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HG News11
· 01.07.2021

&quotKörperlich geht es mir gut.&quot

… en Wochen kommt er zu dem Urteil: "Körperlich geht es mir gut. In meinen Augen haben wir eine gute Belastungssteuerung im Training durch unseren Trainer. Von mir aus kann es dann ab der nächsten Woche in die Vollen gehen." Die Physiotherapie am Krankenhaus in …

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Unser Rechtsaußen Steven Just hat bezüglich der Vorbereitung auf bevorstehende Meisterschaften genug Erfahrung, um die Signale seines Körpers nach der Belastung durch Trainingseinheiten einzuschätzen. Nach den absolvierten Übungseinheiten der letzten Wochen kommt er zu dem Urteil: "Körperlich geht es mir gut. In meinen Augen haben wir eine gute Belastungssteuerung im Training durch unseren Trainer. Von mir aus kann es dann ab der nächsten Woche in die Vollen gehen." Die Physiotherapie am Krankenhaus in Köthen brauchte er bisher nicht aufsuchen.
· 05.02.2021

Denkwürdiger Auswärtssieg in Sandersdorf (Im Archiv geblättert)

… fen kein Erbarmen und erteilte ihr eine Lektion, an die sie sich noch lange erinnern wird. Überschäumende Freude herrschte bei der HG 85 und ihren über 400 mitgereisten Anhängern beim 28:27 (13:16)-Derbysieg. Die von den Bachstädtern kämpferisch überragend und …

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Mit unbändigem Willen und großartiger Leidenschaft eine komplette Halbzeit in Unterzahl die HSG Wolfen gedemütigt (27 : 28 (13:16)) Die HSG Wolfen kann den Siegeszug der HG 85 nicht stoppen Durch den 28:27(16:13)-Auswärtssieg am vergangenen Freitagabend gegen die HSG Wolfen dürfen sich die Bachstädter auch weiterhin in der Spitzengruppe der Tabelle sonnen. Auch ohne die verletzten Donatas Puikis und Sebastian Fende und die komplette zweite Halbzeit lang auch ohne Thomas Karl, hatte die HG 85 Köthen mit der HSG Wolfen kein Erbarmen und erteilte ihr eine Lektion, an die sie sich noch lange erinnern wird. Überschäumende Freude herrschte bei der HG 85 und ihren über 400 mitgereisten Anhängern beim 28:27 (13:16)-Derbysieg. Die von den Bachstädtern kämpferisch überragend und von Leidenschaft geführte Begegnung, erhielt ihre Initialzündung, als Thomas Karl fast mit dem Halbzeitpfiff von den Schiedsrichtern Lewaszkiewicz und Schönfeldt wegen eines Foulspiels unberechtigt vom Spiel ausgeschlossen wurde. Ohne dem Gastgeber wehtun zu wollen, für die Bachstädter war es nach der personellen Dezimierung eine Genugtuung. Ab sofort standen die Köthener Fans wie eine Wand hinter ihrer Mannschaft, feuerten sie unentwegt an und leisteten damit moralischen Beistand, der sich schließlich auszahlte. Die gesamte zweite Halbzeit fighteten nur fünf, über sechs Minuten vier und sogar zwei Minuten lang drei HG 85 -Akteure gegen eine Wolfener Mannschaft, die ab der 40. Minute in der Offensive hilf- und ideenlos agierte, in der Abwehr immer löchriger wurde und schließlich am Ende zusammenbrach. In einem verbissen geführten Nachbarschaftsderby hatte die HG 85 nicht nur durch den Glanztreffer von Georg Eulitz in der letzten Sekunde des Spiels das glücklichere Händchen, sondern, ob ihrer großartigen Moral, den Sieg auch verdient. Mit dieser grandiosen Leistung bestätigten die Große- Schützlinge gleichzeitig ihren derzeitigen Erfolgskurs. Seit nunmehr sieben Spielen haben die Bachstädter kein Spiel mehr verloren. Man darf in den Analen weit zurückblättern, um eine Saison zu finden, wo sie am 13. Spieltag besser dastanden als derzeit. Thomas Thiele, der gerade einen Infekt überstanden hatte und Sebastian Tietz, der sich während der Woche bei einem Autounfall eine Brustbeinprellung zuzog, gingen von daher physisch gehandicapt in die Partie. Dem Gastgeber gelang es am schnellsten, die Nervosität vor etwa 1000 Zuschauern abzulegen. Er hatte im ersten Durchgang stets die Nase vorn, führte aber maximal mit nur vier Toren. Nach ein paar Ein- und Abstimmungsproblemen fing sich die HG 85 und egalisierte den 5:9 (12.)