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HG News11
· 30.06.2026

Saisonabschluss der MJB der HG 85 Köthen (2025/2026)

Vizemeister. Oberliga-Aufsteiger. Eine Saison, auf die wir stolz sein können. Mit dem letzten Saisonspiel endete für unsere männliche B-Jugend eine Spielzeit, die wohl niemand so schnell vergessen wird. Sie war geprägt von Leidenschaft, Zusammenhalt, großen Em …

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Vizemeister. Oberliga-Aufsteiger. Eine Saison, auf die wir stolz sein können. Mit dem letzten Saisonspiel endete für unsere männliche B-Jugend eine Spielzeit, die wohl niemand so schnell vergessen wird. Sie war geprägt von Leidenschaft, Zusammenhalt, großen Emotionen und unvergesslichen Momenten. Auch wenn der Meistertitel am Ende denkbar knapp verpasst wurde, überwiegen Stolz und Freude über das Erreichte. Denn eines haben unsere Jungs eindrucksvoll bewiesen: Sie gehören zu den stärksten Mannschaften Sachsen-Anhalts. Mit einem klaren Ziel in die Saison Vor Beginn der Saison stand für das Trainerteam und die Mannschaft das Ziel fest: Die Meisterschaft in der Bezirksoberliga sollte nach Köthen geholt werden. Eigentlich hätte die Mannschaft bereits in dieser Saison in der Oberliga spielen sollen. Sportlich war die Qualifikation bereits erreicht, doch durch einen Formfehler blieb uns dieser Schritt leider verwehrt. Eine große Enttäuschung für alle Beteiligten, aber gleichzeitig der Ansporn, den Aufstieg auf sportlichem Weg erneut zu schaffen. Mit viel Ehrgeiz, Fleiß und Leidenschaft gingen unsere Jungs diese Herausforderung an. Eine beeindruckende Saison in Zahlen Die Mannschaft spielte über die gesamte Saison hinweg konstant auf einem sehr hohen Niveau und belohnte sich mit einer starken Bilanz. Die Saison 2025/2026 im Überblick: Vizemeister der Bezirksoberliga mit 34:6 Punkten Beste Abwehr der Liga mit nur 493 Gegentoren Bestes Torverhältnis aller Mannschaften mit +217 Toren Drittbeste Offensive der Liga mit 710 erzielten Treffern Alle Heimspiele gewonnen Diese Zahlen unterstreichen eindrucksvoll die Entwicklung und Qualität unserer Mannschaft. Charakter auch nach Rückschlägen gezeigt Natürlich verlief die Saison nicht ohne Rückschläge. Einige unnötige Punktverluste verhinderten letztlich den Gewinn der Meisterschaft. Doch genau in diesen schwierigen Momenten zeigte die Mannschaft ihren außergewöhnlichen Charakter. Die Jungs haben nie aufgegeben, immer füreinander gekämpft und sich gegenseitig aufgebaut. Statt Ausreden zu suchen, wurde weiter hart gearbeitet und der Blick konsequent nach vorne gerichtet. Dieser Teamgeist war während der gesamten Saison die größte Stärke unserer Mannschaft. Unvergessliche Höhepunkte Zu den emotionalsten Momenten der Saison gehörte zweifellos der 36:33-Heimsieg gegen den späteren Meister SV Blau-Rot Coswig. Mit einer leidenschaftlichen Mannschaftsleistung gelang es unseren Jungs, dem bis dahin nahezu ungeschlagenen Tabellenführer die erste Niederlage der Saison beizubringen und das Meisterschaftsrennen bis zum Schluss offen zu halten. Der absolute Höhepunkt folgte jedoch wenige Wochen später. Beim Oberliga-Qualifikationsturnier in Magdeburg zeigte die Mannschaft noch einmal ihr gesamtes Potenzial. Vier Spiele, vier Siege, Turniersieg. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, großem Kampfgeist und einem Last-Second-Treffer im Finale sicherte sich die HG 85 Köthen die verdiente Qualifikation für die Oberliga Sachsen-Anhalt 2026/2027. Damit wurde der Traum, den wir uns bereits ein Jahr zuvor sportlich erarbeitet hatten, endlich Wirklichkeit. Mehr als nur Handball Diese Saison war weit mehr als Siege, Tore und Tabellenplätze. Sie war geprägt von Freundschaft, Vertrauen, Zusammenhalt und gegenseitigem Respekt. Jeder einzelne Spieler hat sich sportlich und persönlich weiterentwickelt. Jeder hat Verantwortung übernommen und seinen Teil dazu beigetragen, dass aus vielen talentierten Einzelspielern eine echte Mannschaft geworden ist. Genau das macht uns als Trainerteam besonders stolz. Danke für eure Unterstützung! Eine erfolgreiche Saison entsteht niemals allein auf dem Spielfeld. Deshalb möchten wir uns herzlich bei unserem gesamten Trainerteam Jens, Siggi, Karli und Andreas bedanken. Mit unzähligen Stunden ehrenamtlicher Arbeit, großem Engagement und viel Herzblut habt ihr die Mannschaft über die gesamte Saison begleitet und weiterentwickelt. Ebenso gilt unser Dank allen Verantwortlichen der HG 85 Köthen, die uns jederzeit unterstützt und optimale Rahmenbedingungen geschaffen haben. Ein großes Dankeschön geht an alle Eltern, Großeltern, Familien, Freunde und Fans, die unsere Mannschaft bei Heim- und Auswärtsspielen begleitet und lautstark unterstützt haben. Eure Unterstützung hat unsere Jungs immer wieder getragen und motiviert. Ein besonderer Dank gilt außerdem unseren B-Mädels. Ihr wart bei vielen unserer Spiele in der Halle, habt mitgefiebert, angefeuert und unsere Mannschaft lautstark unterstützt. Dieser Zusammenhalt zwischen unseren Jugendmannschaften ist alles andere als selbstverständlich und zeigt, was den Verein HG 85 Köthen auszeichnet. Vielen Dank für euren großartigen Support während der gesamten Saison! Der Blick nach vorn Mit dem Saisonende heißt es auch Abschied nehmen. Einige Spieler werden uns altersbedingt verlassen. Sie haben die Mannschaft dieses Jahr geprägt und ihren Teil zu dieser erfolgreichen Saison beigetragen. Wir wünschen ihnen auf ihrem weiteren sportlichen Weg nur das Beste und freuen uns darauf, ihre Entwicklung weiter zu verfolgen. Gleichzeitig dürfen wir neue Spieler in unserer Mannschaft begrüßen. Wer unsere Neuzugänge sind, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Lasst euch überraschen. Mit der Qualifikation für die Oberliga beginnt nun ein neues Kapitel. Wir wissen, dass uns dort eine große Herausforderung erwartet. Dennoch gehen wir mit viel Vorfreude in die neue Saison. Unser Ziel ist es, uns in der Oberliga schnell zu etablieren, im oberen Tabellendrittel mitzuspielen und langfristig erneut um die Spitzenplätze zu kämpfen. Ein Team, auf das wir stolz sind Liebe Jungs, ihr habt in dieser Saison Großartiges geleistet. Ihr seid Vizemeister der Bezirksoberliga geworden. Ihr habt alle Heimspiele gewonnen. Ihr habt die beste Abwehr der Liga gestellt. Ihr habt euch als Turniersieger für die Oberliga qualifiziert. Vor allem aber habt ihr als Mannschaft gezeigt, was mit Zusammenhalt, Leidenschaft, Einsatz und gegenseitigem Vertrauen möglich ist. Darauf könnt ihr alle unglaublich stolz sein. Wir freuen uns schon jetzt auf die Saison 2026/2027 in der Oberliga. Auf geht es! HG 85! Autor: A. Schuhmnann
· 20.06.2025

