News vom 20.05.2026 (15:32 Uhr)
Saisonfazit: Mit Herz, Kampfgeist und Teamwork durch die Oberliga
Hinter uns liegt eine intensive, emotionale und lehrreiche Saison in der Oberliga. Eine Spielzeit, die uns als Mannschaft alles abverlangt hat, uns aber vor allem als Einheit unglaublich stark zusammengeschweißt hat.

Unsere Ausgangslage und die Ziele

Die Vorzeichen vor der Saison waren klar definiert: Mit einem sehr kleinen Kader starteten wir in das Abenteuer Oberliga. Umso wichtiger war es, sich nicht nur sportlich, sondern auch menschlich weiterzuentwickeln. Unsere Ziele für diese Spielzeit waren ehrgeizig:

* Sportlich: Die Weiterentwicklung der Spielintelligenz im Angriff und in der Abwehr sowie die Steigerung von Koordination und Athletik.

* Mental: Die Stärkung des Mannschaftsgefüges und das Einimpfen der echten "HG-DNA"– Teamfähigkeit, Kampfgeist, Moral und das absolute Versprechen, niemals aufzugeben.

* Individuell: Jeden einzelnen Spieler optimal bei seiner Entwicklung zu begleiten und zu fördern.

Die Saisonvorbereitung: Grundsteinlegung in Aken

Der Startschuss fiel im Trainingslager in Aken, das ganz im Zeichen der Teamfindung stand. Ein echtes Highlight war die Teambuilding-Aktion, bei der die Jungs mit zwei Schlauchbooten von Dessau nach Aken paddeln mussten. Nach anfänglichen (vielleicht auch navigatorischen) Schwierigkeiten wurde diese Aufgabe bravourös gemeistert, ein erstes Zeichen für funktionierendes Teamwork!

Im Trainingslager wurden auch Finn und Paul, die uns per Zweitspielrecht verstärkten, hervorragend integriert. Die Jungs hatten extrem viel Spaß, zeigten aber gleichzeitig in den Trainingseinheiten genau das, was wir sehen wollten: Willen, Disziplin und eine hohe Leistungsbereitschaft.

Der Saisonverlauf: Zwischen Traumstart, Durchhänger und Trainer-Zweifeln

Die Saison begann wie im Märchen: Ein Sieg im ersten Spiel in Staßfurt. Spielerisch zeigten wir tolle Aktionen, viel Bewegung durch Übergänge vom Kreis und starkes Einlaufen der Außenpositionen. Eine bewegliche, aktive und technisch saubere Abwehrarbeit gepaart mit einer starken Torwartleistung waren hier die Schlüssel zum Erfolg. Doch die Oberliga ist kein Selbstläufer. Es folgten wechselhafte Ergebnisse und die spielerische Entwicklung stagnierte. In dieser Phase spiegelte sich die schwankende Trainingsbereitschaft direkt in den Spielen wider. Es gab Wochen, in denen uns die richtige Einstellung, die nötige Konzentration und der unbedingte Wille zur Weiterentwicklung im Training fehlten. Die Jungs riefen ihr eigentliches Potenzial nicht ab. Als Trainerteam müssen wir ehrlich zugeben: In dieser Phase fiel es uns extrem schwer, die nötige Energie und Motivation aufzubringen. Wir haben unsere Ziele und die Trainingsinhalte in dieser Zeit mehrfach hinterfragt.

Das furiose Finale: Wenn der Knoten platzt

Doch wer die HG-DNA in sich trägt, gibt nicht auf. In den letzten beiden Saisonspielen verstanden die Jungs endlich, wie man Gegner mit Spielwitz, Laufbereitschaft und klugen Entscheidungen erfolgreich bespielt. Der absolute Höhepunkt war das letzte Spiel gegen Halberstadt. Was die Mannschaft dort aufs Parkett zauberte, macht uns heute noch sprachlos. Das Zusammenspiel im Angriff, die Leidenschaft in der Abwehr und eine überragende Torwartleistung erfüllten uns mit so viel Stolz, dass alle zähen Wochen davor auf einen Schlag vergessen waren. Genau so sieht es aus, wenn das Potenzial voll ausgeschöpft wird!

Ein großes Dankeschön

Ein so kleiner Kader kann eine solche Saison nicht allein stemmen. Daher gilt unser riesiger Dank:

* Den Jungs und Mädels der D2, die immer wieder ausgeholfen und uns großartig unterstützt haben.

* Allen Eltern, die die Jungs bei jedem Spiel, ob Heim- oder Auswärtsspiel, aktiv angefeuert und unterstützt haben.

* Unserem Trikotsponsor, der Firma Berendt GmbH, für das Vertrauen und den Support.

* An die Vereine HSG Wolfen 2000 und SV Anhalt-Bernburg, insbesondere die Trainer der D-Jugend. Die Unterstützung unserer Mannschaft durch die beiden Talente Finn Schötlle und Paul Badzinski wäre ohne die gute, vereinsübergreifende Zusammenarbeit der Vereine und Trainer nicht möglich gewesen.

Ausblick

Wir bleiben nicht stehen! Die abgelaufene Saison hat gezeigt, was in diesem Team steckt, wenn alle an einem Strang ziehen. Die neue Saison steht vor der Tür, die neuen Ziele sind gesteckt und wir sind bereit, die Weiterentwicklung weiter vorantreiben.

Auf die nächste Saison!

Autor: Enrico Gutowski

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Version 6.0 | Stand: 21.07.2019