HG 85 Köthen e.V.
HG 85 Startseitenbild
Saison
2026/27
Unterstützt von
Handball in Sachsen-Anhalt

HG 85.
Köthen.

Willkommen bei der HG 85 Köthen. Hier findest du Aktuelles, unsere Mannschaften, Spieltermine, Ergebnisse und die wichtigsten Informationen rund um unseren Verein.

Saison 2026/27Unterstützt von
Unterstützt von

Unsere Geschichte.
Deine Recherche.

Spieler und Erinnerungen entdecken: Suche in Spielberichten, Vorberichten, News und Bilddaten – über alle gespeicherten Spielzeiten hinweg.

66 Treffer zu „Wir suchen“

Standardsuche: Berichte, News und Bilddaten. Die Detailrecherche zeigt zusätzlich Spielergebnisse beim geöffneten Bericht.

HG News11
· 11.11.2020

Pressemitteilung des DHB

… talente. Unabhängig von der formalen Einordnung als Profi- oder Amateursport kämpfen wir für alle Mannschaften auf politischer Ebene darum, dass sie trainieren können, wenn sie dies tun wollen&quot, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handba …

Vollständigen Beitrag lesen
Spielbetrieb 3. Liga und JBLH bis Jahresende ausgesetzt Austausch mit Vereinen / Priorität haben Wiederaufnahme und Sicherung des Trainings Präsidium und Vorstand des Deutschen Handballbundes haben am heutigen Mittwoch in einer Videokonferenz beschlossen, den Spielbetrieb der 3. Liga und der Jugend-Bundesliga Handball Corona-bedingt bis Ende des Jahres auszusetzen. Vorangegangen war am 30. Oktober ein ebenfalls von Präsidium und Vorstand gefasster Beschluss, den Spielbetrieb aufgrund der rasant steigenden Infektionszahlen zunächst bis zum 15. November zu unterbrechen. Eine Wiederaufnahme ist derzeit zum Wochenende 9./10. Januar beabsichtigt, sofern dies die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie zulässt. &quotUnser oberstes Ziel ist es weiterhin, verantwortungsvoll Möglichkeiten für Handball zu schaffen. Priorität haben dabei Wiederaufnahme und Fortführung des Trainings. Dies gilt insbesondere für die Nachwuchstalente. Unabhängig von der formalen Einordnung als Profi- oder Amateursport kämpfen wir für alle Mannschaften auf politischer Ebene darum, dass sie trainieren können, wenn sie dies tun wollen&quot, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes. &quotWir haben hierfür im ersten Lockdown mit dem Leitfaden, Return to play? die Basis für in den Vereinen in der Zwischenzeit bewährte Hygienekonzepte geschaffen. Diese werden auch in der jetzigen Phase eine elementare Hilfe sein.&quot Der Deutsche Handballbund hat in den vergangenen beiden Wochen mit Spielkommission 3. Liga und Jugendspielausschuss alle Vereine in die Situationsanalyse eingebunden, mit den zuständigen Gremien unter anderem spieltechnische Szenarien entwickelt und als maßgeblichen rechtlichen Rahmen auch die Corona-Schutzverordnungen der Bundesländer ausgewertet. Von insgesamt 131 Mannschaften der 3. Liga (72 Männer, 59 Frauen) haben derzeit ein Drittel keine Erlaubnis, weiter zu trainieren. Etwa die Hälfte dürfte den Spielbetrieb auch ohne Zuschauer nicht aufnehmen. Insgesamt ergibt sich für die 3. Liga ein heterogenes Bild auch, was die Einordnung als Amateur- oder Profisport betrifft. Ähnlich ist die Ausgangslage für die JBLH, in der 40 männliche und nach absolvierter Vorrunde 16 weibliche Nachwuchsteams aktiv sind. Am Dienstagabend tauschte sich der Deutsche Handballbund in zwei Videokonferenzen mit den Vereinen der 3. Liga der Männer und Frauen aus. &quotWir verstehen die Nöte vor Ort. Es ist jetzt unsere gemeinsame Aufgabe, Wege zu finden, wie der Handball in der 3. Liga aktiv bleibt und welche Formen des Spielbetriebs möglich und sinnvoll sind. Im ersten Schritt hat die Sicherung des Trainingsbetriebes Priorität&quot, erklärt Schober. &quotWir müssen mit Blick auf die Gesundheit aller immer verantwortungsvoll handeln, aber auch weiter mutig das Mögliche planen - mit der Bereitschaft, sehr flexibel zu reagieren.&quot Matthias Kohlstrung, Vereinsvertreter in der Spielkommission 3. Liga, sagt: &quotWir wollen versuchen wieder zu spielen, sofern das möglich ist. Das sind wir unserem Handball schuldig. Allerdings müssen wir auch die bestmögliche Sicherheit für unsere Spieler erreichen.&quot Deutscher Handballbund, Spielkommission 3. Liga und Jugendspielausschuss werden in den kommenden Wochen weiter beraten, wie die Saison 2020/21 fortgesetzt werden kann, welches Testkonzept gegebenenfalls zum Einsatz kommen könnte, wo und in welchem Umfang Publikum ermöglicht werden kann sowie welche Anpassungen des Modus gegebenenfalls erforderlich sind. Zudem wird der DHB auf politischer Ebene weiter für eine Corona-Förderung der Vereine kämpfen.
· 10.11.2020

Mir fehlt das Tor und die Werfer

… und handballspezifischen Bereich schnell wieder zu finden. Aber in vier Wochen Pause wird man das Handballspielen nicht vergessen haben." …

