Spielbericht vom 11.04.2026
Auswärtssieg stabilisiert Tabellenplatz 5

Ergebnis


26 : 33
HC Glauchau-Meerane : HG 85 Köthen

Aufstellung


HG 85 Köthen: HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Leonard Serfas, Johann Schütte; Benet Fenyö 2, Lukas Krug 4, Tim Gmirek 5, Frank Grohmann 7/2, Moritz Brodowski 2, Henning Rosenkranz 2, Yasin Jaidi 7/2, Steven Just 3, Tarek Jaidi 1

HC Glauchau-Meerane: Ludek Kylisek, Thomas Poschbeck; Sebastian Poppitz 4, Theo Cal, Hagen Ludwig 5, Christian Döhler 5/5, Nico Cornelius 3, Tobias Piller 2, Jannes Kreutz 4, Oleh Ivanchenko 1, Pascal-Maxim Naumann, Lukas Huber, Jonas Schürer 2, Lukas Rülke, Tim Drechsel

Torschützen



Am frühen Samstagabend gewann die HG 85 Köthen in der Sachsenlandhalle Glauchau auch das Rückspiel gegen den vom Abstieg bedrohten HC Glauchau-Meerane 26:33 (13:17). Die Gastgeber standen nach der Heimniederlage gegen den SV G-W Wittenberg-P. unter großen Druck, dieses so wichtige Spiel vor heimischer Kulisse gewinnen zu müssen. Daraus wurde nichts. Konzentriert und offensichtlich optimal vorbereitet ans Werk gehend, ließ die HG 85 die hoffnungslos unterlegenen Gäste ein ums andere Mal ins Leere laufen und brillierte beim 10. Auftritt in der Sachsenlandhalle mit dem 4. Pflichtspielsieg in dieser Spielstätte.

Mannschaftskapitän Christian Kanzler, der in diesem Spiel nicht zum Einsatz kam, nannte nach Spielende die Gründe für die Niederlage der Sachsen: "Wir haben gewonnen, weil wir ab der 15. Minute die Führung übernommen und diese zielstrebig mit unserem produktiven Spiel ausgebaut und den eindeutigen Vorsprung souverän verteidigt haben. Großen Anteil an diesem erfolgreichen Spiel hatte Frank Grohmann, der ein überragendes Spiel abgeliefert hat und der wegen einer angeblich verbalen Unsportlichkeit gegenüber einem Zeitnehmer die "Blaue Karte" erhielt. Erfreulich war, dass Yasin Jaidi mit seiner ebenso glänzenden Leistung die Personallücke makellos ersetzen konnte. Seine erfolgreichen Aktionen in der Abwehr waren die Grundlage für Konter, die er selbst zu Toren umgemünzt oder zu erfolgreichen Anspielen verwertet hat. Das war nicht einfach, weil Glauchau robust zu Werke gegangen ist. Der rechte Rückraum bei uns war heute die "Schokoladenseite", die wir dem Gegner gezeigt haben. Aber auch die anderen Mannschaftskameraden haben sich prächtig in das Erfolgskonzept eingebunden. Gefreut habe ich mich über die Leistung von Johann Schütte, Tim Gmirek und Henning Rosenkranz, die unser Spiel erfolgreich mitgestaltet haben. Das Auftreten unserer Mannschaft hat gezeigt, wir sind weiter gereift."

Nach einem etwas holprigen Auftakt machten die Köthener den Ball zum schnellsten Mitspieler, strahlten von allen Positionen Torgefahr aus und führten nach elf Minuten erstmalig (4:5). Jannes Kreutz glich für den Gastgeber in der 15. Minute letztmalig aus (6.6). Danach kombinierten die Gäste erfolgreich und beherrschten ab der 16. Minute die Begegnung. Schon jetzt war sichtbar, dass der Tabellenfünfte den Wissensvorsprung aus der Videoanalyse über das Glauchauer Spielsystem erfolgreich nutzen konnte. Beim 11:12 (24.) nahm Martin Lux eine Auszeit mit dem Ziel, wieder Distanz gewinnen, den Gegner aus dem Rhythmus bringen. Die Rechnung ging auf. Zuerst traf Lukas Krug und dann warf Kreisläufer Hennig Rosenkranz in seinem ersten Spiel in der 1. Männermannschaft sein erstes Tor, dass seine Mitspieler mit bejubelten. Den Schlusspunkt der ersten 30 Minuten setzte Yasin Jaidi mit einem Doppelpack zur hoffnungsvollen 13:17-Halbzeitführung.

Nach der Pause nahmen die Bachstädter gleich wieder den Schwung auf, der ihnen zu Spielvorteilen verhalf. Tim Gmirek und Yasin Jaidi vergrößerten den Vorsprung innerhalb einer Minute auf 13:19. Den Vorsprung bauten Frank Grohmann, Moritz Brodowski und Steven Just bis zur 37. Minute auf 16:24 aus. Dieser Tiefpunkt in den Reihen des Gastgebers veranlasste Trainer Oliver Pflug zu einer Auszeit, die zwar eine Verkürzung des Abstandes (18:24) brachte, aber keine Wende. Danach erhielt Frank Grohmann die bereits erwähnte Bestrafung, die die Gäste nicht von ihrem erfolgreichen Weg abbrachten, weil Lukas Krug und Tim Gmirek zum 20:26) trafen. Ab der 52. Minute (24:28) ging allmählich das Licht in den Reihen des Gastgebers aus. Die Gäste marschierten unaufhaltsam und souverän durch den Triumphbogen auf Platz 5 der Tabelle, wo sie zu Beginn des Spiels schon standen. Sowohl das Angriffs- als auch Abwehrkonzept war vollends aufgegangen. Nur der Kräftehaushalt war defizitär belastet.

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Version 6.0 | Stand: 21.07.2019