Spielbericht vom 13.09.2026
Christian Kanzlers Jubiläumsglanz und Yasin Jaidis 14‑Tore‑Show festigt Rang zwei in der Tabelle

Ergebnis


32 : 37
SV G-W Wittenberg-Piesteritz : HG 85 Köthen

Aufstellung


HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Leonard Serfas, Johann Schütte; Benet Fenyö 5, Lukas Krug 2, Tim Gmirek 1, Moritz Brodowski 1, Josias Liehr 1, Jakob Hensen, Yasin Jaidi 14/8, Tarek Jaidi, Steven Just 9, Ludwig Schütte 1, Justin Milkow 3, Henning Rosenkranz

SV G-W Wittenberg/P.: Ole Jähnke, Tom Diestelberg, Ole Schulz 4, William Bank, Noah Dubro 3, Oskar Giese, Philipp Gehlert 2, Vaclav Klimt 7, Krzysztof Bielec 2, Jakub Robert Janus 1, Luca Löbel 1, Jeremy Matysiak 4, Alex Nemeth 5/3

Torschützen



Mit dem 37:32 (21:16) - Sieg über den SV G-W Wittenberg-P. behauptet die HG 85 Köthen am Sonntagnachmittag ihren 2. Tabellenrang.

"Spieler des Spiels" Christian Kanzler, der zugleich sein 200.Punktspiel absolvierte, war nach dem Spiel mit seinem Auftritt und dem seiner Mannschaft hoch zufrieden: "Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. So haben wir das Tempo der Wittenberger gut unterbunden und uns viele Bälle aus ihrem Kombinationsspiel erobert. Dabei hat Bennet Fenyö das Spiel als Regisseur sehr gut organisiert und Yasin Yaidi brillierte mit seinen 14 Treffern. Trotz der Roten Karte gegen Steven Just haben wir unser Spiel erfolgreich fortgesetzt. Nachdem Bennet Fenyö aufgrund einer Knieverletzung nicht mehr spielen konnte, kam ein Bruch in unser Spiel, der aber keine negativen Folgen für uns hatte."

Bis sich die Anspannung der Gäste in Erleichterung auflöste (5:8 / 14.), war es zunächst ein schwieriger Weg. Diese 3-Tore-Führung baute der überragende Yasin Jaidi mit einem Doppelschlag auf einen 5-Tore-Vorsprung (10:15) in der 23. Minute aus. Zu diesem Zeitpunkt dominierte in den Reihen der Bachstädter Leidenschaft. Einer kämpfte für den anderen, sprang ein, wenn sich Lücken in der Abwehr auftaten, warf sich im Angriff in die Bresche für eine gute Wurfposition des Nebenmannes. Bis zur Halbzeit blieb der Vorsprung unangefochten bestehen. Es zeigte sich, dass eine gute Abwehr auch die Gelegenheit zu Kontern gibt. Und diese nutzten die Bachstädter ein ums andere Mal. Dazu kam, dass sich Benet Fenyö erneut auf der Regieposition zum großen Antreiber aufschwang. Die Wittenberger hatten nur Kampf und Willen entgegenzusetzen, was an diesem Tag nicht ausreichte.

Mit zunehmender Spielzeit verloren sie allmählich die Kontrolle über das Spiel. Auf der anderen Seite fanden die Bachstädter immer besser in die Partie. Der Sicherheit von Yasin Jaidi beim Siebenmeter und den Paraden von Christian Kanzler war es zu verdanken, dass die HG 85 auch im 2. Durchgang nicht aus der Erfolgsspur kam. Die Last des Torewerfens wurde auf viele Schultern verteilt. Dabei stach Steven Just mit 4 seiner insgesamt 9 Tore heraus. Die Rote Karte gegen den Rechtsaußen war kein grobes Foul, das zu keiner Sperre im nächsten Spiel gegen Oebisfelde zur Folge hat.

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Version 6.0 | Stand: 21.07.2019