-Rückstand zum 10:10 (20.) durch fünf verschiedene Schützen und einen immer stärker haltenden Torwart Patrick Tuchen. Damit stellte sie zunächst den Wolfener Anhang ruhig und den ihrigen brachte sie auf Betriebstemperatur. Wolfen wechselte seinen Torhüter und setzte gleich drei Tore zum 13:10/24. dagegen. Zwei von drei Versuchen führten innerhalb von zwei Minuten durch Sebastian Tietz und Rene Uelsmann zum 12:13-Anschlusstreffer. Beim Stand von 12:16 nahm Trainer Jens Große den erschöpften Thomas Thiele auf die Bank und schickte Andreas Grube auf halb links ins Rennen. Unmittelbar danach die Szene des Spiels, die für den weiteren Verlauf des Derbys entscheidende Bedeutung hatte: Thomas Karl wurde nach einem Foul gegen Matthias Lindner vom Spiel ausgeschlossen. Somit war klar, seine Mannschaft musste die zweite Hälfte mit fünf Spielern bestreiten- ein Unterfangen, dass kaum Hoffnung auf wenigstens einen Teilerfolg zuließ. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Jetzt noch aggressiver in der Deckung und superschnell auf den Beinen ließ die HG 85 nicht locker, spielte ungebremst nach vorn. Daniel Andrä und Sebastian Tietz verkürzten auf 15:16 (35.). Mit einem letztmaligen Zwischenspurt zum 20:15/39. bäumten sich die Fuhnestädter noch einmal auf, um dann in ein tiefes Loch zu fallen. Denn jetzt liefen die Gäste zur Hochform auf. Kontinuierlich wurde über den Kampf der Rückstand verringert. Routiniert und akribisch zugleich erarbeiteten sich die Köthener zwischen der 40. und 48. Minute einen 2-Tore-Vorsprung (23:21). Die Euphorie bei den HG 85-Fans erhöhte sich erneut, weil sie ihre Mannschaft mit einer Kampfeslust unterhielt, die unterschiedlichsten Couleurs hätte nicht sein können. Patrick Tuchen und seine Vorderleute genehmigten während dieses Zeitraumes den Hausherren lediglich einen Treffer durch den enttäuschenden Robert Pratersch. Trainer Frank Mühlner stand die Zornesröte im Gesicht, weil seine Eleven konzeptlos die Angriffe vortrugen, mit dem Kopf durch die Wand wollten und an der HG 85-Defensive abprallten, letztlich am Köthener Pragmatismus, die Partie mit Übersicht auszuspielen, scheiterten. Hoffnung konnte er noch einmal schöpfen als Hendrik Hein in der 54. Minute die HSG 25:24 in Führung brachte. Doch brachten es bei einer 3:6-Unterzahlsituation Andreas Grube und Georg Eulitz fertig, Torhüter Stefan Förster zu bezwingen. Das letzte Adrenalin bei den HG 85-Fans kitzelte Juniorennationalspieler Georg Eulitz heraus als er dem aufopferungsvollen Spiel mit einem direkt verwandelten Freiwurftor von einer fast aussichtslosen Position über die 6-Mann-Mauer hinweg ins linke obere Toreck die Krone aufsetzte. Die Leistung der Köthener ist ein Garant für die nächste Begegnung gegen den VfL Fredenbeck. drh (17.11.2006) HG 85 Köthen: Patrick Tuchen, Sebastian Loske n.e.); Daniel Andrä 6, Ants Benecke (n.e.), Georg Eulitz 5, Andreas Grube 6/1, Thomas Karl, Marcel Kilz, Matthias Lache (n.e.), Mario Schellbach, Thomas Thiele 2, Sebastian Tietz 5/1, Rene Uelsmann 4
· 31.12.2020

