HG 85 Köthen e.V.
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HG News11
· 30.06.2026

Saisonabschluss der MJB der HG 85 Köthen (2025/2026)

Vizemeister. Oberliga-Aufsteiger. Eine Saison, auf die wir stolz sein können. Mit dem letzten Saisonspiel endete für unsere männliche B-Jugend eine Spielzeit, die wohl niemand so schnell vergessen wird. Sie war geprägt von Leidenschaft, Zusammenhalt, großen Em …

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Vizemeister. Oberliga-Aufsteiger. Eine Saison, auf die wir stolz sein können. Mit dem letzten Saisonspiel endete für unsere männliche B-Jugend eine Spielzeit, die wohl niemand so schnell vergessen wird. Sie war geprägt von Leidenschaft, Zusammenhalt, großen Emotionen und unvergesslichen Momenten. Auch wenn der Meistertitel am Ende denkbar knapp verpasst wurde, überwiegen Stolz und Freude über das Erreichte. Denn eines haben unsere Jungs eindrucksvoll bewiesen: Sie gehören zu den stärksten Mannschaften Sachsen-Anhalts. Mit einem klaren Ziel in die Saison Vor Beginn der Saison stand für das Trainerteam und die Mannschaft das Ziel fest: Die Meisterschaft in der Bezirksoberliga sollte nach Köthen geholt werden. Eigentlich hätte die Mannschaft bereits in dieser Saison in der Oberliga spielen sollen. Sportlich war die Qualifikation bereits erreicht, doch durch einen Formfehler blieb uns dieser Schritt leider verwehrt. Eine große Enttäuschung für alle Beteiligten, aber gleichzeitig der Ansporn, den Aufstieg auf sportlichem Weg erneut zu schaffen. Mit viel Ehrgeiz, Fleiß und Leidenschaft gingen unsere Jungs diese Herausforderung an. Eine beeindruckende Saison in Zahlen Die Mannschaft spielte über die gesamte Saison hinweg konstant auf einem sehr hohen Niveau und belohnte sich mit einer starken Bilanz. Die Saison 2025/2026 im Überblick: Vizemeister der Bezirksoberliga mit 34:6 Punkten Beste Abwehr der Liga mit nur 493 Gegentoren Bestes Torverhältnis aller Mannschaften mit +217 Toren Drittbeste Offensive der Liga mit 710 erzielten Treffern Alle Heimspiele gewonnen Diese Zahlen unterstreichen eindrucksvoll die Entwicklung und Qualität unserer Mannschaft. Charakter auch nach Rückschlägen gezeigt Natürlich verlief die Saison nicht ohne Rückschläge. Einige unnötige Punktverluste verhinderten letztlich den Gewinn der Meisterschaft. Doch genau in diesen schwierigen Momenten zeigte die Mannschaft ihren außergewöhnlichen Charakter. Die Jungs haben nie aufgegeben, immer füreinander gekämpft und sich gegenseitig aufgebaut. Statt Ausreden zu suchen, wurde weiter hart gearbeitet und der Blick konsequent nach vorne gerichtet. Dieser Teamgeist war während der gesamten Saison die größte Stärke unserer Mannschaft. Unvergessliche Höhepunkte Zu den emotionalsten Momenten der Saison gehörte zweifellos der 36:33-Heimsieg gegen den späteren Meister SV Blau-Rot Coswig. Mit einer leidenschaftlichen Mannschaftsleistung gelang es unseren Jungs, dem bis dahin nahezu ungeschlagenen Tabellenführer die erste Niederlage der Saison beizubringen und das Meisterschaftsrennen bis zum Schluss offen zu halten. Der absolute Höhepunkt folgte jedoch wenige Wochen später. Beim Oberliga-Qualifikationsturnier in Magdeburg zeigte die Mannschaft noch einmal ihr gesamtes Potenzial. Vier Spiele, vier Siege, Turniersieg. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, großem Kampfgeist und einem Last-Second-Treffer im Finale sicherte sich die HG 85 Köthen die verdiente Qualifikation für die Oberliga Sachsen-Anhalt 2026/2027. Damit wurde der Traum, den wir uns bereits ein Jahr zuvor sportlich erarbeitet hatten, endlich Wirklichkeit. Mehr als nur Handball Diese Saison war weit mehr als Siege, Tore und Tabellenplätze. Sie war geprägt von Freundschaft, Vertrauen, Zusammenhalt und gegenseitigem Respekt. Jeder einzelne Spieler hat sich sportlich und persönlich weiterentwickelt. Jeder hat Verantwortung übernommen und seinen Teil dazu beigetragen, dass aus vielen talentierten Einzelspielern eine echte Mannschaft geworden ist. Genau das macht uns als Trainerteam besonders stolz. Danke für eure Unterstützung! Eine erfolgreiche Saison entsteht niemals allein auf dem Spielfeld. Deshalb möchten wir uns herzlich bei unserem gesamten Trainerteam Jens, Siggi, Karli und Andreas bedanken. Mit unzähligen Stunden ehrenamtlicher Arbeit, großem Engagement und viel Herzblut habt ihr die Mannschaft über die gesamte Saison begleitet und weiterentwickelt. Ebenso gilt unser Dank allen Verantwortlichen der HG 85 Köthen, die uns jederzeit unterstützt und optimale Rahmenbedingungen geschaffen haben. Ein großes Dankeschön geht an alle Eltern, Großeltern, Familien, Freunde und Fans, die unsere Mannschaft bei Heim- und Auswärtsspielen begleitet und lautstark unterstützt haben. Eure Unterstützung hat unsere Jungs immer wieder getragen und motiviert. Ein besonderer Dank gilt außerdem unseren B-Mädels. Ihr wart bei vielen unserer Spiele in der Halle, habt mitgefiebert, angefeuert und unsere Mannschaft lautstark unterstützt. Dieser Zusammenhalt zwischen unseren Jugendmannschaften ist alles andere als selbstverständlich und zeigt, was den Verein HG 85 Köthen auszeichnet. Vielen Dank für euren großartigen Support während der gesamten Saison! Der Blick nach vorn Mit dem Saisonende heißt es auch Abschied nehmen. Einige Spieler werden uns altersbedingt verlassen. Sie haben die Mannschaft dieses Jahr geprägt und ihren Teil zu dieser erfolgreichen Saison beigetragen. Wir wünschen ihnen auf ihrem weiteren sportlichen Weg nur das Beste und freuen uns darauf, ihre Entwicklung weiter zu verfolgen. Gleichzeitig dürfen wir neue Spieler in unserer Mannschaft begrüßen. Wer unsere Neuzugänge sind, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Lasst euch überraschen. Mit der Qualifikation für die Oberliga beginnt nun ein neues Kapitel. Wir wissen, dass uns dort eine große Herausforderung erwartet. Dennoch gehen wir mit viel Vorfreude in die neue Saison. Unser Ziel ist es, uns in der Oberliga schnell zu etablieren, im oberen Tabellendrittel mitzuspielen und langfristig erneut um die Spitzenplätze zu kämpfen. Ein Team, auf das wir stolz sind Liebe Jungs, ihr habt in dieser Saison Großartiges geleistet. Ihr seid Vizemeister der Bezirksoberliga geworden. Ihr habt alle Heimspiele gewonnen. Ihr habt die beste Abwehr der Liga gestellt. Ihr habt euch als Turniersieger für die Oberliga qualifiziert. Vor allem aber habt ihr als Mannschaft gezeigt, was mit Zusammenhalt, Leidenschaft, Einsatz und gegenseitigem Vertrauen möglich ist. Darauf könnt ihr alle unglaublich stolz sein. Wir freuen uns schon jetzt auf die Saison 2026/2027 in der Oberliga. Auf geht es! HG 85! Autor: A. Schuhmnann
· 20.06.2025

