Spielbericht vom 05.09.2026
2. Sieg in Folge garantiert den 1. Tabellenplatz

Ergebnis


30 : 28
HG 85 Köthen : SC DHfK Leipzig II

Aufstellung


HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Leonard Serfas, Johann Schütte; Benet Fenyö 6, Lukas Krug 4, Tim Gmirek 2, Frank Grohmann 1/1, Moritz Brodowski 3, Josias Liehr, Yasin Jaidi 8/3, Tarek Jaidi, Steven Just 3, Ludwig Schütte, Justin Milkow 3, Henning Rosenkranz SC DHfK Leipzig II: Albert Faske 2, Louis Häfner, Felix Leon Illge 3/3, Daniel Guretzky, Nils Zimmermann 3, Janne Potschies, Bela Schäfer, Pelle Schneider, Franz Stolle 3, Albert Sandeck 5, Marco Schmuck 5, Mads Grunow 6, Jeron Busch 1, Lukas Greiner

Torschützen



Die HG 85 Köthen hat am Freitagabend in ihrem ersten Heimpunktspiel der neuen Handballsaison 2026/27 gegen den SC DHfK Leipzig II mit dem 30: 28 (13:11) zwei weitere Punkte ihrem Konto zugefügt und den 1. Platz in der Tabelle erklettert. Die Bachstädter nutzten die faire Vorstellung trotz einiger Stolpersteine mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu einem Sieg des Willens.

Wie erwartet, war diese Herausforderung aufgrund des Alters der Gästemannschaft von hohem Tempo, mutigen Aktionen und unberechenbaren Spielphasen geprägt. Der Gastgeber, der die ersten sieben Minuten total verschlief, begegnete mit zunehmender Spieldauer diesen Tugenden des Gastes mit Routine, Abgeklärtheit und körperlicher Präsenz. Diese Mischung bot den zahlreichen Zuschauern ein intensives Handballspiel. Die HG 85 schaffte den Erfolg unter anderem deshalb, weil die Mannschaft in der Abwehr unermüdlich und recht erfolgreich arbeitete und zwei starke Torhüter in die Waagschale werfen konnte. Zudem waren Yasin Jaidi und Benet Fenyö im Angriff von der gegnerischen Abwehr schwer zu stellen.

Erst ein Machtwort von Martin Lux während der Auszeit (7.) brachte nach dem 0:3 (7.) sein Team in Schwung. Der erneut prächtig aufspielende Regisseur Benet Fenyö glich erstmalig in der 18. Minute (6:6) aus. Die erste Führung des Gastgebers erzielte Justin Milkow in der 20. Minute (8:7). Die Gäste hielten weiterhin dagegen, konnten aber die Halbzeitführung der Köthener nicht verhindern.

Die Hausherren kämpften auch in Halbzeit zwei mit beispielhafter Leidenschaft und gewährten den Sachsen nur noch dreimal den Ausgleich (17:17 / 40.), (26:26 / 56.) und 27:27 / 85.). Nach der prompt folgenden Auszeit von Martin Lux stellten Lukas Krug und Yasin Jaidi mit ihrem Tor zum 29:27 (59.) auf Sieg. Trotz des Anschlusstreffers von Franz Stolle (29:28) ließ sich die Lux-Sieben nicht mehr aus der Erfolgsspur drängen. Benet Fenyö zog schließlich noch einmal alle Register seines Könnens und netzte den 30. Treffer ein.

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Version 6.0 | Stand: 21.07.2019