Glückwünsche der Spieler der 1. Männermannschaft zum neuen Jahr 2021

… welche die Grundlage für mein anschließendes Studium sind! Ansonsten hoffe ich, dass wir alle gesund bleiben, das ist in der aktuellen Situation das Wichtigste! Neben den privaten Zielen hoffe ich natürlich, dass wir wieder Handball spielen können und wenn es …

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Justin Milkow: "Ich hoffe, dass das Jahr 2021 viel Erfolg mit sich bringt, denn ich habe Anfang Mai meine schriftlichen Abschlussprüfungen meiner Ausbildung, welche die Grundlage für mein anschließendes Studium sind! Ansonsten hoffe ich, dass wir alle gesund bleiben, das ist in der aktuellen Situation das Wichtigste! Neben den privaten Zielen hoffe ich natürlich, dass wir wieder Handball spielen können und wenn es zulässig ist auch mit unseren Fans im Rücken." Jakob Hensen: "Für mich sind wichtig: 1. meine Ausbildung erfolgreich zu beenden, 2. wieder vollständig gesund werden (Schulter) und 3. das Potenzial der Mannschaft komplett ausnutzen. Den Zuschauern wünsche ich, dass alle die Corona-Situation gut überstehen und wir alle bald wieder zusammen einige Heimsiege feiern können." Oliver Preikschath: "In diesem Jahr ist vor allem Gesundheit das Wichtigste. Und genau das wünsche ich allen Zuschauern und auch mir. Außerdem hoffe ich, dass wir die Zuschauer bald wieder in der Heinz-Fricke-Halle begrüßen und zusammen Siege feiern können." Tim Gmirek: "Ich hoffe, dass wir so schnell wie möglich im neuen Jahr wieder Handball spielen können. Außerdem wünsche ich mir für die Zuschauer, aber natürlich auch für uns als Team, dass wir schnellstmöglich wieder vor Publikum spielen können. Es macht einfach viel mehr Spaß, wenn man merkt, dass man Leute hinter sich hat, die einen pushen und unterstützen. Ich für mich selbst will natürlich da versuchen anzuknüpfen, wo ich vor der Zwangspause aufgehört habe. Ich will der Mannschaft helfen und mich weiterentwickeln. In diesem Sinne wünsche ich allen Mitgliedern, Betreuern und Unterstützern der HG 85 Köthen, dass alle gesund bleiben und gut ins neue Jahr rutschen. Bis hoffentlich ganz bald!" Rene Uelsmann: "Das Wichtigste ist und bleibt die Gesundheit für jeden einzelnen. Ich wünsche allen eine erholsame Zeit mit der Familie und einen guten Start in ein besseres Jahr. Es wäre schön, wenn wir uns dann alle bald GESUND in der Sporthalle sehen und Handball wieder genießen können." Max Najmann: "Ich wünsche mir vorrangig, dass die Pandemie ein Ende hat und alles wieder zur Normalität zurückkehrt! Volle Sporthallen, Festivals, Kinos, Konzertsäle und Tribünen. Darüber hinaus wünsche ich mir, dass meine Familie und meine Freunde gesund bleiben. Den Zuschauern wünsche ich, dass deren Wünsche im neuen Jahr umgesetzt werden können. Von den Zuschauern wünsche ich mir, dass sie, wenn es wieder zulässig ist, zahlreich in unsere Halle kommen und uns weiterhin so gut unterstützen." Lukas Kunze: "Auch wenn es vermutlich noch dauert, bis sich die Situation stabilisiert hat, hoffe ich, dass wir bald wieder mit dem Training beginnen und die Spiele fortsetzen können. Ich wünsche allen Fans alles Gute für das Jahr 2021 und viel Gesundheit in dieser schwierigen Situation." Lukas Krug: "Ich wünsche mir und den Zuschauern natürlich Gesundheit! Weiterhin viel Erfolg bei der Verwirklichung der selbstgesteckten Ziele und genügend Zeit für die wichtigsten Dinge im Leben. Ich wünsche uns, dass wir uns unter normalen Umständen auch wieder beim Handball begegnen können." Christian Kanzler: "Ich wünsche mir und unseren Zuschauern, dass wir alle gesund bleiben, aber auch, dass wieder für den semi-professionellen Betrieb zumindest das Training mit einem vernünftigen Hygienekonzept stattfinden kann. Ich will auch nicht die Hoffnung aufgeben, dass nochmal in unserer geliebten Heinz-Fricke-Halle der Ball fliegen kann und wir endlich wieder mit unseren Fans einen tollen Handballabend haben können." Leonard Serfas: "Für mich und den Zuschauern wünsche ich, dass man die Pandemie möglichst schnell in den Griff bekommt. Darüber hinaus wünsche ich mir, dass alle Schritt für Schritt wieder zum Alltag zurückkommen können. Das betrifft in meinem Fall vor allem den Handball. Daraus resultiert natürlich auch der Wunsch für die Zuschauer und mich, dass wir uns bald alle wieder in der Halle sehen dürfen und den Handballsport genießen können. Als letztes habe ich noch den Wunsch, dass alle gesund bleiben!" Steven Just: "Ich wünsche den Zuschauern für das kommende Jahr viel Gesundheit. Und das wir alle gemeinsam irgendwann einmal wieder zur Normalität übergehen können und wir uns alle wieder in der Heinz-Fricke-Halle sehen." Martin Danowski: "Ich wünsche mir und den Zuschauern viel Gesundheit. Weiterhin viel Erfolg im Privat- und Berufsleben. Hoffentlich bis bald wieder in der Heinz-Fricke- Halle."
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Spielberichte28
Spielbericht · 07.12.2024

Historischer Sieg der HG 85 Köthen in Aschersleben

… ing am Freitag seinen Lauf. Ich war mir sicher, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo wir mit unserer Form dem HC Aschersleben erfolgreich begegnen können. Der Sieg ist absolut verdient, weil wir den HC über die gesamten 60 Minuten unter Kontrolle hatten. Die M …