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· 24.08.2021

Information zu den Testspielen

… m Batton "Werde Mitglied der HG 85 Köthen“"seine volle Gültigkeit behält. - Außerdem wird nur den Zuschauern Einlass gewährt, die geimpft, genesen oder tagesaktuell getestet sind. - Der Nachweis dieser Kriterien ist analog (d.h. in Papierform nachzuweisen), we …

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Der Vorstand des Vereins informiert alle Zuschauer, die beabsichtigen, die kommenden Trainingsspiele sowie den 6. Anhalt-Cup zu besuchen, dass - das Hygienekonzept / Corona (siehe Homepage unter dem Batton "Werde Mitglied der HG 85 Köthen“"seine volle Gültigkeit behält. - Außerdem wird nur den Zuschauern Einlass gewährt, die geimpft, genesen oder tagesaktuell getestet sind. - Der Nachweis dieser Kriterien ist analog (d.h. in Papierform nachzuweisen), weil kein Lesegerät für die digitale Kontrolle zur Verfügung steht. - Einlass zu den Spielen ist eine Stunde vor Spielbeginn.
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Spielberichte28
Spielbericht · 07.12.2024

Historischer Sieg der HG 85 Köthen in Aschersleben

… ing am Freitag seinen Lauf. Ich war mir sicher, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo wir mit unserer Form dem HC Aschersleben erfolgreich begegnen können. Der Sieg ist absolut verdient, weil wir den HC über die gesamten 60 Minuten unter Kontrolle hatten. Die M …

