Ergebnis
31 : 32
HG 85 Köthen : NHV C Delitzsch
Aufstellung
HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Leonard Serfas, Johann Schütte; Benet Fenyö 1, Lukas Krug 7, Tim Gmirek, Frank Grohmann 3, Moritz Brodowski 4, Jan-Malte Matz 3, Jakob Hensen 1, Yasin Jaidi 5, Steven Just 4, Ludwig Schütte 3
NHV C Delitzsch: Max Neuhäuser, Denny Alpers; Niklas Seifert 3, Maximilian Amtsberg 4, Niklas Prautzsch 2, Dominik Eckart 5, Martin Gabriel Bielicki, Jacob Birke, Benedikt Schmidt, Thomas Oehlrich 2, Jacob Griehl 6/3, Niclas Reinhardt 3, Tom Hanner 7
HG 85 fordert Spitzenreiter trotz Rückschlägen heraus
Am Freitagabend stand ein HG 85 Team auf der Platte, das mit Herzblut und kämpferischem Engagement ihrer Freizeitarbeit nachging und dem Spitzenreiter gehörig zusetzte. Dabei war aber nicht zu übersehen, dass die Zahl der technischen Fehler, die mangelhafte 7m-Quote und die unausgewogene schwache Leistung der Schiedsrichter Arthur Punte und Nico Lippoldes einen Punktgewinn nicht ermöglichte. Überschattet wurde die Partie durch eine schwere Knieverletzung von Jan-Malte Matz (17.), der bis zur 13. Minute bereits drei Tore erzielt hatte.
Das erste Tor des Gastgebers erzielte Jan-Malte Matz, der für den verletzten Justin Milkow im Aufgebot stand. Danach ließ der Gastgeber einige Chancen ungenutzt und öffnete das Tor für die Gäste, die zielgerichtet durchliefen und in der 8. Minute 8:2 führten. In diesem Zeitfenster ließ Frank Grohmann den ersten Strafwurf ungenutzt. Beim Stand von 5:11(16.) beorderte Trainer Martin Lux Benet Fenyö für Jakob Hensen auf die Spielmacherposition. Steven Just nutzte das erste Zuspiel von Benet Fenyö zum 6:11. Danach zog sich Jan-Malte Matz bei einem Konter die Knieverletzung zu. Die Bachstädter ließen sich von diesem Malheur nicht entmutigen und schalteten von erfolgreicher Abwehr auf Angriff. In der 22. Minute waren sie durch die qualifizierte Spielführung von Benet Fenyö und die Treffer von Steven Just (2), Lukas Krug (1), Moritz Brodowski (2) und Yasin Jaidi (1) auf Augenhöhe (13.13). Auch Christain Kanzler hatte mit 4 Paraden seinen Anteil an diesem Gleichstand. Die Souveränität im Spiel zurückzuholen, bereitete dem aktuellen Spitzenreiter einige Mühe, jedoch stand es zur Halbzeit 15:18. Yasin Jaidi brachte in der letzten Minute der ersten Hälfte den zweiten Strafwurf nicht im Tor der Gäste unter.
Im zweiten Durchgang deutete sich an, dass an diesem Tage Sand im Getriebe des Tabellenersten knirschte. Es fehlte ab und an die Präzision bei den Ballpassagen und beim Abschluss. Der Gastgeber gewährte nach dem Ausgleichtreffer von Ludwig Schütte (26:26 /49.) den Sachsen zwischenzeitlich noch einmal eine 3-Tore-Führung (26:29). Durch 4 Treffer von Yasin Jaidi, der zeitweise unglücklich agierte und ein weiteres Tor von Ludwig Schütte erhielt sich der Gastgeber die Chance zur Punkteteilung. Auf dem Weg dazu unterließen die Schiedsrichter eine Bestrafung eines Delitzscher Spielers, der Tim Gmirek bei einer Abwehraktion im Gesicht traf und gewährten dem Gastgeber so bei der angeordneten Manndeckung keinen Vorteil. So endete das spannende Kopf-an-Kopf-Rennen mit einem schmeichelhaften Sieg des Tabellenersten. Die Bachstädter ließen nichts unversucht, den Favoriten-Motor zum Stottern zu bringen, aber ihre Mittel reichten nicht, um wenigstens ein Unentschieden zu erzwingen.