37.) wirkten die Gäste hoch konzentriert, gingen weiterhin engagiert zur Sache. Dieser aus der Sicht der TG deprimierende Spielstand veranlasste Mündens Trainer Peter Rommel, Vaida …

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Der Aufwärtstrend der Linkohr-Sieben hält weiter an. Große Zufriedenheit herrschte im HG 85-Lager am Donnerstagabend nach dem glanzvollen 31:27 (16:11) -Auswärtssieg bei der TG Münden. Aus vier Punktspielen hintereinander erspielten sich die Bachstädter sieben Pluszähler und festigten damit den 6. Tabellenrang. Der Gastgeber hatte sich so viel vorgenommen und stand am Ende mit leeren Händen da. Sprachlos, fassungslos und mit hängenden Köpfen mussten die Mündener die Spielstärke der Köthener, die das Nachwuchstalent Ants Benecke als Joker in den letzten zehn Minuten zum Einsatz brachten, zur Kenntnis nehmen. Dabei begann die Partie aus der Sicht der Gäste nicht optimal. Abspielfehler, Fehlwürfe und technische Unzulänglichkeiten führten dazu, dass der Gastgeber in der 17. Minute 6:4 führte. Erst, nachdem die genannten Mängel abgestellt wurden, stellten sich die Erfolge ein. Die Deckungsarbeit gewann an Sicherheit bzw. Präzision und Torhüter Patrick Tuchen lief zur Hochform auf. In der 23. Minute führten die Köthener (11:8) erstmalig mit einem 3-Tore-Vorsprung. Selbst in einer 6:4-Überzahlsituation, Jan Jungandreas und Thomas Karl brummten ihre Zwei-Minutenstrafen ab, gelang es der TG nicht, den Rückstand merklich zu verkürzen. Die übrig gebliebenen HG 85-Verteidiger sicherten bis zur 26. Minute die 13:10-Führung. Als die Bachstädter wieder vollzählig waren, erhöhten sie die Schlagzahl, zogen das Tempo an. Der wendige Kreisläufer Sebastian Tietz, entweder von Spielmacher Vasile Sajenev klug angespielt oder mit Zuspielen von Vaidas Dilkas gefüttert, riss immer wieder Lücken in die Gastgeber-Abwehr und münzte diese konsequent in Erfolgserlebnisse um. Zudem degradierte Sebastian Fende mit seinen präzisen Würfen die Mündener Torhüter zu Statisten. Weil zudem Patrick Tuchen mit etlichen Paraden und zwei gehaltenen Siebenmetern weiterhin eine überragende Leistung bot, verstummten die TG -Fans im weiten Rund immer mehr. Zur Halbzeit führte die HG 85 hoffnungsvoll 16:11. Auch nach dem Wechsel tobte ein leidenschaftlicher Kampf, von beiden Seiten immer hart, aber nie unfair geführt und gut geleitet von den Unparteiischen Benner/Staats. Bis zum 13:20 (37.) wirkten die Gäste hoch konzentriert, gingen weiterhin engagiert zur Sache. Dieser aus der Sicht der TG deprimierende Spielstand veranlasste Mündens Trainer Peter Rommel, Vaidas Dilkas und Sebastian Fende in Manndeckung nehmen zu lassen. Zunächst „fruchtete“ diese Maßnahme, denn die Köthener fanden zunächst kein adäquates Rezept. Fünf TG -Treffer in Folge beunruhigten nicht nur die Verantwortlichen auf der Köthener Bank, sondern sorgten dafür, den komfortablen Vorsprung bis auf zwei Tore (20:22/42.) zu reduzieren. Mündens Kanonier Andrej Doktorovych (10 Tore) hatte an der Aufholjagd den größten Anteil. Wie sich die HG 85–Akteure aus dieser prekären Situation befreiten, forderte Respekt ab und war beeindruckend. Es folgten achtzehn hoch spannende Minuten, die aufseiten der Köthener keine Wünsche offen ließen, denn man fand zu seinem Erfolgsrhythmus und nahm das Tore werfen wieder auf. In der 50. Minute (23:26) lagen zwischen beiden Kontrahenten drei Tore. Jetzt griff Trainer Rene Linkohr in die Taktik-Kiste und wechselte Stig-Top Rasmussen gegen Patrick Tuchen ein. Von ihm ausgehend lief das Köthener Spiel weiterhin beinahe wie geschmiert. Der Däne hielt nicht nur einen Strafwurf, sondern mit seiner Leistung auch den HG 85-Vorsprung. Zwei Minuten vor der Einwechslung des Torhüters, griff der erst 20-jährigen Ants Benecke auf der Linksaußenposition ins Spiel ein. Der Youngster rechtfertigte das Vertrauen seines Übungsleiters, düpierte seinen Abwehrspieler nach Belieben und netzte bei vier Versuchen dreimal ein. In der 55. Minute (24:28) führten die Bachstädter vor entscheidend, weil sie letztlich auch die größeren Kraftreserven in die Waagschale zu werfen hatten. Am Ende mussten die Mündener froh sein, nicht noch höher verloren zu haben. Während die Köthener den Sieg feierten, schlichen die Mündener wie begossene Pudel aus ihrer Wirkungsstätte, denn nun beträgt ihr Abstand auf einen Abstiegsplatz nur noch zwei Punkte. Stolz auf seine Mannschaft resümierte Trainer Rene Linkohr: “Das größte Plus meines Teams war, dass wir von allen Positionen Torgefahr ausgestrahlt und getroffen haben.“ Die Top-Leistung der Abwehr, einschließlich der Torhüter, komplettiert den positiven Eindruck, den die Mannschaft hinterlassen hat. Die HG 85-Fans können sich auf die heutige Partie freuen und hoffen, einen weiteren Sieg mitzuerleben.
Vorberichte27
Vorbericht · 09.05.2026