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Frank Grohmann stiehlt mit 18/5 Toren dem HC Aschersleben die Schau Nach zehn vergeblichen Versuchen, endlich gegen den HC Aschersleben in dessen Sporthalle zu triumphieren, gelang der HG 85 Köthen am Samstagabend der lang ersehnte Durchbruch! Mit einem überragenden 34:25 (16:14) - Sieg durchbrachen sie den langanhaltenden Bann und besiegelten das Ende des gefürchteten Fluchs. In einer dramatischen und nervenaufreibenden Auseinandersetzung zeigten die Köthener eine beeindruckende Leistung und entführten zum ersten Mal in der Geschichte beide Punkte aus der Spielstätte des HC Aschersleben. Dieser epochale Sieg verbessert nicht nur die Tabellenposition der HG 85 Köthen, sondern verschärft auch die ohnehin schon angespannte Situation des Gastgebers. Die HG 85 gewährte dem Gastgeber über die gesamte Spielzeit nicht einmal eine Führung und hatte mit Frank Grohmann den überragenden Werfer des Spiels in ihren Reihen. Seine 18/5 Tore (53 Prozent) zermürbten den HC. Sein Dreierpack zum 19:25 (43.) stellte die Weichen auf einen Sieg, der in dieser Höhe nicht zu erwarten war. Mannschaftskapitän Lukas Krug fasste seine Gefühle und das Ergebnis mit großer Freude zusammen: "Unser Sieggefühl nahm bereits beim Abschlusstraining am Freitag seinen Lauf. Ich war mir sicher, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo wir mit unserer Form dem HC Aschersleben erfolgreich begegnen können. Der Sieg ist absolut verdient, weil wir den HC über die gesamten 60 Minuten unter Kontrolle hatten. Die Mannschaft hat in der Abwehr gefightet und ist mit dem Aufwind aus den letzten Spielen zur Sache gegangen. Unser Tempo stimmte, die Harmonie in der Defensive ebenso." Auch diesmal war die HG 85 von allen Positionen torgefährlich. Bei den kampfstarken Gastgebern lag die Last der Verantwortung auf den Schultern der Seifert-Brüder und von Andreas Rojewski. Die HG 85 setzte bereits in der Verteidigung auf Offensive und hatte damit Erfolg. Mit ihrem schnellen Pass- und Laufspiel fand sie immer wieder die Lücken in der HC-Abwehr. Mit der Anfangsphase konnte Trainer Martin Lux durchaus zufrieden sein. Seine Mannschaft führte in der 9. Minute erstmalig durch zwei aufeinanderfolgende Treffer von Frank Grohmann. Im weiteren Spielverlauf hielt die HG 85-Abwehr die HC-Angreifer in Schach. Die erste 3-Tore-Führung (12:15) stand in der 28. Minute im Spielprotokoll. Mit nur 3 Zeitstrafen war das Strafmaß beim Seitenwechsel (14:16) noch moderat. Das sollte sich in den zweiten dreißig Minuten ändern. Der Gastgeber eröffnete mit einem Tor von Florian Nupnau die 2. Hälfte und der Ex-Köthener Chris Hoffmann egalisierte mit seinem Treffer den Spielstand (16:16). Die Schützlinge von Martin Lux blieben auch in der zweiten Halbzeit ihrer klugen taktischen Linie treu und enteilten mit einem Zwischenspurt durch Tore von Lukas Krug, Justin Milkow und Moritz Brodowski auf 17:20. Nach dem 19:21 durch Andreas Rojewski schenkte Frank Grohmann dem HC-Torhüter gleich vier Tore in Folge zum 19:25 ein. Die Vorentscheidung war gefallen, zumal der Gastgeber zu diesem Zeitpunkt weder Angst noch Schrecken verbreiten konnte. Beim diesem Zwischenstand hatte Pit Seifert Gelegenheit, per 7m den Rückstand zu verkürzen. Doch er warf das Spielgerät über das Tor. Unbeherrscht und missmutig über das Negativerlebnis ließ er seinen Frust mit einem Foul an Jakob Hensen aus, was die Unparteiischen mit der Roten Karte bestraften. Danach stellte Frank Grohmann wieder sein Visier zielsicher ein und gab mit seinen drei Treffern zum 21:29-Zwischenstand (50.) der Mannschaft die nummerische und moralische Sicherheit zum lang ersehnten Doppelpunktgewinn bei den Vorharzstädtern. Die Ascherslebener Fans verfolgten in der Schlussphase beinahe schweigend, wie die Bachstädter den Vorjahreszehnten am Ende fast demütigten. Tino Soutschek potenzierte das geschaffene Glücksgefühl seiner Mannschaft mit einem in der 57. Minute gehaltenen Strafwurf von Andreas Rojewski.
Spielbericht · 29.04.2023

Und wieder kein Sieg beim HC Aschersleben

… r Mannschaft kurz und bündig zusammen: "Der Anfang des Spiels lief gut für uns. Doch wir haben es in der Folge nicht verstanden, den Vorsprung komfortabler zu gestalten. Wir haben dann innerhalb kürzester Zeit unsere gute Ausgangsposition aufgeben und Aschersl …