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Frank Grohmann stiehlt mit 18/5 Toren dem HC Aschersleben die Schau Nach zehn vergeblichen Versuchen, endlich gegen den HC Aschersleben in dessen Sporthalle zu triumphieren, gelang der HG 85 Köthen am Samstagabend der lang ersehnte Durchbruch! Mit einem überragenden 34:25 (16:14) - Sieg durchbrachen sie den langanhaltenden Bann und besiegelten das Ende des gefürchteten Fluchs. In einer dramatischen und nervenaufreibenden Auseinandersetzung zeigten die Köthener eine beeindruckende Leistung und entführten zum ersten Mal in der Geschichte beide Punkte aus der Spielstätte des HC Aschersleben. Dieser epochale Sieg verbessert nicht nur die Tabellenposition der HG 85 Köthen, sondern verschärft auch die ohnehin schon angespannte Situation des Gastgebers. Die HG 85 gewährte dem Gastgeber über die gesamte Spielzeit nicht einmal eine Führung und hatte mit Frank Grohmann den überragenden Werfer des Spiels in ihren Reihen. Seine 18/5 Tore (53 Prozent) zermürbten den HC. Sein Dreierpack zum 19:25 (43.) stellte die Weichen auf einen Sieg, der in dieser Höhe nicht zu erwarten war. Mannschaftskapitän Lukas Krug fasste seine Gefühle und das Ergebnis mit großer Freude zusammen: "Unser Sieggefühl nahm bereits beim Abschlusstraining am Freitag seinen Lauf. Ich war mir sicher, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo wir mit unserer Form dem HC Aschersleben erfolgreich begegnen können. Der Sieg ist absolut verdient, weil wir den HC über die gesamten 60 Minuten unter Kontrolle hatten. Die Mannschaft hat in der Abwehr gefightet und ist mit dem Aufwind aus den letzten Spielen zur Sache gegangen. Unser Tempo stimmte, die Harmonie in der Defensive ebenso." Auch diesmal war die HG 85 von allen Positionen torgefährlich. Bei den kampfstarken Gastgebern lag die Last der Verantwortung auf den Schultern der Seifert-Brüder und von Andreas Rojewski. Die HG 85 setzte bereits in der Verteidigung auf Offensive und hatte damit Erfolg. Mit ihrem schnellen Pass- und Laufspiel fand sie immer wieder die Lücken in der HC-Abwehr. Mit der Anfangsphase konnte Trainer Martin Lux durchaus zufrieden sein. Seine Mannschaft führte in der 9. Minute erstmalig durch zwei aufeinanderfolgende Treffer von Frank Grohmann. Im weiteren Spielverlauf hielt die HG 85-Abwehr die HC-Angreifer in Schach. Die erste 3-Tore-Führung (12:15) stand in der 28. Minute im Spielprotokoll. Mit nur 3 Zeitstrafen war das Strafmaß beim Seitenwechsel (14:16) noch moderat. Das sollte sich in den zweiten dreißig Minuten ändern. Der Gastgeber eröffnete mit einem Tor von Florian Nupnau die 2. Hälfte und der Ex-Köthener Chris Hoffmann egalisierte mit seinem Treffer den Spielstand (16:16). Die Schützlinge von Martin Lux blieben auch in der zweiten Halbzeit ihrer klugen taktischen Linie treu und enteilten mit einem Zwischenspurt durch Tore von Lukas Krug, Justin Milkow und Moritz Brodowski auf 17:20. Nach dem 19:21 durch Andreas Rojewski schenkte Frank Grohmann dem HC-Torhüter gleich vier Tore in Folge zum 19:25 ein. Die Vorentscheidung war gefallen, zumal der Gastgeber zu diesem Zeitpunkt weder Angst noch Schrecken verbreiten konnte. Beim diesem Zwischenstand hatte Pit Seifert Gelegenheit, per 7m den Rückstand zu verkürzen. Doch er warf das Spielgerät über das Tor. Unbeherrscht und missmutig über das Negativerlebnis ließ er seinen Frust mit einem Foul an Jakob Hensen aus, was die Unparteiischen mit der Roten Karte bestraften. Danach stellte Frank Grohmann wieder sein Visier zielsicher ein und gab mit seinen drei Treffern zum 21:29-Zwischenstand (50.) der Mannschaft die nummerische und moralische Sicherheit zum lang ersehnten Doppelpunktgewinn bei den Vorharzstädtern. Die Ascherslebener Fans verfolgten in der Schlussphase beinahe schweigend, wie die Bachstädter den Vorjahreszehnten am Ende fast demütigten. Tino Soutschek potenzierte das geschaffene Glücksgefühl seiner Mannschaft mit einem in der 57. Minute gehaltenen Strafwurf von Andreas Rojewski.
Spielbericht · 29.04.2023

Und wieder kein Sieg beim HC Aschersleben

… r Mannschaft kurz und bündig zusammen: "Der Anfang des Spiels lief gut für uns. Doch wir haben es in der Folge nicht verstanden, den Vorsprung komfortabler zu gestalten. Wir haben dann innerhalb kürzester Zeit unsere gute Ausgangsposition aufgeben und Aschersl …

