Spielbericht vom 17.09.2022
Die HG 85 Köthen hat am Samstagabend beim HBV Jena ihr erstes Auswärtsspiel der neuen Saison klar gewonnen.

Ergebnis


21 : 29
HBV Jena 90 : HG 85 Köthen

Aufstellung


HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Leonard Serfas; Lukas Krug 7, Martin Danowski 6/3, Tom Groll 1, Morten Haugaard Olesen 1, Jakob Hensen 5, Tarek Jaidi, Tom Lüders 1, Justin Milkow 2, Steven Just 6

HBV Jena: Thomas Haugk, Torge Dunst; EIK Natzschka, Johannes Höpken 1, Jannick Möller 1, Luke Stricker, Matias Galán Garcia 5, Kevin Elsässer-Pech 5, Georg Missale 2, Quentin Graefe 1, Luis Maria De Goya Garbajo 6/3, Laszlo Buglyo, Felix Oelke, Martin Bielicki

Torschützen



Linksaußen Justin Milkow, der zwei Tore in diesem Match erzielte, wusste nach dem Spiel, welche Gründe es für den Sieg gab: "Es war ein souveräner Auftritt unserer Mannschaft, die eine geschlossene Leistung auch ohne zwei wichtige Leistungsträger wie Frank Grohmann und Sebastian Donath abgeliefert hat. Die Umstellung der Abwehr der Jenaer auf eine 5:1-Abwehr und die damit verbundene Aufholjagd bis zum 9:10 in der 24. Minute hat uns zunächst vor Probleme gestellt. Doch Jakob Hensen hat unser Spiel super gelenkt und uns damit wieder in die Erfolgspur bis zur Halbzeit gebracht. Wenngleich die Gastgeber bis zur 35. Minute sogar den Ausgleich erzielt haben, durch Zeitstrafen sind sie erneut selbst zu Schaden gekommen. Fünf Tore in Folge und eine gewisse Cleverness haben unsere Souveränität bei der 20:15-Führung wieder dokumentiert. Mit wenigen Fehlern und einer guten Chancenverwertung sowie einer Top-Leistung der Abwehr im Verbund mit Christian Kanzler und später mit Leonard Serfas, welche erneut ein super Rückhalt waren, haben uns den Doppelpunktgewinn gebracht."

Die Köthener Abwehr war erneut das Glanzstück der Mannschaft. Sie zwang die Zeissstäder häufig zu Abspielfehlern bzw. Fehlwürfen und wenn die HBV-Angreifer die Köthener Defensive überwunden hatten, dann war immer noch Christian Kanzler mit einer brillanten Leistung zur Stelle. Er erwischte, wie schon im Heimspiel gegen Glauchau, einen regelrechten Sahnetag und wurde zum mitentscheidenden Faktor in der Gäste-Defensive.

Aber den Doppelpunktgewinn sicherten sich die Bachstädter auch mit einer soliden Angriffsleistung. Lukas Krug (7), Martin Danowski (6/3), Steven Just (6) und Jakob Hensen (5) hatten den größten Anteil an der erzielten Torsumme. Kreisläufer Martin Danowski demonstrierte vom 7m-Strich diesmal seine Stärke und blieb bei drei Möglichkeiten, dreimal der Sieger. Auf kleinere Fehler im Abschluss fanden die Köthener fast immer die richtige Antwort. Dabei spielte das schnelle Rückzugsverhalten, das die Konter der Gäste ausbremste, eine wesentliche Rolle. Die Bachstädter gewährten dem Gastgeber über die gesamten 60 Minuten nicht eine einzige Führung und waren auch diesmal in der Lage, brenzlige Situationen mit ihrem Können zu meistern.

Lukas Krug eröffnete mit seinem Geschoss den Erfolgsweg. Christian Kanzler parierte vier Minuten später den ersten Strafwurf von Georg Missale. Bis zur 13. Minute (2:6) war die 4-Tore-Führung erzielt. In der 18. Minute stand es sogar 4:10. Doch die dann folgende Torflaute aufgrund der bereits erwähnten Abwehrumstellung der Zeissstädter gewährte bis zur 24. Minute das 9:10. Ein Treffer von Martin Danowski und ein zweiter gehaltener 7m von Christian Kanzler sowie Lukas Krugs und erneut Martin Danowskis Treffer sowie der von Jakob Hensen sicherten die 11:14-Halbzeitführung.

Als die Bachstädter wieder aus der Kabine zurückkehrten wurde es spannend, denn die Gastgeber holten auf und so stand es nach den ersten fünf Minuten 15:15. Doch die Führung ließen die Bachstädter nicht zu. In Überzahlsituation und auch bei personellem Gleichstand befeuerten fünf verschiedene Schützen in den Reihen der Gäste das HBV-Tor erfolgreich. In der 39. Minute stand es 15:20. Acht Minuten verhinderte die Köthener Defensive, dass die HBV-Angreifer zu einem Erfolgserlebnis kamen. Ab der 50. Minute (19:23) suchte die HG 85 die Entscheidung: Morten Olesen, Jakob Hensen und Lukas Krug führten die endgültige Entscheidung der Partie herbei. Das 19:26 (53.) war die Entscheidung.

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