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· 24.08.2021

Information zu den Testspielen

… m Batton "Werde Mitglied der HG 85 Köthen“"seine volle Gültigkeit behält. - Außerdem wird nur den Zuschauern Einlass gewährt, die geimpft, genesen oder tagesaktuell getestet sind. - Der Nachweis dieser Kriterien ist analog (d.h. in Papierform nachzuweisen), we …

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Der Vorstand des Vereins informiert alle Zuschauer, die beabsichtigen, die kommenden Trainingsspiele sowie den 6. Anhalt-Cup zu besuchen, dass - das Hygienekonzept / Corona (siehe Homepage unter dem Batton "Werde Mitglied der HG 85 Köthen“"seine volle Gültigkeit behält. - Außerdem wird nur den Zuschauern Einlass gewährt, die geimpft, genesen oder tagesaktuell getestet sind. - Der Nachweis dieser Kriterien ist analog (d.h. in Papierform nachzuweisen), weil kein Lesegerät für die digitale Kontrolle zur Verfügung steht. - Einlass zu den Spielen ist eine Stunde vor Spielbeginn.
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Spielberichte28
Spielbericht · 07.12.2024

Historischer Sieg der HG 85 Köthen in Aschersleben

… ing am Freitag seinen Lauf. Ich war mir sicher, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo wir mit unserer Form dem HC Aschersleben erfolgreich begegnen können. Der Sieg ist absolut verdient, weil wir den HC über die gesamten 60 Minuten unter Kontrolle hatten. Die M …