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Es soll einfach nicht sein, dass die HG 85 Köthen beim HC Aschersleben gewinnt. Auch der 9. Versuch, als Sieger vom Spielfeld in der Sporthalle "Am Ascaneum" zu gehen, scheiterte am Samstagabend. 32:27(18:15) hieß es am Ende eines Derbys, in dem die Köthener zeitweise harmlos, ohne Biss und Ideen- kurz um: eine schwache Vorstellung boten. Nur bis zur 45. Minute funktionierte das Spiel der Bachstädter einigermaßen, dann mutierte es zu einer Veranstaltung, die die mitgereisten Fans enttäuschte. Ganz anders der Gastgeber, der mit einer guten Portion Selbstvertrauen und Kampfmoral in diese Partie ging und die Szenerie über weite Strecken des Spiels bestimmte, den Gästen nach dem 6:6-Ausgleich (10.) keine Führung mehr gewährte. Wie erwartet, war der bundesligaerfahrene Andreas Rojewski von der Köthener Abwehr nicht auszuschalten. Er allein erzielte 8/1 Tore für den Gastgeber. Frank Grohmann war mit 7/2 Toren der erfolgreichste Werfer der Gäste. Kapitän Christian Kanzler fasste den Auftritt seiner Mannschaft kurz und bündig zusammen: "Der Anfang des Spiels lief gut für uns. Doch wir haben es in der Folge nicht verstanden, den Vorsprung komfortabler zu gestalten. Wir haben dann innerhalb kürzester Zeit unsere gute Ausgangsposition aufgeben und Aschersleben die Gelegenheit gegeben, die Führung auszubauen. Wir haben, und das hat sich durch den ganzen weiteren Spielverlauf wie ein roter Faden durchgezogen, zu viele Fehler gemacht, die Aschersleben rigoros bestraft hat. Die vielen Fehler im Angriff haben uns letztlich das Genick gebrochen. Das Frustfoul von Martin Danowski gegen Frank Seifert zog zurecht die Rote Karte nach sich. Es war ein absolut verbesserungswürdiger Auftritt, den wir gegen Zwickau am Montag korrigieren wollen". Nach nur 96 gespielten Sekunden eröffnete Justin Milkow den Torreigen. Für den HC antwortete Frank Seifert zum 1:1 (3.). Im weiteren Spielverlauf avancierte er zum Gefahrenherd Nr. 2 in den Reihen des Gastgebers. 7 Tore gingen auf sein Konto. Nach dem 13:11 durch Pit Seifert bestimmte der Gastgeber das Geschehen. Als das Maß der Fehlerquote in den Köthener Reihen anstieg, bewog dies Coach Martin Lux zu einer Auszeit, um korrigierend auf seine Mannschaft einzuwirken. Offenbar verfehlte die Ansprache ihre Wirkung. Erst in der 21. Minute traf Frank Grohmann wieder und hatte mit zwei weiteren Toren Anteil am 16:15-Anschlusstreffer. Noch konnte sich der HC bis zur Pause nicht wirksam abzusetzen. Die 15 Tore der Gäste wurden durch sechs verschiedene Spieler erzielt. Mit der 18:15-Führung hatten sich die Gastgeber eine verheißungsvolle Perspektive für den zweiten Durchgang erarbeitet. Es waren unmissverständliche Zeichen, dass sie an diesem Abend ihre Chance, die Hinspielniederlage in der Heinz-Fricke-Halle vergessend zu machen, suchen würden. Begünstigt wurde das Vorhaben, weil das Konzept, die Aufbaureihe des Gastgebers mit ständigen Körperkontakten zu ermüden, im zweiten Durchgang nicht aufging. Nach 37. Minuten führte der HC 23:17, schwächelte aber seinerseits danach auch, sodass die Bachstädter bis zur 44. Minute (24:22) verkürzen konnten. Der von Christian Kanzler parierte Strafwurf von Pit Seifert (47.) war kein Weckruf, dem Spiel eine Korrektur zu geben. Der zarte Rückstand erwies sich nicht als tragfähig, um vielleicht dem Spiel noch eine Wende zu geben. Die Gastgeber vergrößerten nämlich wieder ihren Vorsprung, weil die Köthener keine spielbestimmenden Elemente mehr hatten, im Angriff zu viele Chancen ausgelassen wurden.
Spielbericht · 24.10.2020

Aufholjagd wurde nicht belohnt

… ug und erneut Steven Just bis zur 6. Minute (2:3) aufrecht hielten. &quotDann machen wir im Angriff zwei einfache technische Fehler und kassieren durch drei Tempogegenstöße der Gastgeber drei Treffer, die uns 5:3 in Rückstand bringen. Diesem Rückstand laufen w …