Vollständigen Beitrag lesen
Kreativität und Stressresistenz sind wegen der Spielpause gefragt. Wie sich unser Torhüter Leonard Serfas körperlich auf einem belastbaren Niveau hält, dass den nahtlosen Fortgang des Spielbetriebes im Dezember garantiert, habe ich ihn (drh.) gefragt. "Ich halte mich auf einem annähernd vergleichbaren Weg wie meine Mitspieler fit. Zweimal in der Woche absolviere ich Kraftübungen und zwei weitere Laufeinheiten unterschiedlicher Länge, die der Ausdauerschulung dienen. Als Torwart trainiere ich zusätzlich Stretchingübungen zu Hause, um beweglich zu bleiben. Ich habe mir auch Gedanken darüber gemacht, ein paar als Torwart ablaufbedingte Übungen in die Wohnung zu verlagern oder auch im Freien zu absolvieren. Das sind Handlungsabläufe, die man auch ohne Torgehäuse machen kann, z.B. Auge-Hand-Koordination oder Reflextraining. Das alles läuft ohne Hilfe anderer Personen ab. Das Internet hält dazu Anregungen bereit, z.B. die vom schwedischen Nationaltorwart Mattias Andersson, der seine große Erfahrung mit interessantem Inhalt vermittelt. Bei allem stelle ich aber fest, mir fehlt das Tor und die Werfer. So muss man versuchen, wenn die Punktspiele wieder losgehen, seine Form im taktischen und handballspezifischen Bereich schnell wieder zu finden. Aber in vier Wochen Pause wird man das Handballspielen nicht vergessen haben."
· 23.05.2020

Neue Wettkampfbestimmungen im Jugendbereich (2020-21)

D-Jugend (bis 12 Jahre) Erläuterung: In der D - Jugend wird erstmals ohne zusätzliche Einschränkung des Prellens (vgl. E Jugend ) auf das große Feld gespielt. Hauptziel in dieser Altersklasse ist die individuelle Entwicklung der Spieler. Dies soll vor allem du …

