Spielbericht vom 30.11.2019
SG-Abwehr zieht HG 85-Angriff den Zahn

Ergebnis


25 : 17
SG Pirna-Heidenau : HG 85 Köthen

Aufstellung


HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Leonard Serfas; Lukas Krug 2, Tom Groll 1, Robert Kreller 1, Rene Uelsmann, Oliver Preikschath, Jakob Hensen 4, Chris Hoffmann 2, Lukas Alter, Steven Just 3/2, John Le, Matej Konsel 2, Max Najmann 2

SG Pirna-Heidenau: Benas Vaicekauskas, Philipp Ihl; Christian Möbius 2, Louis Böhm, Marian Bergmann, Robert Kurz, Robert Ultsch, Ben-Elias Brucker, Torsten Schneider 7/3, Miran Valincic 9/1, Maxim Heinold 2, Niklas Waller 3, Martin Durcek 2

Torschützen



Die Bachstädter konnten sich am Samstagabend in Pirna gegen die SG Pirna-Heidenau, gegen die sie in den letzten drei Spielzeiten nicht verloren haben, nicht aus dem Negativtrend befreien. Sie verloren nach einer schwachen zweiten Halbzeit 25:17 (13:12). Die ersatzgeschwächten Gastgeber beherrschten die Köthener Angreifer, die in der zweiten Hälfte völlig ihre Linie verloren, während sich die Gastgeber in eine Erfolgswelle spielten. Die Köthener konnten ihr Spiel über den Rückraum, die Außen und den Kreis nicht zur Geltung bringen, weil die Sachsen in der Mitte stark blockten und die Winkel auf Pässe nach Außen sehr spitz machten. Lediglich Chris Hoffmann (1 Tor) und Jakob Hensen (4) konnten in diesem Zeitraum ein Lebenszeichen des Gastes senden. Diese laue Angriffslüftchen der Bachstädter nutzten die Hausherren rigoros zum völlig verdienten Doppelpunktgewinn.

Rene Uelsmann zog nach dem Spiel eine nüchterne Bilanz: "Wir haben über die ersten dreißig Minuten versucht, Pirna zu überraschen und versucht, den Wirkungsradius des Kroaten Miran Valincic durch Steven Just einzuschränken. Und dennoch gelangen dem Mittelmann im Zusammenspiel mit dem Kreisläufer fünf Tore. Die Chancen, die wir hatten, haben wir auch genutzt, aber ins Konterspiel sind wir nicht so gekommen, wie wir uns das vorgenommen hatten. Wir haben in der 2. Halbzeit dort weitergemacht, wo wir aufgehört hatten und unsere Abwehr von der 5:1- Formation auf die 6:0-Variante umgestellt, weil wir Valincic nicht ausschalten konnten. Aber wir haben auch dann weiter zugelassen, dass Pirnas Angreifer werfen konnten wie sie wollten und auch noch dann trafen, wenn Christian Kanzler die Hand noch am Ball hatte. Und vorn war gegen das Verteidigungsbollwerk der Pirnaer einfach kein Durchkommen. Auch Würfe über den Block fanden nicht ihr Ziel."

Lukas Krug fixierte mit dem 1. Treffer des Spiels die einzige Führung der Gäste über die gesamte Distanz. Seine Mannschaft konnte zwar noch bis zur 28. Minute sieben Mal den Gleichstand erzielen, aber der Treffer von Torsten Schneider zur 13:12-Halbzeitführung schob sein Team in Front, Steven Just eröffnete mit dem nicht verwandelten Strafwurf beim Stand von 15:13 (33.) den ersten von zwei Leistungseinbrüchen, den Jakob Hensen mit drei Toren zum 18:16 (42.) noch in Grenzen hielt. Danach folgte der zweite Blackout. 15 Minuten lang erzielten die Gäste kein Tor und ließen dabei einen zweiten Strafwurf von Max Najmann ungenutzt. Schon beim 16:21-Rückstand war HG 85 -Coach Dr. Bodo Kreutzmann gezwungen, der Partie bei seiner zweiten Auszeit eine Wende zu geben. Seine Ansprache half allerdings nicht. In der 43. Minute leitete Maxim Heinold mit zwei Toren in Folge den Untergang der Bachstädter ein, der mit dem 23:16 (54.) seinen Tiefpunkt fand. Und mit zwei weiteren Toren von Christian Möbius und dem erfolgreichsten Werfer des Gastgebers Miran Valincic (9/1 Tore) war die Niederlage des Gastes besiegelt. In der 57. Minute warf Jakob Hensen - mit 4 Toren bester Werfer der Köthener – den 5. Treffer im Zeitraum von dreißig Minuten. Der schwache Auftritt des Köthener Angriffs gegen eine bärenstarke Pirnaer Deckung war das Hauptmanko des Spiels.

von drh.
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Version 6.0 | Stand: 21.07.2019