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Die HG 85 Köthen hat am Samstag beim SV Oebisfelde ihre zweite Auswärtsniederlage der noch jungen Saison hinnehmen müssen. Sie verlor die fair geführte Partie 31:33 (14:17). Es ist die 7. Niederlage in 19 Begegnungen mit dem SV Oebisfelde. Die Bachstädter kamen ganz vernünftig in die Partie und gingen durch Steven Just per Strafwurf auch gleich in Führung, die Lukas Krug und erneut Steven Just bis zur 6. Minute (2:3) aufrecht hielten. &quotDann machen wir im Angriff zwei einfache technische Fehler und kassieren durch drei Tempogegenstöße der Gastgeber drei Treffer, die uns 5:3 in Rückstand bringen. Diesem Rückstand laufen wir dann auch das ganze Spiel hinterher&quot, beobachtete Jakob Hensen, der nach wie vor der Mannschaft noch nicht helfen kann. Im weiteren Spielverlauf sah der Mittelmann generell zu viele einfache Fehler, wodurch die erhoffte Führung einfach nicht zu schaffen war. &quotWir haben es kaum geschafft, die wenigen Ballgewinne in Tore umzumünzen und haben so gut wie gar kein Tempospiel zustande gebracht. So war der Positionsangriff überwiegend immer sehr statisch&quot, fügte er an. Ein weiteres Defizit im Spiel der Gäste war der Umstand, &quotdass wir in der Abwehr nie so richtig Zugriff bekommen und uns beide Torhüter auch leider so gut wie keine Unterstützung geben konnten.&quot Lukas Krug sah das Fehlerpotenzial seiner Mannschaft weniger im Angriff, sondern mehr in der Abwehr: &quotBei 31 Toren muss man keine Ausflüchte im Angriff suchen. Wir kommen nur gar nicht in unsere Abwehr im Zusammenspiel mit dem Torwart. Das muss besser werden. Man merkt eventuell auch ein wenig den personellen Engpass.&quot Zwischen der 10. und 15. Minute verteilten die Unparteiischen Hauke / Lindig drei Verwarnungen an die Gäste und eine an den Gastgeber. Damit legten sie den Grundstein für einen weiteren fairen Spielverlauf, bei dem nur drei Zeitstrafen notwendig waren. Hatten die Köthener mit Lukas Krug und Steven Just im Angriff ihre schärfsten Waffen, so war das Gefahrenpotenzial beim Gastgeber breiter aufgestellt. Martin Danowski, ein gewohnt torgefährlicher Kreisläufer, kam in diesem Spiel nicht zur Wirkung, weil seine Mannschaftskollegen zu wenig Kreisanspiele initiierten und wenn, dann stand dem Neuzugang zu oft der Pfosten im Weg. In der 19. Minute (12:6) zogen dunkle Wolken im Spiel der Gäste auf, die sich aber bis zum Halbzeitpfiff (17:14) etwas aufhellten. Gleich nach dem Wiederanpfiff verkürzte Steven Just auf 17:15. Doch zur weiteren Verkürzung des Rückstandes reichte es einfach nicht, weil der SV treffsicherer agierte. Auch die Auszeit von Trainer Dr. Bodo Kreutzmann nach dem 23:18 (40.) veränderte an der geringen Erfolgsquote im Spiel seiner Mannschaft nichts. Vier Minuten später führten die Gastgeber immer noch mit fünf Toren (25:20). Mit einem Zwischenspurt von der 47. bis 51. Minute der beiden besten Werfer in seinem Team (Lukas Krug und Steven Just, je 10 Treffer) waren es plötzlich nur noch zwei Tore, die aufzuholen waren. Der SV fiel in ein kleines Loch, wackelte beim 27:25, fiel aber nicht. Er hatte auch in dieser kritischen Phase die richtigen Antworten parat und zog bis zur 56. Minute auf 30:26 davon. Die restliche Spielzeit reichte nicht mehr, um dem Spiel noch eine Wende zu geben, wenngleich Steven Just, Rene Uelsmann, Max Najmann und Tim Gmirek noch bis auf zwei Treffer den Rückstand verringerten.
Vorberichte27
Vorbericht · 09.05.2026

Punktekampf beim Tabellenschlusslicht

… Spiel gegen die Bachstädter und das letzte Match beim SV G-W Wittenberg/P. gewonnen wird und Konkurrenten nicht punkten. Von einem Spaziergang des Tabellenvierten kann bei dieser Konstellation keine Rede sein. Im Gegenteil, er muss noch einmal alle Kräfte bün …