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Frank Grohmann stiehlt mit 18/5 Toren dem HC Aschersleben die Schau Nach zehn vergeblichen Versuchen, endlich gegen den HC Aschersleben in dessen Sporthalle zu triumphieren, gelang der HG 85 Köthen am Samstagabend der lang ersehnte Durchbruch! Mit einem überragenden 34:25 (16:14) - Sieg durchbrachen sie den langanhaltenden Bann und besiegelten das Ende des gefürchteten Fluchs. In einer dramatischen und nervenaufreibenden Auseinandersetzung zeigten die Köthener eine beeindruckende Leistung und entführten zum ersten Mal in der Geschichte beide Punkte aus der Spielstätte des HC Aschersleben. Dieser epochale Sieg verbessert nicht nur die Tabellenposition der HG 85 Köthen, sondern verschärft auch die ohnehin schon angespannte Situation des Gastgebers. Die HG 85 gewährte dem Gastgeber über die gesamte Spielzeit nicht einmal eine Führung und hatte mit Frank Grohmann den überragenden Werfer des Spiels in ihren Reihen. Seine 18/5 Tore (53 Prozent) zermürbten den HC. Sein Dreierpack zum 19:25 (43.) stellte die Weichen auf einen Sieg, der in dieser Höhe nicht zu erwarten war. Mannschaftskapitän Lukas Krug fasste seine Gefühle und das Ergebnis mit großer Freude zusammen: "Unser Sieggefühl nahm bereits beim Abschlusstraining am Freitag seinen Lauf. Ich war mir sicher, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo wir mit unserer Form dem HC Aschersleben erfolgreich begegnen können. Der Sieg ist absolut verdient, weil wir den HC über die gesamten 60 Minuten unter Kontrolle hatten. Die Mannschaft hat in der Abwehr gefightet und ist mit dem Aufwind aus den letzten Spielen zur Sache gegangen. Unser Tempo stimmte, die Harmonie in der Defensive ebenso." Auch diesmal war die HG 85 von allen Positionen torgefährlich. Bei den kampfstarken Gastgebern lag die Last der Verantwortung auf den Schultern der Seifert-Brüder und von Andreas Rojewski. Die HG 85 setzte bereits in der Verteidigung auf Offensive und hatte damit Erfolg. Mit ihrem schnellen Pass- und Laufspiel fand sie immer wieder die Lücken in der HC-Abwehr. Mit der Anfangsphase konnte Trainer Martin Lux durchaus zufrieden sein. Seine Mannschaft führte in der 9. Minute erstmalig durch zwei aufeinanderfolgende Treffer von Frank Grohmann. Im weiteren Spielverlauf hielt die HG 85-Abwehr die HC-Angreifer in Schach. Die erste 3-Tore-Führung (12:15) stand in der 28. Minute im Spielprotokoll. Mit nur 3 Zeitstrafen war das Strafmaß beim Seitenwechsel (14:16) noch moderat. Das sollte sich in den zweiten dreißig Minuten ändern. Der Gastgeber eröffnete mit einem Tor von Florian Nupnau die 2. Hälfte und der Ex-Köthener Chris Hoffmann egalisierte mit seinem Treffer den Spielstand (16:16). Die Schützlinge von Martin Lux blieben auch in der zweiten Halbzeit ihrer klugen taktischen Linie treu und enteilten mit einem Zwischenspurt durch Tore von Lukas Krug, Justin Milkow und Moritz Brodowski auf 17:20. Nach dem 19:21 durch Andreas Rojewski schenkte Frank Grohmann dem HC-Torhüter gleich vier Tore in Folge zum 19:25 ein. Die Vorentscheidung war gefallen, zumal der Gastgeber zu diesem Zeitpunkt weder Angst noch Schrecken verbreiten konnte. Beim diesem Zwischenstand hatte Pit Seifert Gelegenheit, per 7m den Rückstand zu verkürzen. Doch er warf das Spielgerät über das Tor. Unbeherrscht und missmutig über das Negativerlebnis ließ er seinen Frust mit einem Foul an Jakob Hensen aus, was die Unparteiischen mit der Roten Karte bestraften. Danach stellte Frank Grohmann wieder sein Visier zielsicher ein und gab mit seinen drei Treffern zum 21:29-Zwischenstand (50.) der Mannschaft die nummerische und moralische Sicherheit zum lang ersehnten Doppelpunktgewinn bei den Vorharzstädtern. Die Ascherslebener Fans verfolgten in der Schlussphase beinahe schweigend, wie die Bachstädter den Vorjahreszehnten am Ende fast demütigten. Tino Soutschek potenzierte das geschaffene Glücksgefühl seiner Mannschaft mit einem in der 57. Minute gehaltenen Strafwurf von Andreas Rojewski.
Spielbericht · 29.04.2023

Und wieder kein Sieg beim HC Aschersleben

… r Mannschaft kurz und bündig zusammen: "Der Anfang des Spiels lief gut für uns. Doch wir haben es in der Folge nicht verstanden, den Vorsprung komfortabler zu gestalten. Wir haben dann innerhalb kürzester Zeit unsere gute Ausgangsposition aufgeben und Aschersl …

