Spielbericht vom 10.09.2022
Glanzvolle Abwehr der Bachstädter garantiert 1. Punktspielerfolg

Ergebnis


24 : 19
HG 85 Köthen : HC Glauchau-Meerane

Aufstellung


HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Leonard Serfas; Lukas Krug 7, Frank Grohmann 5/3, Martin Danowski 5/3, Tom Groll 1, Sebastian Donath, Morten Haugaard Olesen, Jakob Hensen 1, Tarek Jaidi, Tom Lüders, Justin Milkow 1, Steven Just 4

HC Glauchau-Meerane: Ludek Kylisek, Philipp Seidemann; Sebastian Poppitz 5, Christian Döhler 3/3, Christian Staude, Tobias Piller, Vaclav Klimt, Lukas Zauber 2, Stefan Staude 3, Alexander Pfeil 3, Hagen Ludwig, Tim Esche 1, Franz Schmidt 2

Torschützen



Torschützenkönig der vorjährigen Saison Vaclav Klimt wirkungsvoll ausgeschaltet.

Die HG 85 Köthen hat am Samstagabend ihr Versprechen, mit einem Sieg gegen den HC Glauchau-Meerane in die neue Saison zu starten, mit einer glanzvollen Abwehrleistung eingehalten. Dies bestätigten nach Spielende Neuzugang Sebastian Donath und Torhüter Leonard Serfas in ihrer Spielbilanz. "Es war die Abwehrleistung und die von Torhüter Christian Kanzler. Vorne haben wir auch schönen Handball gespielt, aber noch klare Chancen ausgelassen", fasste der Torhüter zusammen. Und Sebastian Donath bestätigte die Bilanz: "Torhüter und Abwehr haben zum Auftakt gestimmt. Ich hätte mir noch ein paar erfolgreiche Konter gewünscht. Die Absprachen haben gut funktioniert und wir haben auch kämpferisch überzeugt." Der vorjährige Vize-Meister führte bei seinem überzeugenden 24:19 (11:8) - Sieg zeitweise mit 9 Toren und ließ noch weitere Gelegenheiten zur Vergrößerung des Vorsprunges ungenutzt. Er erwischte einen starken Start in die Partie, während die Sachsen sowohl im Angriff als auch in der Abwehr nicht ins Spiel fanden. Beim Rückstand von 6:1 fühlte sich Trainer David Kylisek bereits in Spielminute zehn zur ersten Auszeit gezwungen, um die Schwächephase seiner Mannschaft zu stoppen. Je ein Treffer von Martin Danowski, Lukas Krug, Steven Just, Justin Milkow, erneut Martin Danowski und Jakob Hensen waren der Anlass, um den Fehlstart seines Teams zu korrigieren, was aber nicht gelang. Die taktische Maßnahme von Trainer Martin Lux, Glauchaus Torgaranten Vaclav Klimt durch Tarek Jaidi in Manndeckung zu nehmen, ging voll auf, war ein probates Mittel, die Torgefahr der Gäste zu schwächen. Erst eine siebenminütige Torflaute der Bachstädter nutzten die Gäste, um den Vorsprung des Gastgebers bis auf einen Treffer abzuschmelzen (8:7 /23.). Daran hatte auch die Einwechslung von der Torhüterneuverpflichtung Philipp Seidemann für Ludek Kylisek ihren Anteil. Doch genau dann, wenn es spannend zu werden drohte, wusste der Gastgeber seine Stärken auszuspielen. Treffer von Steven Just, Tom Groll und Lukas Krug verhinderten, dass die Sachsen ausgleichen bzw. die Führung übernehmen konnten. So wechselte man beim Stand von 11:8 die Seiten.

Nach dem Treffer von Alexander Pfeil zum 11:9 war es Martin Danowski, der am Kreis diesmal für ständige Gefahr sorgte. Er sicherte mit einem verwandelten 7m wieder die 3-Tore-Führung (12:9 /33.) und Lukas Krug sorgte mit einem Dreierpack für die 5-Tore-Führung, die wiederum Martin Danowski per Strafwurf, Steven Just sowie Lukas Krug zur 8-Tore-Führung (18:10 / 40.) vorentscheidend ausbauten. Dabei halfen ihnen zwei Zeitstrafen in den Reihen der Gäste (Christian Staude und Tim Esche). In diesem Zeitraum ergaben sich für die Gäste erwartungsgemäß zu wenig Balleroberungen, weil die Abwehr der Köthener immer stabiler agierte und einige Paraden von Keeper Christian Kanzler einen guten Rückhalt lieferten. Vaclav Klimt fand bei seinen Würfen mehrfach in Christian Kanzler seinen Meister. Zwangsläufig wurde er von Trainer David Kylisek auf die Bank beordert. Überhaupt wurden im Angriff die Sachsen von der HG 85-Abwehr oft dazu gezwungen, aus der Ferne zu werfen, was den Schwierigkeitsgrad, zum Erfolg zu kommen erhöhte und nicht immer zum Erfolg führte. Eine weitere Auszeit der Gäste (49.) änderte nichts an den Machtverhältnissen.

Beim Gastgeber sorgte in den letzten zehn Minuten Frank Grohmann immer wieder für Gefahr. Er hämmerte in der 49. und 51. Minute zwei Strafwürfe in das Gehäuse der Sachsen und brillierte mit einem Treffer, den er aus der vollen Drehung in die Maschen zum 24:17 (55.) schmetterte. Leonard Serfas wies zeitnah nach, dass er auch Strafwürfe parieren kann. Christian Döhler war in der 56. Minute vom Strich der Verlierer. Der Sieg des Gastgebers geriet in Halbzeit zwei zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Am Ende setzte es für die Gäste verdientermaßen eine Niederlage.

Erfreulich in dieser insgesamt fairen Partie war, dass die Schiedsrichter Max Töpfer und Eligiusz Baier den Spielfluss mit ihren Entscheidungen nicht beeinträchtigten und Übersicht sowie Souveränität zur Grundlage ihrer Entscheidungen machten.

von drh.
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Version 6.0 | Stand: 21.07.2019