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Was die HG 85 Köthen beim Absteiger in Eisenach erwartet Wenn die HG 85 Köthen am Samstag (9.5.26) die 240 Kilometer in die traditionsreiche Werner‑Assmann‑Halle zurückgelegt hat, trifft sie auf einen Gegner, der noch die minimale Chance hat, den Abstieg aus der Regionalliga Mitteldeutschlands aus eigener Kraft zu schaffen. Der 33:29-Auswärtssieg beim HC Glauchau-Meerane hat die Chance eröffnet. Die kann aber nur beim Schopf gefasst werden, wenn das Spiel gegen die Bachstädter und das letzte Match beim SV G-W Wittenberg/P. gewonnen wird und Konkurrenten nicht punkten. Von einem Spaziergang des Tabellenvierten kann bei dieser Konstellation keine Rede sein. Im Gegenteil, er muss noch einmal alle Kräfte bündeln, um seinerseits die Zielstellung 4. Platz zu sichern. Die Eisenacher Zweitvertretung lebt von ihrer Rolle als Ausbildungsteam. Der Kader verändert sich häufig, junge Talente erhalten Einsatzzeiten und immer wieder stoßen Spieler aus dem erweiterten Bundesligakader hinzu. Das macht die Vorbereitung von Trainer Martin Lux nicht einfach, weil man nie ganz genau weiß, welche Formation beim ThSV aufläuft. Die Werner‑Assmann‑Halle ist ein Ort, an dem selbst gestandene Teams nicht nur ins Wanken geraten, sondern auch beide Punkte abgeliefert haben. So der HC Burgenland am 28.3.26 (33:29). Auch der HC Aschersleben, die HSG Freiberg, der HC Plauen und HSV Bad Blankenburg lieferten beide Zähler ab. Diese Ergebnisse zeigen, auch ein Abstiegskandidat kann über sich hinauswachsen. Eisenach wird alles versuchen, mit Leidenschaft und Einsatzbereitschaft den Abschied aus der Liga noch abzuwenden. So ist zu erwarten, dass er im letzten Heimspiel aufopferungsvoll taktisch agiert und dabei viel riskieren muss. Das ist die Chance der Bachstädter, ihrerseits die richtigen Reaktionen entgegenzusetzten. Schon im Hinspiel, dass die Köthener 34:21 gewannen, dominierte in den Reihen der Lux-Sieben der nie versiegende Elan, der die Thüringer, die ohne ihren erkrankten Spielertrainer Qendrim Alaj auskommen mussten, vor unlösbare Probleme stellte. Die Köthener reisen als Tabellenvierter an, eine Platzierung, die verpflichtet, auch diesmal die Aufgabe seriös anzugehen. Konzentration, klare Abläufe und ein wacher Start werden entscheidend sein, um den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen. Gelingt es der HG 85, ihre spielerische Qualität und körperliche Präsenz früh einzubringen, spricht vieles für einen erfolgreichen Auswärtstag, der zur Folge hätte, das Eisenach absteigt und die HG 85 im letzten Heimspiel gegen den SV Anhalt Bernburg mit einem weiteren Sieg eine respektable Endplatzierung seinen treuen Zuschauern präsentieren kann. In der Mannschaft des Gastgebers sind drei Spieler, die über 100 Treffer erzielt haben. Armend Alaj (157/11) führt die interne Torschützenliste an. Ihm folgen Ole Gastrock-Mey (140) und Qendrin Alaj (129/64). Die Köthener Abwehr muss klare Prioritäten gegen diese Akteure im Defensivplan setzen. Vor allem müssen einfache Eins‑gegen‑Eins‑Durchbrüche dieser Leistungsträger im Team des Gastgebers unterbunden werden. Die HG 85 erwartet in Eisenach ein Gegner, der jung, motiviert und unberechenbar ist. Ein konzentrierter, mit wenigen Fehlern behaftete Auftritt ist Pflicht, um das vorletzte Punktspiel der Saison erfolgreich zu gestalten.
Vorbericht · 28.02.2026

Statistik spricht für Köthen, doch Oebisfelde kämpft ums Überleben

… . Diese Konstellation lässt erwarten, dass er in der Abwehr aggressiv zu Werke gehen wird, kompromisslos Zweikämpfe führen und mit hohem Einsatz bis zur letzten Minute spielen wird. 89 Zeitstrafen, 24 mehr als die HG 85, dokumentieren diese Feststellung. Die m …

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Nach der knappen Niederlage gegen den Tabellenführer NHV C Delitzsch (31:32) muss die HG 85 Köthen am Samstag weit in den Norden Sachsen-Anhalts zum SV Oebisfelde reisen. Dort tritt sie gegen den Tabellendreizehnten, den sie im Hinspiel 42:33 besiegt hat, an. Schaut man auf die Gesamtbilanz von bisher 22 Spielen gegen die Oebisfelder, dann haben die Bachstädter 13 Siege, ein Remis und 8 Niederlagen in der Statistik nachzuweisen. In dieser laufenden Saison konnten die Gastgeber ihrem Publikum zu Hause 4 Siege und ein Unentschieden präsentieren. Fünf Partien gingen verloren. Die bisher höchste Niederlage in dieser Saison kassierten die Oebisfelder in Delitzsch (41:29). Zieht man die Statistik weiterhin zu Rate, dann ist ersichtlich, dass die Hausherren ihre Schwächen in der Abwehrarbeit haben. 690 Gegentore, das sind 122 mehr als die Lux-Sieben kassiert hat, reichen nur zum vorletzten Platz im Ranking. Im Angriff hat der SV 19 Tore weniger als die Bachstädter geworfen. Die Gefahrenherde im Team von Trainer Christian Herrmann sind Martin Danowski (125/44 Tore), Justin Kalupke (112), Sven Vogel (85/4, Alexander Vogel (62) und Erik Breiteneder (60). Der Gastgeber steckt tief im Abstiegskampf, steht mit dem Rücken zur Wand und braucht dringend Punkte. Diese Konstellation lässt erwarten, dass er in der Abwehr aggressiv zu Werke gehen wird, kompromisslos Zweikämpfe führen und mit hohem Einsatz bis zur letzten Minute spielen wird. 89 Zeitstrafen, 24 mehr als die HG 85, dokumentieren diese Feststellung. Die meisten Zeitstrafen (18) hat Martin Danowski nachzuweisen. Dieser Ausgangslage wird die HG 85 Köthen wenige Fehler und wenige überhastete Angriffe sowie unnötige Zeitstrafen entgegensetzen müssen, um erfolgreich zu sein. Dass der SV versuchen wird, über ein frühes Erfolgserlebnis Sicherheit in sein Spiel zu bekommen, müssen die Bachstädter unbedingt verhindern. Sie sind als Tabellensechster nicht aufgefordert, „Alles oder nichts“ zu spielen. Zuletzt, gegen den Tabellenprimus aus Delitzsch, stand ein HG 85-Team auf der Platte, das mit Herzblut und kämpferischem Engagement das Spiel inszenierte. Das wird in dieser Partie erneut notwendig sein, soll ein positives Resultat mit nach Hause genommen werden.
Vorbericht · 08.02.2026