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Es soll einfach nicht sein, dass die HG 85 Köthen beim HC Aschersleben gewinnt. Auch der 9. Versuch, als Sieger vom Spielfeld in der Sporthalle "Am Ascaneum" zu gehen, scheiterte am Samstagabend. 32:27(18:15) hieß es am Ende eines Derbys, in dem die Köthener zeitweise harmlos, ohne Biss und Ideen- kurz um: eine schwache Vorstellung boten. Nur bis zur 45. Minute funktionierte das Spiel der Bachstädter einigermaßen, dann mutierte es zu einer Veranstaltung, die die mitgereisten Fans enttäuschte. Ganz anders der Gastgeber, der mit einer guten Portion Selbstvertrauen und Kampfmoral in diese Partie ging und die Szenerie über weite Strecken des Spiels bestimmte, den Gästen nach dem 6:6-Ausgleich (10.) keine Führung mehr gewährte. Wie erwartet, war der bundesligaerfahrene Andreas Rojewski von der Köthener Abwehr nicht auszuschalten. Er allein erzielte 8/1 Tore für den Gastgeber. Frank Grohmann war mit 7/2 Toren der erfolgreichste Werfer der Gäste. Kapitän Christian Kanzler fasste den Auftritt seiner Mannschaft kurz und bündig zusammen: "Der Anfang des Spiels lief gut für uns. Doch wir haben es in der Folge nicht verstanden, den Vorsprung komfortabler zu gestalten. Wir haben dann innerhalb kürzester Zeit unsere gute Ausgangsposition aufgeben und Aschersleben die Gelegenheit gegeben, die Führung auszubauen. Wir haben, und das hat sich durch den ganzen weiteren Spielverlauf wie ein roter Faden durchgezogen, zu viele Fehler gemacht, die Aschersleben rigoros bestraft hat. Die vielen Fehler im Angriff haben uns letztlich das Genick gebrochen. Das Frustfoul von Martin Danowski gegen Frank Seifert zog zurecht die Rote Karte nach sich. Es war ein absolut verbesserungswürdiger Auftritt, den wir gegen Zwickau am Montag korrigieren wollen". Nach nur 96 gespielten Sekunden eröffnete Justin Milkow den Torreigen. Für den HC antwortete Frank Seifert zum 1:1 (3.). Im weiteren Spielverlauf avancierte er zum Gefahrenherd Nr. 2 in den Reihen des Gastgebers. 7 Tore gingen auf sein Konto. Nach dem 13:11 durch Pit Seifert bestimmte der Gastgeber das Geschehen. Als das Maß der Fehlerquote in den Köthener Reihen anstieg, bewog dies Coach Martin Lux zu einer Auszeit, um korrigierend auf seine Mannschaft einzuwirken. Offenbar verfehlte die Ansprache ihre Wirkung. Erst in der 21. Minute traf Frank Grohmann wieder und hatte mit zwei weiteren Toren Anteil am 16:15-Anschlusstreffer. Noch konnte sich der HC bis zur Pause nicht wirksam abzusetzen. Die 15 Tore der Gäste wurden durch sechs verschiedene Spieler erzielt. Mit der 18:15-Führung hatten sich die Gastgeber eine verheißungsvolle Perspektive für den zweiten Durchgang erarbeitet. Es waren unmissverständliche Zeichen, dass sie an diesem Abend ihre Chance, die Hinspielniederlage in der Heinz-Fricke-Halle vergessend zu machen, suchen würden. Begünstigt wurde das Vorhaben, weil das Konzept, die Aufbaureihe des Gastgebers mit ständigen Körperkontakten zu ermüden, im zweiten Durchgang nicht aufging. Nach 37. Minuten führte der HC 23:17, schwächelte aber seinerseits danach auch, sodass die Bachstädter bis zur 44. Minute (24:22) verkürzen konnten. Der von Christian Kanzler parierte Strafwurf von Pit Seifert (47.) war kein Weckruf, dem Spiel eine Korrektur zu geben. Der zarte Rückstand erwies sich nicht als tragfähig, um vielleicht dem Spiel noch eine Wende zu geben. Die Gastgeber vergrößerten nämlich wieder ihren Vorsprung, weil die Köthener keine spielbestimmenden Elemente mehr hatten, im Angriff zu viele Chancen ausgelassen wurden.
Spielbericht · 24.10.2020

Aufholjagd wurde nicht belohnt

… ug und erneut Steven Just bis zur 6. Minute (2:3) aufrecht hielten. &quotDann machen wir im Angriff zwei einfache technische Fehler und kassieren durch drei Tempogegenstöße der Gastgeber drei Treffer, die uns 5:3 in Rückstand bringen. Diesem Rückstand laufen w …