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Es soll einfach nicht sein, dass die HG 85 Köthen beim HC Aschersleben gewinnt. Auch der 9. Versuch, als Sieger vom Spielfeld in der Sporthalle "Am Ascaneum" zu gehen, scheiterte am Samstagabend. 32:27(18:15) hieß es am Ende eines Derbys, in dem die Köthener zeitweise harmlos, ohne Biss und Ideen- kurz um: eine schwache Vorstellung boten. Nur bis zur 45. Minute funktionierte das Spiel der Bachstädter einigermaßen, dann mutierte es zu einer Veranstaltung, die die mitgereisten Fans enttäuschte. Ganz anders der Gastgeber, der mit einer guten Portion Selbstvertrauen und Kampfmoral in diese Partie ging und die Szenerie über weite Strecken des Spiels bestimmte, den Gästen nach dem 6:6-Ausgleich (10.) keine Führung mehr gewährte. Wie erwartet, war der bundesligaerfahrene Andreas Rojewski von der Köthener Abwehr nicht auszuschalten. Er allein erzielte 8/1 Tore für den Gastgeber. Frank Grohmann war mit 7/2 Toren der erfolgreichste Werfer der Gäste. Kapitän Christian Kanzler fasste den Auftritt seiner Mannschaft kurz und bündig zusammen: "Der Anfang des Spiels lief gut für uns. Doch wir haben es in der Folge nicht verstanden, den Vorsprung komfortabler zu gestalten. Wir haben dann innerhalb kürzester Zeit unsere gute Ausgangsposition aufgeben und Aschersleben die Gelegenheit gegeben, die Führung auszubauen. Wir haben, und das hat sich durch den ganzen weiteren Spielverlauf wie ein roter Faden durchgezogen, zu viele Fehler gemacht, die Aschersleben rigoros bestraft hat. Die vielen Fehler im Angriff haben uns letztlich das Genick gebrochen. Das Frustfoul von Martin Danowski gegen Frank Seifert zog zurecht die Rote Karte nach sich. Es war ein absolut verbesserungswürdiger Auftritt, den wir gegen Zwickau am Montag korrigieren wollen". Nach nur 96 gespielten Sekunden eröffnete Justin Milkow den Torreigen. Für den HC antwortete Frank Seifert zum 1:1 (3.). Im weiteren Spielverlauf avancierte er zum Gefahrenherd Nr. 2 in den Reihen des Gastgebers. 7 Tore gingen auf sein Konto. Nach dem 13:11 durch Pit Seifert bestimmte der Gastgeber das Geschehen. Als das Maß der Fehlerquote in den Köthener Reihen anstieg, bewog dies Coach Martin Lux zu einer Auszeit, um korrigierend auf seine Mannschaft einzuwirken. Offenbar verfehlte die Ansprache ihre Wirkung. Erst in der 21. Minute traf Frank Grohmann wieder und hatte mit zwei weiteren Toren Anteil am 16:15-Anschlusstreffer. Noch konnte sich der HC bis zur Pause nicht wirksam abzusetzen. Die 15 Tore der Gäste wurden durch sechs verschiedene Spieler erzielt. Mit der 18:15-Führung hatten sich die Gastgeber eine verheißungsvolle Perspektive für den zweiten Durchgang erarbeitet. Es waren unmissverständliche Zeichen, dass sie an diesem Abend ihre Chance, die Hinspielniederlage in der Heinz-Fricke-Halle vergessend zu machen, suchen würden. Begünstigt wurde das Vorhaben, weil das Konzept, die Aufbaureihe des Gastgebers mit ständigen Körperkontakten zu ermüden, im zweiten Durchgang nicht aufging. Nach 37. Minuten führte der HC 23:17, schwächelte aber seinerseits danach auch, sodass die Bachstädter bis zur 44. Minute (24:22) verkürzen konnten. Der von Christian Kanzler parierte Strafwurf von Pit Seifert (47.) war kein Weckruf, dem Spiel eine Korrektur zu geben. Der zarte Rückstand erwies sich nicht als tragfähig, um vielleicht dem Spiel noch eine Wende zu geben. Die Gastgeber vergrößerten nämlich wieder ihren Vorsprung, weil die Köthener keine spielbestimmenden Elemente mehr hatten, im Angriff zu viele Chancen ausgelassen wurden.
Spielbericht · 24.10.2020

Aufholjagd wurde nicht belohnt

