Spielbericht vom 05.11.2022
31:25 gegen den HC Elbflorenz II: HG 85 Köthen bleibt dank einer Leistungssteigerung in den letzten dreizehn Minuten in der Erfolgsspur

Ergebnis


31 : 25
HG 85 Köthen : HC Elbflorenz II

Aufstellung


HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Leonard Serfas; Lukas Krug 6, Frank Grohmann 5, Martin Danowski 5, Tom Groll, Morten Haugaard Olesen, Jakob Hensen 4, Tarek Jaidi, Tom Lüders 1, Justin Milkow 2, Steven Just 8

HC Elbflorenz II: Tillmann Prager, Jakob Weinand 3, Magnus Mielchen, Timo Schwaiger 1, Maurice Niestroj, Jannik Dutschke, Jonas Schürer 1, Leon Burmeister 6, Luca Stolze 2/1, Robin Hoffmann 2, Philip Kryszon 8/3, Julio Wellner 1, Laurenz Bohner, Jannes Kreutz, Lukas Willkommen

Torschützen



Lukas Krug erzielt seinen 800. Treffer für die HG 85 Köthen

Mit einer Leistungssteigerung nach dem 21:22-Rückstand (47.) hielt sich die HG 85 Köthen auch im vierten Heimspiel der Saison gegen den HC Elbflorenz II schadlos und fuhr mit einem 31:25 (16:14)-Sieg weitere zwei Punkte ein. 6 erfolgreiche Abschlüsse genügten erneut Lukas Krug, um nach Steven Just (8) zum zweitbesten Schützen zu avancieren. Dabei war der 5. Treffer zum 19:17 (48.) sein insgesamt 800. Tor für die HG 85. Mit dieser magischen Zahl platziert er sich in der „Ewigen Bestenliste“ des Vereins auf Platz 6. Auf der anderen Seite war Kreisläufer Philip Kryszon mit 8/3 Toren der erfolgreichste Werfer.

Im ersten Durchgang sahen die Köthener Zuschauer ein Spiel, das der Gastgeber dominant gestaltete und dem HC keine Führung erlaubte. Doch im zweiten Abschnitt kam es zu einem Leistungsabfall, der den Gästen in der 47. Minute sogar die Führung erlaubte. Es sollte aber die einzige im Spielverlauf sein, denn sie war der Weckruf für den Tabellendritten, noch einmal die Kräfte zu bündeln und sich schließlich bis zum Schluss erwartungsgemäß zu behaupten. Am Ende kassierten die Elbestädter die sechste Niederlage am Stück.

Jakob Hensen war nach Spielende die Unzufriedenheit über jenen Teil des Spiels, der dem HC die Führung gewährte, anzusehen. Sein Urteil war fiel ungeschönt aus: "Wir haben die ersten 20 Minuten gut gespielt, aber zwischen der 20. und 40. Minute war unser Spiel einfach schlecht, durch vergebene Chancen und zu viele Fehler geprägt. Unsere Abwehr hatte da zu wenig Zugriff auf die HC-Werfer. Wir müssen uns bei "Hoffi"(Christian Kanzler) bedanken, dass wir nach dem Rückstand wieder zu Treffern gekommen sind, ansonsten wäre es eklig geworden."

Mit dem Anpfiff lief im Angriff der Hausherren alles optimal. Lukas Krug, Martin Danowski und Jakob Hensen sorgten für die schnelle 3:0-Führung, die ihre Basis in drei Paraden von Christian Kanzler hatte. Der Keeper des Gastgebers lieferte erneut eine tadellose Leistung ab. Mittelmann Jakob Hensen steuerte die Spielführung mit Übersicht und eigener Torgefahr. Das Kreisläuferspiel trug seine Früchte. Dresdens Trainer war unzufrieden und nahm bei drei Toren Rückstand (8:5) bereits in der 11. Spielminute seine erste Auszeit. Danach lief es auch nicht viel besser. Jedoch konnten seine Spieler bis zur Halbzeitpause auf zwei Tore den Abstand verkürzen.

Gleich mit dem Wiederanpfiff kam Steven Just wieder ins Rollen und traf präzise wie so oft an diesem Abend. Und Frank Grohmann erzielte als zweiter Schütze das 18:15. Doch plötzlich kam Sand in das Angriffsgetriebe der Hausherren. Seinen Mitspielern fehlten von ihren Positionen Mittel und Wege, um zum Torerfolg zu kommen. Aus HC-Sicht tat sich etwas auf der Anzeigetafel. Die Gäste aus Sachsen mit ihrer beweglichen, zumeist offensiv ausgerichteten Abwehr, ließen sich nicht so leicht abhängen. In der 46. Minute stand es 21:22! lm weiteren Spielverlauf wusste sich aber das Team von Martin Lux erfreulich zu steigern. Das HG 85 -Spiel lief wieder sicher und vor allem in der Vorwärtsbewegung zwingend erfolgreich. Frank Grohmann eröffnete einen 5:0-Lauf, den Justin Milkow zur 26:22-Führung (53.) abschloss. An der Torausbeute waren Jakob Hensen und Steven Just mitbeteiligt. Leon Burmeister unterbrach mit zwei Treffern den Torreigen des Gastgebers, der durch Tom Lüders, Martin Danowski und Frank Grohmann bis zum Endstand seine Fortsetzung nahm. Jetzt war auch die Köthener Deckung wieder koordiniert aktiv und hielt sich die Angreifer auf Distanz, half sich gegenseitig und machte die Wege zum Tor dicht. Und kam dennoch ein HC-Angreifer durch eine Lücke, meldete sich Christian Kanzler zum Dienst und schraubte sein Paradenkonto weiter hoch, um Gegentreffer zu verhindern. Der Köthener Schlussmann blieb mehrfach Sieger und dürfte damit den Frustfaktor der Sachsen erhöht haben. Plötzlich war, ob der kämpferisch untadeligen Trotzreaktion auf vorangegangene Versäumnisse, Stimmung unter dem Dach. In der Abwehr fehlte den Gästen die Konzentration, im Angriff nach dem über lange Zeit erfolgreich geführten Abnutzungskampf, die Kraft.

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Version 6.0 | Stand: 21.07.2019