Spielbericht vom 22.04.2023
Christian Kanzler - Garant des Sieges!

Ergebnis


23 : 20
HG 85 Köthen : HSG Freiberg

Aufstellung


HG 85: Christian Kanzler,Leonard Serfas , Morten Haugaard Olesen (DK) 3 , Justin Milkow , Tom Lüders, Steven Just 4 , Tarek Jaidi , Jakob Hensen 2, Tom Groll 1 , Frank Grohmann 5/) , Tim Gmirek, Sebastian Donath 1, Martin Danowski 7/2, Matej Konsel

HSG Freiberg: Filip Veverka, Tino Hensel, Pascál- M. Naumann, Marc Schreiber 1, Benjamin Wolf , Yannik Tischendorf 2, Michal Naimann 4, David Machacek 7/6, Dominik Gelnar, Ondrej Simunek 2, Jens Tieken 4, Nico Werner, Nico Bertus, Marek Gebhart, Paul Uhlemann

Torschützen



Der Tabellendritte HG 85 Köthen holte sich am Samstagabend im 13. Heimspiel der Saison mit dem 23:20 (11:11) - Sieg das nächste Punktepärchen gegen die HSG Freiberg.

Trainer Martin Lux musste dabei auf seinen Torjäger Lukas Krug verzichten, der sich im Punktspiel gegen Plauen-Oberlosa Knochen in der rechten Mittelhand gebrochen hatte und damit auch die nächsten Spiele nicht einsatzfähig ist. Keiner der Spieler, die ihn in diesem Spiel ersetzen mussten, kam auch nur annähernd an seine Durchsetzungsfähigkeit im linken Rückraum heran. Jakob Hensen erzielte zwei und Tom Lüders keinen Treffer von der Königsposition. In den Reihen der Gäste fehlte ihr Torjäger Nico Werner. Bei einem insgesamt wenig überzeugenden Auftritt des noch Tabellendritten überzeugten die beiden Schiedsrichterinnen Laura Drischmann und Vanessa Schuman durch Kommunikation, Sachlichkeit und Regelwerkkenntnisse.

Stärkste Akteure bei den Bachstädtern waren Torhüter Christian Kanzler (20 Paraden) und der siebenfache Torschütze Kreisläufer Martin Danowski. Auf Seiten der Sachsen wusste David Machacek mit 7/6 Toren vom 7m-Strich zu überzeugen.

Die HG 85 hatte Anwurf und ging mit Justin Milkow, Jakob Hensen, Tom Groll, Martin Danowski, Frank Grohmann und Steven Just in die erste Halbzeit. Zwischen den Pfosten stand Christian Kanzler. Nach exakt 37 gespielten Sekunden fiel der erste Treffer der Partie. Frank Grohmann platzierte den Ball im rechten oberen Toreck. Und Martin Danowski legte sogleich mit einem 7m-Tor zur 2:0-Führung nach. In der 9. Minute (4:2) scheiterte Nico Bertus von der 7m-Linie an Christian Kanzler. Eine siebenminütige Torflaute, in der sich der Gastgeber beim Auslassen bester Gelegenheiten präsentierte, glichen die Freiberger zunächst aus und zogen auf 4:6 (14.) davon. Fehlabspiele, zu hohe Anspiele, oder Fehlwürfe in den Reihen der Köthener prägten diesen Abschnitt, den Martin Lux mit einer Auszeit beenden wollte, was ihm auch gelang. Frank Grohmann (2) und Sebastian Donath stellten auf die 7:6-Führung, die aber durch Yannik Tischendorf wieder egalisiert wurde. Der 100. Saisontreffer von Steven Just brachte den Gastgeber wieder in Front und eine Glanzparade von Christian Kanzler schuf die Basis für den 9:7-Zwischenstand durch Tom Groll (21.). Bis zum Pausenpfiff schufen die Gäste mit ihrem kämpferischen Potenzial den Gleichstand.

In Halbzeit zwei lieferten sich beide Teams einen Schlagabtausch auf Augenhöhe, wobei Köthen die Nasenspitze immer leicht vorn behielt. Martin Lux stellte Morten Olesen für Justin Milkow auf den linken Flügel. Zwei Tore des Dänen und eins von Jakob Hensen zeigten nach vier Minuten auf der Anzeigetafel das 14:12 an. Vier verwandelte Strafwürfe in Folge (je zwei für jedes Team) glichen das Spiel erneut aus (14:14 /40.). Hüben wie drüben wurden zwar Torchancen herausgearbeitet, einzig das Spielgerät wollte nicht dort landen, wo man es gemeinhin haben wollte. In der 49. Minute stellte Keeper Christian Kanzler seine glänzende Tagesform erneut mit einer Glanztat unter Beweis als er eine sogenannte 100-Prozent-Chanc der Gäste entschärfte und zwei Minuten später einen zweiten 7m, den David Machacek abfeuerte, wirkungslos machte. Leider war diese Glanzleistung kein Wecksignal, das Spiel vorn nun erfolgreicher zu gestalten, denn die Freiberger blieben, ob der ungenutzten herausgespielten Möglichkeiten des Tabellendritten, weiter dran und hofften mit dem Treffer von Marc Schreiber zwei Minuten vor Schluss zum 21:20 noch auf Zählbares. Diese Hoffnung zerstörten Jakob Hensen und Morten Olesen mit ihren Treffern dann doch noch zum Sieg, der hart erkämpft werden musste. Eine mitreißende Partie war es auch angesichts dieses unterhaltsamen Spielabschnitts nicht.

von drh.
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Version 6.0 | Stand: 21.07.2019