Spielbericht vom 12.03.2022
HG 85 Köthen sichert mit einer großartigen Abwehrleistung die Tabellenführung.

Ergebnis


29 : 23
HG 85 Köthen : SG Pirna-Heidenau

Aufstellung


HG 85 Köthen: Leonard Serfas, Tino Soutschek; Lukas Krug 6, Frank Grohmann, Martin Danowski 7/2 Steven Just 7/2, Tom Groll 2, Rene Uelsmann 1, Morten Haugaard Olesen 1, Jakob Hensen, Tim Gmirek, Tarek Jaidi, Tom Lüders 1, Justin Milkow 4

SG Pirna-Heidenau: Philipp Ihl, Jan Vogt; Christian Möbius 1, Etienne Eszenyi, Marian Bergmann 2, Dominik Eckart 3, Ben-Elias Brucker, Torsten Schneider 3, Krzystof Kusal 5, Maxim Heinold 2, Nils Fasold, Strahinja Vusetic 7/3, Szymon Radny, Niklas Waller

Torschützen



Die HG 85 Köthen holte am Samstagabend zwei wichtige Punkte im Kampf um den Verbleib an der Tabellenspitze der Mitteldeutschen Oberliga. Mit dem 29:23 (15:14) - Sieg bleibt sie auch weiterhin in dieser Saison zu Hause ohne Verlustpunkte. HG 85 -Trainer Martin Lux wurde im Spitzenspiel des 11. Spieltages in der Mitteldeutschen Oberliga dafür belohnt, dass er mehrfach in der Woche mit seinen Handballern schweißtreibend trainiert. Der verdiente Sieg war der Lohn für einen kampf- und spielstarken Auftritt seiner Mannschaft. Das ansehenswerte und die Zuschauer begeisternde Match bekam allerdings durch eine krasse Fehlentscheidung der Unparteiischen Thomas Schüller und Oliver Niedtner einen bitteren Beigeschmack, weil sie in der 18. Minute nach einem berechtigen Foul von Jakob Hensen an einem Pirnaer Angreifer dafür Frank Grohmann mit einer Roten Karte bestraften und nicht bereit waren, trotz der übereinstimmenden Kritik von beiden Mannschaftsverantwortlichen, ihren Fehler zu korrigieren.

Trainer Martin Lux kam nach Spielende zu der Erkenntnis: "Es war am Anfang ein Rauf - und Runterspiel, das von hektischen Situationen begleitet war und demzufolge noch nicht alles optimal lief. In der Halbzeit haben wir die Defizite angesprochen und Lösungen offeriert, die dann auch großartig umgesetzt wurden. Ich bin glücklich über den Spielausgang.“"

Lukas Krug fand nur lobende Worte für seine Mannschaft: "Es war richtig toll zu sehen, wie Jakob Hensen und Tom Groll in die Zweikämpfe gegangen sind und 7-Meter herausgeholt haben. Das Spiel hat mir viel Spaß gemacht. Auf diese Leistung lässt sich aufbauen."

Torhüter Philipp Ihl antwortete auf die Frage, warum Pirna in der Heinz-Fricke-Halle nicht gewinnen kann, frustriert: %quotDas Spiel ist unsererseits den Umständen geschuldet, dass wir nicht mit voller Kapelle anreisen konnten. Uns fehlten der Trainer und beide Kreisläufer und trotzdem haben wir lange mitgehalten. Aber am Ende hat es leider nicht gereicht. Auch deshalb, weil wir im Angriff gegen die Abwehr der Köthener nicht mehr Lösungen gefunden haben."

Der Gastgeber mussten in dieser sehenswerten Partie auf Torhüter Christian Kanzler verzichten. Ihn vertrat Leonard Serfas mit einer Top-Leistung und Timo Soutschek bewies, dass er Werfern vom 7m-Strich das Erfolgserlebnis verderben kann. In den Reihen der Bachstädter trafen in der ersten Viertelstunde des Spiels Lukas Krug, Steven Just und Martin Danowski. Dabei glänzte Frank Grohmann, der zeitweilig an die kurze Leine genommen wurde, dennoch mit präzisen Anspielen. Obwohl dieses Plus durch die krasse Fehlentscheidung der Unparteiischen ab der 18. Minute fehlte, blieb der Gastgeber in der Spur, die er sich zurechtgelegt hatte. Gegen Ende der ersten Halbzeit sorgte Keeper Leonard Serfas mit 4 Paraden für Stabilität in der Abwehr. Lukas Krug traf zur 15:14-Halbzeitführung. Überzahl- und Konterchancen wurden in dieser Halbzeit noch nicht konsequent genutzt.

Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs zeigte sich, die Abwehr und Torwart Leonard Serfas waren jetzt noch besser auf die Pirnaer Angreifer eingestellt. Diesen gelangen in den ersten 11 Minuten nur zwei Treffer. In der 46. Minute markierte der treffsichere Justin Milkow das 22:18. Und weil Torhüter Leonard Serfas selbst bei freien Würfen den Werfer zum Statisten machte, führte der Tabellenführer in der 53. Minute vorentscheidend mit fünf Toren (25:20), die wie reife Früchte fielen. Bis zum Ende konservierte sich ein Sechs-Tore-Vorsprung. Spätestens jetzt wussten die ersatzgeschwächten Gäste, dass auch diesmal in Köthen nichts zu holen war, denn die Köthener Abwehr bestimmte die Szene. Und im Angriff wechselten sich Justin Milkow und Martin Danowski als sichere Torschützen im Spielprotokoll ab. Letztendlich waren es die guten Ballgewinne in der Abwehr und die darauffolgenden Gegenstöße, die dem Tabellenführer zwei verdiente Punkte brachten.

von drh.
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