Spielbericht vom 19.10.2019
HG 85 Köthen wird zum Knotenlöser beim Tabellenletzten.

Ergebnis


34 : 22
HSG Freiberg : HG 85 Köthen

Aufstellung


HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Leonard Serfas; Lukas Krug 6, Tom Groll, Robert Kreller, Rene Uelsmann, Oliver Preikschath, Jakob Hensen 2, Chris Hoffmann 4, Lukas Alter 3, Steven Just 3/2, John Le, Matej Konsel 4

HSG Freiberg: Tino Hensel, Ben Husen; Felix Lehmann, Benjamin Wolf, Martin Schettler 5, Eric Neumann, Felix Kempe 1/1, Björn Richter 5/2, Alexander Matschos 4, Hannes Rabe 3, Matej Harvan 2, Dominik Gelnar 4, Jens Tieken, Nico Werner 4, Martin Rom 6

Torschützen



Nach knapper Halbzeitführung gehen die Bachstädter im zweiten Durchgang unter

Die HSG Freiberg hat den erhofften Befreiungsschlag geschafft. Sie bewältigte am Samstagabend in der Ernst-Grube-Halle mit dem 34:22 (14:15) -Sieg ihre Heimspielverpflichtung mit großer Moral und hinterließ eine schwer geschockte HG 85 Köthen, die sich mit einer ganz schwachen Vorstellung in den zweiten dreißig Minuten präsentierte. Mit einer kämpferischen Leistung haben die Sachsen nach jahrelanger Erfolgslosigkeit den Bachstädtern diesmal beide Punkte abgerungen. Die enorm unter Druck stehenden Gastgeber waren an diesem Abend in der zweiten Hälfte einfach die bessere Mannschaft. Sie entschärften mit ihrem Vorgehen die Waffen der Gäste.

Lukas Krug, der in der 5. Minute seinen 500. Treffer im HG 85-Trikot erzielte und die vereinsinterne Scorerliste anführt, war nach Spielende maßlos enttäuscht: "Die erste Halbzeit hatten wir noch im Griff, aber was in Halbzeit zwei ablief, ist mir unerklärlich. Alles nahm seinen geplanten Verlauf und man konnte mit unserem Auftritt davon ausgehen, dass man das Spiel auch diesmal erfolgreich zu Ende bringt. Aber unerklärlicherweise haben wir die zweiten dreißig Minuten wie eine Mannschaft aus der 6. Liga gespielt. Der Spielaufbau verlief ungeordnet und mit Fehlern gespickt, die dem Gegner immer wieder in die Karten spielten. Da hat man Fehler gesehen, die man in der E-Jugend erwartungsgemäß sieht. Das Ergebnis hat seine Ursachen nicht beim Gegner, sondern eindeutig in unseren Reihen. Damit haben wir die Sachsen, die wir sonst jahrelang beherrscht haben, diesmal stark gemacht und uns sogar in den letzten zehn Minuten ergeben."

Die Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit war bei den bisherigen Auftritten der Bachstädter ein Qualitätsmerkmal, das diesmal völlig verloren ging. Steven Just, der zuletzt stark aufspielte, wurde viel zu wenig in das Offensivspiel eingebunden. Zwischen der 31. und 45. Minute erzielten die Köthener lediglich zwei Tore und im weiteren Verlauf trafen nur noch Jakob Hensen (1) und Matej Konsel(4), der für Lukas Krug zum Einsatz kam.

Die Freiberger starteten gleich mit dem Wiederanpfiff eine erfolgreiche Aufholjagd. Nach dem 16:16 (33.) durch Lukas Alter stellte die HG 85 das Torewerfen völlig ein und ließ den Gegner gewähren. Zwar versuchte Dr. Bodo Kreutzmann in einer Auszeit beim Stand von 18:16 (35.) die Torjagd des Gastgebers aufzuhalten, was ihm aber nicht gelang, denn seine Mannen trafen auch weiter nicht und beförderten mit ihrer Fehlerhaftigkeit die Torflut der Sachsen. Schlampige Zuspiele und weitere Nachlässigkeiten blieben an der Tagesordnung. Konstant war jetzt nur noch die lnkonstanz. Die Köthener konnten einfach nicht dominieren, und ihren Rhythmus bestimmen. Immer wieder erlaubten sich die Köthener zum Ärger von Trainer Dr. Bodo Kreutzmann Hänger und ließen die Gäste davonziehen. In der Folge war bei den Bachstädtern weiterhin Holland in Not. Nach vierzig Minuten (21:16) wussten sie, diesmal war gegenüber den bisherigen Spielen in Freiberg nichts auszurichten. Einzig Matej Konsel bäumte sich mit vier Treffern in den letzten acht Minuten noch einmal auf. Dem deutlich höheren Angriffsdruck der Freiberger war die Köthener Abwehr letztlich nicht mehr gewachsen. Freiberg sicherte sich die ersten Doppelpunkte dieser Saison.

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