… ug und erneut Steven Just bis zur 6. Minute (2:3) aufrecht hielten. &quotDann machen wir im Angriff zwei einfache technische Fehler und kassieren durch drei Tempogegenstöße der Gastgeber drei Treffer, die uns 5:3 in Rückstand bringen. Diesem Rückstand laufen w …

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Die HG 85 Köthen hat am Samstag beim SV Oebisfelde ihre zweite Auswärtsniederlage der noch jungen Saison hinnehmen müssen. Sie verlor die fair geführte Partie 31:33 (14:17). Es ist die 7. Niederlage in 19 Begegnungen mit dem SV Oebisfelde. Die Bachstädter kamen ganz vernünftig in die Partie und gingen durch Steven Just per Strafwurf auch gleich in Führung, die Lukas Krug und erneut Steven Just bis zur 6. Minute (2:3) aufrecht hielten. &quotDann machen wir im Angriff zwei einfache technische Fehler und kassieren durch drei Tempogegenstöße der Gastgeber drei Treffer, die uns 5:3 in Rückstand bringen. Diesem Rückstand laufen wir dann auch das ganze Spiel hinterher&quot, beobachtete Jakob Hensen, der nach wie vor der Mannschaft noch nicht helfen kann. Im weiteren Spielverlauf sah der Mittelmann generell zu viele einfache Fehler, wodurch die erhoffte Führung einfach nicht zu schaffen war. &quotWir haben es kaum geschafft, die wenigen Ballgewinne in Tore umzumünzen und haben so gut wie gar kein Tempospiel zustande gebracht. So war der Positionsangriff überwiegend immer sehr statisch&quot, fügte er an. Ein weiteres Defizit im Spiel der Gäste war der Umstand, &quotdass wir in der Abwehr nie so richtig Zugriff bekommen und uns beide Torhüter auch leider so gut wie keine Unterstützung geben konnten.&quot Lukas Krug sah das Fehlerpotenzial seiner Mannschaft weniger im Angriff, sondern mehr in der Abwehr: &quotBei 31 Toren muss man keine Ausflüchte im Angriff suchen. Wir kommen nur gar nicht in unsere Abwehr im Zusammenspiel mit dem Torwart. Das muss besser werden. Man merkt eventuell auch ein wenig den personellen Engpass.&quot Zwischen der 10. und 15. Minute verteilten die Unparteiischen Hauke / Lindig drei Verwarnungen an die Gäste und eine an den Gastgeber. Damit legten sie den Grundstein für einen weiteren fairen Spielverlauf, bei dem nur drei Zeitstrafen notwendig waren. Hatten die Köthener mit Lukas Krug und Steven Just im Angriff ihre schärfsten Waffen, so war das Gefahrenpotenzial beim Gastgeber breiter aufgestellt. Martin Danowski, ein gewohnt torgefährlicher Kreisläufer, kam in diesem Spiel nicht zur Wirkung, weil seine Mannschaftskollegen zu wenig Kreisanspiele initiierten und wenn, dann stand dem Neuzugang zu oft der Pfosten im Weg. In der 19. Minute (12:6) zogen dunkle Wolken im Spiel der Gäste auf, die sich aber bis zum Halbzeitpfiff (17:14) etwas aufhellten. Gleich nach dem Wiederanpfiff verkürzte Steven Just auf 17:15. Doch zur weiteren Verkürzung des Rückstandes reichte es einfach nicht, weil der SV treffsicherer agierte. Auch die Auszeit von Trainer Dr. Bodo Kreutzmann nach dem 23:18 (40.) veränderte an der geringen Erfolgsquote im Spiel seiner Mannschaft nichts. Vier Minuten später führten die Gastgeber immer noch mit fünf Toren (25:20). Mit einem Zwischenspurt von der 47. bis 51. Minute der beiden besten Werfer in seinem Team (Lukas Krug und Steven Just, je 10 Treffer) waren es plötzlich nur noch zwei Tore, die aufzuholen waren. Der SV fiel in ein kleines Loch, wackelte beim 27:25, fiel aber nicht. Er hatte auch in dieser kritischen Phase die richtigen Antworten parat und zog bis zur 56. Minute auf 30:26 davon. Die restliche Spielzeit reichte nicht mehr, um dem Spiel noch eine Wende zu geben, wenngleich Steven Just, Rene Uelsmann, Max Najmann und Tim Gmirek noch bis auf zwei Treffer den Rückstand verringerten.
Vorberichte27
Vorbericht · 12.11.2022

