Spielbericht vom 07.03.2020
SV Oebisfelde führt personell geschwächte Gastgeber vor

Ergebnis


19 : 32
HG 85 Köthen : SV Oebisfelde 1895

Aufstellung


HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Leonard Serfas; Lukas Krug 4, Robert Kreller 4, Oliver Preikschath 2, Chris Hoffmann 4, Lukas Alter 2, Steven Just 3, John Le

SV Oebisfelde: Thomas Drese, Manuel Weis: Phil Schliephake 1, Pascal Koitek 8/2, Florian Kamm 3, Oliver Meinel 4, Alexander Vogel 3, Andreas Kalupke 2, Max Heidler 3, Tim Schroeter 5, Felix Kleist, Daniel Schliephake 2, Erik Breiteneder, Michael Meichsner 1

Torschützen



Man muss nicht sehr lange suchen, um ein Punktspielergebnis zu finden, wo der Gastgeber HG 85 Köthen zu Hause 32 Gegentore hinnehmen musste. Bei der Niederlage gegen den HC Aschersleben waren es am 15. Spieltag sogar 34.

Gegen den Tabellenvorletzten SV Oebisfelde gab es am Samstagabend in der Heinz-Fricke-Halle beim 19:32 (9:15) nichts, aber auch gar nichts zu bestellen. Zu schwach war der Auftritt des personell arg geschwächten Gastgebers. Der musste auf Jakob Hensen, Tom Groll, Max Najmann und Rene Uelsmann verzichten. Trainer Dr. Bodo Kreutzmann bot lediglich die beiden etatmäßigen Torhüter Christian Kanzler und Leonhard Serfas sowie 7 Feldspieler auf. Hingegen konnten die Gäste aus dem Vollen schöpfen, was sich in der 2. Halbzeit auch konditionell als ein Vorteil herausstellte. Aber nicht nur in dieser Hinsicht hatten die Gäste über die komplette Spielzeit die Dominanz. Sie nutzten die entstandenen Lücken in den Reihen der Defensive des Gastgebers, die durch die Manndeckung von Mittelmann Alexander Vogel durch Robert Kreller entstanden sind, gnadenlos zu ihrem Vorteil. Vom Anpfiff weg nahm der Tabellenvorletzte das Spiel in die Hand und sorgte schnell für klare Verhältnisse. Schon zur Halbzeit war mit der 6-Tore-Führung eine Vorentscheidung gefallen. Am Ende stand ein hochverdienter Erfolg für die Gäste zu Buche, die mit diesem Erfolgserlebnis den Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz verkürzten und sich deutlich gegen die Hinspielniederlage revanchierten.

Konnten die Köthener bis zur 7. Spielminute (3:3) noch mithalten, so übernahmen die Gäste danach das Kommando und enteilten unaufhaltsam. Abspielfehler und unpräzise Abschlüsse der Köthener luden die Gäste zum Konterspiel ein. In der 13. Minute (4:7) zog Dr. Bodo Kreutzmann das erste Mal die Grüne Karte. Seine Maßnahmen blieben wirkungslos. Drei Minuten später führten die Gäste mit sechs Toren (4:10), zur Halbzeit ebenso.

Weil den Gastgebern in Halbzeit zwei auch weiterhin die entscheidenden kleinen Fehler unterliefen und die wurden von den Gästen gnadenlos genutzt, verflossen immer mehr ihre Chancen, zahlenmäßig konkurrenzfähig zu bleiben. Gleich nach dem Wiederanpfiff bot sich die Gelegenheit für Steven Just per Strafwurf den Rückstand temporär auf einen Zähler zu minimieren, doch sein Wurf fand nicht den Weg ins Tor. Und weil auch John Le mit seinem schwachen Auftritt der Mannschaft nicht half und seine Mitspieler an die konditionellen Grenzen gehen mussten, hatten die Gäste hinreichende Gelegenheiten, ihr Torekonto aufzubessern, was sie bis zum Schlusspfiff tatkräftig und überzeugend taten. Die Kreutzmann-Sieben war nicht in der Lage war, sich vehement zu wehren. Am Ende des zweiten Aktes hatten die Gastgeber einen Vorsprung von 13 Toren herausgeworfen. Die Gäste stellten in diesem Spiel der HG 85 nicht nur Moral und Charakter entgegen, sondern brachten ihre Qualität auch durch klare Treffer zum Ausdruck. Der Gefühlshaushalt der enttäuschten Zuschauer war beim Schlusspfiff im Keller.

von drh.
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