Spielbericht vom 31.01.2026
HG 85 Köthen schickt den HC Aschersleben noch tiefer in den Abstiegsgrund

Ergebnis


27 : 32
HC Aschersleben Alligators : HG 85 Köthen

Aufstellung


HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Leonard Serfas, Johann Schütte; Benet Fenyö 1, Lukas Krug 8, Tim Gmirek 1, Frank Grohmann 3/1, Moritz Brodowski 2, Laurenz Brodowski, Justin Milkow 3, Jakob Hensen 3, Yasin Jaidi 3, Steven Just 7

HC Aschersleben: Moritz Malig; Leon Klug, Pit Seifert 4, Noah Balint 3, Ole Schreier 5, Justin Thäder, Paul Hoffmann, Florian Nupnau 1, Chris Hoffmann 1, Jakob Völksch 2, Frank Seifert 6, Jannik Fohrer, Andre Filippov 5, Florian Laue

Torschützen



Die HG 85 Köthen hat am Samstagabend beim HC Aschersleben im 24. Aufeinandertreffen einen weiteren Sieg eingefahren. Das 27:32 (14:19) stabilisiert der Lux-Sieben den 6. Platz in der Tabelle. Bis auf Laurenz Brodowski steuerten alle Feldspieler als Schützen ihren Beitrag zum hochverdienten Sieg bei. Der HC Aschersleben bestritt diese faire Partie ohne Andreas Rojewski, Alexander Weber und Mantas Gudonis. Bei den Gästen lief Frank Grohmann, beruflich bedingt, erst in der zweiten Halbzeit auf.

Die mitgereisten Fans wurden von ihrer Mannschaft nicht enttäuscht. In der ersten Halbzeit legte sie mit ihrem ideenreichen Angriffsspiel, inszeniert durch Benet Fenyö und Jakob Hensen, und ihrer kompromisslosen Deckungsarbeit bereits den Grundstein. Christian Kanzler und Leonard Serfas hatten ihren Anteil im Stabilitätsgefüge der Abwehr. Die erfolgreichsten Werfer der Gäste waren Lukas Krug (8) und Steven Just (7). Letzter begründete den 2-Punkte-Gewinn nach Spielende: "Wir haben mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung das Spiel über die komplette Spielzeit kontrolliert und dabei unseren Spielplan konsequent umgesetzt und uns von Nickligkeiten des HC nicht abbringen lassen. Die Fehler, die der Gastgeber bei der Aufholjagd gemacht hat, haben uns in die Karten gespielt."

Das Trainergespann Martin Lux / Mario Schimmelpfennig hatte die Spieler vor einer Unterschätzung des Abstiegskandidaten gewarnt und ihre Schützlinge nahmen das ernst und besannen sich auf ihre eigenen Stärken. Bereits in der ersten Halbzeit begegneten die Gäste der 5:1-Deckungsvariante des HC, die primär auf den torgefährlichen Yasin Jaidi ausgerichtet war, mit klugen und erfolgreichen Lösungen. Die Bachstädter erfreuten ihren Anhang mit sehenswerten Angriffen. In der 24. Minute stand es 10:15. Dieser Vorsprung wurde mit in die Halbzeitpause genommen. In den absolvierten 30 Minuten sahen die Zuschauer auf beiden Seiten keinen Strafwurf.

In der 2. Halbzeit stellte der Gastgeber seine Abwehr defensiver (6:0) ein. Erster Schütze des Gastgebers war Yasin Jaidi (16:20). Knapp wurde es in der 43. Minute als Andrej Filippov mit zwei Treffern auf 21:23 stellte. In der Folge fanden Lukas Krug mit drei und Steven Just einem Treffer immer wieder Lücken im Ascherslebener Wall, dem es an Stabilität fehlte. Der Grohmann-Treffer zum 23:28 (52.) zerstörte endgültig die Hingabe und Hoffnung des Absteigers, dem Spiel noch eine Wende zu geben. Die Köthener präsentierten sich bis zum Schlusspfiff als die spielerisch bessere und somit erfolgreichere Mannschaft.

Die HC-Spieler, schwer enttäuscht vom Nackenschlag, saßen auf dem Parkett und sahen den jubelnden Bachstädtern zu, wie diese Freudentänze vorführten. Überglücklich genossen sie die Ovationen der mitgereisten Fans.

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Version 6.0 | Stand: 21.07.2019