Ergebnis
37 : 33
HG 85 Köthen : HC Einheit Plauen
Aufstellung
HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Leonard Serfas, Johann Schütte; Benet Fenyö 4, Lukas Krug 5, Tim Gmirek 1, Frank Grohmann 4/2, Moritz Brodowski 1, Laurenz Brodowski, Justin Milkow 3, Jakob Hensen 4, Yasin Jaidi 7, Steven Just 7
HC Einheit Plauen: Jan Misar, Felix Neef; Florian Wokan 6, Maximilian Krüger 3, Petr Linhart 6/1, Vaclav Kotesovec, Michal Maxim Bednarik 6, Jan Kacin 4, Petr Jahn 1, David Zbiral 6, Jakub Sira, Adam Janasek, David Machacek 1
Verdienter Heimsieg sichert 7. Tabellenplatz
Kein Sieger glaubt an den Zufall und der war es am Samstagabend in der Heinz-Fricke-Sporthalle aus der Sicht der HG 85 Köthen auch nicht, denn Trainer Martin Lux hatte seine Mannschaft mit der erfolgreicherer Spielkonzeption vorbereitet. Seine Mannschaft setzte sie mit zeitweiligem Glanz und effektiven Spielzügen um. Es war gegen die Spitzenstädter aus Plauen im 17. Match gegeneinander der 13. Sieg. Das 37:33 (20:18) befördert die HG 85 Köthen auf den 7. Tabellenplatz in der Regionalliga Mitteldeutschland.
Die Zuschauer sahen den Ehrgeiz jedes Spielers und die Harmonie der Mannschaft über die fast komplette Distanz. Die ganze Mannschaft spielte wie ein Orchester, mit weniger falschen Tönen als in den zurückliegenden Spielen. Dies bestätigte auch Spielmacher Benet Fenyö nach Spielende: "Wir haben es geschafft, die Fehler, die wir gegen Freiberg und eigentlich schon die ganze Saison gemacht haben, zu vermindern und die offensive Abwehr der Gäste in Bewegung zu setzen, sodass wir Lücken zum Wurf hatten. In der zweiten Halbzeit hat sich unsere Abwehr, inklusive Christian Kanzler im Tor, deutlich gesteigert. Am Ende haben wir den Gästen noch ein paar Tore überlassen, die aber unseren Sieg nicht beeinträchtigt haben."
Martin Lux setzte nach der ausgeglichenen ersten Spielhälfte auf kompakte Defensive und Konter wie Florettstiche. Für letztere hatte er Justin Milkow und Steven Just auf den Außenbahnen zur Verfügung. Auch von den Halbpositionen und der Mitte drohte den Gästen ständige Gefahr. Die HG 85 drückte unentwegt auf die Tube, bolzte Tempo und zwang den Gästen ihr Spiel auf. Mit nachlassenden Kräften beim Gegner beantwortete sie das jetzt zu fehlerhafte Spiel der Spitzenstädter, das den Zuschauern in der Heinz-Fricke-Sporthalle viel Vergnügen bereitete, in der 52. Minute mit der 8-Tore-Führung (34:26). Die danach folgenden Aktionen der Gäste waren nur ein Strohfeuer, dass die Bachstädter mit ihrem enormen Kampfgeist und erfolgreichen Passspiel wieder schnell löschten. Der Motor der HG 85 geriet in dieser kritischen Phase des Spiels nicht ins Stocken. Zwei parierte Strafwürfe lockten den berechtigten Beifall der Zuschauer heraus: Den ersten in der 41. Minute von Petr Linhart geworfene Ball parierte Christian Kanzler. Den zweiten Versuch vom 7m-Strich machte Johann Schütte in der 57. Minute zunichte. Petr Jahn war der erfolglose Schütze.
Autor: drh