Spielbericht vom 02.11.2019
Last-Minute-Treffer von Max Najmann vom 7m-Strich sichert der HG 85 Köthen zwei Punkte

Ergebnis


26 : 27
SV Oebisfelde 1895 : HG 85 Köthen

Aufstellung


HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Leonard Serfas; Lukas Krug 10, Tom Groll, Robert Kreller 1, Rene Uelsmann 1, Oliver Preikschath, Jakob Hensen 2, Lukas Alter, Steven Just 5/3, John Le, Matej Konsel 3, Max Najmann 5/1

SV Oebisfelde: Thomas Drese, Manuel Weis; Phil Schliephake 2, Pascal Koitek 5, Florian Kamm 2, Oliver Meinel 1, Alexander Vogel 9, Andreas Kalupke 1, Max Heidler 3, Janis Koch, Tim Schroeter 3, Daniel Schliephake, Steve Sauer, Michael Meichsner

Torschützen



Last-Minute-Treffer von Max Najmann vom 7m-Strich sichert der HG 85 Köthen mit dem 26:27 (10:12) zwei Punkte.

Die HG 85 Köthen hat unter der Leitung der Schiedsrichter Thomas Perll / Stanislav Schukin beim SV Oebisfelde vor ca. 170 Zuschauern in der Hans-Pickert-Halle endlich wieder einmal zwei Punkte einkassiert. Es war am Samstagabend keine berauschende Handballpartie, die die HG 85 und der SV Oebisfelde den Fans im siebzehnten Aufeinandertreffen bot. Hochdramatisch war das Match aber wohl, weil es erst durch einen sicher verwandelten Strafwurf von Max Najmann, der eine gute Partie ablieferte, nach Ablauf der regulären Spielzeit entschieden wurde. Er krönte mit dem 27. Treffer seine Leistung. Dabei führten die Bachstädter noch in der 46. Minute 22:21, um dann noch in Schwierigkeiten zu geraten. Mannschaftskapitän Christian Kanzler merkte nach Spielende an: "Wir haben diesmal in der ersten Halbzeit zu viele technische Fehler produziert und uns dadurch zu wenige Chancen erarbeitet. Ich bin aber trotzdem stolz auf das Team, denn auch so ein Spiel muss erst einmal gewonnen werden. Durch unsere mentale Stärke, die wir momentan haben, sind wir nach der Führung der Oebisfelder wieder herangekommen und haben das Spiel siegreich gestaltet. Max Najmann hat in den entscheidenden Schlusssekunden klaren Kopf behalten, weil er den von John Le rausgeholten Strafwurf sicher im Oebisfelder Tor versenkt hat. Lukas Krug war mit 10 Treffern bester Feldtorschütze und eine zuverlässige Größe zugleich."

Von Minute eins an hatten die Bachstädter den Gegner in Griff. Linksaußen Max Najmann und im linken Rückraum Lukas Krug sorgten für die 5:3-Führung (14.). Fünf Minuten später wuchs der Vorsprung auf drei Tore an (7:4). Dieser Spielstand beunruhigte Trainer Christian Herrmann, der umgehend die Grüne Karte legte. Gleiches tat Dr. Bodo Kreutzmann als Tim Schroeter auf 8:9 (26.) verkürzte. Die Aufholjagd des Gastgebers wurde aufgehalten. Mit einem 2-Tore-Vorsprung ging es in die Pause.

Die ersten Aktionen zum Auftakt der zweiten Hälfte verliefen in den Reihen der Gäste zunächst positiv. Matej Konsel und Steven Just per 7m erzielten einen 3-Tore-Vorsprung, der in der 40. Minute zusammengeschmolzen war (17:17). Lukas Krugs 8.Treffer und Matej Konsels 3.Tor sah die Gäste wieder (20:22) vorn. Doch danach gerieten die Bachstädter plötzlich ins Hintertreffen und lagen in der 50. Minute sogar mit zwei Toren im Rückstand (24:22).

Aber weil der Ton in den Reihen des Gastgebers rauer wurde und in der Folge drei Zeitstrafen und die Rote Karte gegen Pascal Koitek folgten, dezimierte er sich selbst und eröffnete für die Gäste die Chance, wieder auszugleichen. Das Spiel entwickelte sich zu einem spannenden Thriller, auch deshalb, weil die Bachstädter die Verunsicherung wie einen alten Mantel ablegten. Es waren vor allem Lukas Krug und Max Najmann, die ihrem Team mit ihren Treffern einen wichtigen Impuls gaben. Immer wieder zerteilten beide die Oebisfelder Deckung und brachten den Ball nahezu ungehindert in das Tor des Gastgebers. Am Ende war es Max Najmann, der mit einem Strafwurf die Oebisfelder Hoffnungen auf einen Punkt zunichtemachte. Seine Mitspieler erhoben sich von ihrer Bank und genossen den finalen Wurf im Stehen.

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Version 6.0 | Stand: 21.07.2019