Spielbericht vom 28.05.2022
HG 85 beherrscht den HBV Jena über die komplette Spielzeit

Ergebnis


40 : 28
HG 85 Köthen : HBV Jena 90

Aufstellung


HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Leonard Serfas; Lukas Krug 5, Frank Grohmann 1, Martin Danowski 9/6, Steven Just 10, Tom Groll, Rene Uelsmann, Morten Haugaard Olesen 5, Jakob Hensen 2, Tim Gmirek 3, Tarek Jaidi 1, Justin Milkow 4

HBV Jena: Rafal Grzybowski, Torge Dunst; Eik Natzschka 2, Jan Minas 1, Jannick Möller, Daniel Kyvala 4, Vincent Neudeck 3, Kevin Elsässer 8, Asier Pedroarena Espinal 7, Georg Missale 1, Quentin Graefe, Richard Vagner 2/1

Torschützen



Die HG 85 Köthen entschied schon frühzeitig das Duell gegen den HBV Jena, das sie am Samstagabend eindeutig mit 40:28 (19:11) für sich entschied. Die eroberten zwei Punkte sichern dem Tabellenzweiten weiterhin diesen Rang. 60 Minuten lang setzten die Gastgeber die Gäste dermaßen unter Druck, dass deren Abwehrspiel nicht zum Tragen kam. So schlugen die Geschosse der Köthener Angreifer von mehreren Positionen im Gästetor ein. Weder Rafal Grzybowski noch Torge Dunst konnten mit ihrer Leistung dagegenhalten. Gestützt auf die an diesem Abend in blendender Form befindlichen Steven Just und Martin Danowski und umsichtig geführt von Jakob Hensen und in Halbzeit zwei Morten Haugaard Olesen, der selbst jederzeit torgefährlich war, spielten die Hausherren über weite Strecken wie aus einem Guss und ließen den HBV nicht ein einziges Mal die Führung übernehmen. Vorne waren es, so wie zuletzt in Pirna, die Köthener Außenspieler, die für viele Treffer sorgten - allen voran Rechtsaußen Steven Just der in seinem 180. Punktspiel Saisonrekord warf und Justin Milkow auf der linken Außenbahn, dem der 50. Saisontreffer gelang. Und am Kreis brillierte diesmal Martin Danowski, zum besten Spieler des Abends ernannt, mit 9/6 Toren. Er stellte die Jenaer Abwehr vor große Probleme und avisierte zum sicheren Strafwurfvollstrecker.

Nach Spielende lieferte, vom Resultat begeistert, der erfolgreichste Werfer des Abends Steven Just, dieses Fazit ab: "Wir haben in der ersten Halbzeit mit einer guten Abwehr, Tempo sowie erster und zweiter Welle den Grundstein für diesen Sieg gelegt. Dabei war auch die Chancenverwertung, die in den letzten Spielen ein wenig abhandengekommen ist, gut. Wir haben auch in der zweiten Halbzeit nie nachgelassen. Es war eine starke Mannschaftsleistung. Man hat gesehen, wir wollen Zweiter bleiben. Was anderes zählt nicht."

Unter den Zuschauern weilte auch Sebastian Retting, Trainer des Aufsteigers HV RW Staßfurt in die Mitteldeutsche Oberliga. Er sah eine dominante Heimmannschaft, "die schnell spielte und souverän den Gegner beherrscht hat. Sie hatte auch in der Breite die besseren Spieler."

Gleich zu Beginn des Spiels machte Mannschaftskapitän Christian Kanzler den Unterschied. Während der HG 85-Keeper mit fünf abgewehrten Bällen eine überragende Leistung bot, war auf der Gegenseite die Torhüterposition eine Schwachstelle im Spiel der Gäste. Weder Rafal Grzybowski noch Torge Dunst bekamen ein Bein an Deck. In der 11. Minute schlug eine von Frank Grohmann abgefeuerte Granate zum 7:2-Zwischenstand ein. Jenas ansonsten bester Werfer Richard Vagner hatte bis dato schon zwei Würfe neben das Tor des Gastgebers gesetzt. Und auch im weiteren Spielverlauf konnte er keine Akzente setzten. Schon beim Stande von 8:2 (13.) hatte es HBV-Coach Svajunas Kairis satt und nahm eine Auszeit, die aber keine Wende im Spiel seiner Mannschaft zur Folge hatte. Den erfolgreichen Lauf des Gastgebers konnte er trotzdem nicht aufhalten. Vor allem Steven Just entdeckte bei seinen Abschlüssen jede Lücke, die ihm Torwart Rafal Grzybowski anbot. In der 18. Minute betrug der Vorsprung der Hausherren 6 Tore. Jenas kleines Fünkchen Hoffnung, das beim 15:9 (23.) noch glimmte, war spätestens durch den Dreierpack von Martin Danowski zum 18:10 in der 27. Minute erloschen.

Den erfolgreicheren Start in die zweite Spielhälfte hatten die Gäste, die in der 33. Minute den Rückstand auf 20:14 verkürzten. Danach zeigten die Köthener wie einfach, schnell und schön Handball sein kann. Trainer Martin Lux schickte jetzt Morten Haugaard Olesen für den verletzten Jakob Hensen auf die Spielmacherposition. Und der Däne erzielte bis zur 43. Minute fünf Tore. Während dieser Phase nahm Trainer Svajunas Kairis einen Torwartwechsel vor. Torge Dunst konnte aber auch keine Glanzpunkte setzen, weil die Köthener Schützen an diesem Abend ihr Visier gut eingestellt hatten. Und hinten bot Christian Kanzler, der in der 50. Minute einen Strafwurf von Richard Vagner abwehrte, weiterhin Qualitätsarbeit. Gleiches tat auch Leonard Serfas, der ihn danach ersetzte. Während die Gastgeber mit ihrem sicheren Vorsprung im Rücken geduldig auf ihre Chancen lauerten und in Steven Just, Tim Gmirek, Martin Danowski und Justin Milkow sichere Vollstrecker in den eigenen Reihen hatten, bauten die Gäste zunehmend ab und hatten in den letzten zehn Minuten des Spiels nur noch einen Schützen, der Espinal hieß. Ihm gelangen noch zwei Tore. Den letzten Treffer erzielte Tarek Jaidi zum umjubelten 40:28-Endstand.

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