Erste Auswärtshürde im November: HG 85 Köthen in Plauen gefordert!

… pielen. Die HSG Freiberg empfängt die Köthener eine Woche später. Trainer Martin Lux wird in diesen beiden Spielen herausfinden, wo die Grenzen seiner Mannschaft sind. Beim SV 04 Plauen-Oberlosa tritt der Tabellendritte zu einer schwierigen Aufgabe in dieser S …

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Die HG 85 Köthen muss am kommenden Samstag ins Vogtland reisen. Es ist das erste von zwei aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen. Die HSG Freiberg empfängt die Köthener eine Woche später. Trainer Martin Lux wird in diesen beiden Spielen herausfinden, wo die Grenzen seiner Mannschaft sind. Beim SV 04 Plauen-Oberlosa tritt der Tabellendritte zu einer schwierigen Aufgabe in dieser Saison an. Er trifft am neunten Spieltag der Mitteldeutschen Oberliga auf ein Team, das in der vorjährigen Saison aus der dritten Handballbundesliga abgestiegen ist. In der „Kurt-Helbig-Sporthalle“ konnte die HG 85 bis dato noch nicht gewinnen, aber schon zweimal ein Remis erzielen. Die letzte Niederlage (21:19) in dieser Sportstätte ist aus der Saison 2018/19 datiert. Insgesamt stehen für die Bachstädter 3 Siege, 3 Niederlagen und 3 Unentschieden in den Aufzeichnungen des Archivs. Im direkten Vergleich haben die Köthener den besseren Saisonstart 2022/23 erwischt. Und so wird es auch diesmal notwendig sein, in der Anfangsphase des Spiels keine Probleme mit der Konzentration zu zeigen und den Matchplan systematisch umzusetzen. Eine kraftraubende Aufholjagd will die Mannschaft unbedingt verhindern und sie weiß auch, eine verpatzte Startphase kann für den Spielausgang vorentscheidend sein. Diese Erfahrung mussten die Spitzenstädter zuletzt beim USV Halle machen. Der 3:11-Rückstand (23.) war auch durch eine Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit nicht mehr aufzuholen. Mit den Resultaten der Vogtländer können die Verantwortlichen nicht zufrieden sein, wollten sie doch nach dem Abgang von Trainer Petr Hazl (HSV Bad Blankenburg) und der Neuverpflichtung von Trainer Ladislav Brykner neue Impulse setzten. Während der SV beim Aufsteiger SV Hermsdorf im ersten Punktspiel gleich einen Zähler liegen ließ und nach einem 4:0-Punktelauf zu Hause gegen Zwickau (31:20) und auswärts beim HC Aschersleben (27:28) in die Erfolgspur geriet, um diese mit zwei darauffolgenden Heimniederlagen gegen Freiberg und Glauchau wieder zu verlassen, startete der Vorjahres-Vizemeister HG 85 Köthen im gleichen Zeitrahmen mit 8:2 Punkten. Im weiteren Verlauf der Spielzeit ging den Spitzenstädtern die Leichtigkeit verloren und sie ließen in der Partie gegen Pirna in der Sportstätte Sonnenstein (22:20) weitere Punkte liegen. Doch dann hat sich der SV 04 mit einem Paukenschlag am 7. Spieltag zurückgemeldet: Zu Hause gewann er 32:27 gegen den Tabellenprimus HC Burgenland. "Es war einer der stärksten Auftritte der letzten Jahre", berichtete die Lokalzeitung "Freie Presse" in Plauen. Dabei sahen die ca. 500 Zuschauer eine sich nie aufgebende Heimmannschaft, die viele Ballgewinne hatte und sich immer wieder den genervten Naumburgern in die Wurfbahn warf. Wesentlicher Garant für diesen unerwarteten Erfolg war Torhüter Benas Vaicekauskas, der mit 13 Paraden bestach. Zum großen Triumphator avancierte auch das Eigengewächs Louis Hertel. Elf Tore gingen auf sein Konto und das mit einer großen Wurfauswahl. In Apolda (21:24) schöpfte man mit einem weiteren Sieg wieder Hoffnung auf bessere Zeiten, doch die zerstörte eine Woche später der USV Halle mit einem deutlichen 28:23-Heimsieg gegen die Brykner-Sieben. In den Reihen des Gastgebers sorgte Kreisläufer Libor Hanisch, der in neun Spielen bereits drei Rote Karten sah, für negative Schlagzeilen in puncto Fairness. Gegen Zwickau war für den Tschechen in der 34. Minute, in Aschersleben in 56. Minute und gegen Glauchau in der 35. Minute der Einsatz beendet. Mit diesem Strafmaß führt er die Sünderkartei in der Mitteldeutschen Oberliga an. Der Gastgeber geht mit 9:9 Zählern in die Herausforderung gegen die HG 85 Köthen. Die Spieler des Tabellendritten werden Namen wie E. Petzold, C. Claus, A. Weikert, R. Englert, D. Mertig, M. Multhauf sowie M. Rahn, die zuletzt in der Mitteldeutschen Oberliga gegen die Bachstädter noch dabei waren, im Spielprotokoll nicht mehr lesen, denn der Kader wurde nach der Aufstiegsentscheidung in die 3. Liga massiv umstrukturiert. So investierte man in die Breite, aber ein sichtbarer Qualitätszuwachs war nicht zu erkennen. Für den Verbleib in der dritthöchsten Spielklasse hat es nicht gereicht. Nach einer umfassenden Analyse entschied man sich, in die jetzige Saison ohne D. Jusys, N. Cornelius, A. Raupach, M. Rahn und J. Skalda zu gehen und füllte die Fehlstellen mit Libor Hanisch, Viktor Beketov, Robin Wunderlich, Anton Pötzl und Franz Schauer auf. Von den Neuzugängen trat bisher lediglich Franz Schauer (37/2 Tore) als erfolgreicher Vollstrecker in Erscheinung. Anton Pötzl und Viktor Beketov (überstandene Knie-OP) fehlten in den ersten acht Spielen. Auf die angespannte Personalsituation reagierte der Gastgeber in dieser Woche und verpflichtete Max Scheithauer vom DR HV 06. Den anstehenden Auftrag wird der gleiche HG 85-Kader wie gegen den HC Elbflorenz II annehmen. Auch diesmal wollen die Gäste mutig spielen und ihre Leistung, anders als gegen den HC Elbflorenz II in Hälfte zwei, über die ganze Spiellänge auf die Spielfläche bringen. Die Devise ist klar: Fehlerquote niedrig halten, mutig zum Abschluss kommen und Angebote des Gegners konsequent nutzen. Emotionen, Leidenschaft und Kampfbereitschaft stimmten in den letzten drei Partien im Gästeteam. Wie in jedem Spiel wird auch das Rückzugsverhalten wieder entscheidend sein. Hinten ließ man in den letzten drei erfolgreichen Spielen durchschnittlich 26 Tore zu und offensiv fand man meist gute Lösungen. Das alles soll seine Fortsetzung finden. Beim Kontrahenten von einer einfachen Aufgabe zu sprechen, wäre trotz des 8. Tabellenplatzes vermessen. Auch wenn die Plauener in diesem Jahr noch nicht so richtig in Schwung gekommen sind, sollte der Tabellendritte gewarnt sein. Der Gastgeber wird alles versuchen, um wieder etwas Boden gut zu machen. Vom sofortigen Wiederaufstieg spricht man derzeit in Plauen wegen der bisher abgelieferten Leistung allerdings nicht mehr. Die Mannschaft von Martin Lux hat in den letzten drei Spielen nicht viel falsch gemacht. Jetzt gilt es, das positive Gefühl und den Glauben an die eigenen Stärken zu transportieren und so ein achtbares Resultat zu erzielen. Emotionen und maximale Leidenschaft in den Reihen des Gastes sind gefragt. Die Mannschaft hat das feste Ziel: Der Gastgeber soll nicht zum Stolperstein werden. Es erwartet den Tabellendritten eine hitzige Atmosphäre vor stimmgewaltiger Kulisse. Ob die Schützlinge von Trainer Martin Lux in der Lage sind, ihren ausgetüftelten Plan umzusetzen? Der Samstagabend wird es zeigen. Schiedsrichter des Spiels sind Eligiusz Baier und Max Töpfer (SG Lok Leipzig-Mitte).
Vorbericht · 02.04.2022

Mit viel Zuversicht nach Thüringen zum HSV Apolda

… in dieser, an überraschenden Ergebnissen reichen Saison auch verstärkt gefragt sein wird. Zuletzt gegen Pirna stand die Abwehr sicher, die Angriffe wurden diszipliniert vorgetragen, die Chancen mehrheitlich genutzt. Der Tabellenführer überzeugte vor allem in …

