Spielbericht vom 19.03.2022
HG 85 Köthen geht auch in Freiberg als Gewinner vom Parkett

Ergebnis


25 : 30
HSG Freiberg : HG 85 Köthen

Aufstellung


HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Tino Soutschek; Lukas Krug 12, Frank Grohmann 4, Martin Danowski 7/4, Steven Just 4, Tom Groll, Rene Uelsmann 1, Morten Haugaard Olesen, Jakob Hensen 2, Tim Gmirek, Tarek Jaidi

HSG Freiberg: Daniel Rangl, Yannic Morgenstern, Horna, Ben; Benjamin Wolf 2, Martin Schettler 1, Eric Neumann 1, Björn Richter 1, Matej Harvan, Dominik Gelnar 2, Erik Riedel, Ondrej Simunek, Jens Tieken 2, Nico Werner 7/5, Felix Lehmann, Felix Kempe 5, Martin Rom 1

Torschützen



Es hat sich am Samstagabend die Prognose im Vorbericht zu diesem Punktspiel bewahrheitet, für die Bachstädter ist die Ernst-Grube-Sporthalle eine Punktequelle. Der Tabellenführer spielte über lange Strecken souverän auf und gewährte dem Gastgeber über die gesamte Distanz nicht einmal die Führung.

Diesmal musste Trainer Martin Lux auf die erkrankten Leonard Serfas (Tor), Tom Lüders (RL), Oscar Winter (RA) und Justin Milkow (LA) verzichten. Christian Kanzler, der in diesem Spiel verletzungsbedingt nur bei einem Strafwurf mit eingreifen konnte, war die Freude über den Sieg im Telefonat anzuhören, und er konnte auch erklären warum: "Wir haben auch diesmal eine bemerkenswerte Abwehr gespielt. Und vorn haben Lukas Krug mit einer ganz geringen Fehlerquote und am Kreis Martin Danowski für die meisten Treffer und somit psychische Stabilität in unseren Reihen gesorgt. Dazu servierte Frank Grohmann zahlreiche passgerechte Anspiele, die die Adressanten zu Treffern verwerteten. Mich hat auch die bravouröse Leistung von Tino Soutschek beeindruckt. Wir haben es in der ersten Halbzeit verpasst, die Führung komfortabler auszubauen. Dies ist uns erst im letzten Viertel des Spiels gelungen."

War es im letzten Heimspiel gegen die SG Pirna Steven Just und Martin Danowski, die ihrem Team immer wieder mit ihren Toren einen wichtigen Impuls und Siegsicherheit gaben, so war es diesmal Lukas Krug, der mit 12 Toren neuen Saisonrekord aufstellte und erneut Martin Danowski (7/4), die diese Rolle übernahmen. Über 60 Minuten bot der Tabellenführer viel Emotion und Kampfeswillen. Defizite wurden vom 7m-Strich sichtbar, wo drei von sieben Möglichkeiten zum Ausbau der Führung ungenutzt blieben.

Geburtstagskind Frank Grohmann eröffnete den Torreigen nach 29 Sekunden (0:1). Fünf Minuten später führte der Tabellenerste 4:1- ein Auftakt nach Maß. Dabei parierte Tino Soutschek einen Strafwurf von Björn Richter. In den Reihen der Köthener war bereits jetzt Lukas Krug auf Betriebstemperatur. Er allein steuerte 6 der 7 Tore (4:7) bis zur 13. Minute bei. Jakob Hensen markierte eine Minute später die erste 4-Tore-Führung. Doch zwischen der 19. und 26. Minute gelang den Gästen kein Treffer mehr. Diese Torflaute machte sich der Gastgeber zunutze und glich kurz vor der Halbzeitsirene zum 11:11 aus. Erneut war es Lukas Krug, der zur 11:12-Pausenführung einnetzte. Noch fehlten die Treffer von den Außenbahnen und dem Kreis.

Das sollte sich im zweiten Durchgang ändern. Die Gäste kamen stark aus der Pause. Gleich mit dem Wiederanpfiff waren es Lukas Krug, Steven Just und Martin Danowski, die innerhalb von drei Minuten die 13:15-Führung erzielten. Die Hausherren kamen zwar immer wieder heran, aber die Gäste vermochten stets nervenstark zu kontern, auch deshalb, weil jetzt Martin Danowski zum Strafwurf-Garant avisierte. Zwischen der 45. und 48. Minute überwand er Freibergs Keeper gleich dreimal vom 7m-Strich. Sein Viererpack zum 20:24 (49.) gab der Mannschaft jetzt endgültig die Zuversicht, beide Punkte mit nach Hause zu nehmen. In der Tat, das Punktepolster wurde sogar durch den an der Wurfhand gehandicapten Steven Just mit einem Doppelpack auf 6 Tore ausgeweitet (20:26 / 50.). Die Freiberger waren bis zum Schlusspfiff nur noch in der Lage, den Rückstand um einen Treffer zum 25:30- Endstand zu reduzieren.

von drh
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Version 6.0 | Stand: 21.07.2019