Spielbericht vom 22.11.2019
Zweite Heimniederlage der Saison

Ergebnis


27 : 29
HG 85 Köthen : USV Halle

Aufstellung


HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Leonard Serfas; Lukas Krug 6, Tom Groll 4, Robert Kreller (n.e.), Rene Uelsmann, Oliver Preikschath , Jakob Hensen 5, Chris Hoffmann 6, Lukas Alter (n.e.), Steven Just 3/1, John Le (n.e.) , Matej Konsel, Max Najmann 3

USV Halle: Franz Flemming, Chris Panhans; Paul Kosak, Chris Heyer 9/1, Sascha Berends 3, Maximilian Haase 1, Nicolas Berends 2, Robert Wagner, Pierre Sogalla, Maximilian Gruszka 5, Ole Czycholl (ne.), Julius Conrad 5, Chris Thiele 4/2, Sascha Nikisch (n.e.), Paul Kosak

Torschützen



Die Handballer der HG 85 Köthen haben sich nach der "Auswärtswunde", die sie sich zuletzt gegen den Tabellenersten HSV Bad Blankenburg zugefügt haben, am Freitagabend eine weitere zugezogen. Sie verloren gegen den USV Halle 27:29 (16:16). Im 31. heiß umkämpften Prestige-Duell versuchte der Gastgeber eine Nuss zu knacken, was ihm nicht gelang, weil die Werkzeuge einfach zu stumpf waren. Die Deckungsreihe der Köthener bot den Gästeangreifern zu viele Lücken, die konsequent von den Scharfschützen genutzt wurden. Allein die ordentlichen Torhüterleistungen von Leonhard Serfas (1.Halbzeit) und Christian Kanzler (2. Hälfte) reichten nicht, weder Chris Heyer (9/1) noch Maximilian Gruszka (5) sowie Julius Conrad (5) zu stellen. Auf Köthener Seite trafen Lukas Krug und Chris Hoffmann (je 6) sowie Jakob Hensen (5) am häufigsten.

Man kann dem Gastgeber nicht fehlende Motivation und Leidenschaft unterstellen, aber die zum Einsatz gebrachten Handlungsabläufe reichten am Ende nicht für einen Zwei-Punkte-Gewinn. Die offensiv ausgerichtete Abwehr der Saalestädter war ein Hindernis, dass die Hausherren nicht zu überwinden in der Lage waren. Knackpunkt in dieser Partie war, wie schon zuletzt in Blankenburg, die Offensivleistung mit zu vielen technischen Fehlern und vergebenen Chancen.

Das Derby nahm sofort Fahrt auf. Nach etwas mehr als vier Minuten waren bereits 5 Treffer gefallen und Torhüter Leonhard Serfas hatte sich schon mit einer Parade ausgezeichnet. Nach dem 3:3 (5.) durch Jakob Hensen, der eine anerkennenswerte Partie ablieferte und leider in der 50. Minute durch ein Foulspiel von Robert Wagner nicht mehr mitwirken konnte, gingen die Gäste in Führung, die die Gastgeber bis zur Halbzeitpause immer wieder ausgleichen konnten. Egal, was der USV bis dahin taktisch anstellte - die Gastgeber hatten noch eine Lösung.

Doch im weiteren Spielverlauf hatte Dr. Bodo Kreutzmann wieder eine nervenaufreibende Leistung seines Teams gesehen, bei der sich seine Mannschaft gegen die Hallenser quälte. Die zogen bis zur 39. Minute auf 20:18 davon. Hätte Christian Kanzler nicht mit vier Paraden den Hallenser Offensivdrang zurückgedrängt, der Vorsprung wäre weiter angewachsen. In der 43. Minute betrug er aber dennoch 3 Treffer (19:22). Die Sorgenfalten auf der Stirn des HG 85-Trainers waren unübersehbar, denn er musste mit ansehen, dass seine Offensivspieler zum falschen Zeitpunkt oder ungenau den Abschluss suchten. Und trafen sie dennoch einmal, pfiffen ihnen die Schiedsrichter Niedtner/Schüller den Vorteil weg. So konnte Keeper Franz Flemming ins Rampenlicht treten. Zwischen der 50. und 55. Minute zeichnete sich auch Torhüter Christian Kanzler, der in der zurückliegenden Woche erkrankt war, mit mehreren Paraden aus. Aber die reichten nicht, weil die Köthener Angreifer selbst bei Überzahl hundertprozentige Chancen zum Ausgleich in den Schlussminuten nicht zu nutzen wussten. Diesmal fehlten vorne die Ideen bzw. Präzision und hinten die nötige Härte, um die Kampfkraft der Gäste zu brechen. Diese Schwächen waren an diesem Abend nicht zu kompensieren.

von drh
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Version 6.0 | Stand: 21.07.2019