Vollständigen Beitrag lesen
D-Jugend (bis 12 Jahre) Erläuterung: In der D - Jugend wird erstmals ohne zusätzliche Einschränkung des Prellens (vgl. E Jugend ) auf das große Feld gespielt. Hauptziel in dieser Altersklasse ist die individuelle Entwicklung der Spieler. Dies soll vor allem durch möglichst viele 1 - gegen - 1 - Situationen erreicht werden. Da die Spieler hier noch nicht geübt sind, soll dies im großen Raum geschehen. Dafür sollen möglichst große Räume in Breite und Tiefe ermöglicht werden. Einzelaktionen sind jetzt möglich, allerdings sollten die Spieler nun in der Lage sein, ihren Mitspielern im Bedarfsfall zu helfen. 1 Spielform: Spielform in der D-Jugend ist 6+1 Handball. 2 Spielzeit und Organisation: Die Spiele können als Einzelspiele oder in Turnierform durchgeführt werden, wobei die Gesamtspielzeit pro Mannschaft und Einzelspiel/Spieltag mindestens 40 Minuten betragen muss. Bei Einzelspielen werden zweimal 20 Minuten gespielt. Pro Spiel erhalten die Mannschaften jeweils 3 Team-Time-Outs. 3 Wertung der Spiele: Die Wertung der Spiele erfolgt analog der DHB-Spielordnung. Es gibt keinen Multiplikator. 4 Strafen: Bei einer Zeitstrafe gegen einen Spieler darf dieser sofort durch einen anderen Spieler seiner Mannschaft ergänzt werden. Zeitstrafen gegen die Bank werden mit einem 7-Meter-Strafwurf geahndet. Erläuterung: In der D - Jugend soll durch eine offensive Abwehr eine optimale individuelle Entwicklung der Spieler erreicht werden. Bei Über - /Unterzahlsituationen ist ein offensives Spiel nicht mehr erfolgsversprechend. Die Gleichzahlsituation soll daher immer erhalten bleiben. 5 Ballgröße: Es wird mit Ballgröße 1 (50-52 cm Umfang und 290-330 g Gewicht) gespielt. Erläuterung: Im Kinderhandball ist es für das Erlernen einer korrekten Wurftechnik unerlässlich, dass alle Kinder den Ball gut greifen können. Es ist von Seiten der Trainer und Spielleiter auf die korrekte Ballgröße zu achten. Außerdem sollen die Bälle nicht zu hart sein. Es soll nur so viel Luft im Ball sein, dass Prellen problemlos möglich ist. 6 Spielregeln 6.1 Offene Abwehrformation: Die Mannschaften müssen in der Abwehr offensiv agieren: Unabhängig von der Abwehrformation muss jeder gegnerische Spieler in Ballbesitz unter Druck gesetzt (d.h. aktiv angegriffen) werden – spätestens, wenn er die Mittellinie überschritten hat. Alle Abwehrspieler müssen sich deutlich auf ihren Gegenspieler zu bewegen. Läuft ein Angreifer in die Nahwurfzone ein, darf er vom Abwehrspieler begleitet werden. Stehen alle sechs Angreifer in der Nahwurfzone, so können sich auch sechs Verteidiger in der Nahwurfzone aufhalten. Bei Nichteinhaltung der offenen Abwehrformation weist der Schiedsrichter die Bank der abwehrenden Mannschaft darauf hin. Wenn diese auf den Hinweis nicht reagiert, erhält die angreifende Mannschaft einen Strafwurf (7-Meter) zugesprochen. Offensive Abwehrformationen können sein (jeweils über das ganze Feld oder in der eigenen Hälfte): • Manndeckung (Grundprinzip: Gegenspieler werden immer begleitet) • Sinkende Manndeckung (Grundprinzipien: kein Abwehrspieler verteidigt vor dem Ball; im Spiel 1:1 ohne Ball auf Ballhöhe absinken) • 1:5-Abwehr (Grundprinzipien: Übergeben/Übernehmen vor der Abwehr, in die Tiefe begleiten), die bei Position der Außenangreifer in den Ecken in eine 3:3-Abwehr übergeht. Stehen einer Mannschaft weniger als sieben Spieler zur Verfügung oder kann eine Mannschaft des Feldes verwiesene Spieler nicht ersetzen, müssen trotzdem mindestens zwei Spieler deutlich außerhalb der Freiwurflinie agieren und versuchen, den Ball zu erobern. Erläuterung: Für die individuelle Entwicklung der Spieler im Kinderhandball sollen viele Zweikampfsituationen erzeugt werden. Da die Spieler noch nicht geübt sind, sollen dafür große Räume in die Breite und in die Tiefe geschaffen werden. Die Trainer und Spieler sollen dadurch motiviert werden, an individuellen Defiziten im Zweikampf zu arbeiten und diese nicht durch taktische Maßnahmen (enge Räume, Unterbrechungsfouls etc.) zu kompensieren. Beobachtungshinweise für den Schiedsrichter: Für die Beurteilung einer zu defensiven oder passiven Deckung durch den Schiedsrichter/Kinderhandballspielleiter oder auch den Trainer sind zwei Beobachtungspunkte entscheidend: - Wo beginnen die Abwehrspieler zu Spielbeginn oder nach einem Abschluss ihre Abwehraktion: Wenn eine Mannschaft geschlossen zum eigenen 9m - Raum oder gar Torraum zurückläuft, wird sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht mehr regelgerecht decken. - Können die Angriffsspieler in der gegnerischen Hälfte ungestört Pässe spielen oder den Ball auf der Stelle prellen, agiert die Abwehr mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht regelgerecht. 6.1.1 Formen der Manndeckung Manndeckung auf dem ganzen Feld / Manndeckung ab der Mittellinie (eigene Hälfte) / Sinkende Manndeckung 6.2.1 Die 1:5 Abwehr für fortgeschrittene Teams In der 1:5-Abwehr sollen die Spieler die Grundprinzipien und elementaren Verhaltensweisen der Raumdeckung – mit einer nach wie vor stark ausgeprägten Mannorientierung – kennenlernen und anwenden können. Die Spieler sollen dabei den Rückraum und ggf. die Außenangreifer außerhalb des 9-Meter-Raums offensiv entgegentreten und dies in der Spielsituation stets aufs Neue (z.B. nach Freiwürfen) umsetzen. Dabei wird von einer 2-Linien-Abwehr gesprochen. 6.2 Passives Spiel: Passives Spiel ist auch in der D-Jugend grundsätzlich möglich, kommt aber in dieser Altersklasse tatsächlich äußerst selten vor. Sollte allerdings die Abwehr längere Zeit aktiv und offensiv „den Ball jagen“ und nur deshalb nicht an den Ball kommen, weil der Angriff z.B. vom Tor weg prellt oder nach hinten spielt, kann der Schiedsrichter nach Vorwarnung durch das entsprechende Handzeichen entsprechend der Regel (nach 6 Pässen oder weiterhin klar passivem Verhalten) auf Freiwurf für die abwehrende Mannschaft entscheiden. Erläuterung: Spieler in diesem Alter versuchen praktisch immer ein Tor zu erzielen. Taktisch passives Spiel ist ihnen in der Regel fremd. Wenn die Mannschaften wie oben beschrieben offensiv verteidigen, sollte passives Spiel kaum auftreten. Wenn der Angriff passiv erscheint, liegt dies meist an einer zu passiv/defensiv spielenden Abwehr, die beim Angriff zu Hilflosigkeit führt. Der Schiedsrichter soll daher hier primär das fehlerhafte Abwehrverhalten ahnden. 6.3 Torhüter: Der Torwart darf den Torraum nur zum Ein- und Auswechseln verlassen. Er darf den Ball nicht außerhalb des Torraums spielen. Erläuterung: In der D - Jugend soll durch eine offensive Abwehr eine optimale individuelle Entwicklung der Spieler erreicht werden. Bei Über - /Unterzahlsituationen ist ein offensives Spiel nicht mehr erfolgsversprechend. Die Gleichzahlsituation soll daher immer erhalten bleiben. 6.4 Abwurf nach Torerfolg: Der Torwart bringt auch nach einem Torerfolg den Ball durch Torabwurf, ohne Anpfiff, wieder ins Spiel. Beim Torabwurf nach Torerfolg darf sich kein gegnerischer Spieler innerhalb der gestrichelten Freiwurflinie befinden. Es kann und soll aber auch die Vorteilsregelung angewendet werden. Bei Nichtbeachtung wird entsprechend der Abstandsregel beim Anwurf verfahren. Diese Regel gilt allerdings nur nach Torerfolg (also bei einem „Anwurf“), nicht bei einem normalen Abwurf vom Torwart. Erläuterung: Die Spielfortsetzung durch einen Abwurf vom Torhüter soll das Spiel beschleunigen. Das Umschaltverhalten (von Abwehr zum direkten Angriff) soll geschult werden. Dabei sollen allerdings auch unsicher Spieler im Tor den Ball ins Spiel bringen können, um die Möglichkeit eines Zweikampfes mit Prellen als zusätzliche Option zu haben. 7 Gemischte Mannschaften: In den Altersklassen der D, E und F-Jugend können gemischte Mannschaften am Spielbetrieb teilnehmen. Sobald ein Junge in der Mannschaft spielt, muss diese Mannschaft für den männlichen Spielbetrieb melden. Eine Beschränkung über Anzahl existiert nicht. Grundlage bildet § 37, Abs. 4 SpO DHB.
Bilder & Bilddaten0

Keine Treffer in diesem Bereich.