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Die HG 85 Köthen hat am Samstag beim SV Oebisfelde ihre zweite Auswärtsniederlage der noch jungen Saison hinnehmen müssen. Sie verlor die fair geführte Partie 31:33 (14:17). Es ist die 7. Niederlage in 19 Begegnungen mit dem SV Oebisfelde. Die Bachstädter kamen ganz vernünftig in die Partie und gingen durch Steven Just per Strafwurf auch gleich in Führung, die Lukas Krug und erneut Steven Just bis zur 6. Minute (2:3) aufrecht hielten. &quotDann machen wir im Angriff zwei einfache technische Fehler und kassieren durch drei Tempogegenstöße der Gastgeber drei Treffer, die uns 5:3 in Rückstand bringen. Diesem Rückstand laufen wir dann auch das ganze Spiel hinterher&quot, beobachtete Jakob Hensen, der nach wie vor der Mannschaft noch nicht helfen kann. Im weiteren Spielverlauf sah der Mittelmann generell zu viele einfache Fehler, wodurch die erhoffte Führung einfach nicht zu schaffen war. &quotWir haben es kaum geschafft, die wenigen Ballgewinne in Tore umzumünzen und haben so gut wie gar kein Tempospiel zustande gebracht. So war der Positionsangriff überwiegend immer sehr statisch&quot, fügte er an. Ein weiteres Defizit im Spiel der Gäste war der Umstand, &quotdass wir in der Abwehr nie so richtig Zugriff bekommen und uns beide Torhüter auch leider so gut wie keine Unterstützung geben konnten.&quot Lukas Krug sah das Fehlerpotenzial seiner Mannschaft weniger im Angriff, sondern mehr in der Abwehr: &quotBei 31 Toren muss man keine Ausflüchte im Angriff suchen. Wir kommen nur gar nicht in unsere Abwehr im Zusammenspiel mit dem Torwart. Das muss besser werden. Man merkt eventuell auch ein wenig den personellen Engpass.&quot Zwischen der 10. und 15. Minute verteilten die Unparteiischen Hauke / Lindig drei Verwarnungen an die Gäste und eine an den Gastgeber. Damit legten sie den Grundstein für einen weiteren fairen Spielverlauf, bei dem nur drei Zeitstrafen notwendig waren. Hatten die Köthener mit Lukas Krug und Steven Just im Angriff ihre schärfsten Waffen, so war das Gefahrenpotenzial beim Gastgeber breiter aufgestellt. Martin Danowski, ein gewohnt torgefährlicher Kreisläufer, kam in diesem Spiel nicht zur Wirkung, weil seine Mannschaftskollegen zu wenig Kreisanspiele initiierten und wenn, dann stand dem Neuzugang zu oft der Pfosten im Weg. In der 19. Minute (12:6) zogen dunkle Wolken im Spiel der Gäste auf, die sich aber bis zum Halbzeitpfiff (17:14) etwas aufhellten. Gleich nach dem Wiederanpfiff verkürzte Steven Just auf 17:15. Doch zur weiteren Verkürzung des Rückstandes reichte es einfach nicht, weil der SV treffsicherer agierte. Auch die Auszeit von Trainer Dr. Bodo Kreutzmann nach dem 23:18 (40.) veränderte an der geringen Erfolgsquote im Spiel seiner Mannschaft nichts. Vier Minuten später führten die Gastgeber immer noch mit fünf Toren (25:20). Mit einem Zwischenspurt von der 47. bis 51. Minute der beiden besten Werfer in seinem Team (Lukas Krug und Steven Just, je 10 Treffer) waren es plötzlich nur noch zwei Tore, die aufzuholen waren. Der SV fiel in ein kleines Loch, wackelte beim 27:25, fiel aber nicht. Er hatte auch in dieser kritischen Phase die richtigen Antworten parat und zog bis zur 56. Minute auf 30:26 davon. Die restliche Spielzeit reichte nicht mehr, um dem Spiel noch eine Wende zu geben, wenngleich Steven Just, Rene Uelsmann, Max Najmann und Tim Gmirek noch bis auf zwei Treffer den Rückstand verringerten.
Vorberichte27
Vorbericht · 01.03.2020

HG 85 Köthen reist nach Jena, um fehlende Konstanz zu beenden

… rliga beim Tabellenschlusslicht gefordert. Auch gegen den abstiegsbedrohten HBV Jena wird es eine ernste Herausforderung. Ausgerechnet hatten sich die Thüringer vor der Saison eine Platzierung weiter vorne. Doch der Gastgeber ist im Abstiegskampf nicht mittend …