Punktekampf beim Tabellenschlusslicht

… Spiel gegen die Bachstädter und das letzte Match beim SV G-W Wittenberg/P. gewonnen wird und Konkurrenten nicht punkten. Von einem Spaziergang des Tabellenvierten kann bei dieser Konstellation keine Rede sein. Im Gegenteil, er muss noch einmal alle Kräfte bün …

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Was die HG 85 Köthen beim Absteiger in Eisenach erwartet Wenn die HG 85 Köthen am Samstag (9.5.26) die 240 Kilometer in die traditionsreiche Werner‑Assmann‑Halle zurückgelegt hat, trifft sie auf einen Gegner, der noch die minimale Chance hat, den Abstieg aus der Regionalliga Mitteldeutschlands aus eigener Kraft zu schaffen. Der 33:29-Auswärtssieg beim HC Glauchau-Meerane hat die Chance eröffnet. Die kann aber nur beim Schopf gefasst werden, wenn das Spiel gegen die Bachstädter und das letzte Match beim SV G-W Wittenberg/P. gewonnen wird und Konkurrenten nicht punkten. Von einem Spaziergang des Tabellenvierten kann bei dieser Konstellation keine Rede sein. Im Gegenteil, er muss noch einmal alle Kräfte bündeln, um seinerseits die Zielstellung 4. Platz zu sichern. Die Eisenacher Zweitvertretung lebt von ihrer Rolle als Ausbildungsteam. Der Kader verändert sich häufig, junge Talente erhalten Einsatzzeiten und immer wieder stoßen Spieler aus dem erweiterten Bundesligakader hinzu. Das macht die Vorbereitung von Trainer Martin Lux nicht einfach, weil man nie ganz genau weiß, welche Formation beim ThSV aufläuft. Die Werner‑Assmann‑Halle ist ein Ort, an dem selbst gestandene Teams nicht nur ins Wanken geraten, sondern auch beide Punkte abgeliefert haben. So der HC Burgenland am 28.3.26 (33:29). Auch der HC Aschersleben, die HSG Freiberg, der HC Plauen und HSV Bad Blankenburg lieferten beide Zähler ab. Diese Ergebnisse zeigen, auch ein Abstiegskandidat kann über sich hinauswachsen. Eisenach wird alles versuchen, mit Leidenschaft und Einsatzbereitschaft den Abschied aus der Liga noch abzuwenden. So ist zu erwarten, dass er im letzten Heimspiel aufopferungsvoll taktisch agiert und dabei viel riskieren muss. Das ist die Chance der Bachstädter, ihrerseits die richtigen Reaktionen entgegenzusetzten. Schon im Hinspiel, dass die Köthener 34:21 gewannen, dominierte in den Reihen der Lux-Sieben der nie versiegende Elan, der die Thüringer, die ohne ihren erkrankten Spielertrainer Qendrim Alaj auskommen mussten, vor unlösbare Probleme stellte. Die Köthener reisen als Tabellenvierter an, eine Platzierung, die verpflichtet, auch diesmal die Aufgabe seriös anzugehen. Konzentration, klare Abläufe und ein wacher Start werden entscheidend sein, um den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen. Gelingt es der HG 85, ihre spielerische Qualität und körperliche Präsenz früh einzubringen, spricht vieles für einen erfolgreichen Auswärtstag, der zur Folge hätte, das Eisenach absteigt und die HG 85 im letzten Heimspiel gegen den SV Anhalt Bernburg mit einem weiteren Sieg eine respektable Endplatzierung seinen treuen Zuschauern präsentieren kann. In der Mannschaft des Gastgebers sind drei Spieler, die über 100 Treffer erzielt haben. Armend Alaj (157/11) führt die interne Torschützenliste an. Ihm folgen Ole Gastrock-Mey (140) und Qendrin Alaj (129/64). Die Köthener Abwehr muss klare Prioritäten gegen diese Akteure im Defensivplan setzen. Vor allem müssen einfache Eins‑gegen‑Eins‑Durchbrüche dieser Leistungsträger im Team des Gastgebers unterbunden werden. Die HG 85 erwartet in Eisenach ein Gegner, der jung, motiviert und unberechenbar ist. Ein konzentrierter, mit wenigen Fehlern behaftete Auftritt ist Pflicht, um das vorletzte Punktspiel der Saison erfolgreich zu gestalten.
Vorbericht · 28.02.2026