Spielerfotos0

Keine Treffer in diesem Bereich.

Mannschaftsfotos0

Keine Treffer in diesem Bereich.

Spielberichte28
Spielbericht · 07.12.2024

Historischer Sieg der HG 85 Köthen in Aschersleben

… ing am Freitag seinen Lauf. Ich war mir sicher, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo wir mit unserer Form dem HC Aschersleben erfolgreich begegnen können. Der Sieg ist absolut verdient, weil wir den HC über die gesamten 60 Minuten unter Kontrolle hatten. Die M …

Vollständigen Beitrag lesen
Frank Grohmann stiehlt mit 18/5 Toren dem HC Aschersleben die Schau Nach zehn vergeblichen Versuchen, endlich gegen den HC Aschersleben in dessen Sporthalle zu triumphieren, gelang der HG 85 Köthen am Samstagabend der lang ersehnte Durchbruch! Mit einem überragenden 34:25 (16:14) - Sieg durchbrachen sie den langanhaltenden Bann und besiegelten das Ende des gefürchteten Fluchs. In einer dramatischen und nervenaufreibenden Auseinandersetzung zeigten die Köthener eine beeindruckende Leistung und entführten zum ersten Mal in der Geschichte beide Punkte aus der Spielstätte des HC Aschersleben. Dieser epochale Sieg verbessert nicht nur die Tabellenposition der HG 85 Köthen, sondern verschärft auch die ohnehin schon angespannte Situation des Gastgebers. Die HG 85 gewährte dem Gastgeber über die gesamte Spielzeit nicht einmal eine Führung und hatte mit Frank Grohmann den überragenden Werfer des Spiels in ihren Reihen. Seine 18/5 Tore (53 Prozent) zermürbten den HC. Sein Dreierpack zum 19:25 (43.) stellte die Weichen auf einen Sieg, der in dieser Höhe nicht zu erwarten war. Mannschaftskapitän Lukas Krug fasste seine Gefühle und das Ergebnis mit großer Freude zusammen: "Unser Sieggefühl nahm bereits beim Abschlusstraining am Freitag seinen Lauf. Ich war mir sicher, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo wir mit unserer Form dem HC Aschersleben erfolgreich begegnen können. Der Sieg ist absolut verdient, weil wir den HC über die gesamten 60 Minuten unter Kontrolle hatten. Die Mannschaft hat in der Abwehr gefightet und ist mit dem Aufwind aus den letzten Spielen zur Sache gegangen. Unser Tempo stimmte, die Harmonie in der Defensive ebenso." Auch diesmal war die HG 85 von allen Positionen torgefährlich. Bei den kampfstarken Gastgebern lag die Last der Verantwortung auf den Schultern der Seifert-Brüder und von Andreas Rojewski. Die HG 85 setzte bereits in der Verteidigung auf Offensive und hatte damit Erfolg. Mit ihrem schnellen Pass- und Laufspiel fand sie immer wieder die Lücken in der HC-Abwehr. Mit der Anfangsphase konnte Trainer Martin Lux durchaus zufrieden sein. Seine Mannschaft führte in der 9. Minute erstmalig durch zwei aufeinanderfolgende Treffer von Frank Grohmann. Im weiteren Spielverlauf hielt die HG 85-Abwehr die HC-Angreifer in Schach. Die erste 3-Tore-Führung (12:15) stand in der 28. Minute im Spielprotokoll. Mit nur 3 Zeitstrafen war das Strafmaß beim Seitenwechsel (14:16) noch moderat. Das sollte sich in den zweiten dreißig Minuten ändern. Der Gastgeber eröffnete mit einem Tor von Florian Nupnau die 2. Hälfte und der Ex-Köthener Chris Hoffmann egalisierte mit seinem Treffer den Spielstand (16:16). Die Schützlinge von Martin Lux blieben auch in der zweiten Halbzeit ihrer klugen taktischen Linie treu und enteilten mit einem Zwischenspurt durch Tore von Lukas Krug, Justin Milkow und Moritz Brodowski auf 17:20. Nach dem 19:21 durch Andreas Rojewski schenkte Frank Grohmann dem HC-Torhüter gleich vier Tore in Folge zum 19:25 ein. Die Vorentscheidung war gefallen, zumal der Gastgeber zu diesem Zeitpunkt weder Angst noch Schrecken verbreiten konnte. Beim diesem Zwischenstand hatte Pit Seifert Gelegenheit, per 7m den Rückstand zu verkürzen. Doch er warf das Spielgerät über das Tor. Unbeherrscht und missmutig über das Negativerlebnis ließ er seinen Frust mit einem Foul an Jakob Hensen aus, was die Unparteiischen mit der Roten Karte bestraften. Danach stellte Frank Grohmann wieder sein Visier zielsicher ein und gab mit seinen drei Treffern zum 21:29-Zwischenstand (50.) der Mannschaft die nummerische und moralische Sicherheit zum lang ersehnten Doppelpunktgewinn bei den Vorharzstädtern. Die Ascherslebener Fans verfolgten in der Schlussphase beinahe schweigend, wie die Bachstädter den Vorjahreszehnten am Ende fast demütigten. Tino Soutschek potenzierte das geschaffene Glücksgefühl seiner Mannschaft mit einem in der 57. Minute gehaltenen Strafwurf von Andreas Rojewski.
Spielbericht · 29.04.2023