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Der HG 85 Köthen steht am Sonntag eine ca. 140 km lange Reise und eine schwere Prüfung bevor. Um 17.00 Uhr pfeifen Christian Göhring und Dirk Neumann die Partie in der Werner-Seelenbinder-Sporthalle in Jena an. Dann ist das Team von Trainer Dr. Bodo Kreutzmann in der Mitteldeutschen Oberliga beim Tabellenschlusslicht gefordert. Auch gegen den abstiegsbedrohten HBV Jena wird es eine ernste Herausforderung. Ausgerechnet hatten sich die Thüringer vor der Saison eine Platzierung weiter vorne. Doch der Gastgeber ist im Abstiegskampf nicht mittendrin, sondern dabei. Zu oft hat er in nervenaufreibenden Partien dem Druck nicht standgehalten und verloren. So muss er alle noch ausstehenden sieben Spiele um den Klassenerhalt kämpfen. Den Zeißstädtern steht das Wasser bis zum Hals. 6 Punkte trennen den HBV vom rettenden Ufer – eine Situation, die die Alarmglocken laut schrillen lässt. Betrachtet man die Bilanz beider Mannschaften, wäre die HG 85 Köthen klarer Favorit, denn alle drei bisher ausgetragenen Begegnungen endeten mit einem Sieg der Sachsen-Anhaltiner. Doch diese statistische Bilanz bedeutet bekanntlich nicht automatisch, dass zwei Punkte im Voraus gebucht werden können. Beim Tabellenletzten wird eine sehr starke Leistung nötig sein. Denn gegen die Köthener wird der HBV versuchen, nicht nur die Fehler aus dem Hinspiel abzustellen und dabei konzentriert und offensiv zu werkegehen, sondern den ersten Sieg der Rückrunde einzufahren. Dass die Mannschaft noch punkten kann, hat sie zuletzt mit dem 23:23 bei der heimstarken SG Pirna (momentan 5.Platz) unter Beweis gestellt. Coach Sergio Casanova musste in diesem Spiel aus gesundheitlichen und privaten Gründen gleich auf mehrere Stammspieler verzichten. So auf Sebastian Triller, Florian Folger, Tobias Grau, Kevin Elsässer, Hendrik Hanemann und Nils Schabram. So liefen zum ersten Mal in dieser Saison Tobias Helk und Oliver Dubnack auf, erzielten aber keine Tore. Marcel Popa erzielte mit 10/4 Toren die meisten Treffer für sein Team. In der Heinz-Fricke-Halle erwiesen sich die Thüringer im Hinspiel (29:24) abwehrschwach. Dabei hatten sie große Probleme, Lukas Krug (9 Tore) in seinem Aktionsradius zu stellen. Überhaupt fanden die Bachstädter immer wieder erfolgreiche Wege zum Jenaer Tor. Dazu kam, dass der Angriff der Zeissstädter oft unpräzise warf. Torhüter Christian Kanzler knöpfte den Jenaern die Würfe in Reihe ab und machte damit den Weg für die schnellen und einfachen Tore seiner Mannschaft frei. Den Gastgeber erneut zu Fehlern zwingen, wird das Ziel der Bachstädter sein, damit aus der erfolgreichen Abwehr - adäquat dem Freibergspiel -einfache Tore erzielt werden können. Sicher muss sich die Köthener Offensive auf verschiedene Abwehrsysteme der Gastgeber einstellen, wohl wissend, dass die Defensive des Gastgebers die meisten Gegentreffer der Liga (554) geschluckt hat. Die Heimbilanz der Thüringer fällt deprimierend aus: Nur ein Sieg gegen Pirna (27:23) und acht Niederlagen. Dabei waren auch solche, wo der Tabellenletzte zu Hause tüchtig abgewatscht wurde. Der HC Burgenland (27:33) und der USV Halle (23:34) waren die "Täter". Nur insgesamt 7:31 Punkte ließen das Interesse der eigenen Zuschauer immer mehr schwinden. In den letzten vier Spielen unterstützten im Schnitt nur 130 Zuschauer den Tabellenletzten. Ob der HBV auch in der nächsten Spielzeit in der Mitteldeutschen Oberliga dabei sein wird, ist offen, denn einige der restlichen Spiele haben es in sich: In Delitzsch, Aue und beim HC Einheit Plauen wird es sehr schwer sein, auch nur einen Punkt zu holen. Und mit dem HC Aschersleben und dem HSV Apolda gastieren zwei Teams in der Werner-Seelenbinder-Sporthalle, die auch um den Klassenerhalt fighten. Im Rückspiel am Sonntag geht es darum, das Spiel von Anfang an zu diktieren, Jena den eigenen Willen mit einer sehr aggressiven Abwehrarbeit aufzuzwingen, schnell ins Tempo zu kommen und die Wege erneut zu nutzen, die zum Sieg gegen die HSG Freiberg geführt haben. Um als Sieger vom Parkett zu gehen, muss die HG 85 alle Nachlässigkeiten des Gegners ausnutzen. Sollten die Köthener die Vorgaben entsprechend umsetzen können, kann aus der nicht einfachen Reise gen Thüringen auch eine erfolgreiche werden.
Vorbericht · 02.11.2019

Schwere Aufgabe beim Drittletzten der MOL

… von ausgehen, dass der Kampf in den Reihen des Gastgebers in diesem Fight dominieren wird. Schiedsrichter der Partie sind Max Nottrodt und Rudolph Johannes, die bereits vor 14 Tagen in Freiberg als Schiedsrichter im Dienst waren. Wenn der Tabellenfünfte an die …

