Spielbericht vom 17.10.2020
Der Preis des Erfolges ist Hingabe

Ergebnis


32 : 30
HG 85 Köthen : HSV Apolda 1990

Aufstellung


HG 85 Köthen: Leonard Serfas, Tino Soutschek; Lukas Krug 9, Rene Uelsmann, Oliver Preikschath, Martin Danowski 4, Steven Just 9/3, Lucas Kunze 5, Max Najmann, Justin Milkow, Tim Gmirek 2, Tarek Jaidi 1

Thomas Poschbeck, Igor Toskoski; Norbert Ban 3, Alvaro Rajic 1, Niklas Seifert 1, Sebastian Wenke 3, Bojan Mirilo 8, Florian Dejmek, Patrik Pristas 6/2, Jörg Heinemann 1, Lars Langer 5, Kay Winter 1, Malte Hansemann 1

Torschützen



Der Preis des Erfolges ist Hingabe, harte Arbeit und unablässiger Einsatz. Diese Tugenden hat man am Samstagabend im Punktspiel in den Reihen des Gastgebers gegen den HSV Apolda beim 32:30 (14:14)- Sieg deutlich gesehen. Es war der sechste Sieg in sieben Vergleichen mit den Glockenstädtern in der heimischen Heinz-Fricke-Halle. Leider hat dieser Zwei-Punkte-Gewinn, der die Mannschaft auf Platz 7 der Tabelle befördert hat, einen bitteren Beigeschmack, weil für Oliver Preikschath schon in der 2. Minute das Spiel beendet war. Die Diagnose: Ausgekugelter Finger an der Wurfhand. Und zu allem Unglück gesellte sich noch, dass Max Najmann im zweiten Durchgang wegen Kreislaufproblemen nicht mehr auflaufen konnte. Diese personelle Schwächung steckte die Mannschaft mit großer Moral bravourös weg und erhöhte dabei ihre Kampfmoral. Beide Ausfälle vergrößern das Krankenlager von drei auf fünf Stammspieler und lassen die Sorgenfalten des Trainers für die nächsten Aufgaben noch tiefer werden.

In den Reihen der Gäste waren Trainer Patrick Schatz durch den Ausfall der erfahrenen Slobodan Veselinovic, Sebastian Triller und Jan Schindler taktisch die Hände gebunden und die Feuerkraft im Team geschwächt.

So wie im vorjährigen Match waren es auch diesmal Lukas Krug (9) und Steven Just (9/3), die ihrem Team immer wieder mit ihren Toren einen wichtigen Impuls gaben. Lucas Kunze (5) war der Dritte im Bunde, der der Abwehr der Gäste zu schaffen machte. Alle drei veredelten ihre Spiellaune mit Übersicht und glanzvollen Treffern und begeisterten damit den eigenen Anhang. Stärkste Waffe der Mannen von Trainer Patrick Schatz waren auf beiden Halbpositionen Bojan Mirilo (8) und Patrik Pristas (6/2). Sowohl Leonard Serfas und Tino Soutschek auf Köthener Seite als auch Igor Toskoski und Thomas Poschbeck in den Reihen der Gäste hatten nicht ihren besten Abend. So spielten sich die erfolgreichsten Szenen vorwiegend im Aufbauspiel und bei den Abschlussaktionen ab.

Nach dem Ausfall von Max Najmann führte Lucas Kunze in der zweiten Halbzeit klug Regie, brillierte mit sehr schönen Anspielen und seine Abschlüsse kamen im richtigen Augenblick. Er wurde seiner Führungsrolle als Spielgestalter mehr als gerecht. Er zog geschickt die Fäden, trat als Vorbereiter und auch als Torschütze auf. Mit ihm kam mehr Druck in die Offensivofferten des Gastgebers.

Die Hausherren führten in der 9. Minute 5:3 und bewahrten diesen Vorsprung weiter bzw. bauten ihn durch einen Doppelpack von Lucas Kunze zum 10:7 (19.) aus. Weil sich in der Folge die Abwehr der Gäste zu steigern wusste und zu mehr Ballgewinnen kam, verkürzten sie Schritt für Schritt den Rückstand und glichen bis zum Pausenpfiff die Partie aus.

lm zweiten Durchgang brauchten die Gastgeber acht Minuten, um wieder zwischen sich und den Gästen einen 3-Tore-Abstand (19:16) zu schaffen. Die 23:19-Führung (44.) durch den Treffer von Martin Danowski veranlasste den Gästetrainer zur zweiten Auszeit, die die Bachstädter nicht aus dem Rhythmus brachte. Lucas Kunze, Steven Just und Lukas Krug trafen weiter und hielten ihre Mannschaft auf Erfolgskurs (29:25 / 52.).

Trotz der Bedeutung des Spiels bezüglich der Einordnung beider Mannschaften in die Tabelle verlief es durch die sachliche Leitung der Unparteiischen Frank Becker und Sven Seltmann in fairen Bahnen. Je zwei Zeitstrafen belegen diese Aussage.

von drh.
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