Spielbericht vom 25.01.2020
HG 85 dominiert über 60 Minuten

Ergebnis


30 : 21
HG 85 Köthen : HSV Apolda 1990

Aufstellung


HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Leonard Serfas; Lukas Krug 7, Tom Groll 1, Robert Kreller, Rene Uelsmann 1, Oliver Preikschath 2, Jakob Hensen 4, Chris Hoffmann 1/1, Lukas Alter 1, Steven Just 7/3, John Le, Max Najmann 6

HSV Apolda: Thomas Poschbeck, Igor Toskoski; Norbert Ban 4/1, Alvaro Rajic 1, Sebastian Wenke, Igor Ilievski, Micki Schwarz, Bojan Mirilo 5, Stefan Langer, Patrik Pristas 4/3, Jörg Heinemann, Nick Heinemann, Slobodan Veselinovic 5, Torsten Dippmann 1

Torschützen



Mit einem deutlichen 30:21 (18:10) - Heimsieg hat die HG 85 Köthen den Abstand zu den Abstiegsplätzen der Liga vergrößert. Für dieses Vorhaben kämpfte und spielte sie engagiert und belohnte sich mit einem Doppelpunktgewinn. Die Gäste hatten sich für dieses Spiel durchaus eine Chance ausgerechnet, doch dafür kamen sie nicht in Frage. Kreisläufer Torsten Dippmann nannte nach dem Spiel die Gründe: "Wir sind eigentlich ganz gut ins Spiel gekommen, aber schon bald stellte sich heraus, dass unser Hauptproblem der Angriff war. Da haben wir zu viele technische Fehler gemacht und die wurden jedes Mal von Köthen bestraft. Unser Rückraum hat keine spielerischen Mittel gegen die HG 85-Abwehr gefunden und unsere Rückraumkanoniere haben nicht getroffen."

Rene Uelsmann ging bei seiner Analyse in die gleiche Richtung und nannte das Erfolgsrezept: "Wir haben den Apoldaer Angriff sehr früh attackiert und waren rechtzeitig am Mann dran. Dadurch sind die Apoldaer nicht wie erhofft zur Geltung gekommen. Unsere Abwehr, inklusive beide Torhüter, stand gut und im Angriff lief der Ball erfolgreich."

Mit dieser Leistung ist der Mannschaft des Gastgebers eine wichtige Reparaturarbeit im Tabellenbild gelungen. Ein wesentlicher Siegpfeiler im Angriff war, dass die Köthener in entscheidenden Phasen routiniert ihre Außen in die Waagschale warfen. Steven Just (7/3) und Max Najmann (6) waren die torgefährlichsten Akteure. Ebenfalls in prächtiger Wurflaune zeigte sich Lukas Krug, der seine individuelle Klasse sieben Mal aufblitzen ließ.

Schon nach sechs Minuten (3:2) war zu erkennen, dass die Defensive der Bachstädter einen guten Tag erwischt hatte. Und weil die Apoldaer nach den Ballgewinnen des Gastgebers zu wenig in die Rückwärtsbewegung investierten, stand es in der 14. Minute bereits 8:3. Dabei lieferte Oliver Preikschath, den Trainer Dr. Bodo Kreutzmann in die Startsieben platzierte, mehrere gute Zuspiele, die vornehmlich Steven Just zu Toren verwandelte. Und weil Torhüter Igor Toskoski auch nicht einen guten Tag erwischt hatte, erwiesen sich im Wechsel bis zur 21. Minute (13:7) Lukas Krug und Max Najmann als die Torgaranten im Köthener Spiel. Bis zur Halbzeitpause trafen beide noch je einmal und Jakob Hensen (2) sowie Oliver Preikschath (1) markierten die vorentscheidende 18:10-Halbzeitführung.

Apolda stellte zu Beginn der zweiten Hälfte Thomas Poschbeck für den glücklosen Igor Toskoski ins Tor, eine Maßnahme, die auf den weiteren Spielverlauf keine Auswirkungen hatte, denn die Köthener Angreifer fanden weiterhin gute Lösungen, Tore zu erzielen. Sie hielten den Druck konstant auf gutem Niveau. Und weil die Gäste ihre Angriffe viel zu hastig erfolglos abschlossen (Norbert Ban) und neun Minuten kein Tor warfen, zogen die Hausherren auf 23:15 (45.) davon. Dieser Spielstand veranlasste den HG 85-Trainer, Leonhard Serfas für den bis dato sehr gut haltenden Christian Kanzler ins Tor zu beordern. Und der Youngster bedankte sich für das Vertrauen mit einer guten Leistung, die er mit einem gehaltenen Strafwurf von Patrik Pristas in der 57. Minute krönte. Die Schlussphase glich in den Reihen des Gastes einem einzigen Gewürge.

Nach dem schwachen Auftritt gegen den HC Aschersleben bot die HG 85 diesmal ein anderes Auftreten, das von Erfolg gekrönt war. Sie hatte das bessere taktische Konzept, dass den Gastgeber über die gesamte Distanz dominieren ließ.

von drh.
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