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Am Samstag geht es in den Norden Sachsen-Anhalts. Nach dem Heimspielerfolg über den HBV Jena ist man bei der HG 85 Köthen wieder besserer Laune. 9 Punkte und Tabellenplatz 5 stehen für das Team von Dr. Bodo Kreutzmann aktuell zu Buche. Am Samstag reisen die Bachstädter in den Norden Sachsen-Anhalts zum Tabellenzwölften SV Oebisfelde. Wenngleich der Gastgeber gegen den HC Burgenland (20:30) und den USV Halle 28:30) verloren und nur gegen die HSG Freiberg und in Jena bisher gewonnen hat, ist die Hans-Pickert-Halle eine sehr schwere Auswärtshalle. In den bisherigen Vergleichen konnte die HG 85 von 16 Begegnungen zehnmal als Sieger vom Platz gehen. Einmal teilte man sich Punkte und fünfmal verlor man. Die Köthener haben an den SV Oebisfelde aus der vorletzten und letzten Saison keine guten Erinnerungen, denn das Spiel in der Hans-Pickert-Halle ging 2017/18 (27:32) und im folgenden Jahr 21:26 verloren. Die Köthener sind also gewarnt. Zu Hause gewannen sie im Vorjahr auch nur knapp 26:25 (siehe Fotostrecke). Sich von daher ein leichtes Spiel in der Ferne auszurechnen, ist verwegen. Das Spiel ist ein ganz dickes Brett, das die Bachstädter diesmal bohren müssen. Nach der Auftaktniederlage der Saison 2019/20 gegen den NHV C Delitzsch und der Punkteteilung beim HC Aschersleben konnten sich die Bachstädter sichtbar steigern. Sie gewannen drei Spiele in Folge. Dann der krasse Ausrutscher in Freiberg (34:22). Diesem folgte am zurückliegenden Samstag ein Wiedergutmachungserfolg gegen den HBV Jena (29:24). 9:5 Punkte garantieren aktuell Platz 5 in der Tabelle. Wozu die Gastgeber fähig sind, hat das Spiel gegen Freiberg eindrucksvoll gezeigt. Mit einer geschlossenen, überragenden Mannschaftsleistung über die gesamten 60 Minuten wurde der Gegner in die Knie gezwungen (30:25). In Jena hat der SV mit einem Auswärtssieg (22:23) für weitere Furore gesorgt. Und in Plauen-Oberlosa wurde nur knapp 23:26 verloren. Der Kader ist nur punktuell geändert worden. Auf dem Trainerstuhl sitzt jetzt Christian Herrmann, der Thomas Meinel abgelöst hat. Rückkehrer Pascal Koitek hat die rechte Außenbahn sichtbar wieder verstärkt. Aktuell ist er mit 35/5 Saisontoren der erfolgreichste Schütze im Team. Torwart Tobias Stefani ist nicht mehr im Kader. Für die Rückraummitte wurde Erik Breiteneder verpflichtet, der wegen einer Verletzung pausiert und von daher nur 3 Tore erzielte. Etablierte Größen sind der Spielmacher Alexander Vogel (27 Treffer), Kreisläufer Andreas Kalupke (10), der im letzten Spiel in Pirna fehlte, und Tim Schroeter (23) auf der Königsposition. Weil der Kader gegenüber der Vorjahressaison nur geringfügig geändert ist, ist eine Kopie des vorjährigen Spieles zu erwarten. Der Gastgeber ist zweikampfstark und kommt über die Abwehr. In dieser Saison sollte es eigentlich für die Oebisfelder in der Tabelle etwas weiter nach oben gehen als der 12. Platz der Vorsaison. Aber fünf Niederlagen in Folge führen aktuell zur gleichen Platzierung. Nur vier von vierzehn möglichen Punkten haben einen Abstiegsplatz zur Folge. Von daher muss die HG 85 davon ausgehen, dass der Kampf in den Reihen des Gastgebers in diesem Fight dominieren wird. Schiedsrichter der Partie sind Max Nottrodt und Rudolph Johannes, die bereits vor 14 Tagen in Freiberg als Schiedsrichter im Dienst waren. Wenn der Tabellenfünfte an die Leistung an das Spiel mit vielen guten Sequenzen, Kampf und individuellen Einzelleistungen gegen Jena anknüpfen kann und sich wieder als geschlossene Einheit präsentiert, ist er auch in Oebisfelde nicht chancenlos. Wenn die taktischen Absprachen von Anfang bis Ende passen und das notwendige Quäntchen Glück, das man in solchen Spielen eben auch noch braucht, dazu kommt, ist vielleicht auch ein Punktgewinn möglich. Eine Auswärtspleite wie in Freiberg wollen sich die Bachstädter nicht erlauben, entsprechend dürften sie am Samstag zu Werke gehen. Sie müssen schauen, dass sie das Spiel des Gastgebers mit einer fairen, aggressiven Abwehr stören und dann versuchen, mit einfachen Toren in ihr Gegenstoßspiel zu kommen. Die Zuschauer in der Hans-Pickert-Halle dürfen sich auf eine spannende Partie freuen. Auch wenn es schwer wird, wird die HG 85 alles daransetzen, Zählbares mitzunehmen!
Vorbericht · 03.10.2019