Statistik spricht für Köthen, doch Oebisfelde kämpft ums Überleben

… . Diese Konstellation lässt erwarten, dass er in der Abwehr aggressiv zu Werke gehen wird, kompromisslos Zweikämpfe führen und mit hohem Einsatz bis zur letzten Minute spielen wird. 89 Zeitstrafen, 24 mehr als die HG 85, dokumentieren diese Feststellung. Die m …

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Nach der knappen Niederlage gegen den Tabellenführer NHV C Delitzsch (31:32) muss die HG 85 Köthen am Samstag weit in den Norden Sachsen-Anhalts zum SV Oebisfelde reisen. Dort tritt sie gegen den Tabellendreizehnten, den sie im Hinspiel 42:33 besiegt hat, an. Schaut man auf die Gesamtbilanz von bisher 22 Spielen gegen die Oebisfelder, dann haben die Bachstädter 13 Siege, ein Remis und 8 Niederlagen in der Statistik nachzuweisen. In dieser laufenden Saison konnten die Gastgeber ihrem Publikum zu Hause 4 Siege und ein Unentschieden präsentieren. Fünf Partien gingen verloren. Die bisher höchste Niederlage in dieser Saison kassierten die Oebisfelder in Delitzsch (41:29). Zieht man die Statistik weiterhin zu Rate, dann ist ersichtlich, dass die Hausherren ihre Schwächen in der Abwehrarbeit haben. 690 Gegentore, das sind 122 mehr als die Lux-Sieben kassiert hat, reichen nur zum vorletzten Platz im Ranking. Im Angriff hat der SV 19 Tore weniger als die Bachstädter geworfen. Die Gefahrenherde im Team von Trainer Christian Herrmann sind Martin Danowski (125/44 Tore), Justin Kalupke (112), Sven Vogel (85/4, Alexander Vogel (62) und Erik Breiteneder (60). Der Gastgeber steckt tief im Abstiegskampf, steht mit dem Rücken zur Wand und braucht dringend Punkte. Diese Konstellation lässt erwarten, dass er in der Abwehr aggressiv zu Werke gehen wird, kompromisslos Zweikämpfe führen und mit hohem Einsatz bis zur letzten Minute spielen wird. 89 Zeitstrafen, 24 mehr als die HG 85, dokumentieren diese Feststellung. Die meisten Zeitstrafen (18) hat Martin Danowski nachzuweisen. Dieser Ausgangslage wird die HG 85 Köthen wenige Fehler und wenige überhastete Angriffe sowie unnötige Zeitstrafen entgegensetzen müssen, um erfolgreich zu sein. Dass der SV versuchen wird, über ein frühes Erfolgserlebnis Sicherheit in sein Spiel zu bekommen, müssen die Bachstädter unbedingt verhindern. Sie sind als Tabellensechster nicht aufgefordert, „Alles oder nichts“ zu spielen. Zuletzt, gegen den Tabellenprimus aus Delitzsch, stand ein HG 85-Team auf der Platte, das mit Herzblut und kämpferischem Engagement das Spiel inszenierte. Das wird in dieser Partie erneut notwendig sein, soll ein positives Resultat mit nach Hause genommen werden.
Vorbericht · 08.02.2026