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HG 85 Köthen will zeigen, dass sie zurecht Tabellenführer ist! Zum letzten Auswärtsspiel der Hinrunde reist am 2.4.2022 die 1. Männermannschaft der HG 85 Köthen zum HSV Apolda. In der Sporthalle "Am Sportpark" lief der aktuelle Tabellenführer sechsmal auf. Viermal ging er als Sieger vom Spielfeld und zweimal musste er dem Gastgeber den Vortritt lassen. Auch die Gesamtbilanz spricht für die Köthener, die gegen die Thüringer 10 Siege und nur drei Niederlagen vorzuweisen haben. Die Aufgabe, die die Bachstädter vor der Brust haben, ist nicht im Vorbeigehen zu lösen, wenngleich sie in den letzten drei Aufeinandertreffen stets als Sieger von der Spielfläche gingen. 2019/20 entführten sie mit dem 18:21 beide Punkte aus der Sporthalle "Am Sportpark". So lautet in diesem Match die Devise, dort anzuknüpfen, wo man aufgehört hat. Was sich nach einem simplen Rezept anhört, muss aber immer erst auf die Platte gebracht werden, idealerweise als Team. In dieser Hinsicht hat sich seit dem Antritt von Trainer Martin Lux einiges getan, wie unschwer auch in den Spielen bislang schon erkennbar war. Die Bachstädter treten geschlossenen auf, versprühen Spielfreude und Selbstbewusstsein, was in dieser, an überraschenden Ergebnissen reichen Saison auch verstärkt gefragt sein wird. Zuletzt gegen Pirna stand die Abwehr sicher, die Angriffe wurden diszipliniert vorgetragen, die Chancen mehrheitlich genutzt. Der Tabellenführer überzeugte vor allem in der zweiten Halbzeit mit Souveränität. Er suchte die Durchbrüche und fand sie auch und spielte immer dann, wenn sich die Gelegenheit bot, über die Außen und den Kreis. Dieses Erfolgsrezept zelebrierte der Tabellenerste auch beim Auswärtsspiel in Freiberg, wo er 25:30 gewann. Martin Lux wird in der Zeit bis zum Apolda-Spiel die bestimmenden Elemente des HSV-Spiels seinen Spielern umfassend in Wort und Bild vorgestellt haben. Dabei dürfte er die Strategie ins Zentrum seiner Bemühungen stellen, wie man die aktuell statistisch beste Abwehr der Liga knacken will, denn die hat insgesamt nur 282 Tore zugelassen. Gegen den Tabellenführer sind es 13 Treffer weniger. In der Glockenstadt will der Tabellenführer trotzdem zeigen, dass er zurecht ganz vorn steht und mit seiner Offensivkraft, die aktuell die meisten Tore (346) erzielt hat, dominieren kann. Apolda hat 52 Tore weniger als die Köthener geworfen. Die Gäste wissen, dass sie in der Lage sind, gegen personell gut besetzte Mannschaften zu bestehen. Sie haben neben der individuellen Klasse auch noch die mannschaftliche Geschlossenheit und die war bisher respektabel. Geduld ist auch diesmal in den Reihen der Gäste die Tugend der Stunde. Deswegen gilt für den Tabellenersten, auf sein vorbereitetes System zu vertrauen, ins Tempospiel zu kommen und von Anfang an Druck auf die HSV-Abwehr auszuüben. Die Thüringer haben ihren Kader nicht gravierend verändert. Ihre Leistungsträger sind erhalten geblieben. Die Abgänge von Niklas Seifert (3. Liga) und Micki Schwarz (unbekannt) wurden durch die Zugänge Jannis Förster (KM) und Nils Schabran (TW) quantitativ ausgeglichen. Der HSV-Kader birgt erwartungsgemäß einige Gefahren, die größten von den Halbpositionen. Die HG 85 - Abwehr muss versuchen, Slobodan Veselinovic (RR) und Jan Schindler (RL) weit von der Abwehr fernzuhalten. Beide sind die erfolgreichsten Werfer des Gastgebers. Sie haben 33 Prozent der Tore geworfen. Der eigentlich Dritte im Bunde, Sebastian Triller, wird definitiv fehlen, denn er laboriert an einer Sprunggelenkverletzung (Bänderriss im Fuß). Auf Platz 6 der Tabelle können sich die Thüringer durchaus Hoffnung machen, in der Aufstiegsgruppe, die nach der Hinrunde gespielt wird, dabei zu sein. Sie haben in dieser Saison bereits ihr Potential unter Beweis gestellt. Mit 4:0 Punkten sind sie in die laufende Spielzeit gestartet. Das war auswärts gegen Bad Blankenburg (22:26) und zu Hause gegen Aue II (31:24) ein Auftakt nach Maß für das Team von Trainer Patrick Schatz. Doch die Niederlagen auswärts gegen Jena (25:16), Halle (26:24), Delitzsch (21:19) und Freiberg (20:18) waren ein Rückschlag. Dass der HSV der erste Doppelpunktlieferant zuletzt in Sonneberg war, ist schon eine Überraschung. Anderseits sollte der Auswärtssieg in Pirna (25:27) und der deutliche Heimerfolg gegen Aschersleben (35:20) eine Warnung für die Bachstädter sein. Überhaupt ist die Heimbilanz in der laufenden Saison sehenswert: 9:1 Punkte! Der momentane Lauf des Tabellenführers lässt hoffen, die Siegserie von 5 Spielen in Folge nicht abreißen zu lassen. Martin Danowski (21. / TSL), inzwischen in der Abwehr unverzichtbar, hat die feste Absicht, sich auch in der Nahwurfzone immer besser zu entfalten, vorausgesetzt, er wird ausreichend „gefüttert“. In Freiberg war das der Fall. Und auf den Halbpositionen braucht sich Trainer Martin Lux keine Sorgen machen, denn hier agieren mit Lukas Krug (5. / TSL) und Frank Grohmann (10. / TSL) zwei Werfer, die das Niveau in der Mitteldeutschen Oberliga mit prägen. Inzwischen ist auch Justin Milkow wieder von seinem Magen-Darm-Infekt befreit. Er wies im Spiel gegen Pirna seine Torgefahr nach. Sorgen dürfte dem HG 85-Coach das Fehlen des verletzten Steven Just bereiten, der wegen einer Handgelenkverletzung definitiv nicht spielen kann. Oscar Winter ist bereit, den Verletzten auf der rechten Außenbahn zu vertreten. Das Spiel leiten die Herren Marco Hoffmann und Thomas Pinkert.
Vorbericht · 13.11.2021

