Spielbericht vom 07.05.2022
Auch das zweite PlayOff-Spiel ging verloren

Ergebnis


28 : 26
HC Glauchau-Meerane : HG 85 Köthen

Aufstellung


HG 85 Köthen: Leonard Serfas, Tino Soutschek; Lukas Krug 8, Frank Grohmann 4, Martin Danowski 5/2, Steven Just 1, Tom Groll 3, Rene Uelsmann 3, Morten Haugaard Olesen 1, Tim Gmirek, Tarek Jaidi, Justin Milkow 1

HC Glauchau-Meerane: Ludek Kylisek, Stefan Schwinger, Sebastian Poppitz 7, Christian Döhler 1/1, Hagen Ludwig 1, Franz Schmidt 2, Christian Staude, Tobias Piller, Andre Blauhut 1, Stefan Staude 8, Alexander Pfeil, Vaclav Klimt 7, Lukas Rülke, Felix Uhlig, Jeron Nötzold 1 Siebenmeter: Zeitstrafen:

Torschützen



Bachstädter führten zehn Minuten vor Schluss mit zwei Toren und konnten dennoch den Sieg nicht über die Ziellinie bringen.

Lukas Krug mit 8 Toren bester Werfer der Bachstädter.

Die HG 85 Köthen hat auch ihr zweites Playoff-Spiel verloren. Sie unterlag dem HC Glauchau-Meerane 26:28 (14:14). Trainer Martin Lux musste in diesem Match auf seinen Stammtorhüter Christian Kanzler verzichten. Mit Jakob Hensen und Tom Lüders fehlten ihm zwei weitere Akteure. Enttäuscht über das Ergebnis nannte Mannschaftskapitän Christian Kanzler, der noch wegen seiner Handverletzung dem Spiel zuschauen musste, nach Spielende die Gründe für die Niederlage: "Es war ein ernüchternder Auftritt, den unsere Mannschaft heute geboten hat. Das Spiel war von körperlicher Härte geprägt. Wir haben den Kampf angenommen, aber in der zweiten Halbzeit den Faden verloren. Der Hauptmangel unseres Spiels war die Verwertung der erarbeiteten Chancen von den beiden Außenbahnen. Es waren fast zehn Gelegenheiten, die wir nicht genutzt haben. Hingegen lief das Spiel diesmal vom Kreis, wo Martin Danowski und Rene Uelsmann agierten produktiv, was die 8 Tore belegen. Auch von der Königsposition, wo Lukas Krug spielte, landeten die Würfe zahlreich im Kasten des HC."

Die Köthener starteten hoffnungsvoll in diese Partie und führten in 5. Minute 4:1. Innerhalb von drei Minuten glich der HC zum 5:5 aus. In der 10. Minute hatte Vaclav Klimt Glück, dass er nach einem groben Foul an Lukas Krug nicht vom weiteren Spiel ausgeschlossen wurde, sondern nur zwei Minuten auf der Bank pausieren musste. Den wurfgewaltigen Tschechen hatte die Köthener Abwehr in Halbzeit eins gut im Griff. Hingegen konnte Stefan Staude zu häufig über Torerfolge jubeln. In der 19. Minute traf Martin Danowski zum 10:11 und musste danach eine Zeitstrafe verbüßen. Trotz der Unterzahl holte Rene Uelsmann die 2-Tore-Führung (10:12) heraus. Der Anschlusstreffer von Sebastian Poppitz veranlasste Trainer Martin Lux zur 1. Auszeit, die anschließend durch einen Treffer von Martin Danowski positiv beantwortet wurde. Frank Grohmann hatte in der 28. Minute per Strafwurf Gelegenheit, die 13:14-Führung wieder auszubauen, doch er scheiterte am HC-Keeper. So nutzte im Gegenzug Vaclav Klimt die Chance zum 14:14. Mit diesem Zwischenstand ging es dann zum Durchschnaufen in die Kabine. Im Rückblick auf diese 30 Minuten war ersichtlich, dass nur 1 Tor von der Außenbahn der Gäste im Protokoll stand.

Das Spiel war auch in den zweiten dreißig Minuten spannungsgeladen und hatte noch einige Emotionen zu bieten. In der 45. Minute sah Andre Blauhut den Roten Karton, weil er Tom Groll bei einer Angriffsaktion grob fahrlässig zu Boden schickte. Die Kampfmoral in den Reihen der beiden Mannschaften wurde damit nicht gebrochen. In der 49. Minute stellte Morten Olesen erneut mit einer 2-Tore-Führung (22:24) die Erfolgsaussichtsampel auf Grün. Weil aber seine Mitspieler bis zur 58. Minute keinen Treffer mehr erzielten, technische Fehler und überhastete bzw. ungenaue Abschlüsse die Endphase bestimmten, war die Hoffnung auf Punkte unter den HG 85 -Fans wieder verflogen. In der Folge sorgte der Gastgeber für den uneinholbaren Zwischenstand (27:24), den die Köthener nur noch durch zwei Tore von Lukas Krug kosmetisch verzierten.

von drh.
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Version 6.0 | Stand: 21.07.2019