Und wieder kein Sieg beim HC Aschersleben

… r Mannschaft kurz und bündig zusammen: "Der Anfang des Spiels lief gut für uns. Doch wir haben es in der Folge nicht verstanden, den Vorsprung komfortabler zu gestalten. Wir haben dann innerhalb kürzester Zeit unsere gute Ausgangsposition aufgeben und Aschersl …

Vollständigen Beitrag lesen
Es soll einfach nicht sein, dass die HG 85 Köthen beim HC Aschersleben gewinnt. Auch der 9. Versuch, als Sieger vom Spielfeld in der Sporthalle "Am Ascaneum" zu gehen, scheiterte am Samstagabend. 32:27(18:15) hieß es am Ende eines Derbys, in dem die Köthener zeitweise harmlos, ohne Biss und Ideen- kurz um: eine schwache Vorstellung boten. Nur bis zur 45. Minute funktionierte das Spiel der Bachstädter einigermaßen, dann mutierte es zu einer Veranstaltung, die die mitgereisten Fans enttäuschte. Ganz anders der Gastgeber, der mit einer guten Portion Selbstvertrauen und Kampfmoral in diese Partie ging und die Szenerie über weite Strecken des Spiels bestimmte, den Gästen nach dem 6:6-Ausgleich (10.) keine Führung mehr gewährte. Wie erwartet, war der bundesligaerfahrene Andreas Rojewski von der Köthener Abwehr nicht auszuschalten. Er allein erzielte 8/1 Tore für den Gastgeber. Frank Grohmann war mit 7/2 Toren der erfolgreichste Werfer der Gäste. Kapitän Christian Kanzler fasste den Auftritt seiner Mannschaft kurz und bündig zusammen: "Der Anfang des Spiels lief gut für uns. Doch wir haben es in der Folge nicht verstanden, den Vorsprung komfortabler zu gestalten. Wir haben dann innerhalb kürzester Zeit unsere gute Ausgangsposition aufgeben und Aschersleben die Gelegenheit gegeben, die Führung auszubauen. Wir haben, und das hat sich durch den ganzen weiteren Spielverlauf wie ein roter Faden durchgezogen, zu viele Fehler gemacht, die Aschersleben rigoros bestraft hat. Die vielen Fehler im Angriff haben uns letztlich das Genick gebrochen. Das Frustfoul von Martin Danowski gegen Frank Seifert zog zurecht die Rote Karte nach sich. Es war ein absolut verbesserungswürdiger Auftritt, den wir gegen Zwickau am Montag korrigieren wollen". Nach nur 96 gespielten Sekunden eröffnete Justin Milkow den Torreigen. Für den HC antwortete Frank Seifert zum 1:1 (3.). Im weiteren Spielverlauf avancierte er zum Gefahrenherd Nr. 2 in den Reihen des Gastgebers. 7 Tore gingen auf sein Konto. Nach dem 13:11 durch Pit Seifert bestimmte der Gastgeber das Geschehen. Als das Maß der Fehlerquote in den Köthener Reihen anstieg, bewog dies Coach Martin Lux zu einer Auszeit, um korrigierend auf seine Mannschaft einzuwirken. Offenbar verfehlte die Ansprache ihre Wirkung. Erst in der 21. Minute traf Frank Grohmann wieder und hatte mit zwei weiteren Toren Anteil am 16:15-Anschlusstreffer. Noch konnte sich der HC bis zur Pause nicht wirksam abzusetzen. Die 15 Tore der Gäste wurden durch sechs verschiedene Spieler erzielt. Mit der 18:15-Führung hatten sich die Gastgeber eine verheißungsvolle Perspektive für den zweiten Durchgang erarbeitet. Es waren unmissverständliche Zeichen, dass sie an diesem Abend ihre Chance, die Hinspielniederlage in der Heinz-Fricke-Halle vergessend zu machen, suchen würden. Begünstigt wurde das Vorhaben, weil das Konzept, die Aufbaureihe des Gastgebers mit ständigen Körperkontakten zu ermüden, im zweiten Durchgang nicht aufging. Nach 37. Minuten führte der HC 23:17, schwächelte aber seinerseits danach auch, sodass die Bachstädter bis zur 44. Minute (24:22) verkürzen konnten. Der von Christian Kanzler parierte Strafwurf von Pit Seifert (47.) war kein Weckruf, dem Spiel eine Korrektur zu geben. Der zarte Rückstand erwies sich nicht als tragfähig, um vielleicht dem Spiel noch eine Wende zu geben. Die Gastgeber vergrößerten nämlich wieder ihren Vorsprung, weil die Köthener keine spielbestimmenden Elemente mehr hatten, im Angriff zu viele Chancen ausgelassen wurden.
Spielbericht · 24.10.2020

Aufholjagd wurde nicht belohnt

… ug und erneut Steven Just bis zur 6. Minute (2:3) aufrecht hielten. &quotDann machen wir im Angriff zwei einfache technische Fehler und kassieren durch drei Tempogegenstöße der Gastgeber drei Treffer, die uns 5:3 in Rückstand bringen. Diesem Rückstand laufen w …

