Spielbericht vom 18.04.2026
Das war Handball, der begeisterte und die gestiegene Spielqualität der Bachstädter eindrucksvoll bestätigte.

Ergebnis


28 : 26
HG 85 Köthen : SG Pirna-Heidenau

Aufstellung


HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Leonard Serfas, Johann Schütte; Benet Fenyö 3, Lukas Krug 3, Tim Gmirek, Moritz Brodowski 1, Jakob Hensen 4, Yasin Jaidi 8/3, Steven Just 7/2, Ludwig Schütte, Henning Rosenkranz, Justin Milkow 1, Tarek Jaidi 1

SG Pirna-Heidenau: Philipp Ihl, Luka Willkommen; Christian Möbius, Szymon Radny 1, Jovan Talevski 2, Anton Punte 3, Tom Tempel 2, Ben-Elias Brucker 4, Torsten Schneider, Richard Zinke, Richard Wilga 3, Caspar Jacob, Darko Milenkovic 1, Ivan Kucharik 9/3, Vaclav Klimt 1

Torschützen



Die HG 85 Köthen hat am Samstagabend nach einem 6-Tore-Rückstand (14.) mit dem 28:26 (13:12)-Sieg erneut bewiesen, dass die Heinz-Fricke-Sporthalle für die SG Pirna-Heidenau eine schwer einzunehmende Festung ist. Sie hat das mit 6 Gäste-Zeitstrafen gespickte Duell in einer Art und Weise bestritten, das die Zuschauer begeistert haben dürfte. Mit diesem Erfolg ist der Gastgeber aufgrund des besseren Torverhältnisses bei Punktgleichheit in der Tabelle auf Rang 4 geklettert und hat die Sachsen hinter sich gelassen.

Leider konnten die Schiedsrichter Laura Drischmann und Andre Schweiger über die kompletten 60 Minuten das Spiel nicht beruhigen, weil sie die raue Gangart der Sachsen nicht zum richtigen Zeitpunkt mit dem erforderlichen Strafmaß sanktionierten. Die Rote Karte, die sich der Abwehrchef Torsten Schneider in der 50. Minute einhandelte, hätte ob seiner rauen Gangart schon eher gezeigt werden müssen.

Benet Fenyö, der in dieser Woche nach einem Infekt nur das Abschlusstraining mit absolviert hatte und nach Spielende kundtat, dass er unbedingt seiner Mannschaft helfen wollte, wies mit seinen Anspielen und drei Treffern eindrucksvoll nach, wie wertvoll seine Spielideen für sein Team sind. Sein Fazit: "Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung, mit der wir den verdienten Sieg eingefahren haben."

Martin Lux hatte innerhalb der Woche viel zu tüfteln, um ein Rezept für diesen angestrebten Erfolg zu mixen. Aus seiner Taktik-Küche roch es zwar im ersten Durchgang noch nicht nach Erfolg, weil seine Mannschaft in den ersten 12. Minuten nur ein Tor durch Moritz Brodowski (1:2 /5.). erzielte, die Gäste hingegen sieben. Dass sich die dunklen Wolken schon kurz vor der Pause lichteten, lag zum einen an einer stark verbesserten Abwehr und zum anderen an der Steigerung von Yasin Jaidi und Steven Just.

Im zweiten Durchgang egalisierten die Gäste letztmalig in der 42. Minute (18:18) den Spielstand. Danach trumpften die Bachstädter gehörig auf und führten in der 44. Minute 21:18. Der Aufbau des kleinen Tore-Polsters begann bei einem sehr guten Leonard Serfas (16 Paraden) und setzte sich in der Deckung wie Vorwärtsbewegung mit gekonntem Kreuzen, guten Anspielen und hohem Tempo sowie erfolgreichen Abschlüssen fort.

Zudem wurden nach der Roten Karte gegen Torsten Schneider in der 50. Minute die Abwehrlücken bei den Sachsen größer. In die stießen jetzt im richtigen Moment körperbetont Benet Fenyö (23:21), Yasin Jaidi (24:22 und 26:24) sowie Lukas Krug (27:25) und mit einer weiteren Glanzleistung noch einmal Benet Fenyö zum finalen 28.Treffer.

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Version 6.0 | Stand: 21.07.2019