HG 85 Köthen vor anspruchsvollem Auswärtsspiel in Wittenberg

… er mit hoher Geschwindigkeit und klar strukturierten Angriffen vorgeht. Entsprechend wird Trainer Martin Lux seine Mannschaft in der Videoanalyse gezielt auf die Schwachstellen der Wittenberger vorbereitet haben und nach den personell günstigsten Lösungen sein …

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Nach dem erfolgreichen Auftritt in Aschersleben steht die HG 85 Köthen am Sonntag vor der nächsten Auswärtsaufgabe. In der Wittenberger Stadthalle wartet mit dem SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz ein Gegner, der im Kampf um den Klassenerhalt jeden Punkt dringend benötigt. Die Gastgeber, deren zehn Heimspiele ca. 4000 Zuschauer besucht haben, rangieren aktuell auf Platz 14 der Tabelle der Regionalliga Mitteldeutschlands. In eigener Halle absolvierte der SV bislang zehn Punktspiele. Zwei davon konnten gewonnen werden: 31:30 gegen Glauchau und 38:37 gegen Freiberg. Dazu kommt ein Remis gegen Bad Blankenburg (28:28). Sieben Niederlagen führten zur Trennung von Trainer Marco Hüls, der das Team aus der Sachsen-Anhalt-Liga in die Regionalliga geführt hatte. Jetzt steht Martin Strnad an der Seitenlinie. Sportlich spricht die Bilanz der letzten Jahre klar für Köthen: Seit der Saison 2021/22 gelang Wittenberg kein Sieg mehr gegen die HG 85. Einziger Zähler bleibt das 28:28 aus dem Hinspiel der laufenden Saison. Diese Punkteteilung in der Heinz-Fricke-Sporthalle war vor allem der eigenen Fehlerquote geschuldet. Da die Fehler inzwischen deutlich reduziert wurden (5:1 Punkte aus drei Rückrundenspielen), kann Köthen mit mehr Ruhe und Struktur auftreten. Wittenberg musste zuletzt eine deutliche 28:39-Niederlage in Plauen hinnehmen. Bester Werfer war dabei Nico Elias, der mit 8/1 Treffern erneut seine Bedeutung für die Offensive unterstrich. Mit 83/20 Toren führt er die interne Torschützenliste an, gefolgt von Philipp Gehlert (83), Pascal Beyer (68/14), Josias Liehr (68) und Tomas Pavlicek (65/16). Dieses „Wurfpotenzial“ erfordert von den Gästen klare personelle Zuordnungen, körperliche Präsenz ohne unnötige Strafen zu riskieren und frühzeitig die Wurfwege der Wittenberger zu stören. Die größte Baustelle der Gastgeber ist die Defensive: Wittenberg hat bereits 98 Gegentore mehr kassiert als Köthen, bei einem Spiel mehr. Das ist ein massiver Hinweis darauf, dass die Defensive instabil ist, besonders dann, wenn der Gegner mit hoher Geschwindigkeit und klar strukturierten Angriffen vorgeht. Entsprechend wird Trainer Martin Lux seine Mannschaft in der Videoanalyse gezielt auf die Schwachstellen der Wittenberger vorbereitet haben und nach den personell günstigsten Lösungen seine Überlegungen angestellt haben. Seine treffsichersten Spieler sind Yasin Jaidi (105/21), Lukas Krug (92), Steven Just (86/8), Frank Grohmann (58/28) und Benet Fenyö (54). Da die 2. Mannschaft spielfrei ist, eröffnet sich auch noch die Möglichkeit, personell mit Überraschungen das Spiel zu bestreiten. Auf alle Fälle muss seine Mannschaft das Tempo hochhalten, die zweite Welle und schnelle Mitte forcieren und klare, einfache Abschlüsse suchen. Damit eröffnet sich die Chance, den Gastgeber früh in Stresssituationen zu bringen, die in seinen Reihen Fehler provozieren. Angesichts der prekären Tabellensituation der Elbestädter ist mit einem emotionalen, kämpferischen und risikobereiten Auftreten des Gastgebers zu rechnen. Der Tabellensechste darf dem Gastgeber mit seinem Auftritt nicht das Gefühl geben, "heute geht was". Wenn er seine vorbereitete Struktur hält, spricht vieles für einen positiven Ausgang des Spiels. Für einen fairen Rahmen sollen die Unparteiischen Dominik Rose und Simon Michel (Weißenfelser HV 91) sorgen.

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HG 85 Köthen