Vollständigen Beitrag lesen
Die HG 85 Köthen hat am Samstag beim SV Oebisfelde ihre zweite Auswärtsniederlage der noch jungen Saison hinnehmen müssen. Sie verlor die fair geführte Partie 31:33 (14:17). Es ist die 7. Niederlage in 19 Begegnungen mit dem SV Oebisfelde. Die Bachstädter kamen ganz vernünftig in die Partie und gingen durch Steven Just per Strafwurf auch gleich in Führung, die Lukas Krug und erneut Steven Just bis zur 6. Minute (2:3) aufrecht hielten. &quotDann machen wir im Angriff zwei einfache technische Fehler und kassieren durch drei Tempogegenstöße der Gastgeber drei Treffer, die uns 5:3 in Rückstand bringen. Diesem Rückstand laufen wir dann auch das ganze Spiel hinterher&quot, beobachtete Jakob Hensen, der nach wie vor der Mannschaft noch nicht helfen kann. Im weiteren Spielverlauf sah der Mittelmann generell zu viele einfache Fehler, wodurch die erhoffte Führung einfach nicht zu schaffen war. &quotWir haben es kaum geschafft, die wenigen Ballgewinne in Tore umzumünzen und haben so gut wie gar kein Tempospiel zustande gebracht. So war der Positionsangriff überwiegend immer sehr statisch&quot, fügte er an. Ein weiteres Defizit im Spiel der Gäste war der Umstand, &quotdass wir in der Abwehr nie so richtig Zugriff bekommen und uns beide Torhüter auch leider so gut wie keine Unterstützung geben konnten.&quot Lukas Krug sah das Fehlerpotenzial seiner Mannschaft weniger im Angriff, sondern mehr in der Abwehr: &quotBei 31 Toren muss man keine Ausflüchte im Angriff suchen. Wir kommen nur gar nicht in unsere Abwehr im Zusammenspiel mit dem Torwart. Das muss besser werden. Man merkt eventuell auch ein wenig den personellen Engpass.&quot Zwischen der 10. und 15. Minute verteilten die Unparteiischen Hauke / Lindig drei Verwarnungen an die Gäste und eine an den Gastgeber. Damit legten sie den Grundstein für einen weiteren fairen Spielverlauf, bei dem nur drei Zeitstrafen notwendig waren. Hatten die Köthener mit Lukas Krug und Steven Just im Angriff ihre schärfsten Waffen, so war das Gefahrenpotenzial beim Gastgeber breiter aufgestellt. Martin Danowski, ein gewohnt torgefährlicher Kreisläufer, kam in diesem Spiel nicht zur Wirkung, weil seine Mannschaftskollegen zu wenig Kreisanspiele initiierten und wenn, dann stand dem Neuzugang zu oft der Pfosten im Weg. In der 19. Minute (12:6) zogen dunkle Wolken im Spiel der Gäste auf, die sich aber bis zum Halbzeitpfiff (17:14) etwas aufhellten. Gleich nach dem Wiederanpfiff verkürzte Steven Just auf 17:15. Doch zur weiteren Verkürzung des Rückstandes reichte es einfach nicht, weil der SV treffsicherer agierte. Auch die Auszeit von Trainer Dr. Bodo Kreutzmann nach dem 23:18 (40.) veränderte an der geringen Erfolgsquote im Spiel seiner Mannschaft nichts. Vier Minuten später führten die Gastgeber immer noch mit fünf Toren (25:20). Mit einem Zwischenspurt von der 47. bis 51. Minute der beiden besten Werfer in seinem Team (Lukas Krug und Steven Just, je 10 Treffer) waren es plötzlich nur noch zwei Tore, die aufzuholen waren. Der SV fiel in ein kleines Loch, wackelte beim 27:25, fiel aber nicht. Er hatte auch in dieser kritischen Phase die richtigen Antworten parat und zog bis zur 56. Minute auf 30:26 davon. Die restliche Spielzeit reichte nicht mehr, um dem Spiel noch eine Wende zu geben, wenngleich Steven Just, Rene Uelsmann, Max Najmann und Tim Gmirek noch bis auf zwei Treffer den Rückstand verringerten.
Vorberichte27
Vorbericht · 09.05.2026

Punktekampf beim Tabellenschlusslicht

… Spiel gegen die Bachstädter und das letzte Match beim SV G-W Wittenberg/P. gewonnen wird und Konkurrenten nicht punkten. Von einem Spaziergang des Tabellenvierten kann bei dieser Konstellation keine Rede sein. Im Gegenteil, er muss noch einmal alle Kräfte bün …

