Spielbericht vom 18.09.2021
HG 85 erobert die Tabellenführung

Ergebnis


31 : 24
HG 85 Köthen : HC Glauchau-Meerane

Aufstellung


HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Leonard Serfas ; Lukas Krug 6, Frank Grohmann 11/2, Martin Danowski 4/1, Steven Just 4, Tom Groll 2, Rene Uelsmann, Morten Haugaard Olesen 3, Jakob Hensen 1, Tim Gmirek, Tarek Jaidi

HC Glauchau-Meerane: Ludek Kylisek, Stefan Schwinger, Sebastian Poppitz 3, Christian Döhler, Hagen Ludwig, Franz Schmidt 1, Felix Uhlig 1, Tobias Piller 2, Jeron Nötzold, Vaclav Klimt 14/5, Andre Blauhut 2, Lukas Zauber, Stefan Staude, Alexander Pfeil 1

Torschützen



Die HG 85 Köthen hat am Samstagabend in der Heinz-Fricke-Halle gegen den HC Glauchau-Meerane einen weiteren Doppelpunkt in der noch jungen Saison erspielt. Beim 31:24 (11:12) war der Weg zu den Zählern, trotz des unter dem Strich ungefährdeten Erfolges, in den ersten 22 Minuten steinig.

Trainer Martin Lux sah einen guten Start seiner Mannschaft: "Wir sind gar nicht so schlecht in das Spiel gekommen, haben aber nicht getroffen. Ich habe der Mannschaft in der Halbzeitpause gesagt, sie soll so weiterspielen wie bisher, dann werden wir auch dominieren. Und so ist es in Halbzeit 2 auch gekommen. Da standen wir in der Abwehr gut und haben einen schnellen Ball im Angriff gespielt. So kam ein positives Ergebnis zustande."

Trainer Mario Schuldes kam zu diesem Urteil: "Wir wussten, dass diese Herausforderung sehr schwer werden wird. Um hier zum Erfolg zu kommen, hätten wir einen sehr guten Abend erwischen müssen. Das Spiel der ersten Halbzeit hat uns viel Kraft gekostet. Zudem kam, dass die HG 85 die qualitativ besseren Spieler auf der Bank hatte. Unsere Absicht, durch Umstellungen noch einmal zum Erfolg zu kommen, hat nicht gefruchtet."

Die Gründe, dass der Gastgeber das Spiel nach einem 4-Tore-Rückstand noch drehte, benannte Martin Danowski nach Spielende: "Wir haben uns in der Abwehr gesteigert und damit einfache Tore erzielt. Man hat gesehen, Glauchau hat nicht die Qualitätsbreite in seinem Kader."

In einem umkämpften, aber keinesfalls unfairen Spiel, dass die Unparteiischen Thomas Bretschneider und Falco Haase vom HC Elbflorenz mit Übersicht, Kommunikation mit den Aktiven und Augenmaß leiteten, stand in den ersten Minuten Glauchaus Keeper Ludek Kylisek mit Glanzparaden im Focus. Er entschärfte nicht nur einige Würfe der Köthener Angreifer, sondern parierte auch zwei 7m. Dazu kam, dass Vaclav Klimt zum Gefahrenherd Nr.1 avancierte. Er erzielte allein in den ersten dreißig Minuten sechs seiner insgesamt 14 Tore. Als der Gastgeber gleich drei Spieler auf der Strafbank sitzen hatte, nutzte Glauchau die Lücken, um auf vier Tore (7:11 / 22.) davonzuziehen. Nachdem der Gastgeber seine Reihen wieder personell aufgefüllt hatte, schmolz er diesen Rückstand durch einen Dreierpack von Frank Grohmann und ein Tor von Steven Just zum 11:12-Halbzeitstand ab.

Die HG 85 kam mit Wiederbeginn wesentlich besser aus den Startlöchern und war beim 15:12 (35.) auf einem guten Weg, das anvisierte Tagesziel zu erreichen. Der HC Glauchau darf sich das Verdienst anheften, bis zur 41. Minute (18:18) um eine Resultatverbesserung gekämpft zu haben. Doch als sie in den folgenden zehn Minuten in den Leerlauf schalteten- das war der Keim der Niederlage, ergriff der Gastgeber die Initiative und marschierte gnadenlos in die Erfolgsspur. Morten Haugaard Olesen leitete das Überholmanöver mit dem 19:18 (43.) ein. Und Steven Just (2), Martin Danowski (1) und Lukas Krug (2) markierten in der Folge mit ihren Treffern in dieser Zeitspanne den vorentscheidenden Zwischenstand zum 24:18 (50.). Ihre vorgetragene Offensivaktionen, mit Übersicht von Mittelmann Tom Groll gesteuert, brachten den zwar kämpfenden, aber in seinen spielerischen Möglichkeiten jetzt limitierten Gast, in deutliche Schwierigkeiten. Zuvor sah Felix Uhlig nach einem Foul an Tom Groll die Rote Karte. Im weiteren Verlauf fanden in den Reihen des Gastes zu viele Pässe und Würfe nicht ihr Ziel. Das war die Gelegenheit, die der Gastgeber mit seinem taktischen Konzept nutzte, um den Vorsprung zu stabilisieren und weiter auszubauen. Die Angriffe in den Reihen der Bachstädter wurden gut ausgespielt, die besten Wurfpositionen erarbeitet und erfolgreich abgeschlossen. Die von Trainer Schuldes angeordnete Manndeckung in der 53. Minute (26:21) hinderte den Gastgeber nicht am Ausbau seines Vorsprungs auf 7 Tore. Jakob Hensen war der letzte Schütze, der einen Wurf der Gäste abfing und über das komplette Spielfeld zum letzten Treffer für seine Farben einnetzte.

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Version 6.0 | Stand: 21.07.2019