Spielbericht vom 22.10.2022
Jakob Hensen, der Held des Spiels!

Ergebnis


28 : 29
NHV C Delitzsch : HG 85 Köthen

Aufstellung


N HVC Delitzsch: Max Neuhäuser, Vincent Bauer; Michael Günther 1/1, Daniel Sowada 1, Niklas Zierau, Maximilian Kalliske, Benedikt Schmidt 7/2, Thomas Oehlrich 2, Niklas Prautzsch 2, Yves Voigtländer, Vincent Viehweger 6, Niclas Reinhardt, Moritz Brodowski, Maximilian Amtsberg 8, Denny Alpers. Boris Teichert

HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Leonard Serfas; Lukas Krug 10, Martin Danowski 7/5, Tom Groll 1, Morten Haugaard Olesen 3, Jakob Hensen 4, Tarek Jaidi 1, Tom Lüders, Justin Milkow, Steven Just 2, Rene Uelsmann 1

Torschützen



Trainer Martin Lux seine Strategie ist bei den Sachsen diesmal voll aufgegangen.

Die HG 85 Köthen hat mit einer großartigen Kampfmoral und spielerischem Können beim N HVC Delitzsch mit dem 28:29 (15:15) beide Punkte gewonnen. Der Gastgeber erwies sich zwar als zäher Konkurrent, konnte aber den Doppelpunktgewinn der Bachstädter nicht verhindern. Jakob Hensen avancierte in letzter Sekunde mit dem Siegtreffer zum Helden des Spiels.

Dabei waren einige Faktoren für den Spielausgang wesentlich. Die benannte Steven Just nach dem Ende des Spiels: "Kampf, Moral und Biss waren unsere Trümpfe, die wir gegenüber dem Vorjahresergebnis, wo Delitzsch als glücklicher Punktgewinner vom Platz gegangen ist, diesmal in die Waagschale geworfen haben. Unsere Abwehr stand gut und hat aufopferungsvoll gefightet. Am Ende haben wir uns für die gezeigte Leistung mit dem Sieg belohnt. Beide Mannschaften haben sich alles abverlangt. Wir haben Delitzsch nicht in ihr Tempospiel kommen lassen und die schnelle Mitte wiederholt unterbunden. Es war ein starker Auftritt auch ohne Frank Grohmann und Sebastian Donath, die beide beruflich verhindert waren, aber mit Rene Uelsmann, der uns mit seiner Erfahrung sehr geholfen hat." Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragte Lukas Krug mit 10 Treffern heraus und Martin Danowski netzte alle 5 Gelegenheiten vom 7m-Strich effizient ein. Mit 7 /5 Treffern war er zweitbester Werfer seines Teams.

Er und Lukas Krug eröffneten den Torreigen zur 2:0-Führung für die Bachstädter. Die Sachsen waren erst in der 12. Minute durch das Tor von Maximilian Amtsberg, ihrem erfolgreichsten Werfer, zur 6:5-Führung in der Lage. In der 23. Minute führte Letzterer mit einem Doppelschlag seine Mannschaft zur 3-Tore-Führung (13:10). Doch die postwendend genommene Auszeit durch Martin Lux und die nachfolgend beratenen Spielzüge sorgten bis zur 28. Minute für den Ausgleich (14:14). Tom Groll, Martin Danowski per 7m, Rene Uelsmann und Morten Olesen waren die Vollstrecker. Lukas Krug sorgte mit seinem fünften Treffer zeitnah zum Pausenpfiff für das hoffnungsvolle 15:15. Danach ging es in die Halbzeitberatung.

Sechs Minuten nach Wiederbeginn war das Spiel immer noch ausgeglichen (18:18). Und weil in den weiteren sechs Minuten sich die Gäste eine Torflaute gönnten, marschierte Delitzsch auf 21:18 (42.) davon. Das dieser Vorteil nicht weiter ausgebaut wurde, verhinderte Trainer Martin Lux mit einer erneuten Auszeit, die zur Folge hatte, dass Jakob Hensen, Martin Danowski sowie Steven Just mit ihren erfolgreichen Abschlüssen wieder den Anschluss (22:21 (47.) herstellten. Mit einem erneuten Aufbäumen durch Maximilian Amtsberg führte der Gastgeber sieben Minuten vor Spielende 26:24. Doch in der verbliebenen Zeit bis zum Schlusspfiff fanden die Delitzscher nur noch zwei Lücken in der Abwehrwand der Gäste. Diese nutzten Michael Günther zum 27:26 (57.) und Benedikt Schmidt zum 28:28 (59.). Das Spiel war ein einzigartiger Kampf, ein Kopf-an-Kopf-Rennen, ein echter Krimi, den alle so erwartet hatten. In einer dritten Auszeit beriet Trainer Martin Lux mit seinen Spielern den Handlungsablauf, der mit dem finalen Wurf von Jakob Hensen zum 29:28 das Spiel entschied. Es war die zweite Heimniederlage, die die Sachsen verarbeiten müssen.

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Version 6.0 | Stand: 21.07.2019