Vollständigen Beitrag lesen
Was die HG 85 Köthen beim Absteiger in Eisenach erwartet Wenn die HG 85 Köthen am Samstag (9.5.26) die 240 Kilometer in die traditionsreiche Werner‑Assmann‑Halle zurückgelegt hat, trifft sie auf einen Gegner, der noch die minimale Chance hat, den Abstieg aus der Regionalliga Mitteldeutschlands aus eigener Kraft zu schaffen. Der 33:29-Auswärtssieg beim HC Glauchau-Meerane hat die Chance eröffnet. Die kann aber nur beim Schopf gefasst werden, wenn das Spiel gegen die Bachstädter und das letzte Match beim SV G-W Wittenberg/P. gewonnen wird und Konkurrenten nicht punkten. Von einem Spaziergang des Tabellenvierten kann bei dieser Konstellation keine Rede sein. Im Gegenteil, er muss noch einmal alle Kräfte bündeln, um seinerseits die Zielstellung 4. Platz zu sichern. Die Eisenacher Zweitvertretung lebt von ihrer Rolle als Ausbildungsteam. Der Kader verändert sich häufig, junge Talente erhalten Einsatzzeiten und immer wieder stoßen Spieler aus dem erweiterten Bundesligakader hinzu. Das macht die Vorbereitung von Trainer Martin Lux nicht einfach, weil man nie ganz genau weiß, welche Formation beim ThSV aufläuft. Die Werner‑Assmann‑Halle ist ein Ort, an dem selbst gestandene Teams nicht nur ins Wanken geraten, sondern auch beide Punkte abgeliefert haben. So der HC Burgenland am 28.3.26 (33:29). Auch der HC Aschersleben, die HSG Freiberg, der HC Plauen und HSV Bad Blankenburg lieferten beide Zähler ab. Diese Ergebnisse zeigen, auch ein Abstiegskandidat kann über sich hinauswachsen. Eisenach wird alles versuchen, mit Leidenschaft und Einsatzbereitschaft den Abschied aus der Liga noch abzuwenden. So ist zu erwarten, dass er im letzten Heimspiel aufopferungsvoll taktisch agiert und dabei viel riskieren muss. Das ist die Chance der Bachstädter, ihrerseits die richtigen Reaktionen entgegenzusetzten. Schon im Hinspiel, dass die Köthener 34:21 gewannen, dominierte in den Reihen der Lux-Sieben der nie versiegende Elan, der die Thüringer, die ohne ihren erkrankten Spielertrainer Qendrim Alaj auskommen mussten, vor unlösbare Probleme stellte. Die Köthener reisen als Tabellenvierter an, eine Platzierung, die verpflichtet, auch diesmal die Aufgabe seriös anzugehen. Konzentration, klare Abläufe und ein wacher Start werden entscheidend sein, um den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen. Gelingt es der HG 85, ihre spielerische Qualität und körperliche Präsenz früh einzubringen, spricht vieles für einen erfolgreichen Auswärtstag, der zur Folge hätte, das Eisenach absteigt und die HG 85 im letzten Heimspiel gegen den SV Anhalt Bernburg mit einem weiteren Sieg eine respektable Endplatzierung seinen treuen Zuschauern präsentieren kann. In der Mannschaft des Gastgebers sind drei Spieler, die über 100 Treffer erzielt haben. Armend Alaj (157/11) führt die interne Torschützenliste an. Ihm folgen Ole Gastrock-Mey (140) und Qendrin Alaj (129/64). Die Köthener Abwehr muss klare Prioritäten gegen diese Akteure im Defensivplan setzen. Vor allem müssen einfache Eins‑gegen‑Eins‑Durchbrüche dieser Leistungsträger im Team des Gastgebers unterbunden werden. Die HG 85 erwartet in Eisenach ein Gegner, der jung, motiviert und unberechenbar ist. Ein konzentrierter, mit wenigen Fehlern behaftete Auftritt ist Pflicht, um das vorletzte Punktspiel der Saison erfolgreich zu gestalten.
Vorbericht · 28.02.2026

Statistik spricht für Köthen, doch Oebisfelde kämpft ums Überleben

… . Diese Konstellation lässt erwarten, dass er in der Abwehr aggressiv zu Werke gehen wird, kompromisslos Zweikämpfe führen und mit hohem Einsatz bis zur letzten Minute spielen wird. 89 Zeitstrafen, 24 mehr als die HG 85, dokumentieren diese Feststellung. Die m …

Vollständigen Beitrag lesen
Nach der knappen Niederlage gegen den Tabellenführer NHV C Delitzsch (31:32) muss die HG 85 Köthen am Samstag weit in den Norden Sachsen-Anhalts zum SV Oebisfelde reisen. Dort tritt sie gegen den Tabellendreizehnten, den sie im Hinspiel 42:33 besiegt hat, an. Schaut man auf die Gesamtbilanz von bisher 22 Spielen gegen die Oebisfelder, dann haben die Bachstädter 13 Siege, ein Remis und 8 Niederlagen in der Statistik nachzuweisen. In dieser laufenden Saison konnten die Gastgeber ihrem Publikum zu Hause 4 Siege und ein Unentschieden präsentieren. Fünf Partien gingen verloren. Die bisher höchste Niederlage in dieser Saison kassierten die Oebisfelder in Delitzsch (41:29). Zieht man die Statistik weiterhin zu Rate, dann ist ersichtlich, dass die Hausherren ihre Schwächen in der Abwehrarbeit haben. 690 Gegentore, das sind 122 mehr als die Lux-Sieben kassiert hat, reichen nur zum vorletzten Platz im Ranking. Im Angriff hat der SV 19 Tore weniger als die Bachstädter geworfen. Die Gefahrenherde im Team von Trainer Christian Herrmann sind Martin Danowski (125/44 Tore), Justin Kalupke (112), Sven Vogel (85/4, Alexander Vogel (62) und Erik Breiteneder (60). Der Gastgeber steckt tief im Abstiegskampf, steht mit dem Rücken zur Wand und braucht dringend Punkte. Diese Konstellation lässt erwarten, dass er in der Abwehr aggressiv zu Werke gehen wird, kompromisslos Zweikämpfe führen und mit hohem Einsatz bis zur letzten Minute spielen wird. 89 Zeitstrafen, 24 mehr als die HG 85, dokumentieren diese Feststellung. Die meisten Zeitstrafen (18) hat Martin Danowski nachzuweisen. Dieser Ausgangslage wird die HG 85 Köthen wenige Fehler und wenige überhastete Angriffe sowie unnötige Zeitstrafen entgegensetzen müssen, um erfolgreich zu sein. Dass der SV versuchen wird, über ein frühes Erfolgserlebnis Sicherheit in sein Spiel zu bekommen, müssen die Bachstädter unbedingt verhindern. Sie sind als Tabellensechster nicht aufgefordert, „Alles oder nichts“ zu spielen. Zuletzt, gegen den Tabellenprimus aus Delitzsch, stand ein HG 85-Team auf der Platte, das mit Herzblut und kämpferischem Engagement das Spiel inszenierte. Das wird in dieser Partie erneut notwendig sein, soll ein positives Resultat mit nach Hause genommen werden.
Vorbericht · 08.02.2026

