Spielbericht vom 21.05.2022
Fulminanter Schlussspurt sichert einen Punkt

Ergebnis


25 : 25
SG Pirna-Heidenau : HG 85 Köthen

Aufstellung


HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Leonard Serfas; Lukas Krug 3, Frank Grohmann 2, Martin Danowski 4/1, Steven Just 9/2, Tom Groll 2, Morten Haugaard Olesen, Jakob Hensen 1, Tim Gmirek, Tarek Jaidi, Justin Milkow 4

SG Pirna-Heidenau: Philipp Ihl; Christian Möbius, Etienne Eszenyi, Marian Bergmann 1, Dominik Eckart 5, Ben-Elias Brucker, Torsten Schneider 2, Maxim Heinold 1, Nils Fasold 1, Strahinja Vucetic 6/1 , Szymon Radny, Niklas Waller, Luis Böhm, Robert Ultsch 2, Miran Valincic 7

Torschützen



Steven Just erzielte seinen 800. Treffer im HG 85-Trikot!

Die HG 85 Köthen hat mit dem 25:25 (14:10)-Unentschieden bei der SG Pirna-Heidenau in der Schlussminute durch den Treffer von Steven Just einen Punkt ergattert. Dieser ist insofern so wertvoll, weil der Gastgeber über 59. Minuten stets in Führung lag. Durch den Doppelpunktverlust der HSG Freiberg gegen den USV Halle bleiben die Bachstädter auf dem 2. Tabellenplatz in der Mitteldeutschen Oberliga.

Der Tabellenzweite ließ mit diesem Auftritt keine Zweifel daran, dass er weiterhin in der Play-off-Runde Platz 2 verteidigen will. Leonard Serfas, der in der 1. Halbzeit das Tor hütete, sah diese Haltung nach Spielende ähnlich: "Die Mannschaft hat zu keinem Zeitpunkt ihre Absicht aufgegeben, in Pirna erfolgreich zu sein. Es war ein extremer Kampf, bei dem wir bis zur letzten Sekunde an uns geglaubt haben. Das Ergebnis bestätigt diese Aussage. In der ersten Halbzeit war unser Spiel noch mit zu vielen Fehlern im Abspiel und Abschluss behaftet. Die Chancenverwertung musste unbedingt in Halbzeit zwei verbessert werden. Im zweiten Durchgang konnten wir uns in der Abwehrleistung und im Angriff steigern. Christian Kanzler, der jetzt das Tor hütete, hat uns überragend geholfen, die Aufholjagd von 6 Toren erfolgreich zu gestalten. Aber auch Pirna hatte mit Jan Vogt einen gut haltenden Keeper parat. Uns hat Miran Valincic immer dann, wenn wir den Ausgleich erzielen wollten, mit seinen erfolgreichen Abschlüssen in Not gebracht."

Die Bachstädter liefen ohne Tom Lüders und Rene Uelsmann auf. Frank Grohmann eröffnete den Fight mit einem erfolgreichen Wurf, dem leider in der Folge nur noch ein zweiter folgte. Gleiches gelang diesmal auch nur Lukas Krug in den ersten dreißig Minuten. Auch die Außenspieler waren bis zur 15. Minute noch nicht an Torerfolgen beteiligt. Im Spiel der Köthener fehlte die Präzision bei der Chancenverwertung. Dies änderte sich nach der Auszeit, die Martin Lux beim Stand von 8:5 (14.) nahm. Zuerst verwandelte Martin Danowski einen Strafwurf und Lukas Krug verkürzte den Abstand auf zwei Tore (8:6 /16.). Steven Just bekam jetzt auch die erhofften Anspiele, die er für zwei weitere Treffer zum 19:8-Zwischenstand nutzte. Danach stellte der Tabellenzweite für sieben Minuten das Torewerfen ein. Und Pirna nutzte diese Schwäche, um durch Miran Valincic und Strahinja Vucetic auf 13:8 (27.) davon zu ziehen. Justin Milkow reduzierte im ersten Durchgang beim letzten Angriff den Spielstand um einen Treffer. Beim 14:10 wurden die Seiten gewechselt.

Gleich nach Wiederbeginn erhöhte der Gastgeber seinen Vorsprung auf sechs Tore. Doch ab der 34. Minute wurde sichtbar, warum die Gäste auf Platz 2 der Tabelle in den PlayOffs stehen. Christian Kanzler stand nun zwischen den Pfosten. Jetzt funktionierte das Umschaltspiel mit mehr Tempo und die nötige Entschlossenheit vor dem SG-Tor trug Früchte. Durch schnelle Pässe konnte das gesamte Spielfeld innerhalb weniger Sekunden überbrückt und dadurch eine erfolgreiche Aufholjagd inszeniert werden. Innerhalb von fünf Minuten schmolzen die Bachstädter den Rückstand durch Treffer von Steven Just, Tom Groll, Justin Milkow und Martin Danowski bis auf ein Tor (17:16) ab. Das 15. Tor war der 100. Treffer, den Martin Danowski für die Köthener in die Maschen des Gastgebers platzierte. Nach einer Auszeit durch Dusan Milicevic wurde die Erfolgsphase der HG 85 gestoppt. Pirna erzielte drei Tore in Folge und lag in der 46. Minute sogar wieder mit 5 Toren vorn. Davon ließen sich die Bachstädter aber nicht entmutigen, im Gegenteil, sie verkürzten innerhalb von zwei Zeigerumdrehungen in doppelter Überzahl zum 22:20. Eine zweite Auszeit der Sachsen hatte auf beiden Seiten eine Torflaute von fünf Minuten zur Folge. Trainer Martin Lux justierte in einer weiteren Besprechung seine Mannschaft im Blick auf die letzten fünf Minuten der Partie und hatte mit dieser taktischen Maßnahme Erfolg. Jetzt nutzte seine Mannschaft die nachlassende SG-Bereitschaft zur konsequenten Abwehrarbeit geschickt. Er schickte Jakob Hensen in sein 60. Pflichtspiel für die Köthener und der Mittelmann bedankte sich mit einem Tor. Steven Just, mit insgesamt 9/2 Toren bester Werfer des Spiels, legte zum 23:22 (57.) nach. Doch Pirna stellte sich der Kampfmoral der Gäste mit zwei weiteren Toren (Valincic und Eckart) entgegen. Beim 25:22 (58.) zündete der Tabellenzweite den Turbo, mit dem Justin Milkow, Lukas Krug und Steven Just den Punktgewinn sicherstellten. Steven Just feierte dabei ein großartiges Jubiläum: Er netzte zum 800. Mal für die Bachstädter ein. Mit mehrfach entschärften Würfen demonstrierte Christian Kanzler wieder seine glänzende Form. Er entschärfte den letzten Angriff des Gastgebers und leitete sofort den Konter ein, den Steven Just nach einer Passfolge veredelte und den Jubel seiner Mitspieler auslöste.

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