Zurück in die Erfolgsspur gegen den EHV Aue II

… das 5. Heimspiel auf dem Plan. Zu Gast ist das Nachwuchsteam des EHV Aue. Die Partie wird um 19:30 Uhr in der Heinz-Fricke-Halle von den Unparteiischen Marco Hoffmann und Thomas Pinkert angepfiffen. Das Lux-Team ist gut beraten, in dieser Woche nicht zu viel a …

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Auf ein Neues, verbunden mit der Hoffnung auf einen weiteren Heimsieg! Nur sechs Tage nach dem letzten Auswärtsspiel gegen den HSV Bad Blankenburg steht für die Bachstädter am Samstag das 5. Heimspiel auf dem Plan. Zu Gast ist das Nachwuchsteam des EHV Aue. Die Partie wird um 19:30 Uhr in der Heinz-Fricke-Halle von den Unparteiischen Marco Hoffmann und Thomas Pinkert angepfiffen. Das Lux-Team ist gut beraten, in dieser Woche nicht zu viel auf das verlorene Auswärtsspiel in Blankenburg zu schauen. Bei Misserfolgen neigt man gerne dazu, dass man den Rucksack stärker belädt und Dinge mit sich herumträgt, die nicht leistungsfördernd sind. Der Gastgeber hat mit vier Heimerfolgen mental einen guten Orientierungspunkt. In dieser Saison ist er in der Heinz-Fricke-Halle noch ohne Verlustpunkte. Der Tabellenzweite geht erneut mit großen Ambitionen in dieses Spiel, denn in den bisherigen drei Vergleichen mit dem EHV ging es immer knapp zu. Die Erzgebirgler konnten in den zwei zuvor absolvierten Spielen in der Heinz-Fricke-Halle noch nicht gewinnen, trotzten aber zuletzt mit dem 26:26 dem Gastgeber einen Punkt ab. Gegenüber der vorjährigen Saison hat sich der Kader reduziert. J. Dutschke, D. Schwenning, S. Fischer, J. Fischer und Trainer E. Töpfer sind nicht mehr dabei. Dafür sind P. Ebert und die beiden Trainer P. Braun sowie A. Richter in die Mannschaft integriert worden. Die bisherigen Saisonergebnisse zeigen auf, welche Spannbreite noch in der Formdarbietung unserer Gäste vorhanden ist. Von 4 Auswärtsspielen gewannen sie nur eine Partie beim HC Aschersleben (24:31). Die 6 Pluspunkte resultieren aus zwei weiteren Doppelpunktgewinnen in der eigenen Halle gegen den USV Halle (37:30) und die HSG Freiberg (35:30). Erfolglos blieb man beim HSV Apolda (33:24), zu Hause gegen den Sonneberger HV (21:26), in Bad Blankenburg (33:21) und in Pirna (31:24). Am letzten Sonntag hatte der Tabellenelfte seinen Waterloo-Moment vor dem eigenen Publikum gegen den HC Plauen, dem man beide Punkte (24:28) überlassen musste. Die Gäste haben mit Voita Kozubik (RR, 36 Tore) Pascal Ebert (28), Niklas Riedel (KM, 27/19), Nick Mehlhorn (25) und Jonas Leubner (RM / 24) ihre treffsicheren Akteure. Ihre Schwachstelle ist die Defensive, die in acht absolvierten Spielen schon 235 Gegentore hinnehmen musste, so viele wie keine andere Mannschaft. Aus der Sicht des Zuschauers kann man den Spielern des Gastgerbers ein starkes kämpferisches Moment und jedem Einzelnen eine hohe Bereitschaft, sich im Spiel mit größtmöglicher Intensität einzubringen, bescheinigen. Und am Samstag gilt: Die Abwehr auch gegen Aue so hinzustellen, wie sie in dieser Saison meist stand, das wäre der erste Schritt. In der 6:0-Formation haben sich im Zentrum einige Besetzungsalternativen herauskristallisiert, die das taktische Agieren verbreitern. Vorne schnell Dynamik in die Aktionen zu bekommen, Wucht von allen Positionen zu entwickeln – das wäre Schritt Nummer zwei. Und dadurch sowohl einfache Positionsangriffs-, als auch Gegenstoß-Tore zu verhindern, was wiederum wäre der dritte Schritt zum Heimsieg, den sich sowohl die Aktiven als auch Zuschauer wünschen. Wenn der EHV im Angriff Fehler macht, muss er mit hoher Wahrscheinlichkeit damit rechnen, sich per Konter einen Gegentreffer einzuhandeln. Die Aufgabe für die Gäste ist diesmal weitaus schwerer als beim letzten Aufeinandertreffen in der Heinz-Fricke-Halle. Der Gastgeber wird versuchen, im Aufbauspiel des EHV Fehler zu erzwingen, um so zu Ballgewinnen zu kommen, um dann mit hohem Tempo nach vorne beim Abschluss erfolgreich zu sein. Kommt die Angriffsmaschinerie des Gastgebers um die Shooter Frank Grohmann, Lukas Krug, Steven Just und Martin Danowski ins Rollen, wird es für die Gäste schwer, sie aufzuhalten. Das haben bisher alle Gastmannschaften in dieser Saison in der Heinz-Fricke-Halle zu spüren bekommen. Der Zufall soll keine Chance haben, denn die Bachstädter wollen auch beim fünften Auftritt vor den eigenen Fans verlustpunktfrei bleiben. Splitter: Steven Just bestreitet sein 170. Punktspiel

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HG 85 Köthen