HG 85 Köthen vor anspruchsvollem Auswärtsspiel in Wittenberg

… er mit hoher Geschwindigkeit und klar strukturierten Angriffen vorgeht. Entsprechend wird Trainer Martin Lux seine Mannschaft in der Videoanalyse gezielt auf die Schwachstellen der Wittenberger vorbereitet haben und nach den personell günstigsten Lösungen sein …

Vollständigen Beitrag lesen
Nach dem erfolgreichen Auftritt in Aschersleben steht die HG 85 Köthen am Sonntag vor der nächsten Auswärtsaufgabe. In der Wittenberger Stadthalle wartet mit dem SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz ein Gegner, der im Kampf um den Klassenerhalt jeden Punkt dringend benötigt. Die Gastgeber, deren zehn Heimspiele ca. 4000 Zuschauer besucht haben, rangieren aktuell auf Platz 14 der Tabelle der Regionalliga Mitteldeutschlands. In eigener Halle absolvierte der SV bislang zehn Punktspiele. Zwei davon konnten gewonnen werden: 31:30 gegen Glauchau und 38:37 gegen Freiberg. Dazu kommt ein Remis gegen Bad Blankenburg (28:28). Sieben Niederlagen führten zur Trennung von Trainer Marco Hüls, der das Team aus der Sachsen-Anhalt-Liga in die Regionalliga geführt hatte. Jetzt steht Martin Strnad an der Seitenlinie. Sportlich spricht die Bilanz der letzten Jahre klar für Köthen: Seit der Saison 2021/22 gelang Wittenberg kein Sieg mehr gegen die HG 85. Einziger Zähler bleibt das 28:28 aus dem Hinspiel der laufenden Saison. Diese Punkteteilung in der Heinz-Fricke-Sporthalle war vor allem der eigenen Fehlerquote geschuldet. Da die Fehler inzwischen deutlich reduziert wurden (5:1 Punkte aus drei Rückrundenspielen), kann Köthen mit mehr Ruhe und Struktur auftreten. Wittenberg musste zuletzt eine deutliche 28:39-Niederlage in Plauen hinnehmen. Bester Werfer war dabei Nico Elias, der mit 8/1 Treffern erneut seine Bedeutung für die Offensive unterstrich. Mit 83/20 Toren führt er die interne Torschützenliste an, gefolgt von Philipp Gehlert (83), Pascal Beyer (68/14), Josias Liehr (68) und Tomas Pavlicek (65/16). Dieses „Wurfpotenzial“ erfordert von den Gästen klare personelle Zuordnungen, körperliche Präsenz ohne unnötige Strafen zu riskieren und frühzeitig die Wurfwege der Wittenberger zu stören. Die größte Baustelle der Gastgeber ist die Defensive: Wittenberg hat bereits 98 Gegentore mehr kassiert als Köthen, bei einem Spiel mehr. Das ist ein massiver Hinweis darauf, dass die Defensive instabil ist, besonders dann, wenn der Gegner mit hoher Geschwindigkeit und klar strukturierten Angriffen vorgeht. Entsprechend wird Trainer Martin Lux seine Mannschaft in der Videoanalyse gezielt auf die Schwachstellen der Wittenberger vorbereitet haben und nach den personell günstigsten Lösungen seine Überlegungen angestellt haben. Seine treffsichersten Spieler sind Yasin Jaidi (105/21), Lukas Krug (92), Steven Just (86/8), Frank Grohmann (58/28) und Benet Fenyö (54). Da die 2. Mannschaft spielfrei ist, eröffnet sich auch noch die Möglichkeit, personell mit Überraschungen das Spiel zu bestreiten. Auf alle Fälle muss seine Mannschaft das Tempo hochhalten, die zweite Welle und schnelle Mitte forcieren und klare, einfache Abschlüsse suchen. Damit eröffnet sich die Chance, den Gastgeber früh in Stresssituationen zu bringen, die in seinen Reihen Fehler provozieren. Angesichts der prekären Tabellensituation der Elbestädter ist mit einem emotionalen, kämpferischen und risikobereiten Auftreten des Gastgebers zu rechnen. Der Tabellensechste darf dem Gastgeber mit seinem Auftritt nicht das Gefühl geben, "heute geht was". Wenn er seine vorbereitete Struktur hält, spricht vieles für einen positiven Ausgang des Spiels. Für einen fairen Rahmen sollen die Unparteiischen Dominik Rose und Simon Michel (Weißenfelser HV 91) sorgen.

Das Archiv zeigt veröffentlichte Vereinsinhalte. Bildsuche über hinterlegte Bilddaten; keine automatische Erkennung von Personen auf Fotos.

Archiv
HG 85 Köthen