HG 85 Köthen vor anspruchsvollem Auswärtsspiel in Wittenberg

… er mit hoher Geschwindigkeit und klar strukturierten Angriffen vorgeht. Entsprechend wird Trainer Martin Lux seine Mannschaft in der Videoanalyse gezielt auf die Schwachstellen der Wittenberger vorbereitet haben und nach den personell günstigsten Lösungen sein …

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Nach dem erfolgreichen Auftritt in Aschersleben steht die HG 85 Köthen am Sonntag vor der nächsten Auswärtsaufgabe. In der Wittenberger Stadthalle wartet mit dem SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz ein Gegner, der im Kampf um den Klassenerhalt jeden Punkt dringend benötigt. Die Gastgeber, deren zehn Heimspiele ca. 4000 Zuschauer besucht haben, rangieren aktuell auf Platz 14 der Tabelle der Regionalliga Mitteldeutschlands. In eigener Halle absolvierte der SV bislang zehn Punktspiele. Zwei davon konnten gewonnen werden: 31:30 gegen Glauchau und 38:37 gegen Freiberg. Dazu kommt ein Remis gegen Bad Blankenburg (28:28). Sieben Niederlagen führten zur Trennung von Trainer Marco Hüls, der das Team aus der Sachsen-Anhalt-Liga in die Regionalliga geführt hatte. Jetzt steht Martin Strnad an der Seitenlinie. Sportlich spricht die Bilanz der letzten Jahre klar für Köthen: Seit der Saison 2021/22 gelang Wittenberg kein Sieg mehr gegen die HG 85. Einziger Zähler bleibt das 28:28 aus dem Hinspiel der laufenden Saison. Diese Punkteteilung in der Heinz-Fricke-Sporthalle war vor allem der eigenen Fehlerquote geschuldet. Da die Fehler inzwischen deutlich reduziert wurden (5:1 Punkte aus drei Rückrundenspielen), kann Köthen mit mehr Ruhe und Struktur auftreten. Wittenberg musste zuletzt eine deutliche 28:39-Niederlage in Plauen hinnehmen. Bester Werfer war dabei Nico Elias, der mit 8/1 Treffern erneut seine Bedeutung für die Offensive unterstrich. Mit 83/20 Toren führt er die interne Torschützenliste an, gefolgt von Philipp Gehlert (83), Pascal Beyer (68/14), Josias Liehr (68) und Tomas Pavlicek (65/16). Dieses „Wurfpotenzial“ erfordert von den Gästen klare personelle Zuordnungen, körperliche Präsenz ohne unnötige Strafen zu riskieren und frühzeitig die Wurfwege der Wittenberger zu stören. Die größte Baustelle der Gastgeber ist die Defensive: Wittenberg hat bereits 98 Gegentore mehr kassiert als Köthen, bei einem Spiel mehr. Das ist ein massiver Hinweis darauf, dass die Defensive instabil ist, besonders dann, wenn der Gegner mit hoher Geschwindigkeit und klar strukturierten Angriffen vorgeht. Entsprechend wird Trainer Martin Lux seine Mannschaft in der Videoanalyse gezielt auf die Schwachstellen der Wittenberger vorbereitet haben und nach den personell günstigsten Lösungen seine Überlegungen angestellt haben. Seine treffsichersten Spieler sind Yasin Jaidi (105/21), Lukas Krug (92), Steven Just (86/8), Frank Grohmann (58/28) und Benet Fenyö (54). Da die 2. Mannschaft spielfrei ist, eröffnet sich auch noch die Möglichkeit, personell mit Überraschungen das Spiel zu bestreiten. Auf alle Fälle muss seine Mannschaft das Tempo hochhalten, die zweite Welle und schnelle Mitte forcieren und klare, einfache Abschlüsse suchen. Damit eröffnet sich die Chance, den Gastgeber früh in Stresssituationen zu bringen, die in seinen Reihen Fehler provozieren. Angesichts der prekären Tabellensituation der Elbestädter ist mit einem emotionalen, kämpferischen und risikobereiten Auftreten des Gastgebers zu rechnen. Der Tabellensechste darf dem Gastgeber mit seinem Auftritt nicht das Gefühl geben, "heute geht was". Wenn er seine vorbereitete Struktur hält, spricht vieles für einen positiven Ausgang des Spiels. Für einen fairen Rahmen sollen die Unparteiischen Dominik Rose und Simon Michel (Weißenfelser HV 91) sorgen.

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HG 85 Köthen