HG 85 vor spannendem Heimspiel, nicht nur, weil der Aufsteiger kommt

… an anknüpfen und damit dominieren. Der Schlüssel zum Erfolg gegen das Nachwuchsteam wird in der Einstellung und Bereitschaft, kämpferisch alles zu geben, liegen. Schnell auf das Niveau der beiden zweiten Halbzeiten gegen Delitzsch und Plauen sowie in Apolda z …

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Am Donnerstag, den 3. Oktober 2019 empfängt die HG 85 Köthen, um 17.00 Uhr, in der Heinz-Fricke-Halle, den Aufsteiger EHV Aue II zu ihrem dritten Heimspiel der noch jungen Saison. Die Spielleitung liegt in den Händen von Daniel Bierhals und Stanislav Schukin. Wer, wie die Erzgebirgler, mit noch keinem Sieg in vier Spielen im Rücken als nächstes zu einem Gegner reisen muss, der nur drei Minuspunkte vorzuweisen hat, hat es nicht leicht. Unsere Gäste sind für Trainer Dr. Bodo Kreutzmann und seine Spieler ein Kontrahent, dessen Stärken und Schwächen überwiegend aus Videosequenzen gesichtet sind. Im 17-köpfigen Kader stehen mit dem 35-jährigen Jan Faith und dem gleichaltrigen Marcel Schäfer zwei erfahrene Akteure, die allein fünf zwanzigjährige Nachwuchskräfte an ihrer Seite haben. Darunter Mittelmann Nico Schneider, der bis dato mit 16 Treffern zweitbester Werfer im Team ist. In der darauffolgende Heimpartie gegen Bad Blankenburg (30:30) machte der gegenwärtig am häufigsten treffende Felix Roth mit 8/6 Treffern auf sich aufmerksam. Er führt aktuell mit 27/15 Toren die vereinsinterne Torschützenliste an und hat sich im Ranking der Mitteldeutschen Oberliga an der 6. Stelle im Ranking etabliert. Beim USV Halle warfen die Erzgebirgler 31 Tore, die zu keinem Punktgewinn reichten. In diesem Kampfspiel erteilten die Unparteiischen 15 Zeitstrafen, davon gingen acht an die Gäste. Beim Stand von 29:28 (51.) keimte immer noch Hoffnung auf, aus der Saalestadt wenigsten einen Punkt mitzunehmen. Doch der USV spielte seine ganze Cleverness aus und gewann letztlich 35:31. Auch im zweiten Heimspiel gegen die SG Pirna-Heidenau (25:25) konnte das Nachwuchsteam seinem Publikum keinen Sieg präsentieren. Vom Schwierigkeitsgrad her muss man diese Partie höher ansiedeln als es der Tabellenstand beziffert. So scheint dieses Kräftemessen von der Tabellenkonstellation her betrachtet als ein leichtes Spiel eingeordnet. Die Mannschaft ist sich aber bewusst, dass dem nicht so ist. Sie will an ihre kämpferische Tradition, die sie bisher in allen Spielen in der zweiten Spielhälfte gezeigt hat, diesmal vom Anpfiff an anknüpfen und damit dominieren. Der Schlüssel zum Erfolg gegen das Nachwuchsteam wird in der Einstellung und Bereitschaft, kämpferisch alles zu geben, liegen. Schnell auf das Niveau der beiden zweiten Halbzeiten gegen Delitzsch und Plauen sowie in Apolda zu kommen, ist eine wesentliche Voraussetzung, dass am Ende beide Punkte in Köthen bleiben. Sollte der Gegner mit seiner "löchrigen" Abwehr gegen die HG 85-Offensive aggressiv agieren, muss sie Ruhe bewahren, den Ball flüssig durch die Reihen laufen lassen und zielstrebig nach der Wurflücke suchen und sie dann auch nutzen. Ansonsten könnte die Partie schnell zu einer zähen Angelegenheit werden. Bisher stehen dem Trainer mit Steven Just (83%-Quote) und Max Najmann (100%) zwei treffsichere Schützen beim Siebenmeterwerfen zur Verfügung. Im Fall der Fälle ist es eine Waffe, die gebraucht wird. Zum Aufwärmen für die nächste Auswärtsverpflichtung in Freiberg wird dieses Duell sicher nicht genutzt werden können. Das Spiel wird einen Kraftakt erfordern.

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